Babynamen der Woche 28/2019

Adriana Claudia * Armin Theodor Patrik * Tabea * Lukas * Nele Juliane * Stefania Elena * Benedikt Paul Jakob * Nina Katharina * Stani Loca (f) * Medea * Mohammad Ayaan * Mathis Marc Josef * Matei-Laurentiu * Theresia Anastasia * Elinda * Quirin Eliah * Hanna-Erla * Eduard Catalin * Sinea Roxana * Eneko (m) * Neven Milo * Enny Rahel * Haiqa (f) * Milaja (f) * Zayn Livian * Philias Emilian Karl * Öykü-Liya (f) * Emma Margarida * Jannis Lian * Lasse Valentin * Szymon * Bele Marleen * Emmelie * Toni Elisabeth * Finja Loreen * Marie-Isabell * Alenia


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Die „Babynamen der Woche“ – das sind schöne, furchtbare, normale, exotische, verrückte, lächerliche, populäre und ungewöhnliche Vornamen von Neugeborenen der letzten Tage. Handverlesen vom Team dieses Blogs und überhaupt nicht repräsentativ. Verzeichnis aller bisherigen Babynamen der Woche

25 Gedanken zu „Babynamen der Woche 28/2019“

  1. Heute bin ich einmal die erste 🙂
    Es sind heute durchaus schöne Namen dabei. Ich kommentiere einmal die herausstechenden:
    Nina Katharina: zu viel -ina
    Stani Loca: Ist Stani eine Abkürzung oder in irgendeiner Sprache ein Vollname? Bei Loca muss ich an das spanische Wort denken, es bedeutet verrückt…
    Theresia Anastasia: die Wiederholung von -sia stört… man könnte vielleicht eine Anastasia Theresa draus machen.
    Hanna-Erla: der Name muss nicht mit Bindestrich sein. Er wirkt durch die beiden Namen mit jeweils zwei Silben auch ein bisschen aufgezählt.
    Öykü-Liya: Liya macht den Namen für mich als weiblich erkennbar. Ich habe schon oft darüber nachgedacht: Sollten anderssprachige Menschen, die in Deutschland/Österreich… leben, darauf schauen, dass der Name ihres Kindes für die deutschsprachige Bevölkerung aussprechbar und im besten Fall auch einem Geschlecht zuordenbar ist? Oder ist das völlig egal? Was denkt ihr darüber?
    Toni Elisabeth: erinnert mich sehr an die kürzlich verstorbene österreichische Journalistin und Macherin von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ Elizabeth Toni Spira

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    • „Öykü-Liya: Liya macht den Namen für mich als weiblich erkennbar. Ich habe schon oft darüber nachgedacht: Sollten anderssprachige Menschen, die in Deutschland/Österreich… leben, darauf schauen, dass der Name ihres Kindes für die deutschsprachige Bevölkerung aussprechbar und im besten Fall auch einem Geschlecht zuordenbar ist? Oder ist das völlig egal? Was denkt ihr darüber“

      Ich gebe dir völlig recht, dass hier (dauerhaft) lebende Ausländer ihren Kindern Namen geben sollten, die hier nicht komplett fremd und unaussprechbar sind. Allerdings scheint das den Eltern der kleinen Öykü-Liya am Allerwertesten vorbei zu gehen, was für den entsprechenden Kulturkreis nun leider nicht allzu untypisch ist.

    • @Adelheid

      Ohne die Eltern von Öykü-Liya zu kennen halte ich Liya schon für ein Zugeständnis an unseren Kulturkreis und eine erste Anpassung. Ich würde das also nicht so harsch sehen. Übrigens ist Öykü in der Türkei gerade ein Topname (Platz 19 bei den Mädchen), wirkt aber eher säkular und nicht ultrafromm.

  2. Heute kann man wieder gut kombinieren. Juhu.

    Wahlpflicht:
    Benedikt Paul Jakob * alle Namen gefallen mir, auch wenn ich die Bedeutung von Paul + Jakob nicht unbedingt einem Kind mitgeben wollen würde
    Marie-Isabell * mit Zähneknirschen mangels besserer Alternativen.

    Wild geschüttelt:
    Benedikt Valentin * ohne einen Nachnamen klingt es unvollständig. Aber wenn etwas rangehangen wird, passt das in meinen Ohren gut zusammen
    Und das könnten Drillinge sein, mit den ganzen Ths – Nur „Thabea“ sähe albern aus und die Langform Matthias wäre stimmiger:
    Tabea Elisabeth
    Katharina Theresia
    Mathis Theodor

    Mein Senf:
    Nina Katharina * Theresia Anastasia * die Endungen wiederholen sich leider
    Stani Loca (f) * Ricky Martin lässt grüßen: Livin‘ la Vida Loca
    Medea * die Bedeutungen klingen gut, die Mythologie lässt eher an die mordende Mutter denken. Aber schlimm finde ich den Namen nicht. Sonst dürfte ja kein Kind mehr Eva, Jona oder Jakob heißen.
    Matei-Laurentiu * Marc, ist das rumänisch? Ist das ein Mate-i oder ein Matai?
    Elinda * Das E klingt zu viel. Wie für mich auch in Ekaterina…
    Öykü-Liya (f) * andersrum und ohne Bindestrich wäre das Kind, wahrscheinlich mit türkischem Hintergrund, einfacher durchs Leben gekommen.
    Emma Margarida * ich habe zunächst ‚Margarine‘ gelesen…
    Emmelie * ich musste etwas lachen wegen der aufgezwungen Aussprache. Emily wäre nicht gegangen? Liebe Eltern, warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht???
    Toni Elisabeth * Antonia Elisabeth wäre meine heutige Siegerin gewesen. Aber eine Toni ist mir zu süß. Voll- und Spitznamen haben schon ihren Zweck.

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    • Matei Laurentiu ist ein typischer rumänischer Name.

      Matei wird Matej gesprochen, Laurentiu wird Laurenziu gesprochen: Matej Laurenziu. Mag beide Namen sehr.

      Der Bindestrich ist wahrscheinlich ein Fehler. Rumänen setzten immer Bindestriche zwischen ihre Namen, um Leerstellen anzuzeigen. In allen rumänischen Dokumenten bin ich deshalb als Mark-Peter angegeben, obwohl ich Mark Peter heiße. Der Bindestrich soll nur zeigen, dass es eine Leerstelle zwischen beiden Namen gibt. Den eigentlichen Bindestrich im deutschen Sinne gibt es bei rumänischen Namen gar nicht.

      Stefania Elena wäre auch ein typischer rumänischer Name, obwohl ich nicht ausschließen kann, dass das auch italienisch oder spanisch sein könnte–aber wahrscheinlich rumänisch, denn beide Namensformen sind in Rumänien sehr häufig und typisch, und zur Zeit werden ja sehr viele rumänische Kinder in Deutschland geboren.

      Auch Adriana Claudia wäre ein total typischer rumänischer Vorname, obwohl es sich natürlich auch um ein Kind deutscher Abstammung handeln könnte. Habe nirgends so viele Adrianas kennen gelernt wie in Rumänien, und Claudia ist dort auch ein typischer Name.

      Die rumänischen Kombis hier gefallen mir allesamt sehr gut.

    • Eduard Catalin könnte auch ein rumänischer Name sein. Catalin ist sehr häufig in Rumänien (männliche Form von Katharina), und Eduard ist eher selten, aber es gibt den Namen dort.

    • Ah, Danke!
      Ja, rumänische Kinder gibt es gerade mehr als zuvor. Die Namen finde ich interessant, weil sie meistens geläufig aber selten gerade modern sind. Das macht es für mich spannend.

    • Und wenn wir schon unter Namensfetischisten sind: Sorry für das C in Mark – Autocorrect ist einfach immer zu schnell.

  3. Mein Senf …

    Nina Katharina * Doppelt gemoppelt
    Elinda * Klingt wie „elektrische Linda“ und könnte ein Markenname für Roboter oder Haushaltsgeräte sein
    Enny Rahel * Rahel hat Stil, Enny als seltsame Schreibweise für Änni (?) eher nicht
    Haiqa (f) * Heike wäre zu gewöhnlich gewesen? Oder steckt da etwas ausländisches dahinter?
    Zayn Livian * Die Eltern sind Fans von „One Direction“
    Philias Emilian Karl * gruselig
    Szymon * Schlecht integrierter Pole

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  4. Wahlpflichtspiel:
    Tabea
    Marie(-)Isabelle
    Benedikt Paul Jakob

    Tabea mag ich wirklich sehr, ich würde aber noch einen Zweitnamen anfügen, z. B. Tabea Juliane
    Marie-Isabell würde ich auf jeden Fall französisch schreiben und am liebsten auch ohne Bindestrich, also Marie Isabelle. Das finde ich hübsch.

    Wild geschüttelt gefällt mir:
    Tabea Juliane
    Tabea Elisabeth
    Nina Theresia
    Nina Marleen
    Jannis Benedikt
    Jannis Valentin

    Adriana Claudia * Armin Theodor Patrik * Lukas *
    Alles in Ordnung, damit kann man nichts falsch machen.

    Mathis Marc Josef – Finde Mathis ganz gut, Marc ist der Vater oder Onkel und Josef ist der Opa. Alles in allem eine gute Kombi.

    Stefania Elena – Stefanie hätte auch gereicht, Stefania wirkt etwas hochgestochen. Aber vielleicht liegt hier ein nicht deutscher Hintergrund vor, so dass es doch gut zum Kind passt.

    Nina Katharina – einzeln schöne Namen, aber -ina -ina klingt nicht so gut.

    Theresia Anastasia – wieder die gleiche Endung, hier wäre Theresa Anastasia besser gewesen.

    Eduard Catalin – Catalin würde ich ja für ein Mädchen halten. Ich kenne eine Kathalin. Vielleicht gibt es eine Sprache in der Catalin männlich ist.

    Jannis Lian – Jannis gefällt mir wirklich gut. Aber Lian geht gar nicht, auch nicht als Zweitname.

    Emmelie – noch eine Schreibvariante von Emely und Emelie. Ich würde dennoch das englische Original Emily vorziehen, auch bei einem deutschen Mädchen.

    Toni Elisabeth – letzte Woche war Toni ein Junge. Ich würde Toni nicht vergeben. Antonia ist so ein schöner Name, den man bei Bedarf abkürzen kann.

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  5. Wahlpflicht-Spiel:

    Benedikt Paul Jakob
    und
    Tabea.

    Emmelie ist wohl dänisch, habe ich hier gelernt.

    Margarida könnte die portugiesische Form von Margarethe sein.

    Elinda könnte, wenn es nicht gebastelt ist, albanisch sein.

    Einige Merkwürdigkeiten und Kopfschüttel-Namen sind auch wieder dabei.

    Z.B. stolpere ich
    Eduard Catalin

    Eduard würde ich eindeutig als männlich einordnen.
    Catalin eigentlich als weiblich – eine mit C geschriebene Catalin?
    Aber als Kombination für ein und dasselbe Kind passt das ja nicht.

    Rätsel….

    Viele Grüße

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    • In der Tat hört sich Catalin weiblich an, obwohl es viele männliche Namen mit einer in-Endung gibt, ob Konstantin, Benjamin… Catalin Crisan war vor 15 Jahren ein beliebter rumänischer Sänger.

  6. Ich habe Catalin für weiblich gehalten, weil ich bisher nur den weiblichen Vornamen Katalin kannte. Ungarische Form von Katharina, dor gesprochen wie „Kottalin“.

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  7. Haiqa könnte evtl. albanisch sein. Dort gibt es den Buchstaben q ohne u. Er wird ähnlich wie tsch gesprochen.

    Stani ist mir bisher als Männername (Koseform von Stanislaus) bekannt.

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  8. Mathis Marc Josef–

    Diese Kombi finde ich sehr sympathisch. Mathis ist eine schöne, alte (wenn auch jetzt wieder modische) Form von Matthias; Marc finde ich im Deutschen nicht so schön wie Markus, aber der Name fügt sich klanglich schön in die Kombi ein, und es könnte auch eine Nachbenennung nach dem Vater sein; und das ganze wird abgerundet durch Josef, welcher mit den vorigen Namen nur das S von Mathis gemein hat, aber trotzdem in der Kombi sehr stimmig klingt.

    Der Rhythmus von Zweisilber-Einsilber-Zweisilber ist angenehm. Auch sind alle drei Namen biblisch, was sie stilistisch wie auch geistlich gut zusammenklingen lässt. Die Kombi ist auch keine totale Weichkombi, durch die S-, K- und F-Laute, was ich im Kontext der heutigen Weichmode als erfrischend empfinde, gerade auch bei einem Jungennamen.

    Bei Benedikt Paul Jakob mag ich alle drei Einzelnamen sehr, aber die Kombi hört sich für mich nicht flüssig an. Paul Benedikt wäre flüssig.

    Tabea und Lukas sind auch schöne, schlichte, klassische Namen.
    Finja Loreen–etwas modisch-wurzellos, trotzdem recht schön.

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  9. Jens ist irgendwie gar nicht mehr modern. das wäre ein guter Name.
    von den oben vielleicht Armin oder Benedikt, die gehen gerade noch.
    glaube ich bin nicht mit der Zeit gegangen, die Namen finde ich alle komisch.

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    • Ich mag Namen, die man kennt, die aber selten vergeben werden. Sie dürfen nur nicht zu abgefahren sein. Melchior finde ich super. Balthasar ist mir etwas zu hoch, könnte ich mir aber gut als Zweitnamen vorstellen.

    • Ich mag den Namen Melchior auch sehr. Habe mich letztens richtig gefreut, als ich zum ersten Mal eine Begegnung mit einem Melchior hatte.

  10. Herzlichen Glückwunsch zu Melchior!
    Den Namen finde ich mutig, aber durchaus schön!
    In unserer Verwandtschaft gibt es einen Balthasar (schon im Teenageralter).

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  11. Puh, da ist die „Wahlpflichtgeschichte“ wieder eine Herausforderung.

    Meine Top-5 der Mädchennamen:

    1. Stefania Elena (italienische Aussprache Stefanias`)
    2. Marie-Isabell
    3. Theresia Anastasia

    Meine Top-5 der Jungennamen:

    1. Matei-Laurentiu
    2. Mathis Marc Josef
    3. Jannis Lian

    Über Marleen, Loreen und Anastasia freue ich mich besonders.

    Nun noch ein paar Kommentare:

    Nele Juliane – passt aufgrund der weichen Konsonanten in die Schublade Weichmode; Juliane sorgt mit zwei anderen Vokalen (u, a) für die „harte Note“. An und für sich finde ich die Kombi gelungen. Drei Laute Neles werden in Juliane wiederholt. Dadurch dass Juliane drei Buchstaben mehr hat, davon zwei klangvolle Vokale und somit melodischer ist als Nele, ist genügend Variation da.

    Stefania Elena – Stefania (und auch Stéphanie) mag ich, Stefanie/Stephanie mag ich nicht so besonders. Der „ausländische“ st-Laut macht es aus – klingt irgendwie weniger aggressiv als die deutschen Anfangslaute. Elena finde ich durch die Wiederaufnahme gleicher Laute gut gewählt. Die u.a. italienische Verbindung beider Namen passt sehr gut – schöne Kombi!

    Nina Katharina – Nina wirkt niedlich/süßlich, Katharina hingegen prächtig/kraftvoll. Eine Cousine zweiten Grades sollte erst Katharina heißen. Als sie jedoch viel zu früh geboren wurde, entschieden sich die Eltern für „ein so kleines Würmchen“ für Nina (Nina Kristin). Katharina (Katharina Elisabeth) hieß danach eine bis heute „stabile“ Cousine. Das alles beeinflusst sicher meine Wahrnehmung. Die Kombi finde ich durch die gleiche Endung – ina etwas doppelt gemoppelt. Insgesamt finde ich die Kombi aber ganz gut; v.a. Nina mag ich.

    Medea – ich denke, den Namen kann jeder (durch die griechische Mythologie oder noch eher durch mehrere literarische Werke) gut einordnen. Den Gegensatz zwischen literarischer Bekanntheit des Namens und der seltenen Namensvergabe finde ich ganz interessant. Im Prinzip klingt der Name durch die e-Laute recht edel und erhaben. Die Endsilben – dea erinnern mich an die (lat.) Göttin. Das spielt für die Wirkung des Namens auch eine Rolle, denke ich.

    Mathis Marc Josef – liest sich auffallend flüssig und daher finde ich die Kombi gelungen. Mathis und Marc gefallen mir gut.

    Matei-Laurentiu – eine sehr schöne rumänische Kombi. Die Namen passen prima zusammen. Auffälligstes gemeinsames Merkmal ist das t (- a, e und i nicht zu vergessen). Insgesamt eine schöne Mischung aus weichen und harten Konsonanten, und durch viele Vokale ist die Kombi sehr melodisch. Nur der Bindestrich stört etwas.

    Theresia Anastasia – zwei besonders schöne Namen, die beide erhaben wirken. Letzterer Aspekt, dem womöglich die gleiche Endung auf –sia zu Grunde liegt, verleiht der Kombi auffällige Gemeinsamkeiten im Sinne von Schönheitsfehlern, was ich im Hinblick auf die schönen Einzelnamen schade finde. Trotzdem schön.

    Elinda, Catalin (m), Sinea, Eneko, Enny, Haiqa, Milaja, Zayn, Öykü-Liya, Margarida, Bele, Emmelie, Alenia
    sind Namen, die mir so noch nicht untergekommen sind. Sie wirken befremdlich auf mich, z.T. falsch geschrieben und scheinen Neukreationen zu sein.
    Mein Favorit aus dieser „exotischen“ Liste ist Alenia – klingt gut.
    Da sehe ich eine verkürzte Annalena mit eingefügtem i, was auf die Vorliebe der Eltern für ia-Endungen schließen lässt. Wenn ich mir das recht überlege, gefällt mir Alenia besser als Annalena und die Endung –lenia besser als –lena. Alenia klingt überzeugend in meinen Ohren.

    Philias Emilian Karl – zu Emilian fällt mir immer ein ehemaliger französischer Schüler ein, der Emile hieß, sich aber stets als Emilien ausgab. Daher denke ich, dass Emilian keine so schlechte Alternative zu Emil ist. Wenn aber auch noch ein Philias davor steht, ist mir das doch zu viel der Extravaganz. Abgesehen davon klingt Philias durch die mir bekanntere Philine zu „weiblich“ in meinen Ohren. Und wenn ich mir das recht überlege, ist mir die
    Kombi durch Emilians a dann insgesamt zu feminin angehaucht. Karl steht leider am Ende. Karl Philias Emilian würde ganz anders rüberkommen. Schade. Karl mag ich sehr. Insgesamt ist die Kombi recht flüssig, aber eben zu extravagant, weiblich klingend (bis auf Karl) und durch die vielen Vokale zu bunt. Insgesamt finde ich die Kombi dennoch ok.

    Emma Margarida – warum eigentlich nicht (der wunderschöne Name) Margarita? Wegen der Pizza? Oder weil das t als einzige härtere Note auch noch eliminiert werden „musste“? Das leuchtet mir nicht ein. Emma Margarita wäre ganz schön gewesen. So oder so stört natürlich die Silbenfolge –ma Mar-.

    Jannis Lian – liest sich flüssig. Bis auf Lians i etwas blass, wie ich finde, aber völlig ok.

    Lasse Valentin – klingt flüssig und Valentin mag ich. Aber Lasse mag ich so dermaßen nicht, dass mir die Kombi nicht gefallen will.

    Bele Marleen – s.o.! Marleen finde ich sehr schön.

    Toni Elisabeth – der „Dunkel (o)–Hell (e)–Kontrast“ stört mich. Und Toni ist für mich ein Jungenname. Ich kenne mehrere männliche Tonis, aber keine einzige weibliche Toni. Eine Antonia kenne ich, die ich, obwohl das einige tun, niemals Toni nennen könnte. Insgesamt gefällt mir an der Kombi aber schon, dass mal nicht i-a-i-a-i-a-i-a aneinandergereiht ist, sondern der Focus auf anderen Vokalen liegt. Das finde ich dann doch erfrischend.

    Finja Loreen – hier fällt mir ebenfalls (s.o.) der « Hell-Dunkel-Kontrast » der Anfangssilben beider Namen (i vs. o) in die Augen. Beide Namen mag ich und die Kombi wirkt durch Finja und Loreens Endsilbe ebenfalls erfrischend.

    Marie-Isabell – I- auf –ie ist nicht geschickt, und Isabell in Kombi mit Marie würde ich auf jeden Fall Isabelle schreiben, aber abgesehen davon eine schöne Kombi. Zwei schöne Namen. Und schön, dass Marie mal wieder als EN vergeben wird.

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