Babynamen der Woche 32/2021

Lynn Ulla * Sabrina Valentina * Jessy * Antonia Valerie * Trystan Kyden Syon * Badis (m) * Matthyas Ezechel * Matteo Valentin Sandro * Aviel (m) * Jael Christine * Mirco * Amy Vera * Marie Sophie Johanna * Thimea Magdalena * Mariana * Finn Valentino * Tabea Larissa Julie * Adam * Johanna Stefanie * Sterling (m) * Jonte Michael * Julian * Toni Anna Pauline * Tymoteusz * Agnes-Kristin * Denise * Jonas Luca * Deniz (m) * Diego Hans * Jan-Rafael * Danilo Alexey * Melanie * Mareike * Blina (f) * Luisa Heidi Margareta * Timon Otto


Die „Babynamen der Woche“ – das sind schöne, furchtbare, normale, exotische, verrückte, lächerliche, populäre und ungewöhnliche Vornamen von Neugeborenen der letzten Tage. Willkürlich ausgewählt von der Redaktion dieses Blogs und keinesfalls repräsentativ. Verzeichnis aller bisherigen Babynamen der Woche
Horstomat – die Vonamen-Toolbox

29 Gedanken zu „Babynamen der Woche 32/2021“

  1. Wahlpflicht:

    1. Antonia Valerie
    1. Jonas Luca

    2. Thimea Magdalena
    2. Julian

    3. Toni Anna Pauline
    3. Jan-Rafael

    gebastelte Geschwisterkombination

    Valerie Magdalena Pauline & Antonia Timea Valentina
    Julian Hans Rafael & Jonas Adam Matthias
    Valerie Timea Luisa & Jonas Rafael Matthias

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  2. Mein Ranking:

    weibliche Namen
    1. Antonia Valerie
    2. Marie Sophie Johanna
    3. Johanna Stefanie
    4. Mareike
    5. Luisa Heidi Margareta
    6. Tabea Larissa Julie
    7. Toni Anna Pauline
    8. Jael Christine
    9. Thimea Magdalena
    10. Melanie

    männliche Namen
    1. Adam
    2. Tymoteusz (bei polnischem Hintergrund)
    3. Jonas Luca
    4. Timon Otto
    5. Jonte Michael

    Kommentare:

    Adam–
    Mein Lieblingsname, heute. Schlicht, klangvoll, biblisch bedeutsam. Zwei gedehnte As verleihen dem Namen Gewichtigkeit. In meiner Generation war das in den USA ein häufiger Name–kenne sehr viele amerikanische Adams, dafür keinen einzigen deutschen. Finde ich schade–der Name ist toll!

    Sterling–
    Kenne ich als Vornamen in den USA (war ursprünglich Nachname, wurde dann ein seltener Vorname). Aber es handelt sich hier mit ziemlicher Sicherheit nicht um ein US-amerikanisches Kind, denn in den USA ist es üblich, Zweitnamen zu vergeben. Es gibt fast niemanden ohne Zweitnamen, dort. Im englischsprachigen Kontext ein schöner Name. Mit deutsch-akzentuierter Aussprache nicht so toll.
    Der Name leitet sich von einer englischen Silbermünze namens „sterling“ ab.

    Marie Sophie Johann–
    Marie Johanna hätte zu sehr nach Marijuana geklungen, also noch ein Sophie dazwischen. Der Name hat in meiner Liste ein hohes Ranking, weil ich den Erstnamen Marie sehr mag. Marie Sophie als Kombi wirkt doch recht langweilig und klanglich gedoppelt. Johanna als Drittname macht dann die Kombi wieder etwas interessanter.

    Blina–
    Muss ich recherchieren, klingt aber sehr hübsch. Bei entsprechendem kulturellen Hintergrund sehr schön.

    Timon Otto–
    Kenne einen kleinen Timon. Der Name ist, glaube ich, so ein bisschen im Aufwind, ohne dabei häufig vorzukommen. Finde ihn sehr schön. Otto mag ich ganz besonders. Was mich an der Kombi etwas stört, ist die Wiederholung des Ts von Timon im Zweitnamen, aber es ist auch nicht arg störend.

    Jael Christine–
    Jael ist eine mutige Frau, die den militärischen Helden Sisera umbringt, indem sie ihn mit Milch schläfrig macht und ihm dann einen Zeltpflock durch den Schädel haut, während er schläft. Die biblische Geschichte ist doch recht grausam–selber würde ich den Namen Jael aus diesem Grund nicht vergeben. Er ist bei evangelikalen Christen im Moment aber sehr beliebt. Kenne viele junge bis ganz kleine Jaels in meinem evangelikalen Umfeld. Christine verstärkt noch einmal den christlichen Bezug.

    Toni Anna Pauline–
    Die Kombi klingt sehr schön, zusammengesprochen. Eine Antonia würde ich tatsächlich im Alltag Toni rufen. Hier ist der Rufname dann auch gleich der offizielle Name. Antonia als offizielle Form finde ich doch schöner, aber Toni ist auch nicht schlecht, und als Rufname sowieso ganz nett. Insgesamt eine recht hübsche Kombi.

    Mareike–
    hübsche Koseform von Maria.

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    • Mark
      Danke für das Lob zu meinem Namen. Meine beiden Omas und eine Uroma hießen Maria. Meine Mutter wollte mich aber nicht Maria nennen, weil es schon so viele Marias in der Verwandtschaft gab. Ich finde, Mareike paßt auch viel besser zu mir. In den 70er Jahren waren Namen wie Mareike, Maike und Heike ja häufiger anzutreffen.

  3. Blina–
    Der Name bedeutet „Linde“ im Albanischen. Er war einer der Naturnamen, die vom atheistischen kommunistischen Regime eingeführt wurden, um die religiös behafteten albanischen Namen loszuwerden.

    Antworten
    • Die albanischen Namen sind weiterhin beliebt, auch wenn der Kommunismus auch in Albanien schon lange Geschichte ist. Ich glaube, da steckt noch mehr dahinter, nämlich der Wunsch nach eigenständigen albanischen Namen.

    • Ja, stimmt, die im Kommunismus eingeführten Namen sind weiterhin Schlager. Viele von ihnen sind sehr poetisch. Kenne eine albanische Eresa, deren Name „Gewürz“ bedeutet. Die damalige Namenspolitik hat die albanische Namenskultur nachhaltig verändert.

      Und ja, stimmt auch: es ging einerseits um Säkularisierung, andererseits um Albanisierung. Der Nationalstolz wirkt weiter.

      Albanien als Land und Gesellschaft finde ich unheimlich spannend.

  4. Aber warum nennen auch gläubige Christen ihre Kinder nach Adam und Eva, den originären Sündern? Kain ist ja noch nie in Mode gewesen..?

    Antworten
    • Daugava,

      Das ist eine interessante Frage! Bei vielen biblischen Figuren lässt sich eine ähnliche Frage stellen: David z.B. war Ehebrecher und Mörder (Geschichte von Bathseba und Uria). Paulus war ein brutaler Christenverfolger, der viele Menschen auf dem Gewissen hatte. Petrus war ein Feigling, der Christus verleugnete, um seine eigene Haut zu retten, nachdem er damit angegeben hatte, er würde Christus niemals verleugnen. Miriam, die Schwester von Moses, hat auch nicht immer am Glauben festgehalten und entmutigende Worte gesprochen. Moses selbst war ein Mörder, und er war so arrogant und anmaßend, dass er nicht mit ins gelobte Land ziehen durfte. Aaron hatte auch Dreck am Stecken–er ließ zu, dass das Volk Israel sich ein goldenes Kalb als Götzenbild anfertigte.

      Die biblischen „Heldinnen“ und „Helden“ sind alle sündige, schwache Menschen, die Gottes Gnade brauchen. Sie zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie perfekt sind, sondern dadurch, dass sie letztendlich an Gott festhalten, dass sie immer wieder Buße tun und im Glauben an Gott sterben. Sie beziehen ihre Gerechtigkeit nicht aus der eigenen Geradlinigkeit, sondern aus der Vergebung, die Gott ihnen zuteil werden lässt. Sie haben auch große Momente–Momente, in denen sich ihr Glaube bewährt, in denen deutlich wird, dass sie Gott wirklich vertrauen und Ihm ihr Herz geschenkt haben. Sie sind auch Menschen, die Buße tun, die sich immer wieder von der Sünde abwenden und in denen ein Heiligungsprozess sichtbar wird. Aber es sind alles schwache, sündige Menschen. In dieser Hinsicht ist das Christentum–es gibt keine andere Religion, in der Gnade und Vergebung derart zentral sind. In den meisten Religionen liegt der Fokus viel mehr darauf, sich seine Erlösung zu erarbeiten, während das Christentum die Schwäche des Menschen voll anerkennt.

      Was Adam angeht: die Nachbenennung fokussiert sich dabei auf die Tatsache, dass Adam von Gott als der Vater der Menschheit eingesetzt wurde, dass er von Gott geliebt war, und dass er nach dem Sündenfall die Konsequenzen auf sich nahm und ein Leben der Buße führte. Sein Sohn Kain lehnte sich gegen Gott auf und wurde von Gott verstoßen. Als Trost für den ermordeten Abel schenkte Gott Adam und Eva ihren Sohn Seth, der ein gottesfürchtiger Mann war. Man sieht auch in diesem Detail die enge Beziehung von Adam und Eva mit Gott, auch nach dem Sündenfall.

    • Ja, das ist wohl wirklich der christliche Grundgedanke der Vergebung.
      Ich habe noch nie „Schlechtes“ über David oder Moses gehört, was sicher daran liegt, dass ich mich damit recht oberflächlich auskenne. Dennoch glaube ich nicht, dass ich ohne Sekundärliteratur, also durch bloßes Lesen der Bibel oder Thora, gleich verstehen würde, wer sich falsch oder aufsässig Gott gegenüber benimmt. Vielleicht ist selbst das Auslegungssache. Deine Ausführungen dazu machen aber wirklich neugierig!

      Dass Seth der Sohn von Adam und Eva war, wusste ich nicht. Habe mich immer gefragt, warum es im Englischen diesen Namen gibt, aber hierzulande kein Äquivalent dazu.

    • @Daugava

      Es gibt auf YouTube ein Bibelprojekt von „Sommers Weltliteratur“. Herr Sommer fasst jedes Buch der Bibel in einem Video mit Playmobile-Figuren zusammen. Die Folgen gehen je nach Buch 2-20 Minuten, sind sehr unterhaltsam und lehrreich.
      Ich habe so sehr viel Neues erfahren 🙂

    • Wobei Seth ein komplizierter Fall ist: In der Frühgeschichte des Christentums gab es Gnostiker, und bei einigen von denen stand Seth sehr hoch im Kurs. Die Sethianer wurden entsprechend von den frühen Kirchenlehrern kristisiert und verdammt. Einige der in Nag Hammadi aufgefundenen Schriften geben sethianische Ansichten wieder.

  5. Meine Lieblingsnamen heute:

    1. Jonas Luca
    2. Timon Otto
    3. Jonte Michael

    1. Luisa Heidi Margareta
    2. Tabea Larissa Julie
    3. Antonia Valerie

    Diese Einzelnamen gefallen mir gut:
    Vera
    Johanna
    Magdalena
    Anna
    Pauline
    Valentina

    Wild geschüttelt:
    Vera Pauline

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  6. Hallo,

    die Mädchennamen gefallen mir heute besser, als die Jungennamen.

    Lynn Ulla- Lynn mag ich gerne, einfach aber elegant.
    Ulla dazu gefällt mir nicht. Ich finde den Namen zu ältlich (vermutlich eine Nachbenennung) und das l wiederholt sich mir zu schnell. Ich liebe die Gedichte von Ulla Hahn, aber dem Namen kann ich wenig abgewinnen. Apropos Autorinnen: den Namen Lynn verbinde ich mit der Fantasyautorin Lynn Raven.

    Sabrina Valentina- ina-ina ist doch sehr ungünstig. Sabrina ist so ein Name, den man immer mal wieder liest. Ich kenne vom Hörensagen eine Sabrina, die Anfang vierzig ist, mit einer anderen bin ich zur Schule gegangen. Der Name ist für mich mit der Serie „Sabrina“ verbunden, die habe ich als Kind gerne gesehen, ich fand Kater Salem klasse. Auf Netflix lauft gerade die letzte Staffel der Neuauflage, die nichts mehr mit der Sitcom zu tun hat, sehr düster. Sabrina finde ich daher okay, Valentina mag ich klanglich nicht, obwohl mir Valentin gut gefällt.

    Jessy – eine Nachhilfeschülerin heißt auch nur Jessy, sie hat asiatische Wurzeln. Da ich die Schülerin sehr mag, verbinde ich Positives mit dem Namen, auch wenn er mir zu spitznamig ist, allerdings wird jede Jessica, die ich kenne (war auch beliebt in meiner Generation) Jessy genannt.

    Antonia Valerie – Valerie Antonia hätte ich klanglich besser gefunden, zumal ich Valerie lieber mag, aber auch so ist die Kombi ganz hübsch. Antonia gefällt mir wesentlich besser als Anton (den fand ich noch nie so berauschend, aber die Begegnung mit einem Namensträger hat mir den Name endgültig verdorben), ich finde die Abkürzung „Toni“ aber einfach nicht berauschend und auf den Spitznamen läuft es unweigerlich heraus, obwohl man den Namen ja auch mit Nia abkürzen könnte, was ich sehr hübsch finde.

    Trystan Kyden Syon- „Wie viel y wollen wir im Namen haben?“-„Ja“. Die Kombi ist mir überdies viel zu bunt. Tristan mag ich trotz des „trist“ klanglich gerne, nur die Bedeutung „Waffengeklirr“ stört mich.
    Kyden-soll das eine Variante von Kaden sein? Syon- ist das eine Variante von Zion? Auffällig ist, dass alle Namen auf n enden, ist bei mir lustigerweise auch so, wobei mir auffällt, dass es doch deutlich weniger Mädchennamen gibt, die auf n enden, neben meinem Namen (Vivian), fallen mir nur noch Lynn und Lillian ein.

    Badis- meine erste Assoziation war leider „Bad Ass“, dann „Bad“.

    Matthyas Ezechel- Matthias mag ich so geschrieben lieber, das y wirkt unruhig, zumal die drei Buchstaben davor alle eine Oberlänge haben und dann abrupt durch das y in die Unterlänge geht. Ezechel erinnert mich zuerst an die Eule von „Elea Eluanda“, dann an die Bibel. Z-ch-l finde ich sehr schwer auszusprechen. Mir insgesamt zu bibellastig.

    Matteo Valentin Sandro- Matteo mag ich trotz seiner Häufigkeit gerne, meine liebste Form von Matthias. Valentin dazu passt irgendwie nicht, obwohl er durch t und a mit Matteo verbunden ist. Ich hätte zu Matteo einen Valentino erwartet, zusammen mit Sandro (nicht so mein Fall) wäre da Namen dann aber vermutlich zu o-lastig, oder den Namen umgedreht Valentin Matteo.

    Jael Christine- wie spricht man Jael denn aus? Ja-el? Jell? Die Bergziege, aber Leah bedeutet auch Wildkuh, dann lieber die Ziege, die sind schon ganz süß (mäh). Jale Christin hätte ich klanglich runder gefunden.

    Amy Vera – mit zwölf gehörte Amy zu meinen absoluten Lieblingsnamen, ich finde ihn immer noch ganz hübsch, aber vergeben würde ich heute wohl eher Amalia. Die Kombi ist mir zu kurz, obwohl ich Vera ganz hübsch finde.

    Marie Sophie Johanna- ich präsentiere drei beliebte Zweitnamen. Marie Sophie finde ich viel zu gleichförmig, ich kann verstehen, warum man Marie Johanna nicht vergeben möchte (durch die Ahnenforschung habe ich herausgefunden, dass meine Uroma eine Schwester namens Marie Johanna hatte, die vor Uromas Geburt starb), aber warum entscheidet man sich dann für Sophie als Brückennamen oder sind Sophie und Johanna die (Ur)großmütter? Einzeln mag ich alle drei Namen gerne (Marie und Sophie aber nur als Erstnamen), aber zusammen sind die Namen nicht so mein Fall.

    Thimea Magdalena- als Timea Magdalena mein Platz eins, eine sehr schöne Kombi. Timea habe ich erst durch diesen Blog kennengelernt und gefällt mir klanglich sehr gut (noch besser gefällt mir Imea, der wird vielen aber vermutlich zu weich sein). Für Magdalena habe ich seit Jahren eine Schwäche, so ein schöner Name.

    Mariana- juhu, eine Mariana. Finde ich auch sehr hübsch, viele Urahinen hießen so. Ich finde ihn durch die a-Endung moderner als Marianne, ein Zweitname wäre schön gewesen.

    Finn Valentino- hier hätte ich Finn Valentin besser gefunden, da ich den Stilmix etwas zu bunt finde. Finn gehörte lange zu meinen Lieblingsjungennamen, hier in RLP ist er aber sehr häufig (der Name ist ja allgemein häufig, aber ich lese den Namen seit zehn Jahren gefühlt jeden Monat in den Familienchroniken der Zeitung).

    Adam – mag ich sehr gerne. Schlicht und sympathisch. Der Name ist unter meinen Nachhilfeschülern, die nordafrikanische Wurzeln haben, sehr beliebt. Alle Jungen gehen noch zur Grundschule.

    Johanna Stefanie- Johanna ist hübsch, Stefanie passt nicht so gut dazu, zumal ich den Namen sehr mit meiner Generation verbinde, alle Stefanies, die ich kenne, werden alle Steffi genannt.

    Sterling-als Nachname finde ich Sterling hübsch, weil es mich an das Sterling Silber erinnert, als Vorname klingt er wie der Codename eines Geheimagenten: „Agent Sterling, retten Sie die Welt!“

    Julian- ich mag Julius zwar mehr, aber Julian ist auch ein schöner, nicht häufig vergebener Name, ein entfernter Cousin heißt so.

    Toni Anna Pauline – Anna Pauline, ohne Toni gefällt mir.

    Tymoteusz- vermutlich ein kleiner polnischer Junge, ansonsten wäre die Schreibweise sehr umständlich, vermutlich wird er in der Schule Tim genannt.

    Agnes-Kristin – g-k finde ich sehr ungünstig. Agnes gefällt mir klanglich nicht so gut, obwohl ich die kleine Agnes in „Ich-einfach unverbesserlich“ sehr niedlich finde.

    Jonas Luca – Jonas mag ich gerne, Luca ist für mich weiblich besetzt, ich mag Lukas viel lieber, wobei Jonas Lukas aber durch das Zweifache as nicht so günstig gewesen wäre.

    Deniz- ein Junge mit türkischen Wurzeln, mein Cousin heißt auch Deniz. Wie Adam ein Name, der in vielen Ländern gut funktioniert. Die Bedeutung „Meer“ finde ich hübsch.

    Diego Hans- wieso nicht Diego Juan oder Jakob Hannes?

    Melanie und Mareike könnten auch im Alter meiner Mutter sein. Marieke hätte ich moderner empfunden.

    Luisa Heidi Margareta- Namen zwei und drei sind bestimmt Nachbenennungen, aber hier funktionieren sie erstaunlich gut. Heidi ist durch das i mit Luisa verbunden, Margareta durch das a. Luisa finde ich sehr hübsch, Luise mag ich noch lieber. „Heidi“ habe ich mir als Kind gerne auf Kika angesehen, den Roman habe ich leider nie gelesen. Margareta ist wie Magdalena ein schöner, klassischer Name, die Bedeutung „Perle“ finde ich sehr hübsch.

    Timon Otto- zu viel t und o, die Begeisterung für beide Namen erschließt sich mir nicht. Ich mag die „on“-Endung nicht, Otto ist mir zu schwerfällig, ich bin kein Bismark-Fan, abgesehen davon, denke ich an den Jungen aus „Benjamin Blümchen“. Den Namen habe ich damals schon immer als sehr ältlich empfunden.

    Ich wähle
    Luisa Heidi Margareta
    T[h]imea Magdalena
    Adam
    Mariana

    Wild geschüttelt:
    Mariana Timea
    Magdalena Luisa
    Johanna Margareta
    Adam Matteo

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  7. Alles durchwegs unaufregende Namen heute, die Kinder werden gut durchs Leben kommen 🙂

    In der Zeitung habe ich vor ein paar Tagen die Geburtsanzeige einer kleinen Pipaluk gefunden (mit österreichischem Nachnamen). Eine kurze Recherche hat ergeben, dass der Name anscheinend aus Grönland kommt.
    Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Was denkt ihr, gibt es eine Art „kulturelle Aneignung“ auch bei Namen (besonders bezogen auf indigene Namen)? Kann man Namensbedeutungen immer von ihrem sozial- und kulturwissenschaftlichen Kontext losgelöst betrachten?
    Ich bin gespannt auf eure Gedanken dazu!

    Antworten
    • Interessanter Gedanke. Wenn es sich durchsetzt, wegen politischer Korrektheit nur noch Vornamen aus der eigenen Kultur zu vergeben, wird das unsere Namenslandschaft radikal verändern. Nur noch Vornamen mit deutscher Herkunft für Babys mit deutschen Eltern? Da sieht man gleich, wer einen Migrationshintergrund hat. Klingt nicht so verlockend.

    • Kulturelle Aneignung bei Vornamen?
      Das dürfte ja dann für Afroamerikaner bedeuten, dass sie nur afrikanische Namen tragen sollen. Juden nur jüdische Namen? Christen keine jüdischen Namen aus der Bibel?
      Wohin soll dieser Irrsinn denn führen?!

    • Ich stimme Knud und Daugava zu, zumal es Kinder gibt, die aus verschiedenen Kulturen stammen, was würde man da machen?

      Wann ist aber umgekehrt ein Name nicht okay? Letzte Woche hatten wir ja zu diesem Thema über die Kombi Queen Ashanti gesprochen.

      Wenn man den Namen aussprechen kann und er keine Zumutung für das Kind ist, kann doch jeder Name in Frage kommen, auch wenn ich persönlich von zu wilden Kombis abraten würde.

    • Ich denke eben auch, dass das zu unkontrollierbaren Ge- und Verboten führen würde. Trotzdem kann ich einen gewissen Unmut verstehen, wenn in einer (zB indigenen) Kultur Namen nach bestimmten Regeln, Traditionen oder Überlieferungen vergeben werden und eines Tages ein Mensch in zB Europa so einen Namen zufällig findet und ohne Wissen über die Konnotationen vergibt…. Wo aber die Grenze ist oder sein sollte, weiß ich auch nicht… Ich selbst würde wahrscheinlich keinen Namen aus einer anderen Sprache/Kultur vergeben, zu der ich überhaupt keinen Bezug habe.

  8. Senf …

    Trystan Kyden Syon * Zuvyel Ypsylon, dazu kommt, dass die Ypsilönner auch noch unterschiedliche Aussprache haben …
    Matthyas Ezechel * Hat hier jemand Angst for dem I? Im Erstnamen überflüssig zu einem Y gemacht, beim Ezechiel einfach weggelassen.
    Thimea Magdalena * Wenn man schon überflüssige Buchstaben in Timea unterbringt, warum nicht gleich Thiemea? Das erinnert dann an den Thieme-Verlag (medizinische Fachbücher)
    Finn Valentino * Ein Schönheitsfehler (aber nicht mehr) ist die Folge der Anfangslaute F-W (V geschrieben)

    Antworten
  9. * Lynn Ulla, Lynn ist für meinen Geschmack ok, Ulla gefällt mir nicht, eine Ella hätte ich hier schöner gefunden
    * Sabrina Valentina, Sabrina geht so, Valentina finde ich ganz schön
    * Jessy, ich kenne eine Jessy, mit dt. J gesprochen, finde ich ok
    * Antonia Valerie, Antonia gefällt mir nicht, Valerie finde ich schöner, ich muss zwar kurz an den franz. Ex-Präsident denken: Valéry geschrieben, ach ja, die eine Antonia, die ich kenne wird Antonia genannt, eine Alternative für mich wäre vielleicht Nina Valerie
    * Trystan Kyden Syon, mir etwas zu ungewöhnlich diese Kombi
    * Badis (m), ist nicht meins
    * Matthyas Ezechel, auch etwas eigenwillig, jedoch ist Matthias grundsätzlich geläufig, somit finde ich es ok, Ezechel ist mir gänzlich unbekannt
    * Matteo Valentin Sandro, eine schöne Kombination, gefällt mir
    * Aviel (m), ist nicht meins
    * Jael Christine, Jael finde ich interessant, gefällt mir, Christine finde ich auch nicht schlecht, könnte vielleicht noch die Mama oder schon die Oma sein
    * Mirco, naja es ist schon ok, vielleicht lieber Marco für mich
    * Amy Vera, Amy hört man jetzt öfter mal, finde ich ganz sympathisch den Namen, Vera wirkt auf mich dagegen etwas ältlicher, ist aber auch ok
    * Marie Sophie Johanna, sehr klassisch, sehr stimmig, Marie wirkt auf mich etwas moderner als Maria, mir gefällt die Kombination
    * Thimea Magdalena, Leider treffen beide nicht meinen Geschmack
    * Mariana, erinnert mich je nach Aussprache an Marie/Jana oder Marie/Ana, dadurch durchaus ok
    * Finn Valentino, passt für mich nicht so gut zusammen, das o hätte ich vielleicht weg gelassen
    * Tabea Larissa Julie, Julie sagt mir davon am meisten zu
    * Adam, kurz, knapp, ok
    * Johanna Stefanie, in der Kombi finde ich es bisschen langweilig, jedoch trotzdem ok
    * Sterling (m), sehr ungewöhnlich, für mich zuviel Assoziation ans Sterling Silber
    * Jonte Michael, die Kombination finde ich passend
    * Julian, gut
    * Toni Anna Pauline, ein Toni ist für mich ein Mann, dann finde ich den Namen passender, an sich ist es ein sympathischer, sportlich assoziierter Name, Anna finde ich sehr schön, Pauline nicht ganz so, im Vgl. zu Hermine von letzter Woche jedoch besser
    * Tymoteusz, Timo wäre vielleicht etwas gängiger
    * Agnes-Kristin, Agnes gefällt mir wenig, Kristin ist ok, mit Ch mag ich ihn lieber
    * Denise, nicht mein persönlicher Geschmack
    * Jonas Luca, schöne Kombination, gefällt mir
    * Deniz (m), nicht mein persönlicher Geschmack
    * Diego Hans, Diego gefällt mir weniger, Hans ist ok, vielleicht der Opa
    * Jan-Rafael, geht schon
    * Danilo Alexey, Danilo nicht ganz meins, da bevorzuge ich eher Daniel, Alexei/y finde ich gut
    * Melanie, ok
    * Mareike, okLynn Ulla, Lynn ist für meinen Geschmack ok, Ulla gefällt mir nicht, eine Ella hätte ich hier schöner gefunden
    * Sabrina Valentina, Sabrina geht so, Valentina finde ich ganz schön
    * Jessy, ich kenne eine Jessy, mit dt. J gesprochen, finde ich ok
    * Antonia Valerie, Antonia gefällt mir nicht, Valerie finde ich schöner, ich muss zwar kurz an den franz. Ex-Präsident denken: Valéry geschrieben, ach ja, die eine Antonia, die ich kenne wird Antonia genannt, eine Alternative für mich wäre vielleicht Nina Valerie
    * Trystan Kyden Syon, mir etwas zu ungewöhnlich diese Kombi
    * Badis (m), ist nicht meins
    * Matthyas Ezechel, auch etwas eigenwillig, jedoch ist Matthias grundsätzlich geläufig, somit finde ich es ok, Ezechel ist mir gänzlich unbekannt
    * Matteo Valentin Sandro, eine schöne Kombination, gefällt mir
    * Aviel (m), ist nicht meins
    * Jael Christine, Jael finde ich interessant, gefällt mir, Christine finde ich auch nicht schlecht, könnte vielleicht noch die Mama oder schon die Oma sein
    * Mirco, naja es ist schon ok, vielleicht lieber Marco für mich
    * Amy Vera, Amy hört man jetzt öfter mal, finde ich ganz sympathisch den Namen, Vera wirkt auf mich dagegen etwas ältlicher, ist aber auch ok
    * Marie Sophie Johanna, sehr klassisch, sehr stimmig, Marie wirkt auf mich etwas moderner als Maria, mir gefällt die Kombination
    * Thimea Magdalena, Leider treffen beide nicht meinen Geschmack
    * Mariana, erinnert mich je nach Aussprache an Marie/Jana oder Marie/Ana, dadurch durchaus ok
    * Finn Valentino, passt für mich nicht so gut zusammen, das o hätte ich vielleicht weg gelassen
    * Tabea Larissa Julie, Julie sagt mir davon am meisten zu
    * Adam, kurz, knapp, ok
    * Johanna Stefanie, in der Kombi finde ich es bisschen langweilig, jedoch trotzdem ok
    * Sterling (m), sehr ungewöhnlich, für mich zuviel Assoziation ans Sterling Silber
    * Jonte Michael, die Kombination finde ich passend
    * Julian, gut
    * Toni Anna Pauline, ein Toni ist für mich ein Mann, dann finde ich den Namen passender, an sich ist es ein sympathischer, sportlich assoziierter Name, Anna finde ich sehr schön, Pauline nicht ganz so, im Vgl. zu Hermine von letzter Woche jedoch besser
    * Tymoteusz, Timo wäre vielleicht etwas gängiger
    * Agnes-Kristin, Agnes gefällt mir wenig, Kristin ist ok, mit Ch mag ich ihn lieber
    * Denise, nicht mein persönlicher Geschmack
    * Jonas Luca, schöne Kombination, gefällt mir
    * Deniz (m), nicht mein persönlicher Geschmack
    * Diego Hans, Diego gefälltmir weniger, Hans ist ok, vielleicht der Opa
    * Jan-Rafael, geht schon
    * Danilo Alexey, Danilo nicht ganz meins, da bevorzuge ich eher Daniel, Alexei/y finde ich gut
    * Melanie, ok
    * Mareike, ok,
    * Blina (f), gefällt mir persönlich nicht
    * Luisa Heidi Margareta, ja das passt gut zusammen
    * Blina (f), gefällt mir persönlich nicht
    * Luisa Heidi Margareta, ja das passt gut zusammen
    * Timon Otto, ok

    Antworten
  10. Die gleiche Frage habe ich mir auch kürzlich gestellt. Meine Mutter stammt von den Kanaren und ich bin zufällig bei der Namenssuche für unseren Nachwuchs auf traditionelle Namen der Guanchen (Erstbewohner von Teneriffa) gestoßen. Zunächst fand ich das sehr interessant und stürzte mich freudig in die Recherche, bis mir eben auch der Gedanke kam, ob das nicht irgendwie unpassend ist, auch wenn es meines Wissens nach heute keine „Nachkommenskultur“ gibt. Bin unentschlossen…

    Antworten
    • Inspiriert von deinem Beitrag habe ich gerade über die Guanchen nachgelesen und herausgefunden, dass auf La Gomera eine traditionelle Pfeifsprache Pflichtfach im Schulunterricht ist! Das ist ja total cool!
      Aber zum Thema, wenn du über deine Mutter einen persönlichen Bezug zu Teneriffa hast, würde ich es nicht als Aneignung sehen, wenn du deinem Kind einen traditionellen Namen gibst. Es ist wahrscheinlich eher im Sinne der Altkanaren, die Kultur zu erhalten – die Pfeifsprache war nämlich auch schon fast ausgestorben.

  11. Luisa Heidi Margareta – Luisa hat mir immer schon gefallen, ein klanglich sehr hübscher Name, klassisch und modern zugleich. Vermutlich sind Heidi und Margareta die Omas oder Uromas. Ansonsten hätte ich Luisa Margareta (ohne Heidi) noch besser gefunden.

    Amy Vera – den Namen Vera mag ich sehr gerne, gehört zu meinen Lieblingsnamen. Ich kenne drei Veras, alle unterschiedlich alt. Der Name hat eine lateinische und eine russische Bedeutung – finde beide sehr schön. Amy finde ich für ein Mädchen mit englischem Hintergrund schön. Zu Vera finde Amy nicht so passend, aber Vera könnte hier ja auch eine Nachbenennung sein.

    Marie Sophie Johanna – einzeln finde ich alle drei Namen schön. Marie als alleiniger Rufname würde mir gefallen. Aber Marie Sophie klingt so aufgezählt und irgendwie langweilig.

    Jonte Michael – mit dem bodenständigen Michael als Zweitnamen finde ich Jonte sogar ganz gut, obwohl ich mich noch daran gewöhnen muss.

    Toni Anna Pauline – ich finde Toni als richtigen Namen auch nicht so toll. Toni als Rufname für eine Antonia mag ich aber gern. Antonia Anna Pauline klingt stattlich-klassisch.

    Jan-Rafael – lieber in der Schreibweise Jan Raphael, ohne Bindestrich, dann ist der Name ganz gut.

    Melanie – ein Name aus meiner Generation, ich kenne viele in den 70er Jahren geborene Melanies. So schlecht finde ich Melanie für ein Mädchen nicht.

    Mareike – ja, es ist eher ein Name der 60er bis 80er Jahre. Aber der Name ist allgemein bekannt und friesisch-nordische Namen sind ja beliebt.

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