Babynamen der Woche 48/2015

Lava * Katilynn * Marlis * Jesko * Jolia Mailin * Josiah Jacob * Valeria * Liyana * Jameson * Illarion * Evienne * Anessa Almedina * Ian * Amalia-Louisa * Maico * Pia Mona * Thiago Danijel * Marlie * Bridgette * Cahit * Núria Alexandra * Peshmerga * Alijana * Frido * Theo Ali * Aike * Lasse August * Ejvi * Kira Karina * Judy

Das sind alles aktuelle Babynamen, wie sie in den Babygalerien einiger Geburtskliniken aufgeführt sind. Es sind die Vornamen, die die Eltern für ihre Kinder ausgewählt haben. Ob jeder dieser Namen vom zuständigen Standesamt zugelassen wurde, weiß ich nicht.

Zwillingspaare

  • Amelie Lotte & Emilio Werner
  • Michael & Martin

Babynamen der Woche

33 Gedanken zu “Babynamen der Woche 48/2015”

  1. Jameson: Whiskymarke

    Maico: friesische Ableitung von germanischen Namen mit megin- “Kraft”, z.b. Me(g)inhard. In der Form Meyke schon 1400 in Groningen bezeugt.

    Aike: ebenfalls Friesisch, eine Form von Hadrian oder von germanischen namen mit agi-/eg- “Schwert” (Agilolf, Egbert).

    Peshmerga: Wiki: “Peschmerga (kurdisch ‏پێشمەرگە‎ Pêşmerge , aus پێش / pêş „nach vorn“ und مەرگە / merg „Tod“; frei übersetzt: „Die dem Tod ins Auge Sehenden“) bezeichnet die Streitkräfte der Autonomen Region Kurdistan.”

    Judy: Judge Judy.

  2. Heute sind wieder einige bemerkenswerte Namen dabei

    Lava * Ist das in einer anderen Sprache tatsächlich ein Name? Wenn ja, wo und für Jungen oder Mädchen? Der ideale Nachname dazu wäre dann Lampe
    Katilynn * Klingt seit diesem Jahr in allen Schreibweisen transsexuell
    Peshmerga * Und der Name wurde tatsächlich standesamtlich zugelassen?
    Frido * Eine männliche Frida
    Kira Karina * Kika, wie der Kinderkanal im Fernsehen …

  3. In dieser Woche gefällt mir nur:
    * Amalia-Louisa – aber bitte ohne Bindestrich

    Einzeln schön finde ich:
    * Pia
    * Mona
    * Alexandra
    * Lasse

  4. Josiah Jacob–

    Die traditionelle deutsche Form wäre Josia Jakob. Das fände ich für eine in Deutschland lebende Familie deutscher Herkunft besser. In den USA wäre Josiah Jacob die traditionelle Form. Dort wie hier finde ich diese alliterative biblische Namenskombi sehr schön (nur dass mich die Schreibung hier stört).

    Josia war ein König Israels, der den von Salomo erbauten Tempel restaurieren ließ; dabei wurde das Gesetz Gottes wiederentdeckt, das verloren gegangen war, als der Großvater von Josia den Tempel in eine Götzenkultstätte verwandelt hatte. Josia war so von dem Gesetz Gottes betroffen, dass er leidenschaftlich Buße tat. Er ist also ein großes biblisches Vorbild für die Erkenntnis der eigenen Sünde und für Bußfertigkeit.

    Jakob ist natürlich der große Patriarch Israels, dessen Name oft als Synonym für Israel gebraucht wurde, und auch als Synonym für das “neue Israel,” die Christenheit.

    Joshijahu (Ursprungsform von Josia) bedeutet “von Gott geheilt,” was auch zu dem Thema der Sündenvergebung passt. Also: eine sehr aussagekräftige theologische Kombi.

    Jameson–

    Ich finde, bei diesem Namen sollte der Vater dann auch James heißen, sonst wirkt es irgendwie willkürlich. Ein Neffe von mir heißt Jameson, ohne dass sein Vater James heißt, und das finde ich auch irgendwie etwas “random,” um es mal Englisch auszudrücken.

    Judy–

    Denke da sofort an Judy Garland, die ihrerseits nach dem Hoagy Carmichael-Schlager “Judy” benannt wurde, den ich auch mag. Judy Garland ist eine tolle Sängerin–auch gefallen mir die paar Filme, die ich von ihr gesehen habe. Leider war sie ja ein tragischer Fall von Kindesmisshandlung–Hollywood gab ihr, als sie als Kinderstar anfing, Drogen, damit sie bei den Dreharbeiten durchhalten konnte, und so wurde sie abhängig und starb früh. Trotzdem überwiegen für mich die positiven Assoziationen–ihre Stimme schmilzt mir das Herz, und ich liebe diese Stimme schon seit meiner frühen Kindheit. Deshalb erlebe ich den Namen Judy auch als positiv–allerdings nicht wirklich im deutschsprachigen Kontext. Mit amerikanischem Akzent gesprochen finde ich den Namen sehr schön.

    Illarion–

    Im Rumänischen ist Ilarion, ohne Doppel-L, ein Heiligenname, der auf Deutsch Hilarion geschrieben wird, und auf Englisch Hillary. Der Name hat etwas mit Fröhlichkeit zu tun (so heißt ja auch ein englisches Wort für ausgelassene Fröhlichkeit “hilarity”). Finde den Namen sehr klangvoll und unheimlich schön. Würde einen Sohn durchaus Ilarion nennen, da meine Frau ja Rumänin ist–aber sie mag die alten rumänischen Heiligennamen weniger als ich.

    • Josiah Jacob–

      Die traditionelle deutsche Form wäre Josia Jakob. Das fände ich für eine in Deutschland lebende Familie deutscher Herkunft besser. In den USA wäre Josiah Jacob die traditionelle Form. Dort wie hier finde ich diese alliterative biblische Namenskombi sehr schön (nur dass mich die Schreibung hier stört).

      (Hervorhebung in Fett von mir.)

      Beim besten Willen, aber das stimmt einfach nicht. Ja, es gab hier einige Jakobs – immerhin einen Burckhard und einen Grimm. Aber im Grunde war Ja(c|k)ob immer ein Judenname. Und das gilt erst recht für den in Deutschland völlig traditionslosen Josia.

      Hier in Deutschland herrschen/herrschten eben andere Gebräuche als im angelsächsischen Sekten-Protestantismus mit seinem Faible für alttestamentliche Vornamen.

      Wenn ich diese Namen hier und heute sehe, vermute ich sofort, daß das Kinder von afrikanischen Einwanderern sind – und das trifft wohl auch in den meisten Fällen zu.

      Kurzgefaßt: AT-Namen sind Schwarzen-Namen. Etwa so wie Tyron oder Porissa in den USA.

    • Nachtrag:

      Kurzgefaßt: AT-Namen sind Schwarzen-Namen. Etwa so wie Tyron oder Porissa in den USA.

      Also jetzt mal abgesehen von dieser wohlbekannten 80er-Jahre-Masche der linksgrünen Mittelschicht, mit jüdischen Kinder-Namen (David, Sarah, Jakob, Rebekka etc.) protestantisch-arschverkniffen hausieren zu gehen… Das ist ein wohl anderes Kapitel.

      Wenn aber heute ein Junge „Josiah“ genannt wird, ist klar: Schwarzen-Kind oder sonstwie Unterschicht.

    • Ich glaube, dass alttestamentliche Vornamen in Freikirchen in Deutschland normal sind. Ich kenne mehrere Michas, nicht Michael, sondern Micha, einen Josias, Brüder namens Samuel und Abinoam, ganz zu schweigen von den unzähligen Joels und Noahs usw., die es ja auch ohne christlichen Hintergrund gibt.
      Ich war übrigens neugierig und habe gegoogelt – der Josiah Jacob, den ich gefunden habe, ist weiß.

    • Je nun, über Google werden sich auch Sarahs finden lassen, die sich „Sahra“ schreiben. 😉

      Und bestätigt das hier:

      Ich glaube, dass alttestamentliche Vornamen in Freikirchen in Deutschland normal sind. Ich kenne mehrere Michas, […]

      nicht nur genau das, was ich gesagt habe? Ob nun grünes Pfarrer-Milieu, Spießer-Freikirchen, Schwarzafrikaner oder formal areligiöse USA-Privatfernsehen-Glotzer: alttestamentarische Namen sind halt immer arg unterschichtig und irgendwie pfui, in Deutschland jedenfalls kulturfremd. Von Josiah, Joel und Jeremy gibt es keine „traditionelle deutsche Form“, insofern das eben so oder so Proleten-Namen sind.

      Asserate (seinerseits ein Schwarzafrikaner), Hervorhebung wiederum von mir:

      Nicht allen Religionen, aber der christlichen und auch der islamischen etwa ist es eigen, daß sie von ihren Anhängern das offene Bekenntnis und auch ein apostolisches Wirken verlangen. Das Bekenntnis »Ich bin Christ« werden die Manieren noch gestatten, wenn auch widerstrebend, denn Bekenntnisse sind nicht so recht nach ihrem Geschmack. Was die Manieren wahrscheinlich verbieten, ist das Werben für den Glauben, das Missionieren, das den Christen aber ganz ausdrücklich aufgegeben ist. Dies ist einer der Fälle, die zeigen, daß mit den Manieren nicht jedes erdenkliche Lebensverhältnis zu lösen ist. In England hört man allein mit dieser Überlegung bereits auf, ein Gentleman zu sein, denn das Gentleman-Sein besteht in der Überzeugung, daß die Manieren einen Raum umgrenzen, der in einem ganzen Leben nicht ein einziges Mal verlassen werden muß. Deshalb sagt man in England auch: »Ein Baptist kann kein Gentleman sein« – denn als Mitglied einer Sekte empfindet er das eigentlich allgemein gültige Missionsgebot als noch frisch und verbindlich, während die Mitglieder der Staatskirche sich der Segnungen der Religion nur in entspannter Beiläufigkeit bedienen.

    • @Jan:

      Ich meinte die traditionelle deutsche Schreibweise a la Luther-Bibel.

      Jakob gab es in Deutschland öfters–das war nicht nur Jacob Grimm (er allerdings mit C), sondern auch z.B. unter meinen südhessischen Vorfahren gab es da einige im 18. und 19. Jahrhundert.

      Josia gab es in Deutschland fast nie. Ich arbeite an einer christlichen Schule, da heißen die Söhne von einem Kollegen z.B. Josia und Kaleb. Als “arg unterschichtig und irgendwie pfui würde ich diese Namen nicht bezeichnen.” Fromm heißt nicht unterschichtig–wobei man als Christ sowieso nicht zu sehr auf Sozialschichten fixiert sein sollte.

    • Mark,

      also gut, es war zu giftig formuliert (schon insofern hier auch mindestens zwei Freikirchler regelmäßig und klug kommentieren) – ich bitte allseits und mal wieder um Pardon.

      Es bleibt aber schon dabei, daß viele AT-Namen, die im Englischen (und wohl vor allem im amerikanischen Englisch, ich bin mir nicht sicher, ob es da Unterschiede zu England oder auch Schottland gibt) Allerweltsnamen sind, im Deutschen zumindest früher kaum gebräuchlich waren: Benjamin, David, Sarah, Abraham, Jakob, Ruth, Jeremias, Isaak, Josua – etc. pp.

      Und die soziologische Mini-Analyse, daß es vor allem vier Gruppen waren/sind, die das in den letzten Jahren geändert haben, dürfte auch zutreffen:

      1. Die wohlhabende, geistesgeschichtlich lutherisch grundierte linksgrüne Mittelschicht, die in den frühen 80ern ihre Liebe zu jüdischen Namen entdeckt hat. Eben die Sarah-David-Eltern.

      2. Die Freikirchler. (Unter denen aber auch „altdeutsche“ Namen in hoher Schätzung stehen.)

      3. Die berühmten „bildungsfernen Schichten“, die diese Namen eben einfach aus dem Privatfernsehen, also aus den USA, übernommen haben. Die große Mehrzahl der Eltern der ganzen Bens und Noahs dürfte jedenfalls weder Grüne noch Freikirchler sein.

      4. Christliche (d.h. protestantische) Schwarzafrikaner. Zahlenmäßig in Deutschland wohl die kleinste Gruppe. Dennoch höre ich Josiah Jacob als schwarz, es tut mit leid.

      Michael – ein ganz typischer Name der Generation X – ist vielleicht eine (von mehreren?) Ausnahme, vielleicht gar wegen seiner Rolle als Schutzpatron der Deutschen.

    • Ihr habt euch ja bereits ausgetauscht. Eine kurze Anmerkung und ein Meinungsbild:

      Dem Namen Jakob spreche ich ein gewisses Maß an “deutscher Tradition” zu. Vielleicht nicht so stark wie Joseph/Josef oder Michael, aber doch sehr verwurzelt (keinesfalls nur oder größtenteils bei Juden).
      Im Gegensatz zu Josia(h). Der ist hier nicht sehr beheimatet gewesen.
      Mir fällt dazu etwas zum Namen Samuel ein. Den habe ich in Österreich bei ganz ganz alten Männern gehört und in Todesanzeigen gelesen und ich fand das sehr (positiv) bemerkenswert. In Deutschland (außer vielleicht Bayern) gibt es diesen Namen in der sehr alten Generation einfach nicht und er hat auch weniger Tradition, oder?

      Wenke

  5. Ian ist für mich vollkommen und positiv von zwei Kindheits- und Jugenderinnerungen besetzt:

    Ian Anderson – Jethro Tull habe ich als Schnösel sehr viel gehört.

    Ian Smith, damals Premierminister von Rhodesien. Ein kluger, mutiger Mann.

    Schöner Name – für Angelsachsen.

    Jameson: Die schon erwähnte Whisky-Marke und der von Cecil Rhodes (nach dem wiederum Rhodesien Rhodesien heißt) losgetretene „Jameson-Raid“ gegen die Südafrikanische Republik vulgo Transvaal.

    Peshmerga ist wirklich rekordverdächtig – wie neulich Schneewittchen. In einem zivilisierten Staatswesen würden Beamte, die derlei durchgehen lassen, mindestens in hohem Bogen rausgeschmissen, wenn nicht gar eingesperrt.

    • Ähem, räusper, was findest Du an Ian Smith so bewundernswert? Dass er gegen den Willen der scheidenden Kolonialmacht die Unabhängigkeit ausrief und ein weißes, rassistisches Minderheitsregime in Südrhodesien installierte? Bei einem Linken hätte ich eher Sympathie mit Robert Mugabe erwartet (auch wenn dieser wie andere linke Herrscher von seiner Alleinherrschaft einfach nicht lassen kann).

      Zu Ian kommt dann noch der nordirische Protestantenführer Ian Paisley dazu …

    • Jäp, stimmt: Paisley.

      Und na, und immerhin habe ich nicht mal Ian Stuart erwähnt, um mich nicht noch verdächtiger zu machen als mit Ian Smith. :mrgreen:

      An Smith gefällt mir, daß er haargenau gewußt hat, daß seine Sache verloren ist, und daß er dennoch gekämpft hat. Im Gegensatz zu der Mehrzahl der tumben Buren (womit wir wieder bei den Freikirchen wären), die wirklich geglaubt haben, daß sie mit ihrer albernen „Apartheid“ auf Dauer durchkämen.

      Leute wie Mugabe bedürfen unbedingt der Führung durch ostdeutsche, sowjetische oder kubanische „Berater“, sonst laufen sie aus dem Ruder.

  6. Ich kenne (und schätze) die Schreibweise “Marlies”, aber auch ohne “e” oder “s” finde ich den Namen sehr schön. Interessant,dass hier gleich zwei Formen genannt werden.

    • Verbesserungsvorschlag im Sinne der staatlich subsidierten abrahamitischen Religiongemeinschaften und der BRD-Obrigkeiten:

      Gottlieb Ali Schlomo

      *kotz*

  7. * Lava: Finde ich als Namen unpassend, egal wo er herkommt.

    * Katilynn: Hätte ich -wenn der Name schon unbedingt sein muss- eher Katie-Lynn geschrieben. Oder eben doch eine Kaitlyn draus gemacht.

    * Marlis: Den Namen kenne ich eher mit ie, find’s aber schön, dass es ihn überhaupt noch/wieder gibt.

    * Jesko: Einer der Namen, die in jedem Alter passen, und mit denen man wirklich Rockstar oder Bundespräsident werden kann.

    * Jolia Mailin: Wird Jolia wie Julia ausgesprochen oder mit “Dsch” vorne und Betonung auf dem i? Mir ist die Kombination insgesamt zu weich.

    * Josiah Jacob: Mit englischem Nachnamen toll, sonst für deutsche Zungen schwierig.

    * Illarion: Klingt für mich spontan nach einem Fantasycharakter.

    * Evienne: Da denke ich als erstes an das Mineralwasser… Ich hätte glaube ich Vivienne bevorzugt.

    * Anessa Almedina: Irgendwie fehlt mir da was… Als Vanessa hätte ich den Namen schöner gefunden.

    * Maico: Die Schreibweise finde ich unnötig kompliziert.

    * Pia Mona: Zu kurz. Da stimmt die Sprachmelodie nicht.

    * Bridgette: Auch hier treffsicher die komplizierteste Form ausgewählt, aber okay. Für Deutschland auf jeden Fall ein ungewöhnlicher Name.

    * Theo Ali: Vielleicht ist Ali ja der Kosename von Opa Alfred? Grundsätzlich eine sehr merkwürdige Kombination.

    * Aike & * Ejvi: Sind das Jungs oder Mädchen?

    * Kira Karina: Wirkt mir zu doppelt gemoppelt.

  8. Sehr schön finde ich diese Woche Marlis. Ich würde es mit “ie” schreiben (allerdings kenne ich auch, dass das unterschiedlich gesprochen wird, je nach Wunsch der Trägerin) und würde ihn auch vergeben, da ich ihn sehr schön finde. Mir gefällt beispielsweise schon von Kindheit an auch der Name Margot.

    Aike als Jungenname finde ich auch schön. Mir hat ein Namensträger einmal erzählt, seine Form, so wie die hier genannte, sei eigentlich die Urform in Friesland, “Eike” kam erst später. Ich weiß nicht ob das stimmt.

    Unter Theo Ali, Anessa Almedina und Núria Alexandra stelle ich mir Kinder aus Mischbeziehungen vor. Unter dem Aspekt gesehen fände ich das auch gute Lösungen.

    August und Mona als Einzelnamen finde ich schön.

    Der Rest gefällt mir nicht so.

    Die Zwillinge Michael und Martin finde ich auch schön kombiniert.

  9. Lava – wenn Lava aus dem Schwedischen kommt, wird es vermutlich “Låva” ausgesprochen, mit offenem O. Die Vulkan-Assoziation ist dann weniger stark.
    Thiago Danijel – eine interessante Kombination. Thiago ist meines Wissens portugiesisch, Danijel südosteuropäisch (ich kenne eine serbische Familie, in der der Name öfter mal vorkommt).
    Peshmerga – muss jetzt irgendwie nicht unbedingt sein.

  10. Peshmerga: Ist das jetzt ein Junge oder ein Mädchen? Mich würde auch der kulturelle bzw. geographische Hintergrund der Familie interessieren!

    • Nun, Liebhaber scheint dieser Name nicht zu finden… 😉

      Und auch wenn es eine banale und naheliegende Bemerkung ist: Wenn man der (von Maarten oben zitierten) deutschen Wikipedia und auch dem Sprachgebrauch der deutschen Medien trauen darf, ist „Peschmarga“ doch ein Plural, oder? Man sagt immer „die kurdischen Peschmerga haben [blablabla]…“

      Wüßte jemand, was der kurdische Singular (jeweils feminin und maskulin) wäre? Also Peschmergus, Peschmergime oder sowas… 😉

      Das ist jetzt nicht nur Blödelei, denn vielleicht spielt bei der Namenswahl für die offenbar mehreren kleinen Peshmergas wirklich eine Rolle, daß viele Kurden gar kein Kurdisch (mehr) sprechen.

  11. Lava * Klimgt halt sehr nach Vulkan…
    Katilynn * klingt nach einer zweinzusammengesteckten Namen
    Marlis * Sehr schön, gefällt mir persönlich noch besser als mit e
    Jesko *finde ich Ddutsch sehr schön, englisch nur wenn der Nachname passt
    Jolia Mailin * schwer auszusprechen, englisch oder deutsch?
    Josiah Jacob * finde ich schön
    Valeria * Ungewöhnlich, aber schön
    Liyana * Ohne y, oder bei entsprechender Aussprache ohne i
    Jameson * klingt nach einem Nachnamen (oder eben Whiskey)
    Illarion * kreativ, selten, aber klanglich schön
    Evienne *Woher kommt das? Eine verunglückte Vivienne?
    Anessa Almedina * lieber Vanessa
    Ian * Wie ausgesprochen? Ian , Eiän oder Jan?
    Amalia-Louisa * Ohne Bindestrich, oder Louise
    Maico * ungewöhnlich aber schön
    Pia Mona * einzeln schön,passt nicht richtig zusammen
    Thiago Danijel * schöne Namen, aber nur bei entsprechendem Hintergrund in dieser Schreibweise
    Marlie * Schön, word aber schon mal ihr l verlieren
    Bridgette * wie gesprochen?
    Cahit * Klingt schön, ist mir sonst unbekannt
    Núria Alexandra * schöne eher exotische Kombi
    Peshmerga * gefällt mit gar nicht
    Alijana * lieber Ariana,
    Frido * klingt unvollständig, mir fehlt das -lin
    Theo Ali * passt nicht richtig zusammen
    Aike * noch eine Variante von Maike, gefällt mir
    Lasse August * zwei eher ungewöhnliche Namen, die mir aber gut gefallen
    Ejvi * schwer zu sprechen
    Kira Karina * zu ähnlich
    Judy * englisch oder deutsch?

    Amelie Lotte & Emilio Werner * Emil würde besser passen, die beoden EN sind mir aber immer noch zu ähnlich.
    Michael & Martin * Schön, mir aber einen Ticken zu ähnlich

  12. Ejvi ist sehr seltsam. Wo kommt der denn her?

    Insgesamt liest sich die Liste wirklich fast wie eine US-amerikanische! Ich wohne ja im Amiland und hierzulande sind die Namen fast genauso bunt. Nur die Judy wäre dem Durschnittsamerikaner wohl zu altbacken.

    Schön finde ich Frido, Amelie Lotte und Marlie.

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