Babynamen der Woche 18/2016

Nehalennia Eleanor Mirjam * Pepe Josef * Laurissa * Gretje * Philipp-Louis * Lennox Fritz * Bele * Mika Lean * Hanna Jillian * Conan * Lotta Ariane * Thalea * Friedolin Leander * Marie Sophie Laeticia * Finnley Jackson * Marty * Julian Günther Fred * Marlis Valentina * Tabitha Mary * Celina Mia * Bono Oliver * Dan-Luca * Dimitrios * Anna Raffaella * Femke Amélie * Rasmus-Kontio * Jaylee Milane * Su * Elio Liam * Enie-Marie Rosalie

Geschwisternamen

Maurits Alvin und Vilma Nell (geboren 2016 / 2012)

Frau mit Baby © freepeoplea - fotolia.com

Foto © freepeoplea – fotolia.com

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

46 Kommentare zu "Babynamen der Woche 18/2016"

  1. Annemarie sagt:

    Juchhu, ein Marty 🙂 Und ein Barbar, au weia … (Conan).

    Bono Oliver – bei dem Erstnamen muss ich leider an Bonobos denken (das sind Affen mit einer besonderen Eigenart ;-)), auch wenn sicher der Sänger „gemeint“ ist.

    Rasmus-Kontio – der Bindestrich gehört verboten. Und der Zweitname, hm …

    Die Geschwisternamen gefallen mir, ich hätte aber Mauritz Alwin mit z und w und Wilma Nell geschrieben, die Mädchennamen evtl. auch umgestellt, weil es so leicht nach Vilmanell klingt.

    • lenchen sagt:

      Conan muss nicht mehr unbedingt der Barbar sein. Der Film ist ja doch schon etwas älter für die jetzt gebärende Generation. Und so viele Filme gibt es beim Schwarzenegger auch nicht mehr, als das dies als Fan-Name zählen könnte.

      Ich denke eher an Arthur Conan Doyle, den Schriftsteller – bzw gibt es einen Manga (jap. Comic), wo die Hauptfigur diesen Namen trägt. Sind nette Detektivgeschichten, die auch in Deutschland sehr bekannt sind.

    • Maria Th. sagt:

      Richtig, an Arthur Conan Doyle hatte ich gar nicht mehr gedacht, natürlich! Kennt man doch eigentlich…Sherlock lässt grüßen! Oder halt, der Manga-Detektiv heißt Arthur Conan Doyle, oder? Kenn ich zwar nicht, aber das ist ja witzig.

  2. neuhier sagt:

    Lotta Ariane: mein Favorit der heutigen Liste mit kleinem Schönheitsfehler an den Wortgrenzen. Ariane ist einer meiner Lieblingsnamen, schon im Vornamensbuch meiner Eltern habe ich den mit etwa zehn Jahren markiert. Ich freue mich, wenn jemand so heißt, und würde ihn doch selbst nicht vergeben, ohne dass mir ein Grund dafür einfällt. Naja, mein Mann und ich finden sowieso viel zu viele Namenskombinationen toll, das würde noch Generationen reichen ;-).

    Laurissa: Mir gefallen die Mädchennamen Laura und Larissa sehr, die Zusammensetzung finde ich allerdings nicht so gelungen. Ich glaube, es liegt daran, dass die Elemente zusammen doch zu schnell werden. Bei Laura bringt die Endsilbe Ruhe rein, bei Larissa die Anfangssilbe. Bei Lara ist es umgekehrt, hier fehlt mir persönlich etwas Schwung.

    Anna Raffaella toppt das noch, ein echter D-Zug-Name. Ich finde Anna wunderschön, allerdings gar nicht so leicht zu kombinieren. Der ideale Zweitname sollte etwas Schwung herausnehmen, aber selbst ein beschleunigendes Element enthalten. Raphaela wäre nach meinem Geschmack zu langsam dazu gewesen – dasselbe auch bei den häufigen Marie und Sophie. Raffaella ist mir zu schnell, Mariella gefiele mir viel besser dazu.

  3. Mark sagt:

    Hier ein Link zu einem interessanten Artikel über ein in Serbien geborenes syrisches Flüchtlingsmädchen namens Serbia Merkel al-Mustafa.

    http://www.usnews.com/news/world/articles/2016-04-28/refugee-baby-serbia-merkel-in-transit-across-europe

    Jetzt zu den heutigen Namen:

    Lennox Fritz–

    Diese Eltern scheuen die Konsonantenballungen nicht. Mir ist es doch etwas zu viel: Ks-Frts. Lennox Friedrich wäre meiner Meinung nach klanglich schöner, obwohl Fritz natürlich viel kecker und moderner klingt als Friedrich und somit auch von seiner Aura her besser zu Lennox passt.

    Lennox würde ich selber nicht vergeben, finde bei diesem Namen aber gut, dass er im Deutschen eine eindeutige Aussprache besitzt. Klanglich finde ich den Namen auch ganz angenehm, mit dem X am Ende als interessantem Element. Fritz mag ich sowieso sehr gerne–aber eben doch nicht als Zweitname zu Lennox.

    Dimitrios–

    Der heilige Demetrius, der in der orthodoxen Kirche sehr verehrt wird, steht sympolisch für die Kirche im Kampf gegen das Böse. Er ist ein Soldatenheiliger, ein Kämpfer, der für die Beschützung bedrängter Christen sein Leben ließ.

    Die rumänische Form ist Dumitru. Meine rumänische Frau und ich überlegten einmal, einen Sohn Beniamin Bogdan Dumitru zu nennen. Ich selber hätte gerne Dumitru als Erstnamen vergeben.

    Finde diesen Heiligennamen sehr schön. Das hier genannte Kind ist, von der Namensform her zu urteilen, wohl griechischer Abstammung.

    Elio Liam–

    Mein erster Gedanke ist, „Das schlängelt sich.“ Womit ich meine, es ist irgendwie so ein ineinander verschlungenes Gewebe aus Hiaten und Ls. Einzeln sind beide Namen an und für sich sehr schön, aber in Deutschland natürlich kein bisschen herkömmlich und somit in diesem Kontext meiner Meinung nach auch wurzellos. Dass die zwei Namensformen jeweils aus anderen Sprachen entlehnt sind, macht die Kombi noch zusätzlich wurzellos und willkürlich–es sei denn, die Eltern sind tatsächlich italienischer und irischer Abstammung…

    Tabitha Mary–

    Im Englischen finde ich diese Kombi einfach nur wunderschön. Vielleicht hat das Kind ja auch englischsprachige Wurzeln.

    Philipp-Louis–

    Denke da sofort, das müsste doch eigentlich Philippe-Louis geschrieben werden–dann wäre es ein urtypisch französischer Bindestrichname. So wirkt es wie eine etwas hapernde Nachahmung eines solchen Namens. Philipp finde ich aber als Namen ganz wunderbar. Philipp Ludwig wäre die herrliche deutsche Entsprechung dieser nicht-ganz-französischen Kombi.

    Maurits Alvin und Vilma Nell finde ich stilistisch passende Geschwisternamen, die ein gewisses exotisches und doch auch altmodisches Flair besitzen. Letztendlich sehr schön!

    • elbowin sagt:

      Also, Dumitru finde ich für Deutschland nicht geeignet: Die erste Silbe klingt einfach zu dumm!

      Merkel finde ich unter onomastischen Gesichtspunkten interessant: Der Familienname der Bundeskanzlerin leitet sich von Vornamen mit dem Element „Mark“ (wir Markwart oder Markwin) ab, und kommt jetzt als Vorname zurück. Die Verkleinerungsform auf -el ist grundsätzlich für beide Geschlechter möglich wie beim Vornamen Friedel.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Philipp(e)-Louis wäre/ist für mich immer „falschrum“, da ich einfach immer an den französischen König Louis-Philippe (etwa um 1820 glaube ich) denken muss. Bei Philipp Ludwig stimme ich dir zu, auch wenn ich Philipp nicht mag. Aber Philippe könnte in Deutschland evtl. auch als andere Form von Philippa durchgehen.
      Ist D(i)mitri eigentlich auch mit Demetrius verwandt? Der wird doch meist mit Dietrich „übersetzt“, was ich auf jeden Fall nicht für eine Ableitung von Demetrius halten würde.

    • Jan sagt:

      Ist D(i)mitri eigentlich auch mit Demetrius verwandt? Der wird doch meist mit Dietrich „übersetzt“, was ich auf jeden Fall nicht für eine Ableitung von Demetrius halten würde.

      Ja, sicher Dmitrij ist die russische Form von Demetrios, Dimitrios dürfte die neugriechische Variante sein… Über seit wann wird das (also Dmitri) denn mit Dietrich übersetzt?

    • Rebecca Sophie sagt:

      Das habe ich schon des öfteren so gelesen, kann aber gerade keine Quellen angeben. Vielleicht, weil Demetrius immdeutschen auch fremd klingt und Russlanddeutsche halbwegs gebräuchliche Namen erhalten sollten. Dietrich klingt doch zumindest ähnlich.

    • Jan sagt:

      Ja, das kann sein. Man hört ja ab und zu, daß sich Rußlanddeutsche mit russischem Namen dann deutsche Vornamen zulegen… Eigentlich schade, aber sie werden schon ihre Gründe haben…

    • Mark sagt:

      @Elbowin:

      Die Analyse des Namens Merkel ist interessant. Hatte keine Ahnung, dass dieser Nachname von einem Vornamen abstammt. Die altdeutschen Mark-Namen finde ich interessant. Haben mit meinem lateinisch-biblischen Namen nichts zu tun, aber ich finde sie trotzdem sympathisch, wohl z.T. weil sie für mich wegen meines eigenen Namens sehr traulich klingen. Besonders schön finde ich Markwin. Aber auch Markward und Markolf finde ich toll. Würde es sogar wagen, diese Namen zu vergeben. Im Zweifelsfall kann das Kind sich dann ja auch Mark nennen lassen.

      Was Dumitru angeht–ich hatte tatsächlich kein bisschen an deutsch „dumm“ gedacht. Der Name wird Duh-mih-truh gesprochen, klingt also nicht wirklich wie dumm. Insofern finde ich ihn eigentlich doch machbar. Dass Klassenkameraden irgendwann auf die Idee kommen, das Dummitru auszusprechen, oder „dummer Dumitru“ zu sagen, ist klar. Ob das beim Kind jetzt unbedingt großes Leiden und bleibende Schäden verursacht bezweifle ich. Aber als Erstname wird Dumitru bei uns sowieso nicht auftauchen–meine Frau ist diesen total traditionell orthodoxen Heiligennamen nicht wirklich zugeneigt. Anders als ich orientiert sie sich an Mode, und zwar an der rumänischen Mode (die deutsche ist ihr total egal). Und da ist Dumitru im Moment als totaler hochgeistlicher Traditionsname out. Rumänische Modenamen im Moment sind eher biblische Namen wie Daniel, David, Paul und Filip, internationale Namensformen wie Patrick, und dann noch einige als frisch empfundene lateinische Namen, wie z.B. Florin (wobei Florian schon wieder altmodisch wäre). Ja, Dumitru passt leider nicht in dieses Bild….

    • Jan sagt:

      Hier ein Link zu einem interessanten Artikel über ein in Serbien geborenes syrisches Flüchtlingsmädchen namens Serbia Merkel al-Mustafa.

      ein Kämpfer, der für die Beschützung bedrängter Christen sein Leben ließ.

      Wer heuer mit bedrängten Christen in Syrien mit leidet, wäre m.E. nicht ganz falsch beraten, seinen Sohn Baschar oder Wladimnir und seine Tochter Asma zu nennen. 😉 Zumindest was Asma angeht, wäre das auch ein gutes Omen für die sicher auch erhoffte Schönheit des Mädchens. 😉

  4. Jan sagt:

    Als ich Lennox vor Jahren zum erstenmal gehört habe, habe ich das für einen Witz gehalten – da war ich freilich auch noch nicht durch die regelmäßige Lektüre dieses Blogs gestählt.

    Zu Philipp-Louis hat Mark schon was gesagt… Und ferner: Es klingt schon arg an den „Bürgerkönig“ Louis-Philippe an…

    Gretje. Als ich das heute morgen zuerst gesehen habe, war meine Reaktion: „Och, das ist ja süß! 🙂 “ Freilich gilt wie so oft bei Kosenamen: Ob’s auch noch unbedingt zu jeder erwachsenen Frau paßt? Und das Gretchen ist nun einmal im deutschen Kulturraum als naives Ding besetzt – ob also jede erwachsene Frau gerade so heißen möchte? Bei Namen wie Antje oder Imke aus meiner erweiterten Generation hört man die Diminutiv m.E. weniger stark, ähnlich auch bei Femke aus der dieswöchigen Liste.

    Friedolin Leander. Tut mir leid, Friedolin klingt für mich weiterhin nach Witzfigur oder Clown. Und Leander mag ich einfach nicht.

    Namen, die mir (zumindest in diesen Kombinationen) richtig gut gefallen, sind heuer nicht dabei.

    Pepe Josef. Ist Pepe im Spanischen nur die Kurzform von Pedro oder auch von José? Denke gerade an Pep Guardiola, dessen Name ja von Josep kommt… Ich meine, auch Pepe kommt von José… Und dann ist es schon kurios doppelt gemoppelt.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ja ich denke auch Pepe kommt von Josef.
      Vielleicht ist Josef eine Nachbenennung? Da hätte sich aber auch eine andere Lösung finden lassen.

    • Jan sagt:

      Rebecca Sophie,

      kurze Verständnisfrage:

      was ist denn eigentlich genau eine Nachbenennung? Eine Benennung nach Großvater, Onkel, Patenonkel etc.?

    • Knud sagt:

      Das kenne ich auch als Nachbenennung, die Weitergabe eines Vornamens in der Familie.

      Trotzdem sollte man sein Kind nicht Pepe nennen, auch wenn für den Josef nur eine Familientradition verantwortlich ist.

      Ab und zu gibt es mal eine „Mia Marie“, das gefällt mir auch nicht.

    • Jan sagt:

      Das kenne ich auch als Nachbenennung, die Weitergabe eines Vornamens in der Familie.

      D’accord, danke! Ich kannte das Wort einfach nicht so richtig, finde es aber sehr zweckmäßig, um sich jeweils den Sermon „nach Onkel, Opa, Patenonkel…“ o.ä. zu sparen.

      Ham wa wieda wat jelernt. 🙂

    • Rebecca Sophie sagt:

      @Knud: Ich stimme dir absolut zu. Obwohl Mia Marie ja schin wieder bullerbüistisch ist.
      Bei uns in der Verwandtschaft wurde mal ein Doppelname für die Nachbenennung aufgedröselt. Das Mädchen wird mit dem zweiten Namen gerufen, der vermutlich auch der Wunschname war.
      Und in diesem Fall hätte man den Jungen auch Pepe nennen können und erklären, warum der Josef jetzt fehlt. Oder Josef und ihn Pepe rufen.

  5. elbowin sagt:

    Nehalennia Eleanor Mirjam * Nehalennia ist der Hammer-Name dieser Woche. Er sieht iwie finnisch aus, ist es aber nicht. Es ist der Name einer antiken germanischen (oder keltischen) Göttin, die in den heutigen Niederlanden verehrt wurde.
    Pepe Josef * Ein Doppel-Moppel aus Josef und seiner spanischen Kurzform. Sowas geht gar nicht!
    Bele * Ungewöhnlich
    Mika Lean * Junge oder Mädchen? Hier sind gleich zwei uneindeutige Namen kombiniert …
    Enie-Marie Rosalie * Enie klingt wie „eine“ im pfälzer Dialekt ausgesprochen

    • Maria Th. sagt:

      Wahrscheinlich backt Mama gerne Kuchen und hat sich von Enie van de Meiklokjes‘ Backshow inspirieren lassen.

    • Maria Th. sagt:

      Hab grade nochmal gesucht, weil mir der bürgerliche Name von E v d M nicht einfiel und hab hier eine kleine Künstlernamensammlung gefunden:
      http://www.wz.de/home/panorama/promis-unter-falschem-namen-1.1421434

    • Rebecca Sophie sagt:

      Interessant. Leider kenne ich fast keinen von denen.

      Rebecca Immanuel mag ich. Eine Kombi aus meinem Namen und meinem Jungennamen-Favorit

    • Jan sagt:

      und hab hier eine kleine Künstlernamensammlung gefunden:
      http://www.wz.de/home/panorama/promis-unter-falschem-namen-1.1421434

      Hähä, das war mir neu:

      Blödelbarde Guildo Horn schließlich heißt eigentlich Horst Köhler und damit genauso wie der ehemalige Bundespräsident.

      😀

    • lenchen sagt:

      Ich glaube, bei Mika musste man das Lean dazu geben, WEIL es ein Jungenname in einem Land ist und im anderen ein Mädchenname. (Soweit ich mir einbilde, ist es ursprünglich in einem skandinavischen Land eigentlich weiblich, wurde dann aber auf deutsch zu einem Jungen umdisponiert.) Da sagen vielleicht die Behörden, ein eindeutiger Zweitname muss her.

      Ich hab da mal einen Artikel vor Jahrmillionen gelesen. Ob diese Regelung wegen Mika noch existiert weiß ich allerdings nicht.

  6. Maria Th. sagt:

    Ja, vieles ist heute von meinen Mitbrüdern und -schwestern hier bereits angeführt worden, dem ich mich anschließe (Pepe Josef, Laurissa, Conan, Bono, Rasmus-Kontio und Elio Liam). Ein paar Sachen sind mir aber noch aufgefallen:

    Marty – ich muss dabei leider immer an Marty Feldman denken, Gottes allergrößtes Glubschauge, wer kennt ihn noch?

    Nehalennia Eleanor Mirjam – soviele Silben, so weit kann ich gar nicht zählen. 😀 Dagegen ist

    Su – der absolute Gegenpol. Der wohl kürzestmögliche Name. Ein paar Buchstaben mehr hat jedes Kind verdient!

    Bele – ist das die weibliche Form des ungarischen Bela? Der Klang gefällt mir nicht (bin ja auch keine Nele-Fan).

    Und schließlich klingt Enie-Marie Rosalie so zuckersüß wie ein rosarotes Baiser! Ein bißchen Pfeffer im Namen (nicht: Pepe 😉 ) hätte aber vielleicht nicht geschadet.

    • lenchen sagt:

      Mein Computerprogramm braucht bei der Patientensuche nach Namen mindestens drei Buchstaben, sonst fängt er gar nicht an. Irrsinnig mühsam bei chinesischen Namen ala Xu, Hu, Ni oder Ähnlichem.

    • Jan sagt:

      Mein Computerprogramm braucht bei der Patientensuche nach Namen mindestens drei Buchstaben, sonst fängt er gar nicht an. Irrsinnig mühsam bei chinesischen Namen ala Xu, Hu, Ni oder Ähnlichem.

      😀

      Meine eigener Name/Nick wird zweibuchstabig, wenn er mit kyrillischer Schrift geschrieben wird: Ян 🙂

      Was gibt es sonst noch an zweibuchstabigen (nicht-asiatischen) Vornamen?

      Bo viele mir noch ein, eigentlich auch nur und auch das wohl nur uns Älteren bekannt wegen der Schauspielerin Bo Derek – extrem kurzer Name, dafür umso… Aber lassen wird das. 🙂 Und das war natürlich ein Künstlername.

      Kann sich eigentlich noch jemand an die französische Schauspielerin Miou-Miou erinnern? Sehr schöne Frau, geistesschwacher, aber doch irgendwie auch witziger Künstlername.

      Der Ex-Tagesschau-Sprecher Jo Brauner, der in den Papieren sicher auch Joachim, oder so, geheißen hat.

      Die Nervbolzen-Polit-Filme-Macherin Mo Asumang, ’ne Deutsch-Afrikanerin.

      Su als offensichtliche Verkürzung von Sue, was ja wohl wiederum die Kurzform von Suzanne sein dürfte, ist schon arg unadrett…

  7. Rebecca Sophie sagt:

    Nehalennia Eleanor Mirjam * Nehalennia ist aber ein Zungenbrecher, hat aber vermutlich irgendwo Tradition. Eleanor und Mirjam mag ich, ersteres will ich aber immer Ele-anor sprechen
    Laurissa * Finde ich interessant, Larissa ist ja meines Wissens auch eine Ableiting von Laura, macht also irgendwo Sinn.
    Gretje * Das Gretchen, das j hätte ich mir gespart, Grete ist hübsch.
    Lennox Fritz * Ich finde die Kombi aus dem eher englischen Lennox und dem urdeutschen Fritz interessant. Ich würde auf eine Nachbenennung tippen, jätte aber trotzdem eher Friedrich oder auch Frederik gewählt.
    Bele * Welches Geschlecht? Nele ist weiblich, Bela männlich, während Bella schon wieder weiblich wäre.
    Hanna Jillian * Jillian? Eine Mischung aus Jil und Lillian. Ist als Zweitname aber wahrscheinlich machbar.
    Marie Sophie Laeticia * Zweimal die gleiche Endung. Und Laeticia macht das ganze nicht besser. Zum einen klingt es jetzt nach Mari-Sofi-Leti und zum anderen wäre auch die Endung -ia jetzt doppelt. Ich hätte mir einfach einen Namen (vorzugsweise Laeticia) gespart (und dann aus Marie eine Maria gemacht).
    Julian Günther Fred * Günther ist halt schon irgendwie „belastet“ ähnlich wie Horst, da können auch Fred und Julian nicht mehr viel retten, aber vermutlich ist der ZN sowieso stumm.
    Bono Oliver * Bono ist für mich auchnirgendwie ein Bonobo.
    Dan-Luca * Ein verunglückter Gianluca?
    Anna Raffaella * Was soll denn das 2. l da?
    Rasmus-Kontio * Was bitte ist Kontio? Passt gar nicht zu Rasmus, da die lateinischen -us Namen in Italien immer zu -o Namen werden und das so sehr inkonsequent wirkt, auch wenn Rasmus nicht lateinisch ist. Nordisch passt aber auch nicht unbedingt besser zu italienisch.
    Jaylee Milane * Was? Jaylee hätte ich spontan auch eher als männlich eingestuft, Milane als weiblich.
    Su * Soso, Summ
    Elio Liam * lio-lia finde ich ungünstig.
    Enie-Marie Rosalie Nicht ganz so schlimm wie oben, da hier nicht alle i betont sind, dsfür gibt’s aber hier gleich 3 mal ie am Ende, und zwei davon im Rufname.
    Da fällt mir ein, Was machst du eigentlich mit Doppelnamem in der Vornamenstatistik?

    Maurits Alvin und Vilma Nell Bei Vilma Nell muss ich an Pimpernell denken. Ansonsten gefallen mit die Namen aber, Maurits hätte ich ein z gegönnt, aber Vilma und Alvin mit v finde ich interessant und frisch. Ich würde auf eine slwawische Herkunft tippen, der slawische Wilhelm heißt Vilema, das wirkt doch schon mal sehr ähnlich.

    • cassis sagt:

      Raffaella: Das ist im Italienischen die normale Schreibung, hatte eine italienische Klassenkameradin, die so hieß. Für ein deutsches Mädchen fände ich auch Anna Raphaela besser.

    • Wenke sagt:

      Alvin und Vilma sind die skandinavischen Schreibweisen.
      Tolle Namen!

    • Rebecca Sophie sagt:

      @cassis: echt? Ich kannte bisher nur die männliche Form, und die hat doch nur ein l oder?
      Dann finde ich es bei entsprechendem Hintergrund in Ordnung, zumal es nur der Zweitname ist.

    • Jan sagt:

      Dan-Luca * Ein verunglückter Gianluca?

      Dan kenne ich als israelischen Vornamen, der bekannteste Träger dürfte der deutsch-israelische Historiker und Publizist Dan Diner sein.

      Und zu diesem Dan Diner eine Namens-Anekdote, die hier an der Uni in den 90ern kursierte: Eine Studentinnen-Guste habe bei den Politologen ein Referat gehalten, bei dem die Ansichten Dan Diners einen wesentliche Rolle spielten. Und die soll den Namen dann als „Dahn DieNÄÄr“ ausgesprochen haben. Beim dritten oder vierten Mal ist dem Prof – einem universitätsweit bekannten 68er-Original – der Geduldsfaden gerissen: „Uah! ‚Dann DIEner‘ spricht der sich aus! ‚Dann DIEner‘! Nicht ‚DAHn DiNÄÄR‘! Is’ doch kein Schwuler!“ 😀

    • Nadja sagt:

      Kontio ist ein seltener finnischer (möglichweise hängt das mit dem Ort Kontiolahti zusammen) Name, von daher passt es diesbezüglich problemlos zu Rasmus. Aber der Bindestrich passt natürlich trotzdem nicht.

    • Rebecca Sophie sagt:

      @Nadja, okay, das war mir neu. Der erste Eindruck ist aber trotzdem „passt nicht“, wehalb ich den Bindestrich auf jeden Fall weggelassen hätte.

    • Nadja sagt:

      Das es nicht wirklich stimmig klingt, find ich auch. 🙂

    • cassis sagt:

      @ Rebecca Sophie: Ja, man schreibt den Jungennamen anders als den Mädchennamen. Es heißt ja auch Gabriele (m.) und Gabriella (w.). Bei Emanuele und Emanuela sieht es allerdings wieder anders aus.

  8. Jan sagt:

    Celina Mia… Mir fällt gerade mal so auf, daß Mia (und ich bin wild entschlossen, diesen Turbo-Modenamen weiterhin zu mögen) eigentlich schwer zu kombinieren ist – weil halt einfach immer die neckische Assoziation „meine“ schnell bei der Hand ist, gerade bei Kombinationen mit einem anderen Namen auf -a. Also hier „meine Celina”.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Kenne ich, wenn auch nicht mit Mia.
      Aber mein absoluter Lieblingsname ist Ruth, aber die meisten Kombis klingen dann … ruht. oder Ruht … ? Abgesehen davon, dass einsilbige Namen sowieso eher schwer zu kombineren sind. Leider.

    • Jan sagt:

      Also, abgesehen davon, daß ich jüdisch konnotierte Namen hierzulande eigentlich unangemessen finde, halte ich Ruth auch für einen sehr schönen Namen. Knurrig, kurz, harte Konsonanten, dunkler Vokal. 🙂

      In Israel freilich wird das zwangsläufig zu Ruti als Anredeform… Eine Israelin hat mir das mal erzählt: Wenn der Vater seine Tochter wirklich mit Ruth statt mit Ruti anredet, geht’s um was Ernstes. 😉

      (Meine persönliche Theorie: Die Israelis haben diese Masche „offizieller Vorname versus quasi-offizielle Standardkoseform“ aus dem Russischen übernommen. Die Siedler der ersten Aliot kamen ja alle aus Rußland. Also in der Zeit, als der Hebräische neubelebt wurde…)

    • Rebecca Sophie sagt:

      Damit hätte ich kein Problem, Ruti lässt sich wenigstens rufen, auch wenn ich Ruth schöner finde. Aber ich mag den Namen hauptsächlich der Bedeutung und der Geschichte wegen, insofern würde ich ihn auch vergeben, wenn er ganz anders klänge, wobei ich den Klnag auch nicht schlecht finde.

  9. Diana sagt:

    Unser Kater heißt Marty! Als wir ihn im Alter von 10 Wochen zu uns nahmen, war er sehr klein und zart, weswegen ich ihn damals „Marty“ nach Marty McFly nannte. Der gedankliche Hintergrund dabei war, dass schließlich Marty McFly ebenfalls klein und schmal war und bekannterweise trotzdem Großes aus ihm wurde :-).

    Mittlerweile ist unser Marty übrigens schon 16,5 Jahre alt und es geht ihm erfreulicherweise immer noch gut! Ein Kind würde ich allerdings auf keinen Fall „Marty“ nennen.

    Die Namen, die mir Woche gefallen haben:

    Eleanor (aber ohne Nehalennia und Mirjam)

    Philipp (aber ohne Louis und vor allem ohne Louis mit Bindestrich zwischen beiden Namen)

    Lotta Ariane

    Thalea – die Bedeutung „die Blühende, die Frau von edlem Wesen und von edler Gestalt“ finde ich sehr schön

    Leander (jedoch ohne Friedolin)

    Marie Sophie (ohne Laeticia, obwohl mir der Name Laeticia für sich allein stehend sehr gut gefällt, dann allerdings eher in der Schreibweise Laetitia)

    und

    Tabitha Mary (bei einem britischen oder us-amerikanischen Familiennamen)

    Nicht gefallen haben mir:

    Bono Oliver, denn bei Bono Oliver muss ich sofort an den U2 Sänger denken, dessen Musik und persönliches Engagement ich zwar sehr schätze, weswegen ich aber dennoch niemals diesen Namen vergeben würde.

    Und bei Enie-Marie Rosalie habe ich ebenfalls direkt eine rosaweißrote Assoziation, z. B. von einem Tütü in dieser Farbkombination oder von Zuckerwatte.

    Bei den Geschwisternamen sagt mir nur „Nell“ zu, Maurits Alvin und Vilma gefallen mir – egal in welcher Schhreibweise – überhaupt nicht.

    Und mit allen anderen Namen oder Namenskombinationen dieser Woche konnte ich so gar nichts anfangen.

  10. Jan sagt:

    Marty – dazu fällt mir eigentlich auch nur Marty Feldmann ein, also dieser angelsächsische Film-Komiker mit den Glubschaugen… Daher habe ich auch Annemaries „Juchu!“ im ersten Kommentar hier überhaupt nicht verstanden… (Das mit dem Kater ist aber auch einen nette Anekdote.)

    Dimitrios – Marks Kompositum „Soldatenheiliger“ finde ich eigentlich hübscher als den Namen selbst. 🙂 Mir wäre dazu Mauritius/Moritz eingefallen.

  11. celia sagt:

    mir gefallen:

    Philipp-Louis
    Friedolin Leander
    Julian Günther Fred
    Marlis Valentina

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