Wenn es danach geht, wer den gewöhnlichsten Vornamen hat, wird Sarah Knappik dieses Jahr die RTL-Show „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ gewinnen. In ihrem Geburtsjahr 1986 war der Name Sarah in Deutschland der zweithäufigste Mädchenname. So sieht es bei den weiteren Dschungelstars aus:
Knud Bielefeld
Promibabys Faith Margaret und Ford Lynton
Die interessantesten Babynamen kommen meistens aus Hollywood und Owen Wilson hat unsere Erwartungen nicht enttäuscht! Sein Sohn heißt angeblich (so richtig bin ich noch nicht davon überzeugt, dass es kein Witz ist) Ford Lynton. Aber warum auch nicht, Mercedes ist ja auch ein Vorname. Lynton ist übrigens eine Kleinstadt im äußersten Südwesten Englands, ganz in der Nähe von Endellion.
Daneben kann Nicole Kidman mit dem Namen ihrer Tochter natürlich nicht glänzen. Die Kleine heißt Faith Margaret und hat somit Namen bekommen, die in den USA sehr verbreitet sind.
Finn-Land reicht von Flensburg bis Gera
Leon war zwar in ganz Deutschland der 2010 am häufigsten vergebene Babyname, die meisten Bundesländer konnte aber Finn (auch Fynn) gewinnen. Auch in der folgenden Karte wird deutlich, dass besonders im Norden Deutschlands ganz viele kleine Finns zu Hause sind – siehe die blauen Flächen. Die Karte zeigt die jeweils häufigsten Jungennamen je zweistelliger Postleitzahlregion:
Von Frikadellen und Buletten
Die Vornamenvorlieben sind ja regional durchaus unterschiedlich, wie die Länderstatistiken zeigen. Besonders deutliche regionale Unterschiede weist aber die Alltagssprache auf. Prof. Dr. Stephan Elspaß, Universität Augsburg, und Prof. Dr. Robert Möller, Université de Liège, untersuchen das in ihrem Projekt „Atlas zur deutschen Alltagssprache“.
Hier zum Beispiel eine Karte, die zeigt,wo ein gebratener Fleischkloß „Frikadelle“, „Bulette“ oder „Fleischküchle“ genannt wird:
2010er Vornamen aus Neuseeland und den Niederlanden
So haben die Niederländer 2010 ihre Babys genannt:
| Mädchen | Jungen |
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Und hier die Lieblingsvornamen der Neuseeländer: