Beliebteste Babynamen in Israel

In Israel wurden im Jahr 2015 161.081 Kinder geboren. Das sind die häufigsten Vornamen:

Alle Babys

Mädchen Jungen
  1. Tamar
  2. Adele
  3. Miriam
  4. Sarah
  5. Avigail
  6. Noa
  7. Shira
  8. Talia
  9. Yael
  10. Leah
  1. Mohammed
  2. Yosef/Yusef
  3. David
  4. Daniel
  5. Uri/Ori
  6. Omer
  7. Eitan
  8. Ariel
  9. Noam
  10. Adam

Nur jüdische Babys

Mädchen Jungen
  1. Tamar
  2. Avigail
  3. Adele
  4. Noa
  5. Shira
  6. Talia
  7. Yael
  8. Sarah
  9. Leah
  10. Roni
  1. Uri/Ori
  2. David
  3. Ariel
  4. Noam
  5. Eitan
  6. Yosef/Yusef
  7. Itai
  8. Daniel
  9. Yehonatan
  10. Moshe

Auch interessant: Ein Überblick über die häufigsten Vornamen der jüdischen Babys seit der Unabhängigkeit:

Israels Vornamen je Jahrzehnt

Mädchen

1950er 1960er 1970er
  1. Esther
  2. Rachel
  3. Sarah
  1. Rachel
  2. Esther
  3. Ronit
  1. Michal
  2. Keren
  3. Merav
1980er 1990er 2000er
  1. Michal
  2. Adi
  3. Moran
  1. Eden
  2. Sapir
  3. Adi
  1. Noa
  2. Shira
  3. Yael

Jungen

1950er 1960er 1970er
  1. Moshe
  2. Yosef
  3. Avraham
  1. Yosef
  2. Moshe
  3. Avraham
  1. Moshe
  2. David
  3. Yosef
1980er 1990er 2000er
  1. Moshe
  2. David
  3. Roei
  1. Daniel
  2. David
  3. Moshe
  1. Daniel
  2. Itay
  3. Uri

Quelle: Central Bureau of Statistics

Siehe auch

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

8 Kommentare zu "Beliebteste Babynamen in Israel"

  1. Maria Th. sagt:

    Erstaunlich finde ich Adele an 2. bzw. 3. Stelle bei den Mädchennamen. Ich hatte diesen Namen bisher nur als deutschen Tantchen-Namen Ade-le bzw. englischen Sängerinnen-Namen A-däll auf dem Schirm und hätte nicht vermutet, dass der Name (in welcher Aussprache? Englisch vermutlich, oder gibt es auch eine hebräische Form?) in Israel so weit vorn liegt.

    • Jan sagt:

      Adele -> Adele Neuhauser -> Bibi -> Netanjahu 😉

      Im Ernst, meine Vermutung: einfach ein Modename, wie es hier eben auch viele Modenamen gibt. Es gibt ja immerhin auch noch eine ganze Menge normaler, also nicht turbo-religiöser Israelis…

    • Rebecca Sophie sagt:

      Zwischen den ganzen jüdisch-alttestamentarischen Namen fällt er aber schon auf, obwohl Talia meines Wissens auch griechisch ist, bei Tamer habe ich keine Ahnung.
      Das alte Testament hat aber eine ganze Menge unbekannter Namen zu bieten, bei den Jungen noch wesentlich mehr als bei den Mädchen.

    • Jan sagt:

      Ich bin – Gott sei Dank – nicht so bibelfest, aber Noa (also nicht mit -chet, sondern mit -he am Ende und eben als Mädchenname), Schira und Talia sind auch nicht so besonders alttestamentlich, oder?

      Mit Noa würde ich vor allem die israelische Popsängerin (mit äthiopischen Wurzeln) dieses Namens verbinden:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Achinoam_Nini

      Und da alle Themen, die irgendwas mit Israel und dem Nahostkonflikt besonders zuverlässige Mittel zur Erzeugung von schlechter Laune und Zweitracht sind: Heute ist bei den Juden Jom Kippur, also der Versöhnungstag. 😉

      Was macht eigentlich mgl?

    • elbowin sagt:

      Adel ist ein arabischer Vorname (hierzulande bekannt durch den Sänger Adel Tawil von der Gruppe Ich + Ich). Adela oder Adele ist dann die weibliche Form dazu. Dass der Name international gut funtioniert (wenn uach mit einer ganz anderen Herleitung) hilft sicherlich.

    • elbowin sagt:

      Noa ist alttestamentarisch und tritt an einer ziemlich prominenten Stelle auf: Sie ist eine der 5 Töchter Zelofhads, die das Erbrecht für Töchter (wenn keine Söhne vorhanden sind) erstritten haben.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Besagte Noa hat übrigens unter anderem Schwestern namens Milka und Tirza, die anderen sind mir entfallen.

  2. Jan sagt:

    Gerade läuft im Zeh-De-uhhh-Fernsehen der zweite Teil der offenbar genießbaren Familien-Schmonzette „Familie!“. Regie: Dror Zahavi. Ein (m.E. erstklassiger) TV-Film-Regisseur, ein Israeli, der seit vielen Jahren in Deutschland arbeitet.

    Ich weiß nicht, was der Vorname Dror bedeutet, aber ich finde ihn klanglich ganz wunderbar. (Die r’s sind im Hebräischen Zungen-r’s.) Knurrig, männlich, konsonantenreich, hart, sozusagen knorzig-israelisch – genau das Gegenbild zu den mir persönlich unangenehmen neudeutschen Lilas-Lias-Lulala-Jungsnamen.

    (Das war, wie wohl implizit deutlich geworden, eine ganz persönliche Geschmacksäußerung.)

Kommentieren