Wird’s ein kleiner Ernst-August?!?

Der Bürger mit dem Pseudonym Jan Wilhelms kommentiert hier im Blog zwar sehr viel und häufig, aber richtig spannend ist das selten. Er wiederholt sich leider häufig – inzwischen wissen alle, dass er sich zur Unterschicht zählt und keine Bionade mag.

Um so größer die Überraschung, als er in kurzer Folge gleich zwei neue Informationen preisgab. So schrieb er etwas über sein berufliches Umfeld. Wer hätte gedacht, dass er neben dem ausschweifenden Kommentieren hier auch noch Zeit für einen Beruf hat?

Noch aufregender fand ich die Enthüllung, dass Jan Wilhelms plant, Vater zu werden. Das ist natürlich der Burner in einem Vornamens-Forum! Darum jetzt meine Frage an fast* alle Leser: Wie soll sein Kind heißen?

*Jan Wilhelms darf nicht mitmachen.

33 Gedanken zu “Wird’s ein kleiner Ernst-August?!?

  1. Es wird doch wohl ein “Mischgezücht” wenn ich mich recht erinnere… ob da der Name so urdeutsch ausfällt?? Immerhin sind ihm familiäre Nachbenennungen auch sehr wichtig…

  2. Hm, bei der Vorliebe für “schnodderig-unterschichtige” Namen und die stolzen Völker des nahen Ostens…
    Mein Tipp: River-Jordan.

  3. Also, ich finde dass, was Jan Wilhelms von sich gibt, ja auch nicht immer in Ordnung, aber der Blogeintrag ist doch schon ziemlich daneben!

  4. Bin bis auf eine Anfrage zu Zweitnamen (wir haben es übrigens bei einem Vornamen belassen) stille Mitleserin. Melde mich hier, weil ich die Kommentare von “Jan Wilhelms” zwar manchmal über’s Ziel hinausschießend, aber mindestens genauso oft auch lesenswert finde! Er urteilt nach meinem Eindruck wenig über Klang etc, sondern nimmt eine historische Einordnung vor.
    Um die Frage zu beantworten: Ich meine mich zu erinnern, der Name Richard gefalle ihm gut?

  5. Ich denke Jan nimmt es mit stolz und Humor!
    Meine Tipps:

    Charly Fatima Annegret
    … Ahmed Johann

    Ein schnoddriger Unterschichtname & eine Nachbenennung aus jeder Seite der Familie.
    Bei den Jungs fehlt noch der Erstname. Da muss ich noch mal in Ruhe drüber nachdenken. Vielleicht Hanno, als Anlehnung an Hannover? Dann müsste man aber vielleicht den Johann noch mal tauschen… 😉

    • Ich korrigiere bei den Mädchen noch mal:

      Jeanne Fatima Annegret

      Nach Jeanne d’Arc. Wie konnnte ich das vergessen. 😉

    • Aber die Vergabe von mehr als zwei Vornamen sollte doch dem Adel vorbehalten bleiben 😉

      Mein Vorschlag für ein Mädchen: Magdalena Aischa

  6. Vielen Dank für diesen genialen Blogeintrag! Habe während des Lesens sehr lachen müssen!
    Ich bezweifle, dass Herrn Wilhelms’ Kinderwunsch in Erfüllung geht, wenn er seine Wortwahl gegenüber Frauen (“Weiber”, “Hast du mal wieder deine Tage?”) nicht dringend ändert. Sollte dennoch ein Wunder geschehen und er dürfte sein kleines “Mischgezücht”/ den neuen Erdenbürger begrüßen, hoffe ich sehr für das Kind, dass der gewählte Vorname nicht aus dem politisch rechts gesinnten Milieu stammt, zu dem Herr Wilhelms sich zugehörig fühlt, wie er uns schon mehrfach unaufgefordert erzählt hat.

  7. Das ist natürlich Kokolores, aber ulkiger Kokolores, ich mache also mit:

    Maeva Catherine Bähre.

    Maeva …
    … ist riskant für Leute, die Kevinismen fürchten, was JaWi nicht tut, so weit ich weiß, und hat meines Wissens auch keine besondere Bedeutung, außer den ganzen Übersetzungen, die man nach schneller Google-Suche findet. Aber mir gefällt der Klang, und mir gefällt, dass das derzeit ein Modename bei senegalesischen Katholiken zu sein scheint.

    Catherine …
    … bedarf wohl kaum einer Erläuterung: Seine Liebe zu Russland, Deutschland, Frankreich sowie seine Sympathie für Frauen, die man bewundern kann.

    Und insgesamt …
    … ergeben die Vornamen einen zweieinhalbfachen Trochäus, der nach der dritten Hebung mit einem gefühlten Doppelpunkt endet und den Familiennamen präsentiert. Das klingt einfach super 😉

    • Der gefällt mir richtig gut 🙂 Ich würde Catherine deutsch sprechen, weiß nicht, ob es metrisch dann passt?

    • Dann wären es drei Trochäen, was wohl auf Kosten des „gefühlten Doppelpunkts” ginge. Aber er bevorzugt ja sowieso Jekaterina, und Metrik und Klang sind ihm ja unwichtig, wie er nicht müde wird zu betonen.

    • Verena,

      das ist ja der Trick, die Unterbrechung des Rhythmus entspricht ja auch der Zweiteilung zwischen Vornamen und Nachname.

  8. Wenn er mit einem Weib einen Sohn zustande bringt, braucht der (nach seiner doofen Aussage zu seiner Jungenwelt ab 1970) gar KEINEN Vornamen. Der wird lebenslang nur “Bähre” gerufen bzw. angeraunzt….
    Ginge wahrscheinlich für diesen von Homophobie und Misogynie getränkten Vater gerade noch Ursus Abbas.

    Da er ein sehr alter und seltsamer Vater wäre und der Sohn keinen Vornamen braucht, könnte er versuchen, den Standesbeamten mittels “Ibn Yahya” reinzulegen. Klappt das nicht, wirft er sich einfach schreiend auf den Boden und erhebt den Vorwurf von Diskriminierung gegen Sinti und Roma etc…

    • Ich sollte hier ja nichts sagen – und das habe ich auch nicht gemacht, obwohl es mir schwergefallen ist. Aber hier muß ich mich wehren dürfen.

      Sollte ich noch einen Sohn bekommen, würde ich geradezu darauf bestehen, daß er primär mit „Bähre“ angesprochen wird. Ich will aber zunächst mal eine Tochter. :-/

      „Da er ein sehr alter und seltsamer Vater wäre“.

      Ja, das stimmt schon. 🙁 Aber der Prophet Mohammed hat mit Mitte fünfzig gar eine Neunjährige geheiratet. War damals halt so. Vollzogen wurde die Ehe aber erst, als das Mädchen schon zwölf war. Es war dies Aischa, die „Mutter der Gläubigen“. Sehr wichtige Mitbegründerin des sunnitischen Islam.

      Meine zigeunerischen Vorfahren sind mit dem Pferdewagen aus Indien hierher gekommen. Wenn da ein Kind „Thomas“ geheißen hätte, hätten sie das nie geschafft. Typischer Schwulenname.

      Mit Gott

      Jón

    • Bähre. Habe leider keinen irgendwie bekannten Nachnamensvetter.

      Am nächsten wäre phonetisch noch Lawrentij Beria (Lorenz Bähre 😀 ), Stalins letzter und klügster Inlands-Geheimdienst-Chef. Beria hatte nach Stalins Tod die Ehre, 1953 von einem Sowjetgeneral höchstpersönlich mit einer Schpagin erschossen zu werden. Beria ist aber ein georgischer Name.

      Das Verhältnis zwischen Rußland und Georgien ähnelt dem zwischen Deutschland und Italien – eine weitgehend unerwiderte Liebe. Ein gewisser Jan Wilhelms hat dazu mal (anläßlich des Krieges zwischen Rußland und Georgien von 2008) mal einige kluge Bemerkungen in der Sezession gemacht: „Rußland besucht seine Geliebte“.

      Der Name Bähre hat etymologisch auch (leider) nichts mit dem Raubtier Bär zu tun. Er leitet sich von dem kleinen Flüßchen Be(h)re im Südharz ab.

    • „gar KEINEN Vornamen“ [blabla…]

      Und wenn der wegen der Vielfältigkeit seiner Kommentare (sie gehen komischerweise alle gegen mich) mittlerweile bekannte User TMJ so einen Tonfall gegenüber Nordkaukasiern anschlagen würde, würde er am Drehspieß gebraten oder in Konservendosen eingemacht.

      Nordkaukasier sind übrigens grandios. Verglichen mit denen sind irgendwelche Kurden oder Kosovo-Albaner Waisenknaben und Klosterschüler. Und die Schönheit nordkaukasischer Frauen ist weltbekannt. Bekanntlich haben sich die osmanischen Sultane in Istanbul ihre Haremsdamen aus Tscherkessien im westlichen Nordkaukasus geholt. Und den Sultanen darf man da wohl einen gewissen Kennerblick unterstellen.

      Ich selbst habe erst im Nordkaukasus die Liebe zu Pferden gelernt. Und das als Niedersachse! Das waren da Budjonnys. Zähe, harte, ausdauernde und eigenwillige, aber auch sehr liebenswerte Steppenpferde. Die Idee zu ihrer Züchtung geht auf den Marschall Semjon Michailowitsch Budjonny zurück, der Lenin davon abbringen wollte, die Pferdezucht in der jungen Sowjetunion ganz abzuschaffen. Hauptzuchtort ist Rostow am Don. Die Pferde sind typische Mischgezüchte. 😉 Etwa zwei Drittel Don-Pferd, das klassische Pferd der Don-Kosaken, ein Drittel englisches Vollblut.

  9. Meine Vorschläge:

    Jan Malik (Wilhelm)

    Jan als unverfänglichen Erstnamen, gleichzeitig die Nachbenennung. An zweiter Stelle ein Name aus dem anderen Kulturkreis (welcher auch immer). Vielleicht akzeptiert deine Frau Wilhelm als dritten Namen.

    Mira Annegret (oder Samira)

    Kürzlich bei einer Diskussion über arabische Namen, wurden Mira und Samira erwähnt. Und die Nachbenennung nach der Oma.

    • Hmm… Malik ist auf arabisch „König“. (Hebräisch: Melech) Auf arabisch geht das komischerweise durch…

      Ich fände das aber in der deutschen Rückübersetzung nicht so toll… Gerade auch, weil es mit dem Anspruch des Welfenhauses in Hannover konkurrieren würde – wie eben Ernst August auch. Für einen sehr schönen arabischen Männernamen halte ich Riad – der Garten, das Paradies. Es ist das gleiche Wort wie der Name der saudiarabischen Hauptstadt.

      Mira ist aber wirklich toll! Der Stern, die Prinzessin (arabisch), das Wunder (lateinisch), das Schicksal (griechisch). Es ließe sich kaum ein schönerer Name als Mira denken. Auch im Deutschen hat sich ja das Wort Mirakel für Wunder gehalten.

      Fuck, muß jetzt unbedingt richtig Arabisch lernen. Das gestaltet sich aber schwierig, insofern es erhebliche Unterschiede zwischen levantinischem Arabisch und Hocharabisch gibt.

      Ach Scheiße, ich sollte hier ja nichts sagen. Kann aber halt nicht die Schnauze halten.

  10. Übrigens @Jan Wilhelm: Habe Ururgrosseltern aus dem Kaukassus, die Ururgroßmutter soll wirklich sehr schön gewesen sein, der Ururgrossvater war ein Kossakengeneral. Finde ich selber sehr interessant, frage mich manchmal, ob da noch Gene übrig sind?;)

    • Echt?! Das ist ja toll! 🙂 Weißt Du, aus welchem Kosaken-Heer Dein Ururgroßvater war? Ich hatte im Rahmen meiner Studien mit den Terek-Kosaken im heutigen Nordossetien zu tun. Hauptort: Wladikawkas (=„Beherrsche den Kaukausus“).

      Das Kosakentum ist in den Jahren nach der russischen Revolution praktisch untergegangen, aber es gibt seit den 1990ern das Phänomen des Neo-Kosakentums, das in Rußland heute keine völlig unwesentliche Rolle spielt, jetzt unter anderem im Krieg in der Ostukraine. Sehr fromme Orthodoxe, treueste Unterstützer Präsident Putins. So eine Art von russischen Rockern.

      Als ich 1999 in Nordossetien war, war die Wut in Rußland über die amerikanische Intervention im Kosovo groß. Ein alter Ossete hat mir damals bei einem Besäufnis gesagt: „Klaas, nächstes Jahr marschieren wir, die Kosaken und Ihr zusammen in Amerika ein! Wir holen uns Russisch-Amerika [also Alaska] zurück, Ihr kriegt die Ostküste.“ (Die Osseten sind, anders als ihre Todfeinde, die Inguschen und die Tschetschenen, sehr rußlandfreundlich.) Das hat dann nicht so ganz geklappt, wie so oft vieles in Rußland eben nicht klappt. 😀

      Tscherkessische Minderheiten gibt es auch im ehemaligen Osmanischen Reich: Nachfahren der tscherkessischen Flüchtlinge nach der endgültigen Niederlage gegen Rußland im Jahre 1864 – der Muchadzhir, die „Große Flucht“. Bis heute gibt es sowohl in der Türkei als auch gar in Israel tscherkessische Dörfer.

      Daß Nordkaukasierinnen von großer Schönheit sind, kann ich aus eigener Anschauung bestätigen! Es schlägt einen als Deutschen geradezu nieder, wenn man da ist. (Die ebenfalls schönen Russinnen reagieren auf solche Lobeshymnen aber erfahrungsgemäß etwas pikiert… 😀 )

      Auch die Georgier im Transkaukasus sind sehr schöne Menschen.

      Es gibt sowohl nördlich als auch südlich des Kasbek das schöne Männlichkeitsideal des „Dschigit“, des Reiterkriegers. Gibt sogar das Fachwort des „Dschigitismus“. Es bedeutet etwas ähnliches wie Machismus, aber eben nicht ganz das gleiche. Ein Dschigit pfeift keinen Frauen hinterher, kann aber reiten, und das nicht zu schlecht. In Blutrache-Kulturen beleidigt man besser keine Frauen. Dschigiten ballern nicht wie irgendwelche Afghanen in die Luft (gilt als Munitionsverschwendung und als unmännlich), sie schießen auf ihre Feinde.

    • Nochmals zum Thema Dschigitismus. In den späten 1990ern war ich auf einer Tagung zum Thema „Kaukasus“, es ging auch um den Dschigitismus. In der allfälligen abendlichen Weinrunde regt sich eine deutsche Gelehrte über einen Hotel-Angestellten auf. Ein sehr männlicher und gutaussehender Professor aus Georgien legt ihr einfach den Arm um die Schulter und fragt grinsend: „Eva, soll ich ihn töten?“ 😀

      Das ist so ein Punkt, der den Dschigiten vom Macho oder gar vom Macker unterscheidet: die Fähigkeit zur Selbstironie. Selbstironie gehört nicht zu den klassischen ritterliche Tugenden wie die Tapferkeit, die Würde, die Beständigkeit, die Demut, die Freigebigkeit, die Treue oder die Verehrung schöner Frauen. Aber sie gehört halt auch dazu. Und Selbstironie ist wahnsinnig schwer zu steuern: Wann mache ich es richtig, wann mache ich mich damit zum Hansel? Sie ist vielleicht in bißchen mit der Demut verwandt, hat aber im Gegensatz zu dieser immer auch eine humoristische, „uneigentliche“ Komponente.

      Ein Dschigit muß ab und zu (aber eben nicht immer) über sich selbst lachen können. Dschigit, das ist das kaukasische Gegenstück zum abendländischen Ritter. Der bedauerlicher Hauptunterschied ist, daß die Verehrung von Frauen als Teil des Ehrenkodex weitgehend fehlt.

  11. Jan,

    Ich wünsche Dir von Herzen eine Familie. Ansonsten wünsche ich Dir alle möglichen christlichen Wünsche, die Du gar nicht gut finden würdest.

    Lass uns auf jeden Fall wissen, falls mal Hochzeitsglocken läuten, bzw. Hochzeitsmuezzin schreien….

    • Mark,

      danke! 🙂 Mit den „christlichen Wünschen” hätte ich überhaupt kein Problem gehabt – ist doch in der Levante (Libanon und Syrien) konfessionelle Toleranz Staatsdoktrin und Überlebensgebot.

      Klammer auf. Werde ich nie vergessen, es war im Jahre 2016. Kurz vor Ostern wird Palmyra befreit. „Frohe Ostern von der Syrisch-Arabischen Armee!“ Kurz vor Weihnachten wird Aleppo von der Tyrannei der Daesch-Hunde befreit. „Frohe Weihnachten von der Syrisch-Arabischen Armee!“ Fast das wichtigste, was ich von meinem verehrten Lehrer gelernt habe: „Herr Bähre, wir stören keine Gottesdienste.“ Klammer zu.

      So, und nun muß ich erstmal das Mädchen sicher an den Haken kriegen. Sie ist sogar noch schöner als Deine Frau, falls das überhaupt möglich ist. :o)

    • Heinrich finde ich auch gut! Eben gerade wegen Heinrichs des Löwen. Wir kennen die notorischen Kabbeleien zwischen Braunschweig und Hannover. Aber zu Lebzeiten Heinrichs des Löwen war H eh noch ein Dorf, während BS eine ansehnliche Stadt war, nach heutigem Verständnis eine „Großstadt“.

      Der jüngere Bruder von Ernst August V. („Prügelprinz“) ist Prinz Heinrich von Hannover… Ein sehr freundlicher, kultivierter und etwas schrulliger Mann. Interessiert sich sehr für Geschichte. Und mein verehrter Lehrer hat einen Bindestrichnamen mit Heinrich als einem Bestandteil.

      Heinrich ist meines Erachtens einer *der* Vornamens-Revival-Kandidaten schlechthin. Nachdem es nun schon wieder kleine Johanns gibt.

      Ja, Heinrich ist toll!

      Mathild(e|a) (Du meinst Mathilde Plantagenet, oder nicht?) ist mir heute hingegen schon wieder zu sehr Modename. Klingt mir zu bionadig. :-/

  12. Habe eine aramäische Schwiegertochter, sie ist als Baby mit ihren Eltern aus der Türkei gekommen, orthodoxe Christen. Sie ist wunderbar und wunderschön! Sie heißt Katharina.

  13. Jan, ich meinte die Frau von Heinrich 🙂 Ich war nach über 5 Jahren mal wieder in meiner Geburtsstadt und saß auf dem Burgplatz, nachdem ich unten im Dom in der Gruft war. Meine 5jährige Tochter war mit den Großeltern in Hannovi im Zoo. Aber was das Welfenhaus betrifft, stmme ich dir zu. Prinz Heinrich ist ein sehr würdiger Vertreter.

    • Susanne, ich glaube, wir meinen die gleiche Mathilde! 🙂

      Ja, Prinz Heinrich ist großartig! Er ist halt weniger aggressiv und schneidig als sein Bruder, Ernst August V., aber belesener, klüger, wortgewandter und charmanter. Mag der nächste Ernst August (er ist noch nicht geboren, aber „unterwegs“) beide Charakterzüge vereinen! Aber wenn der erwachsen ist, werde ich schon tot sein… Aber auch SKH Ernst August VI. wird es nicht schlecht machen. Ich mag großgewachsene Männer und Frauen und hasse Gnomen. Man denke auch an SM König Philipp VI. von Spanien.

      Und mag immer Frieden zwischen Braunschweig und Hannover herrschen. 😉

      Der Hannoveraner Zoo ist leider so scheiße teuer geworden, seitdem da der Neoliberalismus zugeschlagen hat. 🙁 „Erlebnis Zoo Hannover“ *spei*

  14. Caspar oder Darius, vielleicht? Darius Heinrich klingt gut, eine Kombination die für mich nicht ganz der Retronamen-Masche der Bionade-Bourgeoisie entspricht.

    Wenn Mira so gut gefällt, vielleicht ist auch Amir interessant, obwohl es Prinz bedeutet. In Brasilien leben 7 Milionen Menschen libanesischer oder syrischer Herkunft, da findet man Namen wie Fadel oder Mansur. Samira und Soraya sind hier auch verbreitet.

    • Ja, in Brasilien und Argentinien wimmelt es von Levantinern. In Argentinien haben sie mit Carlos Menem immerhin mal den Staatspräsidenten gestellt.

      Man bekommt von Levantinern oft erzählt, daß es ja die Phönizier gewesen seien, die zuerst Amerika entdeckt hätten. Das ist eine hübsche Geschichte, für die es aber leider keinerlei Belege gibt. Und man kann mit einem Mittelmeer-Schiff nicht mal einfach so über den Atlantik fahren.

      Amir gefällt mir gut. Mansur erst recht – wie Al-Mansur, „der Siegreiche“, in den Goldenen Tagen des Kalifats von Cordoba um das Jahr 1000 herum.

      Darius ist wohl arg persisch, obwohl es das kurioserweise als Dariusz /daRIusch/ auch in Polen gibt.

      Soraya klingt mir ein bißchen zu sehr nach der ersten Frau von Schah Mohammed Reza Pahlevi, also nach „der Deutschen auf dem Pfauenthron“. Aber das ist natürlich keineswegs ein Ausschlußgrund. Es klingt in D halt nur ein bißchen nach 50er-Jahre-Klatschpresse. Und Soraya wurde vom Pahlavi-Clan verstoßen, weil sie keine Kinder kriegen konnte. Ihre „Nachfolgerin“ als Haupt-Frau des Schahs war Fahra Diba aus dem Bachtiari-Klan.

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