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Babynamen der Woche 36/2019

Gerda Sophia * Keno Jan * Tim Kai * Anakin Peter Marco * Meyra (f) * Ove * Meron (m) * Emelie Andrea * Laura * Stefania * Christina * Laila * Rebecca-Bernadette * Alina Nadine * Lia * Konstantina * Marlon Silvester * Tamira * Lois Marieke * Lise Noemi * Mika Eliano * Yade Lina * Noa-Hedi * Djan Lian * Jooa Elias * Thorin Arlo * Eliza Georgiana * Aras Ilia * Nathania (f)

Zwillinge: Heda Christina & Martha Heidi

Und außerdem …

21 Gedanken zu “Babynamen der Woche 36/2019”

  1. Ein Schelm, wer bei Gerda, Keno und Tim an die diesjährige Bachflorette-Staffel denkt 😉

    Mir gefällt: Meyra, Noemi und Eli[s]a. Vergeben würde ich vermutlich aber nur Elisa.

    Jooa Elias * eine meiner Schülerinnen hieß Joa. Soweit ich weiß, kommt sie aus Portugal. Jooa sieht für mich deshalb falsch geschrieben aus & mit Elias dahinter auch erst dem Geschlecht zuzuordnen.

    Marlon Silvester * Ja ist es denn schon so weit? Silvester im Hochsommer finde ich irgendwie unpassend, obwohl hier vermutlich der Zeugungstag im Hintergrund eine große Rolle spielt.

    Djan Lian * Da sollte wohl das Gian Lian vermieden werden. Ob Djan das besser macht, ist fraglich.

    Lois Marieke * Lois klingt für mich durch die Nähe zu Luis und Loïc männlich, Marieke eindeutig weiblich. Louisa / Lovisa Marieke hätte ich durchaus hübsch gefunden.

  2. Wahlpflicht
    Ove * finde ich viel erfrischender als Ole und sehr viel jünger als Uwe.
    Lise Noemi * Lise ist ein himmelweiter Unterschied zu Lisa! Elise würde ich noch schöner finden, da das irgendwie vollständiger wirkt. Noemi – joa… Ist mir zu kompliziert und variabel – Noemi, Noomi, Naomi, Naemi…
    Laila * das ist einer der Lallnamen, den ich mag. Weil er schon vor der Lallwelle existierte. Ich mag die Internationalität und die gute Integrierbarkeit in den deutschen Sprachschatz.

    Wild geschüttelt
    Ove Konstantin[…]
    Lise & Hedi

    Mein Senf
    Gerda Sophia *
    Keno Jan * Tim Kai * zu knappe aufeinerfolgende Namen, weswegen es aufgezählt wirkt.
    Anakin Peter Marco *
    Meron (m) * Marone?
    Rebecca-Bernadette * die wird doch nie im Leben immer alle 6 Silben zum Rufnamen genutzt bekommen!?
    Alina Nadine * das wöchentliche Problem: -na auf Na- holpert.
    Lois Marieke * ich stimme zu: Lois ist zu nah an Louis. Lovis Mareike wäre top.

    Zwillinge: Heda Christina & Martha Heidi * die Kombi finde ich passend. Phonetisch ähnlich, aber dennoch individuell. Obwohl es mir herkunftsmäßig zu weit von einander entfernt wäre. Die Bedeutungen Kämpferin und Herrin hinwieder passt zusammen.

    • Gerda Sophia finde ich gut kombiniert und dadurch, dass ein dreisilbiger Name auf einen zweisilbigen folgt, überhaupt nicht zu knapp oder abgehackt (im Gegensatz zu Tim Kai).
      Keno [Jan] finde ich super, mit zwei Silben/vier Buchstaben passt er in die Mode der kurzen Vornamen ohne dabei substanzlos zu sein oder selbstgebastelt zu klingen. Mir persönlich gefiele Konrad besser, aber für einen kleinen Ostfriesen ist Keno gelungen!
      Anakin ist sehr leicht direkt zuordbar, es ist klar, welche Figur hier Namensvorbild war. Das finde ich ungünstig. Das ‘Ah,wie der in Star Wars?’ wird ihm wohl noch aus den Ohren wieder herauskommen..
      Rebecca-Bernadette, zwei hübsche Namen, jedoch nicht optimal kombiniert. Abgesehen vom (wieder mal) sinnlosen Bindestrich ist zu vieles zu ähnlich; beides Dreisilber, das R und B wiederholen sich, beide enthalten nur die Vokale A und E und beide einen Doppelkonsonant. Die erste Silbe des zweiten Namens ist zudem rückwärts gelesen die erste Silbe des ersten Namens. Sieht für mich irgendwie nach Scrabble aus, mit möglichst wenigen Buchstaben möglichst lange Namen bilden.
      Bei Alina Nadine wiederholt sich die NA Silbe zu schnell, es holpert.
      Auch ich hätte Lois zunächst für einen Jungen gehalten, erst das Marieke macht es eindeutig weiblich. Dann finde ich die Kombination eigentlich klanglich recht schön!

      Mir gefallen heute:

      Gerda Sophia
      Keno
      Rebecca
      Noemi
      Mika
      Heda & Martha

    • Oh, Gerda Sohia hatte ich vergessen zu kommentieren. Den finde ich auch nicht abgehackt. Zu Gerda wollte ich sagen, dass er wirklich noch gewöhnungsbedürftig ist, aber irgendwie glaube ich, dass der wieder kommen wird.

      Auch bei Anakin Peter Marco hab ich vergessen zu schreiben, dass ich mir das Kinderzimmer vorstellen kann: Plastikspielzeug, ein rotes Cars-Bett und Star Wars-Figuren von Papa Marco, der E-Zigarette dämpft, in der Glasvitrine.

  3. Gerda Sophia–
    Finde Gerda sehr hübsch, Sophia passt dazu. Klanglich wäre Sophie noch etwas passender.

    Marlon Silvester–weil ich bei Marlon an Marlon Brando denke, denke ich dann bei Silvester auch gleich an noch einen Schauspieler, Sylvester Stallone. Marlon finde ich auch im Deutschen klanghaft und schön, obwohl ich sonst nicht zu Neuimporten tendiere. Bei Marlon mache ich da eine recht subjektive Ausnahme. Silvester ist ja tatsächlich ein traditioneller Heiligenname, in Deutschland ein Synonym für Neujahr. Finde den Namen aber wegen dieser Neujahressynonymität nicht unvergebbar. Schließlich ist die Assoziation mit Neujahr ja auch nichts negatives. Insofern finde ich Silvester, gerade auch als Zweitnamen, nicht schlecht. Marlon Silvester–ja, das ist meiner Meinung nach ein ganz guter Name.

  4. Ich wähle
    Keno Jan – auch wenn ich Jan etwas blass finde, es sei denn, der Papa heißt so
    Lise Noemi – Noemi ist der einzige optisch umlautnahe Name (Noel, Joel, Zoe …), den ich ganz gern mag
    Gerda Sophia – hab die Bachelorette nicht gesehen, nur damals GNTM, aber wenn’s dem Namen Gerda (und Keno?!) hilft – schön 🙂

    Schwierig finde ich Heda und Jooa, klingt beides so nach Ausruf bzw. einem bloßen Geräusch. Lieber Hedda und Jorah, Jonas, Joas o.ä.

  5. Stefania–
    Es wird oft die Frage nach der Aussprache aufkommen: Stefan–ih–ja oder Stefanja? Im Rumänischen, wie auch im Italienischen, ist Stefania die Standardversion dieses weiblichen Namens, und dort ist dann auch die Aussprache klar. In diesen anderen Sprachkontexten finde ich den Namen Stefania sehr schön. Für ein deutsches Mädchen ohne anderssprachigen Hintergrund fände ich Stephanie besser (und den Namen finde ich, trotz übermäßiger Häufigkeit in meiner eigenen Generation, sehr hübsch).

    Lise Noemi–Bei Lise frage ich mich, ob das französisch oder deutsch gesprochen werden sollte. Noemi empfinde ich ähnlich wie Annemarie–tatsächlich ist mir dieser Name viel sympathischer als andere OE-Namen.

    Laura–ein edler, klassischer Name.

    Tim Kai–für mich steht das englische Timothy weit über dem deutschen Tim. Es hat in seinem Sprachraum Tradition, es hat eine schöne Vollform, mit der angenehmen Rufform Tim. Tim im Deutschen ist irgendwie dann die deutsch ausgesprochene englische Rufform als Vollform–das ganze wirkt für mich etwas wie “Verstümmelung durch Import.” Timotheus, mit der Rufform Timo–das fände ich im Deutschen besser als Tim. Unser Sohn heißt Timotei (rumänsiche Form) und wird mit der Vollform seines Namens gerufen. Kai liegt mir auch nicht. Meine Mutter heißt Mary Kay–für mich ist Kay ein Mädchenname. Kann Kai irgendwie nie so richtig in meinem Kopf vom englischen Kay abtrennen. Deshalb ist die gesamte Kombi Tim Kai für mich mit meinem US-Hintergrund irgendwie befremdlich. Aber mir ist klar, dass man Tim auch als wohlklingende internationale Namensform auffassen kann, Kai als schönen nordischen Namen einstufen kann, etc.

  6. Lois (Lane) – so heisst die Freundin/spätere Frau von Superman.

    Eliza Georgiana – Pride&Prejudice lässt grüßen. Heißt der Bruder Fitzwilliam Darcy? (Ich liebe Jane Austen, und es gibt sicher schlechtere Vorbilder als Elizabeth Bennet)

    • Rein vom Klang her ist die Sache klar: Greta klingt viel besser als Gerda, denn die Vokale in Greta sind beide rein und klar, während in Gerda das r in meisten Gegenden Deutschlands nicht mehr richtig gesprochen wird und zu einer Färbung des e führt. Und ich persönlich spreche das e in Greta und das ä in Gräte deutlich unterschiedlich aus, wie es im Hochdeutschen tatsächlich Standard ist.

      Auch von den sonstigen Assoziationen her ist Greta im Vorteil, vor allem weil es mit Greta Garbo ein glamoröses Namensvorbild gibt, während Gerda bäuerlich klingt. Greta Thunberg ist natürlich ein Risiko für den Namen: Man weiß nicht in welche Richtung die noch sehr junge Namensträgerin sich einmal entwickeln wird, und vielleicht bereut man deswegen die Namensgebung später.

    • Gerda, weil ich den Klang als weicher empfinde – und den Namen aktuell als unverbrauchter.

      Greta ist mir aber sympathisch u.a. durch Greta Thunberg (https://blog.beliebte-vornamen.de/2019/08/name-als-statement/). Das Risiko, dass G.Th. sich negativ entwickelt und das auf den Namen abfärben könnte, schätze ich als eher gering ein, schon weil Greta ja längst ein gängiger Mädchenname ist und der Bezug zur prominenten Figur gar nicht auf der Hand liegt. Ich könnte mir eher umgekehrt vorstellen, dass Menschen, die die momentane Botschaft von Thunberg ablehnen/gern lächerlich machen o.ä., deshalb von dem Namen (sofern er ihnen überhaupt gefallen hätte) Abstand nehmen. Doch das (“Ich heiße nicht Greta, weil meinen Eltern von der ‘Klimahysterie’ genervt waren und weiter guten Gewissens 4-mal im Jahr in Urlaub fliegen wollten” ;-)) sieht man den Kindern ja nicht an.

      Interessant wäre noch, ob die Bachelorette Gerda den Namen generell wieder salonfähiger macht oder ob Eltern Angst haben, für Trash-TV-Gucker gehalten zu werden, wenn sie Gerda vergeben …

      Die Greta-Gerda-Frage treibt mich jedenfalls schon länger um 🙂 https://blog.beliebte-vornamen.de/2012/10/tante-irmgard/

    • Die einzige Gerda, die ich kenne, ist Anfang 60 und lebt auf einer ostfriesischen Insel.
      Eine Greta in meinem Umfeld ist 10 Jahre alt und die Freundin meiner Tochter. Es gibt noch mehr Gretas, auch jünger als 10 – Greta ist ein typischer Kindername in unserer Gegend. Aus diesem Grund gehören Greta und Gerda zu verschiedenen Generationen. Ich finde Greta deshalb ganz gut, weil er zur Abwechslung mal etwas härter klingt.

      Aber schlecht finde ich Gerda auch nicht. Wenn ich Gerda als weibliche Form von Gerd sehe, könnte sie durchaus die Chance haben beliebter zu werden, so wie Paula (Paul) und Karla (Karl).

      Ja, die Aussprache des e ist natürlich verschieden. In Gerda werden ‘er’ quasi wie ein Buchstabe gesprochen. So wie in Gerd, Gerhard oder in Merle – um einen Modenamen als Beispiel zu nehmen.

      Beide Namen haben für mich einen nordischen Touch. Bei Greta wird das noch durch Greta Thunberg verstärkt.

      Ich kann gar nicht sagen welchen der beiden Namen ich besser finde. Gerda finde ich für ein kleines Mädchen sehr schön. Die Gerda Sophia hier hat ja noch einen sehr beliebten Zweitnamen, zum Ausgleich für die etwas altmodische Gerda.

    • Beides nicht meins:
      Greta ist für mich leider zu nah an Gräte. Zudem wirkt er so verbraucht, ich kann ihn klar einem Alter zu ordnen (0-10 oder (85-100).
      Gerda hingegen ist für mich 80plus. Vielleicht stört mich genau das – man kann es zuordnen und hat graue Haare vor Augen. Und ich dazu noch persönlich assoziiert, einen Muff. Der Klang ist weicher, aber dennoch mir unsympathisch. Ich muss an Garderobe und Gerd denken. Wie das kommt und warum ein Gerd oder eine Garderobe unsympathisch ist, weiß ich nicht einzuordnen. Irgendwie ist der Name für mich unstimmig.

    • Beide Namen sind nicht ganz mein Fall, aber Greta gefällt mir klanglich wesentlich besser als Gerda. Wenn ich die Babyanzeigen lesen, denke ich bei einer Greta, ach, ganz süß und bei einer Gerda, ach je, das arme Baby.

      Eine Greta kann zwei, zwanzig oder zweiundsiebzig Jahre alt sein, bei Gerda muss an das kleine Mädchen in die “Schneekönigin” von Hans Christian Andersen denken, Märchen assoziiere ich mit alten Zeiten und in diesem Fall mit einem zu alten Namen.
      (Apropos Schneekönigin:Gerdas bester Freund Kai ist ja heute auch als Zweitname vertreten.)

      Greta klingt für mich jung und frech wie Ida oder Emma. Ich finde das harte “T” in “Gret” wird durch das weiche “a” gut abgerundet, wohingegen das harte “e” das auf das weiche “d” in “Gerda” trifft, den Klang des Namens kaputt macht.
      So geht es mir auch bei “Clara” und “Carla”, “Clara” gehört zu meinen Lieblingsnamen, wohingegen “Carla” mir irgendwie Gänsehaut verursacht, dabei ist hier nur die Buchstabenfolge vertauscht (wobei mir auffällt, dass mich auch das “R” auf “L” stört, vermutlich mag ich die Kombination “R” auf Konsonant nicht sonderlich).

    • Miez: Ich mag Clara und Carla, empfinde Clara dabei aber als lieblicher, femininer, rosaroter und Carla irgendwie als stärker, komisch eigentlich. Beide Namen werden für mich noch stärker, weniger verspielt, durch K statt C. Die Reihung – nicht unbedingt meiner Vorliebe nach, aber ich nenne es mal die Rosalie-Skala 🙂 – wäre also:

      Clara – Carla – Klara – Karla,

      wobei Clara für mich am nächsten an einer mit Rosalie und Co. vergleichbaren Wirkung ist.

      Noch zu Gerda: Im Unterschied zu den Duos Paul/Paula, Karl/Karla spreche ich Gerd/Gerda recht verschieden aus, Gerd in der Regel eher wie “Gehrd”. Bei Gerda ist das e kürzer, mit dem r verschmolzen, wie bei Merle oder Ferdinand. Grundsätzlich finde ich Namen mit kleiner Konsonantenballung im “Namenskörper” oft spannend, vgl. z.B. Linda vs. Lina. Kann aber auch daran liegen, dass es aktuell so viele eher vokalreiche Namen gibt.

    • Miez und Annemarie

      zu Clara/Klara und Carla/Karla
      Wie unterschiedlich die Vorlieben doch sind. Ich mag Carla/Karla lieber, weil mir die Buchstabenfolge ‘Cl…’ nicht so gut gefällt. Für mich geht Carla leichter von den Lippen. Clara/Klara ist aber auch ein schöner Klassiker. In meinem Umfeld ist Carla/Karla aber häufiger als Clara/Klara. Eine Carla ist die Schwester der von mir genannten Greta. Die Eltern bevorzugen wohl die härteren Namen.
      Die Schreibweise Carla oder Karla wäre mir egal, finde beide in Ordnung.

      Noch etwas zu Greta: Eine alte Greta war wohl in den meisten Fällen offiziell eine Margareta oder Margarete. In Ostwestfalen war Grete (nicht Greta) die allgemeine Abkürzung – da kann es aber regionale Unterschiede geben.

    • Freue mich über die vielen interessanten Gedankengänge!

      Ich finde beide Namen schön. Mich stört das ER in Gerda nicht–allerdings liegt mir die norddeutsche Aussprache von ER nicht so (z. B. werde = weahd; Paderborn = Padaboahn). Als Kind entschied ich mich bewusst, ER wie meine schwäbische Großmutter auszusprechen; jetzt lebe ich in Schwaben und passe mit dieser Aussprache voll ins Bild. Wobei ich aber nicht stereotypisieren will–auch in Norddeutschland gibt es verschiedene Aussprachen von ER. Auf jeden Fall finde ich diese komplexe Vokalmodifikation durch das R zumindest in den südlicheren Regionen Deutschlands sehr reizvoll. Ja, ich mag das sanfte und auch komplexe Lautbild von Gerda…. Übrigens ist Gerda, wie Greta auch, nicht wirklich ein deutscher Traditionsname, sondern auch ein Skandinavienimport, nur eben ein älterer (spätes 19. Jahrhundert).

      Greta ist internationaler–z.B. in den USA und Rumänien, was für unsere Familie relevant wäre, lässt sich Greta problemlos aussprechen, Gerda aber nur auf sehr befremdliche Weise. Für uns würde also Greta besser passen, aber an Gerda liebe ich auch gerade, dass es eben ein kontextspezifischerer, weniger kosmopolitischer Name.

      Tja, in einem deutschen Kontext stimme ich dann tatsächlich für Gerda. Aber Greta ist auch schön. Und ja, das Vorbild Greta Garbo schwingt für mich auf jeden Fall mit und verleiht dem Namen tatsächlich eine gewisse Aura.

    • Annemarie:
      Die „Rosalie-Skala“ muss ich mir merken . Gebe dir bei der Anordnung recht, wobei mir „Clara“ auch wohl deshalb besser gefällt als „Klara“ von „Carla/Karla“ abgesehen (vielleicht ist es aber auch die Lateinstudentin in mir, die die lateinische Schreibweise bevorzugt)

      Deine Aussprache bei Gerda macht tatsächlich einen Unterschied, ich spreche das „e“ in Gerd nämlich genauso wie in Gerda aus, ähnlich wie bei Paul und Paula.

      Mareike: Mit den unterschiedlichen Vorlieben hast du vollkommen recht. Ich mag die Buchstabenkombinatin „Cl“ nämlich ^^.
      An Magareta habe ich gar nicht gedacht. Aber es stimmt natürlich, wobei ich hier in Rheinland-Pfalz auch eher den Spitznamen „Grete“ oder „Grechen “ und einmal in einer Geburtstagssazeige zum 60/70. Geburtstag für Zwillinge tatsächlich Gretel und Hans gelesen habe.

  7. Viel zum Kopfschütteln, nichts Begeisterndes.

    Wahlpflicht-Spiel:

    Christina
    Marlon Silvester

    Greta oder Gerda?

    Greta gefällt mir klar viel besser, fällt für mich aber unter Modename und ist eine Kurzform.

    Gerda ist traditionell, aber heutzutage ungewöhnlich. Mich würde interessieren, was die Eltern zu der Namenswahl bewogen hat. Ich kann mit dem Namen wenig anfangen, finde ihn recht nichtssagend. Dass er “altmodisch” ist, würde mich nicht stören.
    Die Kombination Gerda Sophia hat was. Passt klanglich zusammen und durch den heutzutage beliebten Namen Sophia als Zweitnamen wirkt die Gerda weniger “altmodisch”.

  8. Wahlpflichtspiel:
    Laura
    Christina
    Gerda Sophia

    Ich mag Gerda und hier in der Kombi mit Sophia finde ich den Namen schön. Aber wirklich vergeben würde ich dann doch eher Laura und Christina. Beide sind klassisch schön und relativ zeitlos.

    Wild geschüttelt mag ich:
    Laura Noemi
    Rebecca Noemi
    Jan Peter
    Tim Peter

    Einen Jungen würde ich heute wohl Marco nennen oder Jan Peter. Es sind nicht viele gute Jungennamen dabei, die ich gut finde. Marco ist zwar italienisch, aber trotzdem gut machbar.

    Tim Kai – zwei so kurze Namen klingen abgehackt. Tim finde ich in Ordnung. Kai (in dieser Schreibweise) ist für mich männlich, Kai war in den 70ern ein normaler Jungenname. Ich kenne keine weibliche Kai oder Kay. Kay mit englischem Hintergrund würde ich auch anders aussprechen.

    Stefania – würde ich “StefAnija” aussprechen, mit Betonung auf dem a. Ich kannte mal eine katholische Ordensschwester, die würde so ausgesprochen.

    Laila – schön, gehört für mich nicht zu den Lala-Namen. Ich würde auch diese Schreibweise bevorzugen, weil die Aussprache eindeutig ist, im Gegensatz zu Leila/Leyla.

    Rebecca-Bernadette – Rebecca gefällt mir gut, ist ein biblischer Klassiker. Bernadette könnte eine Nachbenennung sein. Wahrscheinlich sind sich die Eltern nicht bewußt, was ein Bindestrich bedeutet. Sie wird wohl nie bzw. nur selten mit beiden Namen gerufen.

    Alina Nadine – Ja, kann man machen. Alina ist ein typischer Kinder- und Teeniename, da kann ein Kind sicherlich gut mit leben.

    Lia – gefällt mir nicht, ist mir zu kurz und zu nichtsagend. Lina oder Lisa sind mir viel lieber.

    Tamira – hübscher Klang, wirkt aber gebastelt, weil es noch Samira gibt und letzte Woche hatten wir hier Tamina.

    Lois Marieke – Lois wirkt auf mich auch männlich, ist eben sehr nah an Louis. Lois wird auch als Kurzform von Alois genutzt. Ich würde Louise bzw. Luise bevorzugen. Vielleicht soll hier die Aussprache ohne e am Ende erzwungen werden. – Allerdings hört sich die französische Aussprache von Louise im deutschen an wie “Luis”. Ich habe mal mitbekommen, wie eine Mutter ihre Louise “Luiis” gerufen hat.

    Lise Noemi – Ich finde Elise oder Luise auch besser als einfach nur Lise. Lise oder Liese wirkt auf mich unvollständig und ist bei mir leicht negativ besetzt.
    Noemi gefällt mir von den Naomi-Noemi-Varianten am besten. Ich würde Noemi aber nur als Zweitname vergeben.

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