Mein seltener Name und ich: Birka

Mein seltener Name und ich

Mit der Bedeutung von Namen habe ich es nicht so. Vor allem, wenn sie sich nicht intuitiv erschließt, sondern man beim ersten Hören an etwas anderes denkt. Bei Birka ist das so. Meine Assoziationen sind:

  • schlanke Laubbäume mit weißschwarzen Stämmen, Maigrün, Frühling
  • Birk, der beste Freund von Lindgrens „Ronja Räubertochter“

Tatsächlich handelt es sich bei dem Namen Birk, der in Skandinavien seit Beginn des 20. Jahrhunderts gebräuchlich ist (laut Vornamen-Duden), seinen Wurzeln nach wohl eher um eine alemannische Kurzform von Burkhard. In den 60er Jahren soll der Name über Skandinavien erneut nach Deutschland gelangt sein, also lange vor dem Erscheinen der „Räubertochter“ 1981. Birk wird allerdings auch mit dem isländischen und schwedischen Mädchennamen Björk in Verbindung gebracht und bedeutet dort und auch als Vokabel im Dänischen eben doch „Birke“. Birka und Birke sind die weiblichen Formen des Namens. Für Jungen gibt es auch noch Birko.

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Mein seltener Name und ich: Jemima

Mein seltener Name und ich

Ihr Name hätte auch Jennifer lauten können, in ihrem Geburtsjahr 1990 auf Platz 3, Jessica (Platz 7) oder Janina (Platz 14). Derartiger Mainstream lag ihren Eltern allerdings fern: Sie tauften ihr erstes Kind auf den Namen Jemima.

Wie, was, Jemima? Ich muss zugeben, dass mir dieser Name lange nur aus der Klatschpresse bekannt war, von der britischen Societygröße Jemima Khan, die vor einigen Jahren mit Schauspieler Hugh Grant liiert war. Deshalb fällt es mir auch erst mal schwer, mich an die deutsche Aussprache zu gewöhnen. Die gebürtige Hamburgerin Jemima weiß, dass ihr Name im englischsprachigen Raum tatsächlich viel bekannter ist. Laut dem Duden-Vornamenlexikon ist er dort seit dem 17. Jahrhundert gebräuchlich.

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Mein seltener Name und ich: Marlit

Mein seltener Name und ich

Über den Namen Marlitt (zwei t) habe ich vor zwei Jahren schon mal geschrieben. Als ich jetzt die Gelegenheit hatte, einer Trägerin dieses seltenen Mix-Namens aus Marit und Marlies (eigentlich wohl Maria und Melitta) meine Fragen zu stellen, konnte ich natürlich nicht widerstehen. Also: Marlit (ein t) wurde 1978 in Schleswig-Holstein geboren. Inspirationsquelle ihrer Eltern war ein Film, dessen Titel Marlit allerdings erfolgreich verdrängt hat: „Ich habe ihn mir mal angesehen, aber nicht zu Ende, da ich ihn absolut nicht mochte.“

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Mein seltener Name und ich: Delf

Mein seltener Name und ich

Den Namen Detlef kennt jeder, obwohl man ihn weder bei den derzeit beliebtesten ersten noch bei den etwas traditioneller ausfallenden zweiten Vornamen finden wird. Weit gefehlt! Detlef hat das eine oder andere Problemchen: Man kann ihn „Dettlef“ sprechen, aber auch „Dehtlef“. Gerade in letzterer Form wird er manchmal als abwertende Bezeichnung für schwule Männer benutzt. Laut Wikipedia nahm das bereits Mitte der 60er Jahre im Bundeswehr-Slang seinen Anfang. In der Neuen Deutschen Welle gab es dann die gesäuselte Songzeile „Detlev, ich bitte dich, geh doch für mich auf den Strich“.

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