Babynamen der Woche 37/2017

Aileen Yasmine * Julius * Luca Hugo * Rayk Silas * Pedro * Anton Luis * Anny-Zofia * Lorenz * Greta-Anuya * Imani * Theo Kurt Richard * Helin * Lennja Eleanor * Arlen * Janna Martje * Jinda * Laura Joanna * Mamoun * Johanna Lieselotte Sophie * Filina * Tara Charlotte * Carl Thorge * Hilde * Enie * George Dean * Emili * Maverick * Frida Olivia * Caprice * Liam Alexander

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Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

62 Kommentare zu "Babynamen der Woche 37/2017"

  1. Lena sagt:

    Wahlpflicht:

    Julius & Emil
    Greta (Anuya – auf gar keinen Fall!) und (Tara) Charlotte

  2. Jan sagt:

    Wahlpflichtspiel:

    Mädchen: Caprice (auch bekannt als Markéta Štroblová)

    Jungs: Theo Kurt Richard (auch bekannt als Professor Boerne)

    • elbowin sagt:

      Die Eltern werden wohl eher an Caprice Bourret gedacht haben. Um die andere mit der Suchmaschine zu finden, muss man den Klarnamen schon kennen.

      Dennoch: Caprice klingt kapriziös und divenhaft; außerdem bleibt das Problem der Aussprache (Käppreis? Kaprieß? Kapritsche? Kapritze? Kaprieße?).

  3. Astrid sagt:

    Wahlplicht:
    Frida Olivia ( normalerweise mag ich Frieda besser, aber so stimmt das Schriftbild mit Olivia zusammen)
    Entweder Johanna Lieselotte ohne Sophie oder Lieselotte Sophie. Es passt schon, aber drei Namen zusammen = zu lang.
    Lorenz oder Anton Luis

    Theo Kurt Richard passt aber ist mir zu lang und Kurt ist mir nicht sympathisch irgendwie.
    Tara Charlotte passt auch

    Weiterhin nicht viel Anhaltspunkte…
    Ach Ja, Hilde hätte ich einen ZN gegönnt

  4. Aileen sagt:

    Mir gefallen: Johanna Lieselotte Sophie, Theo Kurt Richard, Lorenz und Julius

  5. Aileen sagt:

    Mir gefallen: Johanna Lieselotte Sophie, Theo Kurt Richard, Lorenz, Julius

  6. Maria Th. sagt:

    Rayk Silas * das wäre mir zu ausgefallen
    Pedro * Anton Luis * die spanische Fraktion
    Greta-Anuya * Greta, ok, von mir aus, Anuya hört sich für mich leider sehr nach ennuyant an (= frz. langweilig, auch nervig)
    Helin * m/w? Komisches Helene-Derivat oder angelehnt an die nordisch-mythische Herrscherin der Unterwelt, Hel? So oder so nicht mein Fall.
    Lennja Eleanor * Lennja ist nicht besonders schön.
    Arlen * m/w? spontan fällt mir eine Variante zu Arjen (m) oder Arlene ein, was nun?
    Janna Martje * passt zumindest zusammen, für mich persönlich zu nordisch, aber warum nicht.
    Jinda * ?
    Mamoun * hört sich irgendwie niedlich nach Teddybär an
    Johanna Lieselotte Sophie * klassisch, aber zu lang
    Filina * hier finde ich sogar die F-Version besser als Ph
    Tara Charlotte * Tara ist „Vom Winde verweht“
    Carl Thorge * klingt gar nicht so übel, auch wenn ich den Namen selbst nicht vergeben würde, passt zur Schwester Janna Martje, oder?
    Hilde * ach, Hilde, Hilfe
    Enie * van de Meiklokjes? Das ist ein künstlicher Künstlername und so klingt es für mich auch
    Emili * hamma ein e verloren?
    Maverick * Maverick heißt mutterloses Kalb/Tier ohne Brandzeichen/Eigenbrötler, Außenseiter – look: http://dict.leo.org/englisch-deutsch/maverick – Will man sowas?
    Caprice * das heißt: die Launenhaftigkeit, Willkür – will man sowas?

    • Barbara sagt:

      Greta-Anuya * Greta, ok, von mir aus, Anuya hört sich für mich leider sehr nach ennuyant an (= frz. langweilig, auch nervig –
      Das war auch mein erster Gedanke.

      Und auch sonst kann ich nur beipflichten.

  7. Marthe sagt:

    Wahlpflicht:
    Hilde
    Theo Kurt Richard
    Carl Thorge

    Wild geschüttelt:
    Theo Richard
    Hilde Johanna

    Schublade:
    Aileen Yasmine *
    Maverick *
    Liam Alexander *

    Kann man machen
    Julius * schön, nur finde ich die Bedeutung so leer
    Luca Hugo * Luca wird durch Hugo sehr weich und weiblich.
    Anton Luis *
    Lorenz *
    Greta-Anuya * was soll dieser ayuverdische Joghurt dahinter?
    Theo Kurt Richard * Kurt kommt glaube ich nicht mehr an, der ist zu kurz, knapp und unmelodisch. Lässt aber alles zusammen
    Janna Martje * nordisch by nature
    Laura Joanna *
    Johanna Lieselotte Sophie * Sophie ist solo langweilig
    Tara Charlotte * Tara ist so naja. Aber wenigstens nicht lalelu
    Carl Thorge *
    Hilde * sehr gut!
    Enie * von de M…
    Frida Olivia * keine besondere Meinung zu. Überall ein i ist gut.

    Was ist das?
    Rayk Silas * Beide Namen kenne ich. Passt nicht.
    Lennja Eleanor * Lenia kennen ich. Lennha sieht gebastelt aus
    Mamoun * Mirmone
    Jinda *
    Filina * Philine oder Felina war zu oft? Sieht aus wie Filet
    Emili * ich bin sehr angestrengt die „I“s zu sagen
    Caprice *

    Migrationshintergrund!
    Pedro *
    Anny-Zofia * zu süß
    Imani *
    Helin * gute Wahl, klingt sehr nach Helen, verleugnet den Hintergrund aber (wohl) nicht
    Arlen *
    George Dean * ich hoffe sehr, dass es eine Geschichte zu den Namen gibt. Sonst: Schublade.

  8. Annemarie sagt:

    Ich wähle diese Woche den lieben Julius und die wilde Hilde 🙂

    Einen Mamoun kannte ich mal, war ein Farbiger.

  9. Mareike sagt:

    Heute gefällt mir am besten:

    Julius – schön klassisch, geht immer

    Laura Joanna – ich kaufe ein h, Laura Johanna – gefällt mir viel besser. Laura ist ein jüngerer Klassiker, nicht mehr so häufig, fast schon zeitlos, ein schöner Name.

    Greta (-Anuya) – Greta mag ich auch, klingt nicht so weich, geht auch immer. Mit dem Zweitnamen kann ich nichts anfangen.

    Johanna Lieselotte (Sophie) – bei Johanna kann ich mich nur wiederholen, ein schöner Name. Ein Klassiker mit biblischem Bezug, wirkt christlich. Lieselotte könnte die Oma oder Uroma sein. Auf Sophie hätte man gut verzichten können.

    • Jan sagt:

      Julius – schön klassisch, geht immer

      Aber ist es mit Julius nicht ähnlich wie mit Emil? Oder auch mit Justus? So empfinde ich das. Es gibt kaum alte Leute, die wirklich so heißen – aber es war etwa von den 50ern bis in die 70er Jahre ein Name, den sich Kinderbuchautoren haben einfallen lassen, wenn sie einen Namen für einen altmodischen Streber mit Hornbrille und am besten noch mit Fliege brauchten. Und auf diesem Umweg ist der Name nun auf einmal klassisch.

      Nochmals ganz deutlich: Das ist völlig subjektiv geurteilt, ich kann komplett schief liegen.

    • Mareike sagt:

      Julius
      Zuerst denke ich an Julius Cäsar und daran, dass der Name aus dem alten Rom stammt, aus der Antike, und keine Neuerfindung ist.

      Dann denke ich an einen 10jährigen Julius aus der Nachbarschaft. Er ist gerade auf einer Realschule angefangen, gehört also nicht zu denen die unbedingt aufs Gymnasium müssen.

      Ich kenne aber auch keinen alten Julius, der Älteste von dem ich weiß, ist etwa 30 Jahre alt. Julius ist zusammen mit Julian beliebt geworden, wobei Julian häufiger ist. Julius klingt aber aus meiner Sicht härter und vornehmer als Julian. Und mit Justus wird die Härte im Klang des Namens nochmal gesteigert. Vermutlich ist Justus über diese Schiene entdeckt worden. Ähnliche Namen ziehen sich an. Bei Justus denke ich an das fliegende Klassenzimmer mit dem Lehrer, der Justus genannt wurde. Ich finde Julius und Justus beide in Ordnung, aber Julius gefällt mir besser.

      Dagegen ist Emil ein Kindername, weil Emil erst vor 10 Jahren beliebt wurde. Außerdem ist Emil der Original-Name von Michel aus Lönneberga. Das hat bestimmt auch zur Beliebtheit von Emil beigetragen.

    • Jan sagt:

      Und es rotiert wieder mal Jans Zeigefinger. 😉

      Julius und Julian liegen doch fünfhundert Jahre auseinander: einmal ein frührömischer Gentilname (Gaius Iulius Caesar), einmal ein spätrömischer Herrschername, eben Julian. Wie Julian Apostata – der Abtrünnige. Einmal frühes Westrom, einmal spätes Ostrom.

      Ich finde daher einfach, daß Julius/Julia einerseits und Julian/Juliane andererseits wenig miteinander zu tun haben.

      Gut, im heutigen Klang gehen sie irgendwie zusammen… Julian klingt aber wirklich prolliger als Julius, schon, weil man ihn eben auch englisch aussprechen kann („Des isch der Dschuljen.“).

      Dennoch meine ich, daß Julian, Justus und Emil irgendwie in die gleiche Schublade fallen: „War in den 80ern plakativ unmodern – wird heute daher von in den 80ern geborenen Müttern für klassisch gehalten“.

    • Maria Th. sagt:

      Zu Justus:
      Ich stelle mal die These auf, dass mit dem Aufkommen des anfangs schicken, sehr schnell prolligen Justin (80er Jahre, denk ich) dann Justus als „vornehmere“ bürgerliche Alternative gewählt worden sein könnte.

    • Jan sagt:

      Also, ich versuch mal, das zu systematisieren:

      Julius/Julia – von der altweströmischen Julischen Gens. Man denke vielleicht auch an die Julischen Alpen:

      Sul ponte di Perati
      bandiera nera:
      l’è il lutto degli Alpini
      che va a la guera.

      L’é il lutto della Julia
      che va a la guera
      la meglio gioventù[1]
      che va sot’tera.

      Julian – vom oströmischen Julianos. Eben der Apostat, der das Christentum als Staatsreligion wieder abschaffen wollte.

      Justin – natürlich vom oströmischen Kaiser Justinian der Große.

    • Mareike sagt:

      Ich habe mal in der Hitliste der 1890er Jahre nachgesehen. Julius steht auf Platz 45, vor Christian. Es gab früher ab und zu mal einen Julius, ähnlich oft wie Christian, aber nicht so häufig wie Heinrich oder Wilhelm.

      In den 1980er Jahren gab es sehr viele Jungennamen, die auf -ian enden Christian, Fabian, Sebastian, Florian und Julian. Über diese Modewelle ist auch Julian beliebt geworden. Aber ich mag Julian von diesen -ian-Namen am wenigsten, ist mir zu weich und immer noch zu nah an Julia (auch wenn Juliane die korrekte weibl. Form von Julian wäre).

      Eltern machen sich keine Gedanken über den geschichtlichen Hintergrund der Vornamen.

      Das Justus als vornehme Variante von Justin entdeckt wurde, ist gut möglich (wie Julian/Julius).

    • Jan sagt:

      Zu Justus:
      Ich stelle mal die These auf, dass mit dem Aufkommen des anfangs schicken, sehr schnell prolligen Justin (80er Jahre, denk ich) dann Justus als „vornehmere“ bürgerliche Alternative gewählt worden sein könnte.

      Mag sein…

      Ich bliebe aber bei meiner These, daß es da so eine spezielle Kategorie von Namen gibt, die noch in den 80ern als, nun ja, „lächerlich-gespreizt-möchtegern-bildungsbürgerlich“ empfunden wurden und heute auf einmal als „klassisch“ gelten:

      Julius
      Justus
      Cäsar
      Theo

      Wer hätte früher so heißen mögen wie Theo Lingen, Justus Frantz oder wie eine Hundefutter-Marke für Nutten-Fifis?

      Das ist (zumindest aus der Perspektive meiner Generation) etwas anderes als die Opanamen (Ernst, Wilhelm, Fritz) oder die Onkelnamen (Horst, Werner, Herbert).

      Julian und Justin sind zumindest in Deutschland aber vielleicht wirklich neueren Datums und unter erst US-amerikanischem Einfluß popularisiert worden sind. (Und damit natürlich sofort unmöglich geworden sind.) In den USA gibt (gab?) es, glaube ich, so einen Kinderstar namens Justin Bieber, der das Seine zur Verbreitung und zugleich zur Diskreditierung des Namens beigetragen haben könnte.

    • Maria Th. sagt:

      Ja, bloß ist Justin Bieber ein Bürschchen von ca. 20 Jahren und Amerikaner/Kanadier (?) und ich meine mich zu erinnern, dass Berti Vogts einen ca. 30 jährigen Sohn namens Justin (also Dschastin, nicht JU-Stin) hat. Justin war damals ein bißchen wie Kevin am Anfang, ein bißchen modisch-schick für weltoffene Eltern 😀

    • Jan sagt:

      und ich meine mich zu erinnern, dass Berti Vogts einen ca. 30 jährigen Sohn namens Justin (also Dschastin, nicht JU-Stin) hat.

      Tja, so kann’s kommen. Und heute muß sich so ein Sportler-Trottel wie dieser Joshua Kimmich explizit die „deutsche“ Aussprache seines Namens erbitten. 😀

      Zu diesem Berti Voigts habe ich gerade auf Wikipipi das hier gefunden:

      Einige Beobachter meinen, der Trainer Hennes Weisweiler sei dann einige Jahre für ihn so etwas wie eine Vaterfigur gewesen.

      Vogts ist geschieden und hat einen Sohn. Ende Februar 2007 wurde er für sechs Jahre in den Kirchenvorstand seiner Heimatgemeinde St. Dionysius in Kleinenbroich gewählt.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Berti_Vogts#Privates

      :mrgreen:

    • Mareike sagt:

      Julian und Justin spielen aber nicht in der gleichen Liga, um es mal sportlich auszudrücken. Ein Julian stammt aus normalen Familien, die ich nett finde, mit denen ich zum Teil auch befreundet bin.
      Justin bedient auch hier leider alle Klischees.

    • Annemarie sagt:

      Justin Timberlake (Jahrgang 81) sollte man hier auch erwähnen, der hat sich letztlich zu einem cooleren Typen gemausert als Justin Bieber (Jahrgang 94).

    • Miez sagt:

      Ich denke, man muss die Namensvergabe „Justin“ länderdifferenziert betrachten. In der USA hat der Name nicht das Assi-Klischee wie hier (siehe eben Justin Timberlake, dessen Sohn heißt übrigens Silas!), aber auch Kevin ist da ein normaler Name (Kevin Costner etc.). Hier hingegen kann man die beiden Namen eigentlich gar nicht mehr vergeben.

    • Miez sagt:

      Justin ist in der USA nicht einer der kevinistischen Namen überhaupt (Kevin übrigens auch nicht, siehe Kevin Costner etc.)
      Das beste Beispiel ist da Justin Timberlake (dessen Sohn heißt übrigens Silas)
      Hier hingegen kann der Name nun wirklich nicht mehr vergeben werden.

    • Miez sagt:

      *das sollte natürlich kevinistischsten heißen

    • Miez sagt:

      Huch, da kam mein eines Kommentar dann mit Verspätung an. Aber doppelt-gemoppelt hält ja bekanntlich besser…

    • Annemarie sagt:

      Gibt es in den USA denn eigentlich Namen, die den „kevinistischen“ hierzulande irgendwie entsprechen? Oder geht einfach sehr viel mehr, ohne dass damit Schubladendenken verbunden wäre?

    • Jan sagt:

      Ja, meine Güte, natürlich klingen Kevin und Justin in den USA nicht „kevinistisch“, also nicht „assi“, jedenfalls nicht auf die Art wie in Deutschland! (Wie sie in den USA klingen, weiß ich nicht, dazu weiß ich zuwenig von der Alltagskultur der USA und kann zuwenig Englisch. Ich weiß, daß es Namen gibt, bei dem jedem Ami klar ist, daß das ein Schwarzer ist, aber nicht mehr.)

      Aber in Deutschland werden sie eben gerade deshalb als assi wahrgenommen, weil sie englisch sind! Weil sie das Naserümpfen der linksliberalen Bourgeoisie (wahlweise: Bionade-Bourgeoise oder etwas feiner „Juste milieu“ oder „bien-pensants“ oder etwas gröber „Gutmenschen“) über die ausschließlich von der US-amerikanischen Popkultur geprägten Lebens- und Vorstellungswelten der Unterklasse hervorrufen.

      Ausgerechnet der Spiegel*) (also selbst ein, wenn nicht das Leitmedium der Bionade-Bourgeoisie) hat vor etwa zehn Jahren die Philipp-Alexander-Charlotte-Masche der Linksliberalen bei gleichzeitigem Hohn auf die Kevins und Cheyennes mal sehr schön damit analysiert, daß da „die beiden rechtsradikalen Reflexe des deutschen Linksliberalismus“ zusammenkämen, nämlich Antiamerikanismus und Ossifeindlichkeit.

      *) Lange bevor es den SpOn gab, war es ein Qualitätsmerkmal des Spiegels, immer auch ein bißchen gegen den Strom, also gegen die eigene Leserschaft, zu schwimmen. Als in den 90ern schon alle Welt schon brav „Sinti und Roma“ gesagt hat, hat ausgerechnet der Spiegel immer noch fröhlich „Zigeuner“ geschrieben. Diese gewisse Unberechenbarkeit hatte der Spiegel damals, bei allen Unterschieden, übrigens mit der FAZ gemein, ohne das freilich in der Form zu kultivieren wie die FAZ. („Die Farben der FAZ sind Schwarz-Rot-Gold.“ Also schwarz für den konservativen Politikteil, Rot für das Feuilleton und Gelb für den neoliberalen Wirtschaftsteil.)

    • Jan sagt:

      P.S.: Das war eine AW auf Miez, nicht auf Annemarie – hat sich überschnitten.

      Mich würde auch interessieren, was in den USA das Äquivalent zu den deutschen Kevinismen wäre.

      Oder in anderen Ländern?

      Kevins aller Länder, vereinigt Euch! Ihr habt nichts zu verlieren als Euren schlechten Ruf – aber einen Geranien-Pott zu gewinnen!

    • Knud sagt:

      Gibt es in den USA denn eigentlich Namen, die den „kevinistischen“ hierzulande irgendwie entsprechen?

      So direkt gibt es das Kevinismusphänomen in den USA nicht. Allerdings ist dort Vornamenrassismus verbreitet: Es gibt viele Vornamen, die jeweils typisch für Weiße, Schwarze oder Latinos sind. Was dazu führt, das der Vorname Vorurteile auslöst. Problematisch kann es auch sein für Kinder mit einem Namen, der sogesehen nicht zur Hautfarbe passt.

  10. Vita sagt:

    …mein heutiger Senf…:

    Aileen Yasmine – reim dich oder ich fress dich :/

    Julius – einer meiner Favoriten <3

    Luca Hugo * Rayk Silas – da passt ja mal gar nix

    Anny-Zofia – da wäre ein schlichtes Anne-Sophie schöner und unkomplizierter gewesen. "Ja, Anny, mit Y hinten, Zofia, mit Z vorne, nein, nicht mit PH, mit F!"

    Helin – gefällt mir gut, dürfte kurdischer Herkunft sein, zumindest hatte meine Schwester eine kurdische Schulfreundin dieses Namens

    Janna Martje * Carl Thorge – Janna 1, Martje 6, Carl 3, Thorge 6. Das kann aber an meinen bayrisch gewöhnten Ohren liegen.

    Johanna Lieselotte Sophie – als Johanna Sophie sofort gekauft, Lieselotte kann ich so wenig leiden wie Anneliese, Hannelore, Marianne, Hildegard usw.

    Hilde – argh, da haben wir sie schon, die Hilde. Schreck lass nach.

    Emili – na immerhin weiß man sofort, wie man dieses Kind auszusprechen hat! Nicht immer einfach unter all den Emilys, Emilies, Emelies usw. Aber einfach unvollständig.

    • Miez sagt:

      Anny-Zofia – da wäre ein schlichtes Anne-Sophie schöner und unkomplizierter gewesen. „Ja, Anny, mit Y hinten, Zofia, mit Z vorne, nein, nicht mit PH, mit F!“

      Die Namenskombination und Rechtschreibung von Anny (wird das dann eigentlich Englisch ausgesprochen?) sei mal dahingestellt, aber Zofia ist (beabsichtigt oder nicht) die polnische Form von Sophia

  11. Marthe sagt:

    Hilde scheint die Gemüter aufzubringen. Wäre Hilda für die Hilde-Gegner besser?

    • Maria Th. sagt:

      Also für mich nicht.
      Hilde ist für mich ein Synonym für die biedere Hausfrau (zB Rosenheimcops, Hilde ist die Ehefrau von HK Stadler); Hilda hört sich ein wenig exaltierter an, vielleicht auch englischer, aber nicht besser.

    • Jan sagt:

      Hilde ist für mich so ein Name, den vor zehn Jahren Alt-68er ihren Hauskatzen gegeben haben… In meinen jungen Erwachsenenjahren in den 90er waren da nahezu unvermeidlich: Balou für Hunde. Herr Meyer oder Sir Henry für Kater. Robert für Meerschweinchen und Chinchillas. Hahaha.

    • Barbara sagt:

      Hilde/a gehört für mich in dieselbe Schublade wie Fri(e)da, Grete/a und Konsorten:
      als Rufname nicht immer mein Geschmack aber in Ordnung, als eingetragenen Namen bitte Hildegund, Friedlind oder Margarethe oder so. Gerade aus den Namen germanischen Ursprungs lässt sich doch jede Menge Aussergewöhnliches basteln, wenn Friederike zu abgenudelt klingt.
      Wenn ich schon höre, irgendeine dieser Kurzformen klinge „frech“, sträuben sich bei mir alle Nackenhaare!

  12. Chiocciola sagt:

    Wahlpflichtspiel:

    Julius

    Johanna Lieselotte Sophie (ist ein bisschen lang, aber von den anderen Namen gefällt mir nichts besser)

    Gefällt mir auch noch: Tara Charlotte, Frida Olivia

  13. Chiocciola sagt:

    „Hilde scheint die Gemüter aufzubringen. Wäre Hilda für die Hilde-Gegner besser?“

    Hilda scheint aber durchaus im Kommen zu sein.
    Eine Freundin erzählte mir kürzlich, dass ihre Großnichte so heißt (Schwester: Gerti) und es scheint mir öfter als Vorname, der gefällt, genannt zu werden.

  14. Chiocciola sagt:

    Hier war diese Woche Schulanfang:
    Einige Schulanfänger-Namen, die bei mir hängengeblieben sind (alle konnte ich mir leider nicht merken).

    Edward
    Jeremi
    Lennart
    Paul (2x)
    Simon

    Charlotte
    Lina-Asenad
    Melisande
    Mia
    Nicole Mia

    Jone

    • elbowin sagt:

      Die Namen sind ja ne Steilvorlage zum Kommentieren …

      ich beschränke mich auf Lisa-Asenad …

      in der Bibel gibt es irgendwo eine Asenath (bzw. neumodisch ohne h als Asenat, sieht dann nach Arsenat [Chemie] aus).

      Der Name hängt bei mir aber an der Geschichte „Das Ding auf der Schwelle“ von HP Lovecraft. Nichts für schwache Nerven, das ist Horror vom Feinsten.

    • Miez sagt:

      Edward, da war Mami wohl ein „Twiligth“-Fan…

  15. Jan sagt:

    Tara Charlotte. Brüderchen heißen Netto Thomas und Brutto Christian. Würde gut zum norddeutschen Nachnamen Koopmann passen.

    „Sei bei Tag mit Eifer bei den Geschäften – aber mache nur solche, bei denen wir nachts ruhig schlafen können.“ Hanno Ferdinand Mannheimer

    (Na, der Tara-Kalauer war vermutlich so naheliegend, daß ihn sich niemand zu machen getraut hat. Ich hole ihn also mal nach, da ich hier ja keinen guten Ruf mehr zu verlieren habe.)

  16. sumsum sagt:

    Bestens: Richard, Lorenz, Eleanor

    Gefällt: Julius, Caprice (hübscher Name, aber was ist, wenn das Kind dann ein unscheinbares, schüchternes Pummelchen wird?)

    Muß das sein? : Rayk Silas, Pedro, Helin, Arlen, Jinda, Mamoun, Hilde

    Nein! : Anuya, Enie, Emili, Maverick

    Bei dem Rest schwanke ich zwischen „Kann man machen“ , „Nicht meins“ und „Na ja“, kann mich nicht immer eindeutig entscheiden.

  17. Christina sagt:

    Nur kurz zu Maverick… Ein bekannter YouTuber hat einen Papagei samt Merchandise mit diesem Namen.

  18. Christiane sagt:

    Hallo,

    wir erwarten Anfang 2018 unseren ersten Sohn.
    Wir haben schon zwei Töchter, 11 j. Zwillinge mit den Namen Helena Maria und Luisa Anna. Die Zweitnamen sind Nachbenennungen, was wir bei unserem Sohn gerne wiederholen wollen. Dazu kommen die drei Namen Maximilian, Johann und Anton in Frage.
    Uns fällt es sehr schwer schöne und zu den anderen Namen passende Jungennamen zu finden. Vielleicht könnt ihr uns ja helfen…

    danke

    • elbowin sagt:

      Also, die Vorgaben sind die Zweitnamen …

      Leo Maximilian
      Philipp Johann
      Philipp Anton
      Samuel Johann
      David Anton

      (es sind nicht gerade Namen, die ich einem eigenen Sohn geben würde, sie sind mehr durch die Namen der Zwillinge und die vorgegebenen Zweitnamen inspieriert).

    • neuhier sagt:

      Herzlichen Glückwunsch zu Nummer 3!

      Ideen für sprachliche Passungen zu den anderen beiden, falls sie euch wichtig ist:

      – Die Gemeinsamkeit aller Namen ist ein Silbenanfangs-L. Falls das die Gemeinsamkeit sein soll, dürfte das L noch ein zweites Mal am Anfang stehen?

      – Jeweils zwei Namen haben einen Silbenanfang gemeinsam – also Helena und Luisa das L, der Jungenname dann H oder N plus I oder S. Wie findet ihr die Idee?

      – Ist es euch wichtig, dass alle drei Silben haben, oder ist das egal?

      Es wäre schön zu wissen, ob ihr in diese Richtung sucht.

      Elbowins Vorschlag Helena, Luisa und Philipp finde ich sehr gut, aber lieber als Philipp Maximilian oder Johann Philipp (andersherum kommt der I-Laut zu schnell). Philipp Anton ist mir persönlich zu unverbunden.

    • Maria Th. sagt:

      Philipp als Rufname finde ich gar nicht schlecht, das passt sehr gut zu den beiden Mädchen.
      Man könnte auch Anton Maximilian direkt kombinieren, da habt ihr ja mit den drei möglichen Nachbenennungen Glück, dass das drei ganz normale, heute übliche Namen sind und nicht Karlheinz oder Wunibald 😀
      Ansonsten weitere Vorschläge (ich würde auch wieder für ein r oder einen anderen härteren Buchstaben wie t oder p plädieren, um auch ein Gegengewicht zu den sehr weichen (schönen!) Mädchennamen zu haben (also weniger Leo oder Elias):
      Martin Johann
      Severin Maximilian
      Robert Anton
      Sebastian – auch nicht schlecht, aber geht gar nicht so leicht mit den Nachbenennungen zusammen. M. ist zu lang, J. ist zu „Bach“ und A. klingt irgendwie nicht so ideal zusammen.
      Roman Maximilian
      Joachim Anton
      Richard Anton
      Dominik Maximilian/Anton
      Valentin A/M/J
      So, erstmal genug. Jetzt brauchen wir wieder euer Feedback, in welche Richtung es weiter gehen sollte.

  19. Barbara sagt:

    Hm. Heisst Nachbenennung nicht, dass diese Namen schon feststehen? Opa Manfred, Onkel Holger oder so?
    Was also wird gesucht?
    Zum langen MAXIMILIAN passt eigentlich nur etwas Kurzes, Paul etwa, um beim Lateinischen zu bleiben.
    JOHANN wäre nicht so mein Fall, geläufig klingt für mich allerdings Familie Bach, also Johann Sebastian (das aber wäre ZU offensichtlich), Joh. Christian, Joh. Michael, Joh. Christoph, Joh. Heinrich z.B.
    Zu ANTON würde ich wieder etwas Lateinisches nehmen, Magnus, Marius, Clemens, Marcus, wenn’s ein Wald- und Wiesenname werden soll, etwas ausgefallener Prosper, Sixtus, August (Vorsicht, Hänselpotential, es sei denn, heutige Kinder kennen keinen Dummen August mehr), Severin oder so.

  20. Christiane sagt:

    Erstmal danke für all die Antworten 😀

    Wir fänden es sehr schön, wenn der Name für unseren Sohn sowohl drei Silben hat als auch ein L enthält (evtl. auch am Ende).

    Philipp gefällt uns sehr gut, da aber mein Neffe diesen tollen Namen trägt, scheidet er aus.

    Vornamen in unseren Überlegungen:

    Valentin
    Julius
    Laurenz

    Wir sind immer noch offen für andere Vorschläge, also immer her damit 🙂

    Schönes Wochenende

    • Maria Th. sagt:

      3 Silben, l am Ende:
      Raphael
      Gabriel
      Daniel
      Michael
      Manuel
      Emanuel
      Immanuel
      (die drei letzteren werden zunehmend weicher, eher also nicht)

      Julius klingt für mich wiederum ein bißchen saft- und kraftlos. Marius? Justus?(siehe dortige Diskussion) -Ich weiß nicht recht.

      ansonsten noch mit l:
      Felix
      Ludwig
      Lukas
      Linus

      Laurenz mag ich persönlich nicht, das klingt mir zu breit; wenn dann noch eher Lorenz. Louis/Luis und Leander ist eben auch wieder sehr weich. Fabian hat wiederum kein L, ebenfalls weich.
      Valentin finde ich tatsächlich bisher am besten, passend zu den Mädchen und hat drei Silben, ein l und einen harten t-Laut.

    • Maria Th. sagt:

      Alexander würde auch ganz gut passen.

    • Maria Th. sagt:

      Allgemein gesprochen bin ich der Auffassung, dass Geschwisternamen natürlich schon einigermaßen vom Stil zusammenpassen sollten (nicht also Kunigunde, Shanaya, Petra, Jeremy-Pascal, Stefan und Gottfried-Wilhelm kombinieren 😉 ), diese genau austarierte Ausgewogenheit der Silbenanzahl und bestimmter Buchstaben, die enthalten sein sollen oder als Namens-bzw. Silbenanfang dienen, sehe ich persönlich aber nicht als unbedingte Notwendigkeit an, ich würde da nicht zuviel Gewicht darauf legen. Die Kinder werden sich später wohl auch nicht beschweren, dass eins in seinem Namen kein L hätte oder der Name zu kurz wäre (besonders Jungs eher nicht). Geschwister leben im Normalfall zwar eine ganze Weile zusammen in der Familie, aber das ist auch nicht für die Ewigkeit. Im späteren erwachsenen Leben ist dieser Gleich- bzw. Zusammenklang zwischen den Geschwisternamen nicht mehr so wichtig, weil die Geschwister oft weit entfernt wohnen und die Namen nur noch selten miteinander ausgesprochen werden.
      Wenn euch also ein anderer Name, der nur 2 Silben und kein l hat, auch gut gefällt und mit den Nachbenennungen harmoniert, dann nur zu!

    • elbowin sagt:

      3 Silben und ein l drin … vielleicht

      Oliver

    • Jan sagt:

      Sehr kluge Erwägungen von Maria Th.

      Man hat sogar schon von Geschwistern gehört, die sich partout nicht ausstehen können und keinerlei Wert darauf legen, als Kollektiv angesehen zu werden. 😉 Sei es, daß es dafür einen konkreten Grund gibt (immer wieder beliebt: es geht um das Erbe), sei es, daß es eben einfach so ist.

      Die Ratsuchende braucht diese Bemerkungen nicht zur Kenntnis zu nehmen, ist vielleicht gar gebeten, sie zu ignorieren. Vor einer allzu rührseligen Verklärung des Unsere-Familie-Ideals, gar seiner geistigen Perpetuierung in alle Zeiten sei aber doch gewarnt. Wo hätte sonst Shakespeare seinen Stoff herbekommen? Oder banaler: wo kommen die ganzen „Patchwork“-Familien her?

      Der Ratschlag, es vielleicht nicht zu perfekt machen zu wollen, bliebe aber in jedem Fall.

    • neuhier sagt:

      Da mir alle drei Jungennamen gefallen, überlege ich sie mal gemeinsam mit den Mädchennamen und den möglichen Beinamen.

      Helena, Luisa und Valentin: passt gut zusammen und vor allem zu allen von euch genannten Kriterien. Von den drei Beinamen gefällt mir Johann Valentin am besten.

      Helena, Luisa und Julius: mir persönlich sind Luisa und Julius zu ähnlich, vor allem auch weil Helena dann so anders wirkt. Wenn das nicht stört: Julius Maximilian wirkt natürlich sofort passt, weil einem die Kombi durch die Uni Würzburg vertraut ist.

      Helena, Luisa und Laurenz: wenn euch das zweite L am Wortanfang und die drei Silben nicht stören, dann passt er aus meiner Sicht auch. Laurenz war mir bis vor einem Jahr nicht so präsent, aber gefällt mir. Mit den Beinamen wird es schwieriger, denn eigentlich ist es schön, wenn ein Vokallaut mitgenommen wird. Am ehesten Laurenz Anton – dann ist bei dem einem ein dunkler Vokallaut in der ersten und bei dem anderen in der letzten Silbe.

      Helena, Luisa und Niklas/Nicolas passen aus meiner Sicht auch gut.

  21. Lisa sagt:

    Hätten wir einen Jungen bekommen wäre er ein Michael Johann geworden.

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