Zweitnamen zu Luisa

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Die beliebtesten zweiten Vornamen von Mädchen, die mit erstem Vornamen Luisa heißen:

  1. Luisa Marie
  2. Luisa Sophie
  3. Luisa Maria
  4. Luisa Katharina
  5. Luisa Charlotte
  6. Luisa Anna
  7. Luisa Emilia
  8. Luisa Johanna
  9. Luisa Marleen
  10. Luisa Magdalena
  11. Luisa Sofie
  12. Luisa Theresa
  13. Luisa Sophia
  14. Luisa Amelie
  15. Luisa Elisabeth
  16. Luisa Emma
  17. Luisa Viktoria
  18. Luisa Antonia
  19. Luisa Helene
  20. Luisa Marlene
  21. Luisa Franziska
  22. Luisa Christin
  23. Luisa Valentina
  24. Luisa Victoria
  25. Luisa Martha
  26. Luisa Helena
  27. Luisa Josephine
  28. Luisa Eva
  29. Luisa Malin
  30. Luisa Mia
  31. Luisa Carlotta
  32. Luisa Leonie
  33. Luisa Pauline
  34. Luisa Theresia
  35. Luisa Aurelia
  36. Luisa Felicitas
  37. Luisa Frieda
  38. Luisa Ida
  39. Luisa Rosa
  40. Luisa Amalia
  41. Luisa Anne
  42. Luisa Christina
  43. Luisa Christine
  44. Luisa Emily
  45. Luisa Henriette
  46. Luisa Isabella
  47. Luisa Jasmin
  48. Luisa Mara
  49. Luisa Margarete
  50. Luisa Mathilda
  51. Luisa Paula

Auswertungsgrundlage: Stichprobe aus den Geburtsmeldungen der Jahrgänge 2008 bis 2018. Alphabetische Reihenfolge bei gleicher Anzahl; Schreibvarianten (z. B. Sophie / Sofie) wurden nicht zusammengefasst.

Und außerdem …

25 Gedanken zu “Zweitnamen zu Luisa

  1. Ich liebe den Namen Luisa! Noch ein kleines bisschen schöner finde ich Luise.

    Luisa Theresa, Luisa Rosa, Luisa Elisabeth und Luisa Isabella klingen doppelt gemoppelt, ganz besonders Letzterer.

    Luisa Aurelia: beides Lieblingsnamen von mir, aber Aurelia finde ich als Zweitnamen nicht optimal, wenn der Erstname auf einen Vokal endet

    Luisa Helene finde ich gelungen. Ein Name auf -a und einer auf -e finde ich bei Mädchennamen eine harmonische Kombination. Beides sind sehr schöne Einzelnamen. Das L von Luisa wird von Helene wieder aufgegriffen, aber es klingt nicht wiederholend. Mir gefallen auch Luisa Henriette und Luisa Pauline.

    • Ich halte Louise weiterhin für die beste Variante…

      „Nun adieu, Louise, wisch ab Dein Gesicht,
      Eine jede Kugel, die trifft ja nicht.
      Denn träfe jede Kugel apart ihren Mann,
      Woher kriegten die Könige die Soldaten dann?”

      Gut, das ist preußisch, aber doch ein mitreißendes Lied. Über die Schreibung mit -u- oder mit -ou- kann man sich streiten – kein großes Problem.

      Viktoria Luise von Preußen. Jüngstes Kind (und einzige Tochter) Kaiser Wilhelms II. – Frau Ernst Augusts III. Durch ihre Ehe (es war wohl eine echte Liebesheirat) haben sich die Welfen und die Hohenzollern nach der Katastrophe von 1866 so halbwegs wieder vertragen. In den 1960er bis 1970er Jahren war sie so eine Art Ersatz-Königin von Hannover. Sie ist im Berggarten in Herrenhausen beerdigt, keine zehn Minuten Fußweg von hier… Ich besuche ihr Grab oft.

      Luisa klingt mir einfach falsch in den Ohren. Es klingt nach Bionade. Es sollte Luise oder Louise sein…

  2. Zu Luisa gefallen mir vor allem Namen,
    – Mit einem kurzen Vokal in der ersten Silbe
    – Die nicht mit einem Vokal oder dem eher vokaligen J beginnen
    – Die möglichst kein S haben
    – Die nicht auch noch bunt in den Vokalen sind, also mit zwei verschiedenen auskommen und dabei mindestens einen von Luisa mit nutzen

    Mir ist auch aufgefallen, dass die nach dieser Vorauswahl verbleibenden Namen, die ein E enthalten, mir zu Elisa noch besser gefallen, z.B. Marlene, Magdalena, Henriette. Sie passen aber durchaus auch zu Luisa.

    Meine Favoriten: Luisa Katharina und Luisa Mathilda

    Es würden aber auch Zweitnamen mit einem U gut passen, es könnten sogar zwei U sein. Luisa Gudrun wäre klanglich z.B. sehr gelungen, wenngleich Gudrun natürlich absolut nicht in die Mode passt – G ist eher out, U ist auch nicht gerade häufig, konsonantenreich ist out und dann auch noch G UND D, nicht auf Vokal endend hat bei Mädchen Seltenheitswert etc.

    • Luisa Gudrun gefiele mir auch. Mir gefallen u-haltige Namen, und auch gegen das G habe ich absolut nichts. Überhaupt treffen diese zweiteiligen althochdeutschen Namen oft meinen Geschmack.

      Mir fällt noch Luisa Iduna ein. Hier gefällt mir, dass das U und das I aus Luisa im ZN in umgekehrter Reihenfolge wieder auftauchen. Das a bleibt, aber die Konsonanten sind anders, sodass es nicht wiederholend wirkt.

    • Also, ich bin, wie Du mittlerweile wohl weißt, kein „Phonetiker“ wie etwa neuhier. Der Klang eines Namens ist mir herzlich egal; es kommt auf den familiären oder historischen Kontext an.

      Aber Iduna klingt einfach nach Versicherungs-Gesellschaft – mithin unadelig.

      Gudrun mag ich persönlich nicht, weil mir der Name zu germanisierend klingt und ich als junger Mann mal mit einer Gudrun einen langen Streit hatte. Aber das sind Privatgeschichten. Der Name ist jedenfalls nicht unmöglich, stimmt.

      Luisa Henriette finde ich hübsch… Besser wäre aber L(o)usie Henriette.

    • Das sollte gar keine Werbung für den Namen Gudrun sein. Ich finde ihn für ein aktuell geborenes Kind auch nur bei einer Nachbenennung passend. Es sollte lediglich verdeutlichen, dass auch eine Wiederholung des Us ganz angenehm wäre, auch wenn das keiner der obigen Zweitnamen hat – und das sogar zwei U wirken würden.

    • @ neuhier

      Es ist wirklich faszinierend, wie unterschiedlich man Vornamen beurteilen kann, hatte ich ja schon vorgestern gesagt. 🙂

      Du bist die absolute Expertin für Phonetik. Mir geht das komplett am Arsch vorbei – aber ich kenn mich halt, wenn ich das sagen darf, in der Geschichte ein bißchen aus. Mareike ist eine gutkatholische Mutter, Mark ein Anglo-Katholik, den es nach Schwaben verschlagen hat. Schade, Maria Th. kommentiert hier kaum noch (aus nachvollziehbaren Gründen), Rebecca Sophie, als eine der wenigen Deutschen des Portugiesischen kundig, gar nicht mehr. Und so weiter. Allgemein hängen hier zuviele Weiber rum, ein paar Jungs mehr als Kommentatoren täten nicht schaden. Aber Vornamen werden halt immer von Frauen ausgesucht, ist nunmal so.

      Ich mag den englischen Satz: „We agree to disagree“. 🙂

      Und mit Gudrun werde ich immer eine 80er-Jahre-F*tze dieses Namens verbinden, die mir als armem Studenten in einem Job die Hölle heiß gemacht hat, obwohl (oder weil) ich sie anfänglich gar ein bißchen angehimmelt hatte. Uäh.

      So, das war hoffentlich mal wie richtiger Jan-Sound.

      Horrido!

    • Es geht hier ja um den Namen Luisa. Und ich stehe dazu, ich mag den Namen, weil er für mich wunderschön klingt.
      Aber ich würde nie einen Namen vergeben nur, weil er schön klingt. Es gibt auch schön klingende arabische Namen (z. B. Samira), aber die würde ich aus kulturellen Gründen bei einem deutschen Mädchen total unpassend finden. Luisa hingegen passt gut in die deutsche Kultutlandschaft, ist ja im weitesten Sinne eine weibliche Form von Ludwig.

    • Ich sehe das ganz ähnlich wie Mareike. Ein Name, den ich vergebe, muss mehrere Kriterien erfüllen. Er muss mir klanglich gefallen, aber er muss auch zur Familie passen. Mich interessiert auch die Etymologie des Namens. Außerdem finde ich Nachbenennungen aus der Familie schön, v.a. als Zweitnamen. Da muss mir der Name dann auch nicht so sehr gefallen. Er sollte trotzdem zum EN passen. Es gibt ja genügend Namen zur Auswahl, um eine Kombination zu finden, die sowohl Familienmitglieder ehrt, als auch harmonisch klingt.

    • Mareike, gut, d’accord, volle Zustimmung, wieder einmal.

      Es gibt übrigens noch viel mehr schöne Araberinnen als es schöne arabische Mädchennamen gibt! 🙂 Gerade in der Levante! Kein Wunder, daß ihre Macker die oft in Kopftücher und Schleier einpacken. 🙂 Man denke an Asma Al-Assad, die nach meinem Kenntnisstand gegenwärtig schönste First Lady der Welt – die ihrerseits freilich kein Kopftuch trägt, sondern schicke (und teure) westliche Designer-Klamotten.

      Vergeben würde ich arabische Mädchennamen ohne familiären Kontext allerdings auch nicht. Wir sind hier eben im Abendland – und ein schöner Name macht ein Mädchen auch nicht zwangsläufig schöner. (Na, manchmal vielleicht doch.)

      Wunderbar finde ich aber z.B. den arabischen Vornamen Mira(h) – „glänzender Stern“ mit der zufälligen lateinischen Doppelbedeutung „Wunder“.

      Man denke übrigens an die ganzen Stern-Namen, die mit Al- anfangen. Kommt von den Arabern, als sie uns noch kulturell haushoch überlegen gewesen sind. (Das waren sie nun einmal, auch wenn es ein Weilchen her ist.) Einen Stern Stern namens Mira gibt es auch, nämlich im Sternbild Walfisch. Das kommt aber vom lat. „Wunder“, weil der Stern ein sehr krasser Bedeckungsveränderlicher ist. Entdeckt* bzw. erstbeschrieben wurde er vom ostfriesischen Astronomen David Fabricius im 16. Jahrhundert. (Ja, da hießen die Ostfriesen noch nicht Wilko, Oke und Thore – dafür stammten sie aber auch aus Ostfriesland und nicht aus Gelsenkirchen oder Pforzheim.)

      Jaaa, über Luisa vs. Luise kann man sich streiten, es sei zugegeben. Luise klingt traditioneller, aber in der Tat ein bißchen omahaft. Aber die Renaissance von Oma-Namen ist auch in Kernthema in diesem Blog… Ich halte Luisa auch für kulturell absolut kompatibel, finde Luise aber besser weil altmodischer.

      *) Das Sternbild Walfisch ist in der nördlichen Hemisphäre nur schlecht zu sehen…

    • @Verena: Ja, es gibt sehr viele schöne Namen. Allerdings habe ich es mehrfach in unserem Bekanntenkreis, aber auch hier im Blog erlebt, dass einige Paare wenige bis gar keine gemeinsame Favoriten für den Rufnamen haben. Und dann ist es schwierig, noch einen harmonischen Gesamtklang einer Kombination hinzubekommen. Aber so wichtig ist dieser im Endeffekt außer bei Doppelnamen auch gar nicht. Und auch eine Passung zum / zu den Geschwisternamen ist schön, aber ohne geht die Welt auch nicht unter.

      Meinem Mann und mir gefallen sehr viele Namen so gut, dass wir sie vergeben würden – ich hatte nur einen absoluten Lieblingsnamen, den mein Mann aber lieber als Zweitnamen wollte. Und bei so viel Auswahl war es schon eine Entscheidungshilfe, dass man eben nach dem Gesamtklang suchte – bei unserem Sohn zum Zweitnamen und bei unserer Tochter dann eben eine Kombination, die zu unserem Sohn passt, aber für den Fall weiterer Kinder nicht zu sehr einschränkt. Und anscheinend habe ich mich so darüber in das Thema vertieft, dass mich andere als Phonetik-Expertin einstufen (danke @ Jan), obwohl ich sonst mit Sprachen gar nichts am Hut habe.

  3. Luisa ist einer meiner Lieblingsnamen. Ich mag den Namen sehr! Wenn ich ein zweites Mädchen bekommen hätte, wäre es vermutlich eine Luisa geworden.

    Mir gefällt es, wenn der Zweitname ein wenig länger ist als der erste Name. Das sieht schöner aus und wirkt nicht wie eine Aufzählung. (z. B. Luisa Paula)

    Mir gefallen diese Kombis am besten:
    Luisa Marlene – sehr schön!
    Luisa Franziska – mein Favorit

    Luisa Pauline
    Luisa Margarete
    Luisa Valentina – klingt fast etwas italienisch, aber ganz hübsch.

    Außerdem gefällt mir Luisa Maria. Ich denke, dass Maria doch noch oft als Nachbenennung genommen wird. Aber es passt auch so oder so gut zu Luisa.

    Luisa Marie würde mir umgekehrt besser gefallen, also Marie Luisa.

    Am wenigsten gefällt es mir, wenn sich die Silbe “isa” wiederholt.

    Luisa Gudrun – würde ich nur als Nachbenennung vergeben.

    • Louisa Victoria finde ich besonders schön. So würde die Kombi auch im Englischen geschrieben; würde selbst entweder konsequent deutsch Luisa Viktoria schreiben, oder eben Louisa Victoria, das letztere dann mit viktorianisch-englischem Flair. Louisa und Victoria haben beide als Namen etwas Hehres und Würdiges an sich. Der Zweitname setzt mit dem K-Laut und auch mit dem R noch etwas härtere Akzente, was ich zum weicheren, gefälligeren Louisa als schönen Kontrast empfinde. Beide Namen werden durch das I-Motiv miteinander verbunden.

  4. @jan wilhelms ” Aber Vornamen werden halt immer von Frauen ausgesucht, ist nunmal so.”

    Muss ich widersprechen, leider. Als gebürtige Braunschweigerin bin ich bei meinem aus Hannover stammenden Mann mit Mathilde gescheiter, Gesche würde auch abgelehnt und Viktoria Luise als Kompromiss wollte er auch nicht.

    • Hö, Viktoria Luise hätte aber gut gepaßt! Die erwähnte V.L. war immerhin ab 1913 Herzogin von Braunschweig-Wolfenbüttel. Also, sie und ihr Mann hatten im Zuge der Wiederannäherung zwischen Welfen und Hohenzollern den vakanten Thron von Braunschweig bekommen. 1918 war der Spaß dann bekanntlich zuende.*) Hannover (bis 1814 auch bekannt als Herzogtum Braunschweig-Lüneburg oder Kur-Hannover, von 1814 bis zur Niederlage von 1866 dann Königreich) hingegen blieb preußisch besetzt, im Grunde bis zur Gründung Niedersachsens im Jahre 1946.

      Na gut, ab und zu dürfen die Väter vielleicht doch mal was sagen… Aber selten.

      Freut mich übrigens, daß Hannoveraner und Braunschweiger sogar heiraten können. 😀

      Für die Nicht-Niedersachsen unter uns: Man mag sich nicht. Ich habe mal von einem Braunschweiger den Namen „Verbotene Stadt“ für Hannover gehört. Umgekehrt gibt es in Hannover die charmante Bezeichnung „Messe-Parkplatz Ost“ für Braunschweig. Die Rivalität reicht Jahrhunderte zurück: dort das alte, traditionsreiche Braunschweig, hie das neureiche Hannover – beide von zwei Linien des Welfenhauses regiert. Der Streit tobt sich aber bis heute z.B. in den Fußball-Derbys zwischen H96 und Eintracht BS aus – wenn die denn mal in der gleichen Liga spielen, was selten der Fall ist. Die Spiele gelten bei der Polizei als „Hochrisikospiele“.

      Wie heißt denn Eure Tochter nun, wenn ich fragen darf? (Brauchst nicht antworten, wenn die Frage zu privat ist! 🙂 )

      Gesche klingt in meinen Ohren aber auch wirklich „dumm-platt“ – dagegen hätte mich auch mit Zähnen und Klauen gewehrt.

      *) Übrigens haben die 1866 verjagten Hannoveraner Welfen anders als alle anderen deutschen Fürsten niemals offiziell auf den Thron verzichtet. Was freilich auch etwas einfacher war – insofern sie ihn 1918 (nämlich seit 1866) gar nicht mehr hatten.

    • Meine Erfahrung ist ja eher, dass Frauen zwar Vornamen aussuchen im Sinne von vorschlagen, die Männer aber gern ihr Veto einlegen. Passt dann also wieder 😉

    • Bon, Annemarie, die Formulierung ist wohl konsensfähig.

      Ich meine aber weiterhin, daß Frauen den viel größeren Einfluß bei der Vornamenswahl haben. Schau Dich doch hier um, wer die Fragen zum Thema „Hilfe, wie soll ich mein Baby nennen?“ stellt. Oder wer hier so ganz allgemein labert. Und ich wette einfach mal, daß der Vorname Deiner Tochter auch von Dir ausgeknobelt wurde. 🙂

      Bei mir war das auch schon so: Muddern denkt sich was aus und entscheidet – Vaddern latscht zum Standesamt und läßt brav den Namen eintragen. (Als ich 1967 geboren wurde, gab es noch keine Hebammen wieder, sondern die Väter mußten zum Standesamt laufen.)

      Das gibt es übrigens auch und sogar in konservativen muslimischen Familien. Die Frauen kloppen z.B. oft den Vornamen Adam durch, der zwar (auch) islamisch ist, aber in D nicht als solcher unangenehm auffällt. Habe ich selbst in meinem Freundeskreis erlebt.

      Um Roger Cicero, mag er in Frieden ruhen, zu zitieren: „Frauen regieren die Welt“. War immer so, ist so und wird immer so bleiben – ob man das gut findet oder nicht. Ich bin mir da wie üblich unsicher; ich konstatiere nur. Zumindest im häuslichen Bereich (im weiteren Sinne) haben immer und überall die Frauen das Sagen. Ist vielleicht auch gut so: ansonsten würden die Kerle z.B. eh ihr komplettes Geld verzocken, verkiffen oder versaufen.

      R. Cicero:

      Alle Register von kokett bis naiv,
      Sie haben als Baby schon den Vater im Griff.

    • Hä, ja! Und Peine hat bekanntlich auch landesweit den Ruf einer „besonders charmanten Stadt”. 😀 Ich hatte einen Kommilitonen, der wohnte tatsächlich da, hat sich aber an der Anti-Peine-Lästerei voll beteiligt! Fast schon legendär dürfte der Peiner Cappuccino mit Sprühsahne sein.

      Ferner hatte ich einen Genossen aus Wolfenbüttel. Der war zwar Eintracht-Fan, hat aber großen erst Wert den Sonderstatus von Wolfenbüttel gegenüber Braunschweig gelegt. Wolfenbüttel war ja ab dem späten Mittelalter sozusagen die Ausweich-Residenz der Herzöge von Braunschweig, nachdem sich mit dem Rat der damals mächtigen Stadt Braunschweig angelegt hatten.

      Und heute ist unter Hannoveraner Fußballfans der VfL Wolfsburg sozusagen der Ersatzrivale, wenn 96 und Eintracht BS mal wieder nicht in der gleichen Liga spielen. Als Wolfsburg vor einigen Jahren aber ziemlich knapp am Abstieg in die 2. Liga vorbeigeschraddelt ist, kuriserte hier der Schnack: „Wolfsburg – Absteiger der Herzen“. Hingegen sind Hannoveraner und Hamburger komischerweise „Fan-Verbünde“ – die sogenannte „Nordallianz“. Während Bremer und Hannoveraner Fans – leider – Rivalen sind. Freilich gewinnt meistens Bremen.

      Ach, Deutschland mit seinen ungezählten Lokal-Rivalitäten! 🙂

  5. Für mich klingt Luisa italienisch, und deshalb würde ich sie auch nicht mit Margarethe, Sophie, Marie oder Gudrun kombinieren. (Obwohl ich nichts gegen eine Wiederkehr des Namens Gudrun hätte.)
    Luisa Margherita, Luisa Maria und Luisa Sofia klingen einfach stimmiger.
    Ansonsten würde ich doch eher bei L(o)uise bleiben.

  6. Luise ist natürlich die alte traditionelle Form, der Prinzessinnen-Name. Eine meiner Großtanten hieß auch Luise. Ihre Namenspatronin war Louise de Marillac, eine interessante Heilige.

    Luise wurde aber erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt, während Luisa schon seit Mitte der 90er beliebt ist. Ein Nebeneinander von Luise und Luisa ist ja in Ordnung, das gibt es ja auch bei Pauline/Paulina, Juliane/Juliana, Christine/Christina …

    Die Namen unserer Kinder haben mein Mann und ich zusammen ausgesucht. Vor allem bei meinem Sohn war es ein Kompromiss, weil unsere jeweiligen Lieblingsnamen so unterschiedlich waren.

    • der Prinzessinnen-Name

      Genau! Treffende Formulierung.

      Überhaupt: Die Unterscheidung zwischen gleichen Mädchennamen auf -a und auf -e (Helena vs. Helene, Mathilda vs. Mathilde, Lotta vs. Lotte, die von Dir genannten Beispiele etc.) lohnte mal eine eigene Betrachtung, falls es die hier nicht schon gibt.

      Allgemein kann man wohl sagen, daß die Formen auf -a heute beliebter sind, daß aber die linken Bionade-Schickis und abgrenzungsbedürftigen Aufsteiger die Formen auf -e wiederentdeckt habe. Und ich gehöre nicht zu diesem Milieu (politisch schon mal gar nicht, wirtschaftlich leider nicht), muß aber verschämt zugeben, ihm mental doch irgendwie „nahezustehen“. Schwer zu erklären, das… Und um mich selbst wiederum von dem Bionade-Milieu in Berlin und anderswo abzugrenzen, hatte ich ja schon eingeräumt, daß ich die Formen auf -a und auf -e eigentlich für „gleichwertig“ halte.

      Viktoria Luise ist in Hannover wegen der erwähnten Prinzessin aber wirklich ein Sonderfall…

    • “Luise wurde aber erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt, während Luisa schon seit Mitte der 90er beliebt ist.”
      Lustig, das empfinde ich genau umgekehrt. Ich hatte eine wie ich 1985 geborene Mitschülerin mit dem Namen Luisa, die weit und breit die einzige war, während es L(o)uise ab und an gab. Vielleicht ist Luise durch die Prinzessin im Raum Berlin/Potsdam einfach so gegenwärtig, dass der Name nie ganz weg war. Charlotte war mir im Übrigen auch immer geläufig, mehrere Mädchen in meinem Umfeld hießen so.

    • Ach ja, die preußische Königin Luise, Frau Friedrich Wilhelms III.! An die hatte ich gar nicht gedacht!

      Die wurde übrigens später im Historismus und dann im UFA-Zeitalter zu einer luftigen, fast durchsichtigen, sehr schlanken, blonden und etwas sterilen Lichtgestalt verklärt – obwohl sie in Wirklichkeit brünett, ein bißchen mopsig und, je nun, gut ausgestattet war.

      Ja, es ist sicher eine Frage der Generation und der Region. In meiner alten Heimat gab es Luisen-Derivate bei Generationsgenossinnen überhaupt nicht. Es war ein reiner Oma-Name. Zwar gehört diese alte Heimat seit Jahrhunderten zu den Welfischen Landen, aber Viktoria Luise war denn doch eher eine Hannoveraner Lokal-Berühmtheit, während man sich bei uns soziokulturell eher an Bremen orientiert hat. Du kommst aus Brandenburg und bist zwanzig Jahre jünger als ich – da gab es dann wohl schon wieder oder immer noch kleine Luisen/Luisas…

      Horrido!

      Jan

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