Babynamen der Woche 36/2018

Noah Uli * Daniel * Yuna Alexandra * Paula Genoveva Magdalena * Max Pepe * Annalena Petra * Hugo Manuel * Lea Sophie * Sophia Susanne Irmgard * Leonie Birgit Andrea * Mia Erika * Philipp Helmut * Alea Doris * Lilian Frieda Charlott * Valentino Fritz * Julia * Oskar Otto * Paul Claus * Ida Karina * Nadine * Elias Alexander * Marina Louisa * Dominik Lorenz * Maria Rebekka * Alfred * Matilda Reni * Vanessa Valentina * Ria Sophie * Linda * Luka Anni * Othniel (m) * Jella Hansine

Glückliche Familie © Gouraud Studio - Fotolia.com
Illustration © Gouraud Studio – Fotolia.com

Zwillinge:

  • Daniel & Dominika
  • Matilda & Marlene
  • Laetitia & Lisann
  • Julia & Laura
  • Paul & Tilda

47 Gedanken zu “Babynamen der Woche 36/2018

  1. Genoveva gefällt mir sehr gut. Zu Jella: Es gab eine Kinderbuchautorin Jella Lepman, geboren in Stuttgart, nach ihr ist eine Straße sowohl in Stuttgart und auch München benannt. Jella kenne ich auch als Koseform von Gabriela.

    • Jella Lepman war Jüdin, daher könnte es sein, dass Jella auch ein jiddischer Name ist. Es gibt da einige Vornamen, für die es sowohl friesische als auch jiddische Belege gibt.

    • Aber deutsche Juden haben niemals Jiddisch gesprochen!! Jidddisch ist ein Sprache aus dem alten Ansiedelungs-Rayon der Juden im Zarenreich. Rechts des Bug.

      Friesisch, schwäbisch, jiddisch – es wird ja immer schöner mit der „Tradition“ von Jella. Demnächst auch noch Bairisch oder Schwitzerdütsch?

      Nie gehört den Namen bis dato.

    • Nö, die deutschen Juden sprechen ja alle hebräisch und haben darum alle hebräische Vornamen 😉 Es gab durchaus viele jiddische Namen bei den deutschen Juden – ich habe dazu schon länger einen Beitrag in Arbeit und möchte mich darum jetzt nicht weiter dazu äußern.

      Bei den Friesen ist es ähnlich: Es gibt viel mehr Friesen mit einem friesischen Vornamen als Friesen, die friesisch sprechen. (Ist das nicht ein schöner Zungenbrecher?)

    • Nein, die deutschen Juden haben natürlich deutsch gesprochen – und hätten/haben sich dagegen verwehrt, mit Ostjuden in Zusammenhang gebracht zu werden.

  2. Jella Lepman wurde in Stuttgart geboren, starb in Zürich 1891-1970. Sie hat außer ihrer schriftstellerischen Arbeit auch die internationale Jugendbibliothek München gegründet, deshalb gibt es sowohl in Stuttgart und München jeweils eine Straße, die nach ihr benannt ist. Ich bin u.a. Bibliothekarin, habe in Stuttgart studiert und in München gearbeitet. Sie stammt aus einer jüdischen Familie und ob man es glaubt oder nicht, auch in Württemberg sprechen manche Menschen Hochdeutsch. Wie gesagt in meiner Generation war Gabriele nicht selten, auch Gabriela kam vor. Meine Freundin wurde zu Hause Jella genannt, in der Schule unvermeidlich Gabi. Dass Gabriel hebräischen Ursprungs ist, ist immerhin unzweifelhaft.

    • Vielleicht werden Jella-Eltern auch von Schauspielerin Jella Haase, geboren 1992 in Berlin, inspiriert? Kennt man (oder eben auch nicht ;-)) aus den Fack-ju-Göhte-Filmen.

  3. Gerade auf Wikipipi gefunden, sehr schön:

    „Einer Beschreibung nach hörte er sich an wie eine Mischung zwischen dem Schrei eines Indianers und einem heulenden Wolf.[5] Ein Veteran der Nordstaaten beschrieb ihn nach dem Krieg folgendermaßen: Einen derartigen Schrei gibt es diesseits der Hölle kein zweites Mal. […] Er bohrt sich einem durch Mark und Bein wie ein Korkenzieher. Man muss ihn gehört haben, um das zu verstehen.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rebel_Yell#Klang

  4. Ich heiße tatsächlich selbst Marina Louisa (werde aber Marina gerufen) und habe noch nie von jemand anderem mit dieser Namenskombi gehört, wobei Marina und auch die Schreibweise Louisa mit ou ja beide nicht sehr häufig sind… Vielleicht hat sich da jemand von meinem Namen inspirieren lassen?;) Freut mich auf jeden Fall, da ich sehr glücklich mit meinem Namen bin.

Schreibe einen Kommentar