Wer kennt noch weitere Geburtenlisten?

Die Hitliste der häufigsten Babynamen entsteht ja aus den Geburtsanzeigen zahlreicher Krankenhäuser und einiger Standesämter. Diese Institutionen veröffentlichen die Listen der Neugeborenen zwar im Internet, sonst sind sie aber sehr diskret und „sehen keine Möglichkeit“, die Geburtsmeldungen gesammelt für unsere Vornamenstatistik bereitzustellen. So bleibt nur der mühsame Weg, die Namen von den Internetseiten zu sammeln. Glücklicherweise werde ich von sechs fleißigen Helferinnen dabei unterstützt.

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Vornamenhitparade jetzt noch besser!

Eigentlich dachte ich ja, das merkt gar keiner, wenn ich ein paar kleine Verbesserungen in die Vornamenhitparade einpflege. Aber kaum drei Tage danach bekomme ich diese E-Mail:

Mich würde interessieren, ob der Platz 115, auf dem „Nicolas“ im vergangenen Jahr stand, wirklich verlässlich ist. Ich kann mich irren, aber ich meine, ihn vor ein paar Wochen noch auf Platz 113 gesehen zu haben? Hat sich da noch mal etwas verschoben?

Ja, es hat sich tatsächlich etwas verschoben. Das liegt daran, dass ich einige Namenspaare, z. B. Charlie und Charly,  Rieke und Rike oder Veronika und Veronica versehentlich nicht gemeinsam gezählt hatte. Nach der Korrektur gab es dann zwangläufig ein paar Veränderungen in der Rangliste. Durch die Zusammenfassung von bisher separat gelisteten Vornamen sind am Ende der Top 500 auch einige Namen nachgerückt, die vorher gar nicht in der Hitliste auftauchten.

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Dänemark ist das Land der tausend Vornamen

Auch nach Dänemark finden immer mehr besondere Vornamen ihren Weg. So wurden kürzlich Kinder Jesus, Paprica, Papaya und Panik genannt. An die Grenzen der dänischen Vornamensbestimmungen sind dagegen Eltern gestoßen, die ihre Neugeborenen Monkey und Batman nennen wollten.

Seitdem das dänische Namensrecht 2006 weitgehend liberalisiert wurde, ist die Zahl der zugelassenen Namen von 7.000 auf 22.000 gestiegen. Ein Grund für die größere Namensvielfalt sind auch Migranten, die neue Namen ins Land gebracht haben.

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Der glücklichste Name in Dänemark ist Jørgen

Mehr als 2.400 Dänen sind seit 1989 Lotto-Millionär geworden. Der dänische Lottoveranstalter Danske Spil hat die häufigsten Vornamen der glücklichen Gewinner ausgewertet:

Frauen Männer
  • 1. Kirsten (24 mal gewonnen)
  • 2. Birgit (21)
  • 3. Bente (20)
  • 4. Hanne (19)
  • 5. Pia (18)
  • 6. Anne (17)
  • 7. Karen und Lene (je 16)
  • 9. Jette, Inge, Jytte, Helle und Inger (je 15)
  • 1. Jørgen (45 mal gewonnen)
  • 2. Ole (42)
  • 3. Hans (37)
  • 4. Erik (36)
  • 5. Jan (32)
  • 6. Søren und Jens (je 31)
  • 8. Henrik, Per und John (je 30)

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