Babynamen mit F

4,5 Prozent der im Jahr 2016 in Deutschland geborenen Babys haben einen ersten Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben F. Es sind fast doppelt so viele Jungen wie Mädchen mit dem Anfangsbuchstaben F.

Anfangsbuchstabe F 2016

Hier alle Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben F, die in meiner repräsentativen Stichprobe von 196.000 Geburtsmeldungen des Jahrgangs 2016 mindestens drei Mal vorkommen (nur die ersten Vornamen wurden berücksichtigt):

Jungennamen mit F

Fabian * Fabiano * Fabio * Fabius * Fabrice * Fahed * Falco * Falk * Fares * Farin * Faris * Fatih * Federico * Felias * Feliks * Felipe * Felix * Fenno * Ferdinand * Fernando * Fero * Ferris * Fiete * Fietje * Filip * Filipp * Filippo * Fin * Finian * Finjas * Finlay * Finley * Finn * Finnian * Finnick * Finnlay * Finnley * Fio * Fion * Fionn * Firas * Fjonn * Flavio * Flinn * Flint * Florent * Florentin * Florian * Floris * Flynn * Francesco * Francis * Francisco * Franciszek * Frank * Franklin * Franz * Fred * Freddie * Freddy * Frederic * Frederick * Frederik * Fredrik * Frido * Fridolin * Frieder * Friedhelm * Friedrich * Frieso * Friso * Fritz * Furkan * Fynn

Mädchennamen mit F

Fabia * Fabiana * Fabienne * Fabiola * Fanni * Fanny * Farida * Fatima * Fatma * Fatmanur * Fatou * Fatoumata * Favour * Faye * Federica * Fee * Feemke * Feenja * Feli * Felia * Felice * Felicia * Felicitas * Felicity * Felina * Feline * Felizia * Felizitas * Femke * Fenja * Fenna * Fenya * Fernanda * Feryal * Feyza * Fiby * Fiene * Fijona * Filippa * Filiz * Fina * Fine * Finia * Finja * Finnja * Finnya * Finya * Fiona * Fleur * Flora * Florence * Florentina * Florentine * Florina * Frances * Francesca * Francisca * Franka * Franziska * Fraya * Freda * Frederike * Freja * Freya * Freyja * Fria * Frida * Frieda * Friederike * Fritzi * Frizzi

  • 2011er Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben F
Thema: Namenslisten

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

27 Kommentare zu "Babynamen mit F"

  1. Annemaus sagt:

    Namen, die ich vergeben würde:

    Fabian
    Felix
    Finn (Finnick ist mir selbst als Hunger Games-Fan zu ungewöhnlich)
    Florian (passt auch gut, wenn die große Schwester bereits einen Blumennamen hat)
    Franz
    Frederic
    Fritz

    Fabienne
    Felina/Feline (eine hübsche Alternative zur etwas angestaubten Felicitas)
    Fina/Fine
    Finja
    Fiona
    Flora
    Franziska
    Frederike
    Frida

  2. Jan sagt:

    Frauke fehlt.

    Also hat Frauke R. in Leipzig ihren eigenen Vornamen offenbar zumindest nicht systematisch empfohlen. :mrgreen:

    Ein relativ häufiger Vorname in meiner geographischen und jahrgangsmäßigen Heimat. Einerseits habe ich den Namen wegen des Anklangs an „Frauchen“ immer als ziemlich lächerlich gefunden, andererseits habe ich persönlich nur nette Fraukes kennengelernt, und persönliche Bekanntschaften prägen ja die Wahrnehmung eines Vornamens mehr als alles andere, jedenfalls bei nicht allzu häufigen Vornamen.

    • elbowin sagt:

      Hmm… vielleicht ist Frau Petry der Grund für das komplette Verschwinden des Namens? Bei Frauke denke ich zwar nicht zuallererst an die (weil ich andere Frauken persönlich kenne), aber in der öffentlichen Wahrnehmung dürfte sie zur Zeit die bekannteste Frauke sein.

  3. Caterina sagt:

    Frauke.

    Der Name war auf meiner Top5-Liste. Und jetzt überlegt man hin und her, ob man das bei diesem Kontext dem Kind und sich selbst antun möchte. Schade.

    Vielleicht in Kombination mit einem „internationalen/ weltoffenen“ Namen: Frauke Tiffany oder Frauke Esperanza… Habt ihr bessere Vorschläge?

  4. Jan sagt:

    So, es folgt mal wieder etwas gepudertes und eitles Historiker-Geschwätz:

    Felix vs. Feliks

    Bemerkenswert, wie die Schreibung mit x oder mit ks die Wahrnehmung beeinflussen kann.

    Felix: der Glückliche. Ein lieber Junge, 40 Lenze oder jünger. Weitsichtigen-Brille, Kind im Tragetuch oder schon im Gymnasium, solides Einkommen, Frau, die ihm sagt, wo’s langgeht. Wählt grün, immer schon. So etwa wie Jonas, Benjamin, Florian oder Daniel. Harmlos.

    Feliks: der Eiserne. Völlig besetzt von Feliks Dzierżyński, in Osteuropa auch bekannt als der „eiserne Felix“ (so in der Ex-SU) oder als der „blutige Felek“ (so meist in Polen). Gründer und erster Chef der Tscheka, der sowjetischen Geheimpolizei, die dann zum Schluß KGB hieß und heute FSB heißt. Feliks Dzierzynski, „der erste Tschekist“, nach dem in der DDR die bewaffneten Einheiten des Ministeriums für Staatssicherheit benannt waren (Wachregiment Feliks Dzierzynski, eigentlich kein Regiment, sondern ca. 10.000 Mann). Feliks – Schwert der Partei, Schrecken ihrer Feinde. Alles andere als harmlos.

  5. Mareike sagt:

    Von den Mädchennamen würde ich wohl nur Franziska selbst vergeben. Franziska ist ein alter Klassiker, aber es gibt auch junge Erwachsene, die so heißen. Franziska ist eben schon vor gut 20 Jahren wieder entdeckt worden und wirkt deshalb recht zeitlos.

    Friederike finde ich auch noch ganz gut.

    Franka – Ich kenne eine 15jährige Franka, die lange Zeit die einzige mit diesem Namen war. Aber neuerdings heißen 2jährige Mädchen Franka. Finde ich gar nicht schlecht, ist besser als diese zuckersüßen Modenamen.

    Bei den Jungs gefällt mir:
    Fabian – ist schon fast wieder zeitloser als die Retro-Namen, gehört zur „Generation 35 und jünger“, dazu gehört auch Florian. Beide sind gut vergebbar.
    Felix – ist in Ordnung, würde ich aber nicht vergeben, klingt zu süß und gibt es schon zu oft.
    Frederik – wem Friedrich noch zu altmodisch ist, dann geht auch Frederik.
    Franz, Friedrich – diese beiden dürfen ruhig häufiger werden.

    Überhaupt nicht gefällt mir:
    Frieder, das klingt genau so wie die weibliche Frieda. Und Friedas trifft man an jeder Straßenecke. Hoffentlich haben die Frieders viel Selbstbewusstsein.

    • Jan sagt:

      Überhaupt nicht gefällt mir:
      Frieder, das klingt genau so wie die weibliche Frieda. Und Friedas trifft man an jeder Straßenecke. Hoffentlich haben die Frieders viel Selbstbewusstsein.

      Frieder hätte ich als ostwestfälisch empfunden und wundere mich daher, daß Mareike ihn als befremdlich empfindet. Aber gut, NRW ist groß und vielgestaltig. 🙂

      Im Hannöverschen gibt/gab es in meiner Großvätergeneration den Männernamen Friedel – daran mußte ich mich damals auch erst einmal gewöhnen. (Wie an so einiges anderes typisch Hannöversches, weiß Gott.)

      Fritzi scheint mir gleichsam die Nele unserer Tage zu werden: gewünscht als möglichst „frech“ und „selbstbewußt“, vorlaut, nervtötend und absichtlich schlecht bis gar nicht erzogen. Dafür verzogen und – natürlich – hochbegabt. Na ja, jedenfalls höchst begabt. Grüne Mutti will ein Alpha-Weibchen; Papi Daniel spielt mit, er hat auch ansonsten nicht viel zu sagen. Frizzi ist noch einmal eine Nummer schauderhafter, falls das denn überhaupt möglich ist.

    • Mareike sagt:

      Frieder ist nicht westfälisch, hier gibt es in der alten Generation nur Friedrich oder Fritz. In der Generation X gibt es ab und zu mal einen Frederik. Friedrich wäre undenkbar gewesen, der Name ist auch erst in den letzten Jahren wieder entdeckt worden.

      Fritzi mag ich auch nicht. Du hast recht, Fritzi soll bewusst frech klingen und ich denke dabei sofort an kleine Nervensägen (kreisch). Dann ist mir Frieda/Frida doch viel lieber, selbst wenn es ein typischer „kleine Mädchen-Name“ ist. Eine Frieda ist in Ordnung.

    • Barbara sagt:

      Doch, Frieder ist westfälisch, SÜDwestfälisch üblich.
      HENNER und FRIEDER sind Symbol der Bergbau- und Hüttentradition des Siegerlandes und stehen als Bronzeplastiken seit etwa 100 Jahren in Siegen an unterschiedlicher, aber immer exponierter Stelle.

    • Maria Th. sagt:

      Bei Frieder fällt mir sofort das Märchen der Gebrüder Grimm ein:
      Der Frieder und das Katherlieschen

      http://www.maerchenatlas.de/deutsche-maerchen/grimms-marchen/der-frieder-und-das-katherlieschen/
      Text hier: http://www.sagen.at/texte/maerchen/maerchen_deutschland/brueder_grimm/derfrieder.html

      Und dann noch von Johann Peter Hebel aus dem Schatzkästlein die Geschichte vom Zundelfrieder:
      http://gutenberg.spiegel.de/buch/johann-peter-hebel-schatzk-329/41
      Ob nun der Zundelfrieder mit seinem Bruder, dem Zundelheiner nun irgendwas mit Barbaras erwähntem Henner und Frieder zu tun haben, weiß ich natürlich nicht, da müsste man mal nachgehen. 😀

    • Mareike sagt:

      Okay, ich kenne mich im Siegerland nicht aus. In Ostwestfalen gibt es weder Frieder noch Henner.

    • Jan sagt:

      Ist mir gestern abend durch den Kopf geschossen:

      „Bielefeld, durchaus existent, liegt im Süden des nördlichen Ostwestfalen.“

      Da sollen die Bayern und Ösis mit ihren Nieder-Ober-Unter-Mittel-Dinges mal kommen. 😀

      Henners gab es in meinen Schuljahrgängen (Unterstufe im mittleren, Oberstufe im gehobenen Niedersachsen) drei oder vier. Der Name war selten, wirkte aber auch keineswegs außergewöhnlich…

    • Maria Th. sagt:

      Frage an Knud: warum wird denn mein Kommentar von gestern um 12.52 h nicht freigeschaltet? Da ist doch nichts drin, woran man sich stoßen könnte? Falls doch, bitte erklären. Ich habe nur auf das Märchen „Der Frieder und das Catherlieschen“ hingewiesen und auf Johann Peter Hebels „Schatzkästlein“, in dem der Zundelfrieder und sein Bruder Heiner vorkommen.

    • Kommentare mit vielen Links werden von mir manuell freigeschaltet. Das kann mal länger dauern weil ich mich nicht rund um die Uhr darum kümmere.

    • Jan sagt:

      æ Maria Th.

      Sicher mit zwei Links oder mehr drin, oder? Dann stellt die Software (WordPress) das automatisch in die Moderationsschlange, weil viele Links in Kommentaren als typisches Zeichen für Spam gelten. Und wenn dann die Oberste Heeresleitung anderweitig beschäftigt ist, bleibt es eben erstmal da drin. (Ansonsten gibt es hier ja keine Moderation, und ich finde es weiterhin bemerkenswert, wie hoch das Niveau hier trotzdem ist.)

      Ich wollte nicht für Knud antworten, weiß nur, daß man dieses „Ihr Kommentar wartet auf Freischaltung“ als düpierend empfinden kann, wenn man nicht weiß, woran es liegt…

    • Maria Th. sagt:

      Ah, ok, das kann sein. VIelen Dank für den Hinweis, Jan!

    • Maria Th. sagt:

      Kein Problem, dann weiß ich Bescheid! 🙂

      Aber zwei echte Spam-Meldungen sind immer noch drin, die hat Knud wohl übersehen:
      http://blog.beliebte-vornamen.de/2017/05/babynamen-der-woche-192017/#comment-83830 von KRAÜCHI
      sowie comment-85828 von amerisave in derselben Rubrik

  6. Annemarie sagt:

    Meine Favoriten mit F:

    Ferdinand (auch familiär bedingt)
    Frido
    Friso

    Flora
    Florina
    Freda

    Außerdem gefallen mir noch (nicht auf der Liste): Florin (m), Farina, Floriane, Frederika

    Bei Frizzi frage ich mich, ob man die anders ausspricht als Fritzi – ich würd’s wohl tun. Analog zu Lizzy vielleicht? Ich muss auch an den „Frizz“ denken, so nennt man unkontrolliert gekräuseltes, abstehendes Haar 😉

  7. elbowin sagt:

    Ich fange mit den vorhandenen Namen an. Bei den Jungens hat sich einiges getan, mir fallen besonders die folgenden Namen auf:

    Friedhelm * Wieder auf dem Zettel, war 2011 und 2008¹ nicht dabei
    Frieso und Friso * sicher inspiriert durch den verunglückten niederländischen Prinzen
    Fenno * auch neu, eine männliche Form zu Fenna? Passt zur Finn-Mode und ist doch das gewisse Bisschen anders
    Finnick * Neuzugang aus „Die Tribute von Panem“. Die Beliebtheit speist sich sicher auch aus dem Wunsch, eine „Verlängerung“ des Namens Finn zu haben.

    Bei den Mädchen fallen mir ins Auge:

    Fatoumata und Favour * Bei beiden Namen vermute ich eine afrikanische Herkunft, wobei Fatoumata aus dem frankophonen Westafrika kommt und Favour aus dem ehemals britischen Teil des Kontinents.

    ¹ http://blog.beliebte-vornamen.de/2009/04/jungennamen-2008-alles-muss-raus/

    • Jan sagt:

      Friedhelm * Wieder auf dem Zettel, war 2011 und 2008¹ nicht dabei

      Friedhelm bleibt für mich mit Friedhelm Farthmann, SPD-Rechtsausleger, verbunden.

      Und (der nicht vertretene) Friedbert mit Friedbert Pflüger, CDU-Linksausleger, aka Pfriedbert Pflüger. (Oder wenn es nach Joschka Fischer gegangen wäre: „Fribäär Pflügäär“)

      Angesichts der Tatsache, daß die Deutschen doch heute so friedlich sein wollen, könnte einen der Mangel an Fried-Namen fast erstaunen… Friedensreich fehlt auch. 😉

  8. elbowin sagt:

    Nun die Vermisstenanzeigen:

    Friedemann war 2016 nicht dabei, auch der Name Frithjof (der allerdings bei der Schreibung Schwierigkeiten macht) fehlt. Frodo (aus dem Herrn der Ringe) oder Frode (Norweger heißen manchmal so) fehlen ebenfalls. Fridolin kam neulich in den Babynamen der Woche¹ vor, aber die 3er-Hürde hat er 2016 nicht geschafft.

    Bei den Mädchen vermisse ich (außer der schon erwähnten Frauke) eigentlich nichts, Namen wie Friedlinde hätten sich in diesem Jahrtausend in der Zeit verirrt.

    ¹ http://blog.beliebte-vornamen.de/name/fridolin/

  9. elbowin sagt:

    Korrektur: Fridolin hat die 3er-Hürde doch geschafft, ich hab es iwie überlesen.

  10. Gaya sagt:

    Ich kenne noch einen kleinen Finnes (3 Jahre)

  11. elbowin sagt:

    In der Presse gelesen: Faustine, eine Französin. Das ist auch ein seltener F-Name (und in Deutschland wegen der Tragödie erster und zweiter Teil eher ein Unding).

    • Maria Th. sagt:

      Fausto, die männliche italienische Form, taucht ab und zu mal auf, hier einige prominente Namensträger:
      Fausto Coppi, ital. Radrennfahrer
      Fausto Radici, ital. Skirennfahrer
      Fausto Rossi, ital. Fussballer
      Das weibliche Pendant, Faustina, ist wohl deutlich seltener, jedenfalls fällt mir da auf Anhieb niemand Bekanntes ein.
      Ich stimme natürlich zu, dass der Name sowohl männlich als auch weiblich in Deutschland problematisch ist, einerseits wegen der Tragödie, andererseits wegen der augenfälligen Ähnlichkeit zu einer geballten Hand. 😀

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