Ostern mit Pucki

Ostern mit Pucki

Irgendwoher kommt der Gedanke. Kommt und springt mich an wie der langohrige Verteiler von Schokoladen- und Marzipaneiern: Ich könnte meiner Tochter (6) jetzt doch mal die Osterepisode von „Försters Pucki“ vorlesen. Gerade an den Feiertagen gibt mir etwas Nostalgie ein gutes Gefühl, so heimelig. Bei meinen Eltern steht die vielbändige Buchreihe von Magda Trott, die zuerst zwischen 1935 und 1941 erschien, neben anderen alten Schmökern im Schrank.

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Luke, Leia und Anakin

Obi-Wan und Chewbacca konnten sich als Vornamen noch nicht durchsetzen, dafür sind Luke, Leia und mittlerweile auch Anakin in Deutschlands Geburtsanzeigen keine Exoten mehr. Mindestens in einer Familie heißen sogar drei Geschwister Luke, Leia und Anakin. Kein Frage, mindestens ein Elternteil in der Familie ist Star Wars-Fan, denn aus dieser Filmreihe stammen diese Vornamen.

Selma, Gustav und der kleine Vampir

Bei manchen Sätzen kann man wirklich nur staunen, dass man das mal gesagt hat. Ich erinnere mich gut daran, wie ich mir im Alter von etwa zehn vorgestellt habe, wie es gewesen wäre, wenn ich nicht (wie es der Fall ist) den Namen meiner einen Oma, sondern die beiden Namen der anderen Oma geerbt hätte: „Gertrud ginge ja noch. Aber Selma? Furchtbar!“ – das waren meine Worte.

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Warten auf Katniss

Seit ich selbst einen Vornamen vergeben durfte, schaffe ich es nur noch selten ins Kino. Doch auf „Catching Fire“, den zweiten Teil von „Die Tribute von Panem“ (gestartet am 21.11.), habe ich mich schon lange gefreut. Dieses Wochenende klappt es endlich, hurra! Zu viel Begeisterung für eine Fantasy-Schmonzette?! Ach, ich glaube, damit bin ich auch (oder gerade?) unter Müttern nicht allein.

Vor einem Jahr habe ich an dieser Stelle anlässlich von „Twilight“, Teil 4, über die durch die Filme und Romanvorlagen boomenden Namen Bella und Edward sinniert. Klar, dass ich da auch – allerdings mit geringen Erwartungen – das „Panem“-Pärchen in den Charts suche. Tatsächlich fehlen Katniss (Hauptfigur und toughe Bogenschützin) und Peeta (ihr freundlicher Verehrer) in der Datenbank von beliebte-Vornamen.de aber (noch?) komplett.

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Dschack-Kell-Liene

Schriftsteller machen sich zwangsläufig Gedanken über Vornamen, denn sie müssen ja ihren Romanfiguren Namen geben. Durch die Namen der Protagonisten verraten die Autoren uns Lesern oft viel über ihre Ansichten und Vorurteile zu manchem Namen. Tom Liehr zum Beispiel findet den Namen Korbinian originell, das schreibt er so wörtlich in seinem Roman Leichtmatrosen

Auch zum Vornamen Jacqueline hat er wohl einige Assoziationen, jedenfalls erweckt die folgende Textstelle aus Leichtmatrosen bei mir diesen Eindruck:

„Ich habe mal eine Woche auf Mallorca verbracht“ – Simon sprach den Inselnamen mit zwei l aus – „vor acht oder neun Jahren. Da war ich mit diesem Täubchen aus Marzahn zusammen. Jacqueline.“ Auch hier ließ er nicht einfließen, dass der Name eigentlich kein deutscher war: Dschack-Kell-Liene.