Babynamen der Woche 23/2017

Alberta * Franz Josef * Nena * Andi Christoph * Gino * Magdalena Isabell Fee * Gregor * Hete Mara * Leon Arkadius * Selma Thea * Iluk (m) * Eleazar Konrad Paul * Koa-Benedikt Raimund * Franziska Cressida Jana * Lisbeth Margaretha * Bo Carlo * Erich-Justus * Felicity Jane * Zac Dexter * Nala Noela * Anissa Sharona * Leni Kathlin * Mathilda Allegra * Dag Ruben * Veikko (m) * Leif Nicolas * Lauro * Björn Daniel Leopold * Yannick Sönke * Ole Mika * Anastasia Mailin * Nikita Ray (m) * Levin Tibet Erwin * Camilla Elise Antonia * Leonie Marlies * Sam Lucille * Liv Jonna Victoria * Albert Linus * Sandor Erik * Ilvy Elara * Maya Valerie

61 Kommentare zu "Babynamen der Woche 23/2017"

  1. Marthe sagt:

    Durchdachte, solide Wahl (nicht unbedingt meine erste Wahl, aber gut vergebbar):
    Alberta *
    Christoph *
    Magdalena Isabell Fee (bis auf das Fee) *
    Gregor *
    Selma Thea *
    Eleazar Konrad Paul (Paul Konrad und alles wär tutti) *
    Koa-Benedikt Raimund (mit entsprechendem Hintergrund) *
    Franziska Cressida Jana (Cressida streichen, und umdrehen) *
    Lisbeth Margaretha (großes Lob!!)*
    Bo Carlo (muss man mögen) *
    Erich-Justus (ich verstehe Bindestriche nicht) *
    Dag Ruben *
    Veikko (m) *
    Leif Nicolas (sehr guter Zweitname!!) *
    Björn Daniel Leopold *
    Ole Mika *
    Levin Tibet Erwin *
    Camilla Elise Antonia (wär doch nur Camilla Parker Bowles nicht!)*
    Leonie Marlies (ein guter Zweitnamen, der hoffentlich eine Nachbenennung ist)*
    Leni Kathlin *
    Mathilda Allegra *
    Liv Jonna Victoria *
    Albert Linus *
    Ilvy Elara (Ylvi wär besser) *
    Maya Valerie *

    Süddeutsche CSU-Wähler
    Franz Josef *

    Schublade
    Gino * Lauro * Anastasia Mailin * Nikita Ray (m) * Felicity Jane * Zac Dexter * Nala Noela * Anissa Sharona * Sam Lucille *

    Geht gar nicht
    Hete Mara: „Hete“ ist abwertend/umgangssprachlich für heterosexuelle Menschen (im Kino nach einer recht eindeutigen Regenbogenvorstellung: „Ihh, ’ne Hete!“)

    Kann man machen, muss man aber nicht
    Nena * Leon Arkadius (Leon-Inflation mit Tendenz zu Kevin ist wohl noch nicht angekommen)* Iluk (m) * Sandor Erik * Yannick Sönke (das ewige Buchstabieren, Janik Sönke wär einfacher)

    Wahlpflicht
    Alberta *
    Christoph *
    Lisbeth Margaretha *
    Camilla Elise Antonia *
    Albert Linus *

    Wild durchgeschüttel (heute gibt’s richtig gute Auswahl):
    Elise Mathilda (!!)
    Lisbeth Alberta Magdalena

    Paul Konrad
    Justus Benedikt
    Erich Nicolas
    Albert Daniel Christoph

    • Rebecca Sophie sagt:

      Yannik ist in keiner Schreibweise einfach. Den muss man IMMER buchstabieren.

    • Marthe sagt:

      In Kombi mit Sönke wäre es dann „je ein N und ein K“

    • Mareike sagt:

      Yannick Sönke – Mir gefällt die Schreibweise Jannik am besten, passt hier besser zu Sönke und ist in Deutschland die einfachste Variante. Aber vergeben würde ich Jannik selbst nicht, es gibt einfach zu viele Schreibweisen.

    • Gabriele sagt:

      Hete ist die Kurzform von Hedwig, die Kämpferin, da wäre der klassische Namen besser gewesen, passt zu Marhilde, Alberta und Co.Veikko ist Finnisch, passt zu dem nordischen Trend mit Bo, Dag, Ole, Mika, Leif, Björn. Mit Koa hab ich auch Probleme, und Eleazar ist Hebräisch und bedeutet Gott hat geholfen, Auf Deutsch gibt es auch Gotthilf, Gottlieb..nur zur Zeit nicht zu hören. Hätte den Namen als Zweitnamen vergeben und etwas als Erstnamen genommen, das sich leichter rufen lässt. Andi hätte ich nicht vergeben, lieber Andreas. Bin im großen Ganzen Deiner Meinung

    • Jan sagt:

      Camilla Elise Antonia (wär doch nur Camilla Parker Bowles nicht!)*

      Camilla Parker Bowles ist heute übrigens 70 geworden.

      Wer eine wirklich gute, 15 Minuten lange Radiosendung dazu hören mag:

      http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/camilla-102.html

  2. Maria Th. sagt:

    Alberta * tut mir leid, gefällt mir nicht
    Franz Josef * schon fast zu „klassisch“
    Nena * haben wir gerade erst durchgenommen
    Andi Christoph * Andreas Christoph, und der Name wäre perfekt, so klingt es einfach doof
    Magdalena Isabell Fee * ohne Fee wäre es wesentlich besser
    Gregor * geht
    Hete Mara * geht ja gar nicht! Hete! Entweder Forschungssatellit oder abfällige Bezeichnung für einen heterosexuellen Menschen
    Leon Arkadius * klingt irgendwie osteuropäisch, passt aber gut zusammen
    Selma Thea * der Rhythmus passt nicht
    Iluk (m) * damit kann ich nichts anfangen
    Eleazar Konrad Paul * Konrad Paul, und alles wäre bestens. Wie kommt man auf Eleazar? Und warum??
    Koa-Benedikt Raimund * Es ist also koa (kein) Benedikt? Was dann – a kloaner Raimund? Koa ist das bairische Wort für kein, sowas kann man doch nicht machen, noch dazu mit Bindestrich, Leute! Benedikt Raimund, und alles wäre in bester Ordnung!
    Franziska Cressida Jana * bissi viel, Cressida weglassen, hört sich sowieso wie Kresse an
    Lisbeth Margaretha * ganz gut
    Bo Carlo * na ja, eher nicht
    Erich-Justus * auch nicht
    Felicity Jane * ich denke sofort an Calamity Jane
    Zac Dexter * kleiner Amerikaner? Dann von mir aus.
    Nala Noela * zu gleich, zu lala
    Anissa Sharona * too much, too chantalism 😉
    Leni Kathlin * vom Klang her ganz gut, die Schreibweise von Kathlin ist gewöhnungs- und damit buchstabierbedürftig
    Mathilda Allegra * ich weiß nicht recht
    Dag Ruben * nicht mein Fall
    Veikko (m) * auch nicht
    Leif Nicolas * Lauro * die beiden auch nicht
    Björn Daniel Leopold * seltsame Kombi, passt nicht zusammen, obwohl die Namen für sich in Ordnung sind
    Yannick Sönke * gefällt mir gar nicht
    Ole Mika * auch nicht
    Anastasia Mailin * warum nicht Marlene, würde besser zusammenpassen
    Nikita Ray (m) * oh no
    Levin Tibet Erwin * was ist die Steigerung von oh no? Levin gefällt mir nicht, Tibet ist für mich kein Name und Erwin, na, Opa soll auch seine Freude haben!
    Camilla Elise Antonia * klingt gut, stimmig, allenfalls etwas zu lang, aber sehr gut machbar
    Leonie Marlies * ok
    Sam Lucille * Bubi oder Mädi???
    Liv Jonna Victoria * erst nordisch, dann der Sieg?
    Albert Linus * kann man machen, mein Fall ist es nicht
    Sandor Erik * ungarischer Background?
    Ilvy Elara * gar nicht
    Maya Valerie * wäre ok

    Best of:
    Camilla Elise Antonia, Andreas (!) Christoph und Benedikt Raimund

    • Sabrina sagt:

      Sam Lucille: Mädchen

    • Maria Th. sagt:

      Danke! Ich hatte es mir fast gedacht 😀
      Aber dann nenn ich das Töchterchen doch wenigstens Samantha und ruf sie im Alltag Sam! Samuela gibt es ja wohl nicht (?).

    • Martina sagt:

      Den Namen gibt es. Ich habe ein Namensbuch da steht der drin als englischer Name, weibliche Form von Samuel. Das Grosse Vormanen Lexikon von Brockhaus. ISBN 978-3-577-09057-5

    • Maria Th. sagt:

      Ebenfalls vielen Dank, das war mir neu. Wieder was gelernt!

    • Mareike sagt:

      Maria Th.
      Ich stimme dir voll und ganz zu. Vor allem der Kommentar zu Koa-Benedikt Raimund hätte nicht besser sein können.

      Eleazar Konrad Paul – Ich habe Eleasar schon mal gehört (würde ich mit s schreiben). Könnte was biblisches (AT ?) sein. Dann hätten sie doch besser Elias genommen. Und Konrad und Paul retten den Namen auch nicht. Konrad mag ich, schade um den schönen Namen.

    • Maria Th. sagt:

      Elias war den Eltern wahrscheinlich schon zu abgedroschen, es sollte doch was besonderes sein, also Eleazar.
      Ich sehe es vor meinem geistigen Auge,auf dem Spielplatz: „Eleazar, du Ferkel, lass den Dreck liegen!“ 😀

    • Mareike sagt:

      Jetzt weiß ich woher ich den Namen Eleasar kenne. Aus dem Film „Die zehn Gebote“, ein alter Schinken mit Yul Brunner als Pharao Ramses. Der Sohn des Moses heißt Eleasar und der Sohn von Aaron heißt ebenfalls Eleasar.

    • elbowin sagt:

      Und Elessar (Elbenstern) ist der Name, den Aragorn aus dem Harrn der Ringe als Königsnamen annimmt. Knapp daneben ist auch vorbei …

    • Marthe sagt:

      Ich hab Mal eine kleine Samuela (Englisch ausgesprochen, Ssamuälla) kennengelernt. Sehr individuell und jeder merkt’s sich!

  3. Jan sagt:

    Wahlpflichtspiel:

    Mädchen: Koala-Benedikta Raimunda
    Jungen: Eleazarius Konradinus Paulino

    Burner der Woche (da ist die Auswahl wie immer etwas größer):

    Levin Tibet Erwin (-> Conny Lama Egon)
    Hete Mara (-> Schwulus Marius)

    Franz Josef. Ein Name für kluge Köpfe. 🙂 Leider in Norddeutschland kaum mach/vergebbar.

    Alberta. Dans ma cabane au Canada…

    Nikita Ray. Kurios: Chruschtschow und Bradbury…

    Sandor Erik. Paprika und Aquavit, charmant.

    Bo Carlo. Recte: Don Carlos oder Bo Derek.

    • Marthe sagt:

      Ich dachte bei dem Levin Tibet Erwin an einen Jungen mit deutsch-tibetischen Eltern. Levin wäre dann für beide Familienseiten aussprechbar, das Tibet als Wurzel, und Opa Erwin ist gerade gestorben. Das fände ich (nicht schön, aber) machbar.

    • Maria Th. sagt:

      Der arme Opa Erwin! Vielleicht lebt er ja doch noch! 😀

  4. Mareike sagt:

    Heute sind einige gute erste Namen dabei. Dafür recht kreative Zweit- und Drittnamen, dadurch verliert der gute erste Name etwas von seiner klassischen Aura. Naja, für den Alltag reicht ein guter Rufname.

    So übernehmen würde ich nur:

    Leonie Marlies

    Magdalena Isabell Fee – ohne Fee und Isabel mit nur einem l, Magdalena Isabel, wäre schön gewesen.

    Franziska und Mathilda gefallen mir auch noch, aber mit anderen Zweitnamen.

    Für einen Jungen würde ich Christoph, Nicolas oder Daniel herauspicken.

    Lauro – Es sollte wohl eine Laura werden, aber es wurde ein Junge. Lauro finde ich genauso doof wie Emilio/Emilian oder Frieder. Hier hätte man auch gut Laurin nehmen können, das wirkt nicht so künstlich verweiblicht.

    • Mareike sagt:

      Ups, was habe ich denn geschrieben … ich wollte sagen, dass mir vermännlichte Mädchenname wie eben Lauro oder Emilio nicht gefallen.

  5. Annemarie sagt:

    Wie würdet Ihr Sandor aussprechen – wie geschrieben, Schandor oder noch anders?

    Zac Dexters Eltern sind bestimmt deutsche Fans amerikanischer Serien – Zac Efron ist ein Schauspieler, Dexter ein Serientitel.

    Ich mag Selma Thea, bin allerdings unsicher, ob mich die darin steckende Mathea stört oder nicht. Alberta ist auch schön und Dag Ruben ganz interessant. Dass so schnell auf meinen Nena-Text reagiert wurde, ist natürlich Hammer 😉

    • Maria Th. sagt:

      Wahrscheinlich müsste man Sandor wie geschrieben sprechen, weil die ungarische Aussprache wohl weithin unbekannt ist. Es sei denn, die Eltern sind ungarischer Herkunft, dann ist die Aussprache ganz natürlich Schandor und würde sich vermutlich auch auf die Freunde etc. so weiterleiten. Wenn es allerdings eine „Neuvergabe“ ohne entsprechenden Hintergrund ist (abgesehen davon würde ich dann den Namen nicht vergeben), dann wird wohl Sandor vielleicht die einfachere Lösung sein. Problematisch sehe ich es durchaus.

    • Jan sagt:

      Na, es gehört zutiefst zum ungarischen Nationalschicksal und vor allem auch zur ungarischen nationalen Selbstwahrnehmung, nicht verstanden zu werden. Darüber gibt es haufenweise Bücher und Dutzende von Witzen. Und es spielt bis in die Politik unserer Tage hinein.

      Ein Sandor wird außerhalb Ungarns immer damit rechnen müssen, im Regelfall eben nicht als /SCHANNdor/ ausgesprochen zu werden.

    • Gabriele sagt:

      Mit Thea habe ich keine Probleme, in meiner Schulzeit war der Name üblich, Solo oder als Kurzform von Dorothea. Selma mag ich sehr, es gibt eine wunderbare jüdische Dichterin, Selma Merbaum, Jung verstorben mit 18 Jahren in einem Arbeitslager der Nazis, hinreißend wunderbare Lyrik. Habe ihr einen Bilderzyklus gewidmet, aber das nur nebenbei

    • Barbara sagt:

      Thea bringe ich auch mit Dorothea oder Theodora in Verbindung. Beides hätte besser zu Selma (den ich aber fürchterlich finde) gepasst, Theodora noch besser, weil zum betonten „E“ in Selma bei der Theodora das „O“ zum Zuge kommt.

    • Jan sagt:

      Von wegen Sandor und Franz Josef: übermorgen ist übrigens der 150. Geburtstag der k.u.k-Doppelmonarchie.

  6. Maria Th. sagt:

    Ein Sandor wird außerhalb Ungarns immer damit rechnen müssen, im Regelfall eben nicht als /SCHANNdor/ ausgesprochen zu werden.

    Genau das meinte ich:

    Wahrscheinlich müsste man Sandor wie geschrieben sprechen, weil die ungarische Aussprache wohl weithin unbekannt ist.

    • Jan sagt:

      War mir klar, das Du das meintest! 🙂

      Hier der klassische Ungarn-Witz aus der Zwischenkriegszeit:

      Empfang in der ungarischen Botschaft in Washington. Die amerikanischen Gäste bringen in Hoch auf die Republik Ungarn aus.

      Darauf der ungarische Botschafter: „Ungarn ist keine Republik.“
      „Ah… Sondern?“
      „Ein Königreich.“
      „Sieh an, und wie heißt ihr König?“
      „Wir haben keinen König.“
      „Aber doch einen Thronprätendenten?“
      „Wir haben auch keinen Thronprätendenten.“
      „Also haben Sie einen Staatspräsidenten?“
      „Nein, wir haben auch keinen Staatspräsidenten. Seine Exzellenz von Horthy ist Reichsverweser.“
      „Aha. Wohl ein General?“
      „Nein, ein Admiral.“
      „Ein Admiral? Sie sind also eine Seemacht?“
      „Nein, Ungarn ist heute ein Binnenland. Wir haben keine Küste und auch keine Flotte.“
      „Sehr bemerkenswert… Und wie nennt man das?“
      „Ungarisch.“

    • Barbara sagt:

      Sooo unbekannt vielleicht nicht, aber ich sehe Sandor schon im Klassenzimmer sitzen: „Schande über dich, du hast wieder keine Hausaufgaben gemacht!“
      Und Schandor sieht einfach nur unmöglich aus! Nur, wenn wir demnächst auch „Schanien“ schreiben dürfen…

  7. Maj sagt:

    Lisbeth Margaretha – unschuldig kommt er daher, dieser Astrid-Lindgren-Name. Spitzname Madita?

    • Barbara sagt:

      Entweder „Lisbeth Greta“ oder „Elisabeth Margarethe“ – sonst klingt’s wie nicht bis zu Ende gedacht.

    • Barbara sagt:

      Vergessen: Elisabeth Margaretha geht natürlich auch.

    • Mareike sagt:

      Lisbeth Margaretha – „Ja, dat Lisbeth …“ Lisbeth ist der Rufname für eine Elisabeth aus der Generation meiner Oma (*1920). Außerdem wird Lisbeth gerne in Witzen oder Bütten-Reden aufs Korn genommen. Deshalb wirkt Lisbeth irgendwie lustig auf mich.

      Also, wenn schon ein alter Name vergeben wird, dann sollte man es auch wie früher machen. Elisabeth vergeben und Lisbeth ist der Rufname im näheren Umfeld. Das Gleiche gilt für Maria (Rufname: Mia) und für Helene bzw. Marlene (Rufname: Leni).

    • Jan sagt:

      Übrigens war mir gar nicht bewußt, daß Mia eine Kurform von Maria ist oder sein soll… Bevor der Name epidemisch geworden ist, war er für mich vollkommen mit der Schauspielerin Mia Farrow verbunden. Und er klingt eben wie das italienische „mein“. Beides irgendwie lasziver als Maria, schwer zu erklären… Oder vielleicht auch, weil ich Mariechen als Oma-Kurzform der norddeutschen Marie („MarIje„) kenne.

    • Mareike sagt:

      Bestimmt hat Mia Farrow und der englische Touch von Mia dazu beigetragen, dass der Name so beliebt wurde.
      Für mich bleibt Mia immer mit meiner Oma Mia (=Maria) verbunden. Als Kindernamen mag ich Mia nicht so, weil es so ein typischer moderner Kurzname ist, den man in jeder Kindergruppe hört.

      Mariechen – Ich kenne durch meine angeheiratete Verwandtschaft eine Mariechen (*~1950), die in Ostfriesland lebt. Ich treffe sie sehr selten. Ob sie nun Maria oder Marie heißt, weiß ich gar nicht, weil sie immer Mariechen genannt wird.

    • Jan sagt:

      Für mich bleibt Mia immer mit meiner Oma Mia (=Maria) verbunden. Als Kindernamen mag ich Mia nicht so, weil es so ein typischer moderner Kurzname ist, den man in jeder Kindergruppe hört.

      Ach, sieh an… War mir wirklich neu, daß es Mia im Deutschen als Kosename für Maria schon länger gibt.

      Meine Oma hieß Marie („Mari-je“). Da das aber eine sehr strenge, grimmige und zu Sarkasmus und grobem Hohn neigende Frau war, ward es in der Verwandtschaft offenbar nicht für opportun gehalten, ihr einen Kosenamen zu geben. Hingegen hatte ich eine sehr gutherzige und liebenwerte Großtante, die allerwegen nur „Tante Mariechen“ genannt wurde. Wie die in den Papieren geheißen hat, ich auch nicht, wohl auch Marie, aber es war eben nur „Tante Mariechen“.

  8. lotta sagt:

    Wahl-Pflicht:
    Lisbeth Margaretha und Camilla Elise Antonia

    Wild durchgeschüttelt:
    Mathilda Elise
    Paul Konrad

    Zum Schütteln geschüttelt:
    Dexter Bo-Zac
    Koa-Ray Lauro
    Dag Sandor Tibet
    Felicity-Sharona Fee
    Nena Ilvy

    😉 Schönes Wochenende!

  9. Jan sagt:

    Anissa Sharona. Kurios. Scharon kennt man hierzulande als Nachnamen des israelischen Soldaten und Politikers Ariel („Arik“) Scharon und als Handelsname der Kaki-Früchte aus Israel. Die wenigsten Deutschen wissen, daß sich beide Namen einfach von der Scharon-Ebene, dem wirtschaftlich-kulturellen Kerngebiet des heutigen Staats Israel (mit der wichtigsten Stadt Tel Aviv), ableiten.

  10. elbowin sagt:

    Alberta * Eine kanadische Provinz. Der Bruder heißt dann Ontario
    Franz Josef * Strauß oder Degenhard? Auf jeden Fall ein Name, der polarisiert …
    Hete Mara * Zu Hete ist schon ales gesagt worden, was gesagt werden muss
    Leon Arkadius * Arkadius klingt nach „Flucht ins Idyll“ (Arkadien in der europäischen Dichtung, und auch als Auswanderungsziel von Franzosen [Louisiana], von denen die „Cajuns“ abstammen).
    Felicity Jane * Calamity Jane wurde vom Standesamt nicht genehmigt?
    Levin Tibet Erwin * Tibeta kenne ich als ostfriesische und bremische Namensform (zu Dietberta und ähnlichen Namen). Daraus Tibet zurückzubilden ist gewagt: Einreiseverbot in die Volksrepublik China droht.
    Sam Lucille * Sam für’n Mädchen geht in den USA, aber nicht in Deutschland (selbst wenn das Standesamt das mit dem Zweitnamen unter Murren durchgehen lassen muss.)

    • Knud sagt:

      Alberta & Ontario. Große Begeisterung meinerseits. Nicht wundern, wenn ich die Namen mal irgendwo im Interview sage 😉

    • Jan sagt:

      Strauß oder Degenhard? Auf jeden Fall ein Name, der polarisiert …

      Jäp, Strauß und Degenhardt, das sind die zwei sehr klugen Köpfe, die ich meinte, siehe oben. Einer aus München, einer aus der tiefsten westfälischen Provinz. Politisch vollkommene Gegensätze, aber zumindest durch Hirnvolumen und Stil-Niveau verbandelt. Zwei emblematische Gestalten der Alt-BRD – und ein schöner Name.

      Aber es ist eben auch (nicht zuletzt durch den k.u.k.-Herrscher) ein zutiefst katholischer Name, der in den neblichten protestantischen Landen nicht so funkt. Also so wie etwa Maria Theresia. 😉

    • Maria Th. sagt:

      Ich habe mal ein wenig bei der Konkurrenz geguckt, die Häufigkeit in NRW ist doch erstaunlich:
      http://www.baby-vornamen.de/Jungen/F/Fr/Franz-Josef/#VerteilungDeutschland
      Mal eine bunte Aufzählung (keinerlei Wertung oder Rang):
      Es gibt wohl etliche Bischöfe mit diesem Doppel-Vornamen (Overbeck aus NRW), daneben auch Franz Josef Jung, den (hessischen) Ex-Verteiligungsminister, F.J. Röder war mal Ministerpräsident des Saarlands, F.J. Britz ist NRW-Politiker, F.J. Holzenkamp MdB aus Niedersachsen, es gab mal einen SPD-MdB namens F.J. Zebisch, F.J. Radermacher, Professor für Informatik in Ulm (geb. in Aachen)…
      Meine These: der Name bzw. die Kombi ist vor allem alt, katholisch ja, aber nicht nur auf Süddeutschland beschränkt, sondern kommt immer wieder mal auch in nördlicheren Gefilden vor.

    • Jan sagt:

      æ Maria Th.

      Der Holzenkamp kommt aus Cloppenburg in Südoldenburg! Noch katholischer als bei denen kann man auch in Oberbayern oder in Niederösterreich oder oder in der Vendée nicht sein!

      (Südoldenburg hat bis zum Reichsdeputationshauptschluß von 1803 als Niederstift zum Bistum Münster gehört und ist danach an die Oldenburger gefallen.)

    • Knud sagt:

      die Häufigkeit in NRW ist doch erstaunlich

      Da würde ich mich nicht so sehr beeindrucken lassen, diese Auswertung ist nicht repräsentativ sondern eher zufällig.

    • Jan sagt:

      es gab mal einen SPD-MdB namens F.J. Zebisch

      Zu dem Zebisch (der kam aus der Oberpfalz, also auch nicht gerade aus Norddeutschland) gibt es übrigens eine herrliche Herbert-Wehner-Annekdote:

      Spielt so um den Dreh 1970. Damals saßen die SPD-Abgeordneten im Bundestag noch alphabetisch geordnet, also die mit Z am Anfang ganz hinten, die mit A am Anfang ganz vorne. Zebisch soll sich in der Fraktionssitzung darüber beschwert haben – das sei ja ungerecht. Wehner soll ihm geantwortet haben, daß er, Zebisch, wenn ihm das nicht passe, sich doch am besten in „Genosse Arschloch“ umbenennen solle.

    • Mareike sagt:

      Franz-Josef ist in Westfalen in der Generation über 60 ein häufiger Namen. Ab und zu wurde Franz-Josef auch noch in den 70er Jahren vergeben, in Bauern-Familien, wenn der Name zur Familien-Tradition gehörte.

    • Jan sagt:

      So sei denn die Gründung von Neu-Groß-Franz-Josef-Land vorgeschlagen. Bestandteil dieser Föderation: das Franz-Josef-Land in der Arktis, Südoldenburg, Ostwestfalen, Oberbayern, Niederösterreich, Kärnten, Belgien, die katholischen Kantone der Deustschschweiz (also Waldorte plus vielleicht Solothurn), Vendée, Eichsfeld, Navarra, Ermland.

    • Jan sagt:

      Leon Arkadius * Arkadius klingt nach „Flucht ins Idyll“ (Arkadien in der europäischen Dichtung, und auch als Auswanderungsziel von Franzosen [Louisiana], von denen die „Cajuns“ abstammen).

      Das neufranzösische Akadien im heutigen Kanada (nicht in Louisiana), aus dem die Cajuns „ursprünglich“ kommen, schreibt/schrieb sich aber ohne r. Ich mußte auch gerade googeln, woher der Name eigentlich kommt. Es ist unklar:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Akadien#Namensherkunft

      Als ich viel mit Rußland zu tun hatte (um den Dreh 2000), war Arkadij da ein typischer Opa-Name… Ich weiß nicht, ob es die Retronamen-Mode heute auch schon bis nach Rußland geschafft hat…)

  11. Astrid sagt:

    Franz Josef ist für mich K&K Monarchie

    Sympathisch:
    Lisbeth Margaretha
    Leif Nicolas
    Björn Daniel Leopold – lieber Björn Daniel
    Camilla Elise Antonia – lieber Elise Antonia
    Leonie Marlies
    Sandor Erik
    Maya Valerie

    Anastasia – schön als Zweitname aber immer schwierig zu kombinieren.
    Vielleicht: Luise Anastasia (immerhin Prinzessin)

    Durchgeschüttelte Kombinationen:

    Ole Christoph
    Erik Daniel

    Jana Victoria
    Maya Lucille
    Selma Franziska
    Elise Mathilda

    • Rebecca Sophie sagt:

      Björn ist bei mir leider nicht mehr ganz unbelastet, den Namen würde ich in den nächsten Jahren eher nicht wählen. Ansonsten ist/wäre die Kombi aber tatsächlich nicht schlecht.

  12. Gabriele sagt:

    Koa ist ein Name aus Hawaii, vielleicht haben Mutter/Vater ihre Wurzeln dort, mit Benedikt ist die Sache klar, ein Junge

    • Jan sagt:

      Koa ist ein Name aus Hawaii, vielleicht haben Mutter/Vater ihre Wurzeln dort,

      Na, das ist natürlich extrem wahrscheinlich: Hawaiianische Polynesier in Deutschland. Diese verfetteten Klöpse kommen ohne die Weißen noch nicht mal mehr bis zur nächsten Insel, geschweige denn bis nach Europa – und sie sind froh, wenn sie ihre nächste Stützen-Rate aus Washington bekommen. Genauso gut kann man in Deutschland Eskimos oder australische Ureinwohner annehmen. Rubbish, mithin, um Pardon.

      Wahrscheinlichere These: Papi heißt Andreas und hat mal für den Iron-Man auf Hawaii trainiert. Mutti heißt Imke und hat über die „hawaiianische Kultur“ nachgelesen. Beide sind in Wanne-Eickel oder Wuppertal ansässig.

    • Sabrina sagt:

      Geboren ist Koa-Benedikt Raimund jedenfalls in Heidelberg.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Da muss ich Jan zustimmen. Derartige Namen (nicht nur von Hawaii) gibt es jede Menge.

    • Jan sagt:

      Also: Es tut mir leid wegen des blöden Tritts gegen die autochthonen Hawaiianer. (Falls denn ein ehemaliges Seefahrervolk irgendwo autochthon sein kann.) Das war unangemessen. 🙁 Aber die sind heute wirklich zu nichts anderem mehr zu gebrauchen, als irgendwas in Washington oder bei der UNO in New York anzumeckern. Vorzugsweise Geld. Kürzlich haben die sogar versucht, ein neues Hochleistungs-Teleskop auf dem „Mauna Kea“ abzumahnen, weil nach der Darstellung ihrer Bonzen (die natürlich die Spielregeln bei der UNO in New York kennen) irgendwelche Götter drauf wohnen sollen. Man hat halt die Bonzen bestochen, das Teleskop wird gebaut.

      Und ich gehe jede Wette ein, daß Koala-Benjamin Rainald rein ethnodeutsche Eltern hat. Aus Heidelberg, ah ja, paßt ins Bild. Bestimmt aus Neuenheim – 37 % Grün-Wähler bei der letzten Europawahl.

      Das ist wie beim „Karneval der Kulturen“ in Berlin: Mindestens 90 % der Teilnehmen sind Ethno-Deutsche, die Ausländer spielen. Wahlweise Tibeter, Eskimos, „Sinti und Roma“, „Namibier“ oder „Aborigines“ etc. Indianer (in Alt-BRD/DDR-Zeiten noch sehr beliebt zum Nachspielen) sind ein bißchen altbacken und uncool geworden. Na, schadet niemandem. (Abgesehen von den armen Berliner, die längs der Feierstrecke wohnen und nachts das Gegröle aushalten und am nächsten Morgen die Kotze und die Pisse aus den Hauseingängen wegwischen müssen. Ich kannte mal eine Frau aus Berlin, die dieses Schicksal getroffen hat und für die der „Karneval der Kulturen“ stets der schlimmste Tag des Jahres war.)

  13. Mark sagt:

    Namen, die mir in ihrer Gesamtheit gefallen:

    Franz Josef, Gregor, Lisbeth Margaretha, Björn Daniel Leopold und Alberta.

    Sonst, finde ich, gibt es viele schöne Einzelnamen in nicht ganz glücklichen Kombis. Dazu zählen Christoph, Magdalena, Franziska, Albert, Linus, Anastasia, Konrad, Paul, Raimund, Antonia, Erich und Justus.

    Leonie Marlies finde ich eine sehr schöne, stimmige und ungewöhnliche Kombi. Dabei ist mir Leonie zu modisch geworden–bei anderen Namen, wie Emma, stört mich so etwas weniger, aber bei diesem schon, irgendwie. An und für sich finde ich den Namen Leonie schön. Marlies ist sogar ein Lieblingsname.

  14. Avelina sagt:

    also wenn ich mir den Triple Name „Koa-Benedict-Raimund“ dann sehe ich dahinter eine Logik. Also bedeutungsmässig her gesehen. Koa = kühn, Benedict = gesegnet und Raimund = bewährter Beschützer. Dann könnte es hier um einen kühnen, gesegneten bewährten Beschützer handeln.

    Bei Hete Mara könnte sich um eine fremdländische Kombination handeln, nach einem Lied und kann so aus dem Zusammenhang gerissen falsch interpretiert werden.

    Iluk ist für mich ein unbekannter Name und die Kombination lvy Elara ist auch noch besonders.

  15. Jan sagt:

    Nochmals zu Koa:

    So etwa vor fünfzehn Jahren war im damals noch jungen Web der „SS-Panzerchor“ ein vielzitierter Ablacher. (Ursprünglich in die Welt gesetzt vermutlich von einer Praktikantin von „Spiegel Online“.)

    Koa Benedetto ko mer des Gfühl zrukgebe, wos mir domols im Netsch hennet hebbet. Des wer dor allewiel so nei und so – raimundich! Heit funzt des net mehr.

    • Anonymous sagt:

      „Koa Benedetto ko mer des Gfühl zrukgebe, wos mir domols im Netsch hennet hebbet. Des wer dor allewiel so nei und so – raimundich! Heit funzt des net mehr.“
      Hä?
      ???

  16. Maja sagt:

    Maya Valerie ist schön 🙂

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