Britische Unterschichtnamen

Mit dem britischen Reiseveranstalter „Activities Abroad“ verreisen vor allem Mitglieder der sogenannten Mittelschicht. Das behauptet zumindest „Activities Abroad“. Und weil man sich dort dachte, dass die Stammkunden dieses begrüßen würden, erinnerte sich der Geschäftsführer an eine Studie, der zufolge die Wahrscheinlichkeit, einen Schulabschluss zu schaffen, vom Vornamen abhängt. Die Schlussfolgerung lautet offenbar: Ohne Schulabschluss kein Interesse an „Activities Abroad“. Per E-Mail erfuhren die Kunden, dass sie auf der nächste Gruppenreise wahrscheinlich Menschen mit den Namen John, Sarah, James, Charles, Rachel, Michael, Alice, Lucy, Joseph und Charlotte treffen werden. Britney, Kylie-Lianne, Bianca, Tiffany, Dazza, Chardonnay, Chantelle, Candice, Courtney und Shannon stünden wohl eher nicht auf der Teilnehmerliste, da dieses typische Unterschichtnamen seien.

Der Originaltext der E-Mail nebst einigen Worten der Empörung war ursprünglich auf adifferentvoice.wordpress.com zu finden, wurde dort aber entfernt.

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

1 Kommentar zu "Britische Unterschichtnamen"

  1. Helena sagt:

    Selbst in England ist man von der Oberschichtnamen- und Unterschichtnamendebatte betroffen?

    Nun Oberschicht oder Unterschicht sagt nichts über die Intelligenz betreffender Personen aus, da wie ich weiß sich jeder zur Oberschicht zählen darf, der reich ist.

    Was würden Britney Spears, Kylie Minogue, Courtney Love und Shannonen Doherty diesem Reiseveranstalter bloß sagen?

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