Babynamen der Woche 39/2015

Lila * Maya Mandy * Josephine Betty Rose * Luzie Inga Sybille * Willi Walter * Viviana Alicia * Hugo Paul * Michael Martin * Pierre Gustav * Jonas Ahmed * Olivia Jolie * Elisabeth Loreen * Witek * Ferdinand Michael * Sonja * Fine * Sammy * Lilli Giulia * Santino Tristan * Emma Margot * Samuel Juan * Freya Johanna Seraphina * Sarafina Rosalie * Kian-Noel * Kaylee Sia Marie * Josse * Antoni Gabriel * Janno * Käthe Friederike * Lira

Babynamen der Woche

Und außerdem …

33 Gedanken zu “Babynamen der Woche 39/2015

  1. Maya Mandy – Schwester von Willi Walter? 😉
    Olivia Jolie – Olivia ist schön, aber Jolie … Hm. Dazu muss ich hier an Olivia Jones denken
    Sonja – hübscher Retroname, so sonnig und bejahend. Mag ich lieber als Finja und Co.
    Freya Johanna Seraphina – würde mir als Freja viel besser gefallen, bei Freya lese ich leider leicht “Freier”
    Lira – die Währung? Leider auch etwas austauschbar (Mira, Kira)

    Einzeln mag ich: Luzie, Martin, Gustav, Elisabeth, Ferdinand

  2. Freue mich über Sybille. Mein Lieblingsname mit y drin.

    Und über Käthe, den finde ich viel schöner als das lange und harte Katharina. Käthe ist eigentlich sehr zärtlich. Wenn sie mal Stress macht, kann man sie “Herr Käthe” nennen. Eigentlich mag ich auch lieber Langformen, aber hier ist die Kurzform besser.

    Michael mochte ich als Kind gern, aber der hat sich so ausgenudelt. Letztens hab ich von einem kleinen Manuel Michael gehört… Ein el reicht doch. Micha ist auch ein vollständiger Name, ich kenne mindestens zwei, die so heißen.

  3. Maya Mandy – Schwester von Willi Walter?

    Nein, Willi ist der Bruder von Fritz und Ottmar. 😉

    Im Ernst: Erfreulich, mal wieder einen Willi zu sehen. Mit y fände ich das allerdings besser – eben wie Willy Brandt.

    Freya Johanna Seraphina – würde mir als Freja viel besser gefallen, bei Freya lese ich leider leicht „Freier“

    Aber Freya ist wirklich die übliche Schreibweise… Ich vermute mal, daß sie aus dem Altnordischen/Isländischen übernommen wurde. Die Witwe irgendeines dieser 20.-Juli-44-Adels-Putschisten hieß so (also mit y). Die DDR-„Bürgerrechtlerin“ Freya Klier auch.

    In diesem Fall wirklich ganz sicher: Freya, nicht Freja…

    • Freya ist nicht die im Skandinavischen gebräuchliche Schreibweise und nicht aus dem Isländischen übernommen. Im skandinavischen Raum werden gewöhnlich die Schreibweisen Freyja (isländisch) und Freja (im Dänischen und Schwedischen) verwendet.
      Die ursprüngliche Form wäre demnach Freyja. Freya nur mit Y ist, soweit ich weiß, eine anglisierte Variante – in Deutschland aber die häufigste Schreibweise.

    • Da kann ich auch nicht wirklich helfen, die Schreibweise ist mir noch nie untergekommen – vielleicht wollte da einfach jemand vermeiden, dass der Name “Fräya” ausgesprochen wird (was der isländischen Aussprache dann aber wieder näherkommen würde). Oder, was durchaus auch möglich ist, es handelt sich um einen völlig anderen Namen.

      Lg Leon

  4. Lila–
    Ist zu sehr ein reiner Farbenname im Deutschen. Man kann sich aber daran gewöhnen–das Umfeld wird sich schon darauf einstellen. Klanglich natürlich recht hübsch. Würde ich selber aber nie vergeben. Übrigens kommt das deutsche Wort “lila” vom lateinischen Wort für “Flieder” (und der ist ja auch manchmal lila-farben). Im Englischen heißt Flieder “lilac.” Das englische Wort für lila, “purple,” leitet sich von demselben Wortstamm ab wie das deutsche “Purpur.”

    Josephine Betty Rose–

    Eine Frage: wie würde man in Deutschland generell Rose aussprechen? Normalerweise so wie die Blume im Deutschen ausgesprochen wird, oder mit dem Versuch, das englische R nachzuahmen, und mit unbetontem E?

    Im Englischen fände ich die Kombi in ihrer Gesamtheit wunderschön. Im Deutschen stört mich der Reim von Jose und Rose–oder, wenn Rose pseudo-englisch oder pseudo-französisch ausgesprochen wird, dann stört mich das auch. Im Deutschen hätte ich also einfach Josephine Betty besser gefunden.

    Luzie Inga Sibylle–

    Zuviel I. Vor allem der Übergang von Luzie zu Inga ist durch die I-Dopplung nicht so ganz fließend, und dann folgen noch zwei I-Silben mit Sibylle. Einzeln mag ich alle drei Namen ganz okay, ohne sie zu meinen Lieblingsnamen zu zählen. Luzie finde ich im Deutschen weniger graziös als ich Lucie im Französischen oder Lucy im Englischen finde. Am besten, als Einzelnamen, finde ich Inga, wobei ich Inge noch schöner finde.

    Willi Walter–

    Hat was lustiges, gerade auch durch die Alliteration, aber finde ich trotzdem okay, und sogar etwas charmant. Eigentlich ganz schön. Wilhelm Walter, mit Willi nur als Rufname, fände ich noch besser.

    Würde gerne einen Sohn Wilhelm nennen, aber meine Frau würde das höchstens als Zweitname durchgehen lassen.

    Viviana Alicia–

    Sehr edel und schön, und wirkt im Deutschen passender als beispielsweise Vivien Alice.

    Sarafina Rosalie–

    Irgendeine Celebrity hat doch eine Tochter namens Seraphina Rose–wer war das noch mal? Ob diese Eltern den Namen in ihrem Unterbewussten registriert haben und dann die Namenskombi der eigenen Tochter davon deriviert haben? Sarafina geht, aber Seraphina finde ich da noch schöner. Rosalie zieht den Namen für mich doch etwas ins Süßliche, so dass die theologische Dimension des Namens Seraphina zu sehr verloren geht. So etwas ist aber nur relevant, wenn man Christ ist, natürlich. Hätte selber so etwas wie Seraphina Elisabeth bevorzugt.

    Josse–

    Eine Form von Jost? Spontan finde ich den Namen sehr ansprechend, locker, cool.

    Meine Top 5 Jungennamen:

    1. Ferdinand Michael
    2. Michael Martin
    3. Hugo Paul
    4. Josse
    5. Willi Walter

    Top 5 der Mädchennamen:

    1. Käthe Friederike
    2. Viviana Alicia
    3. Elisabeth Loreen
    4. Sonja
    5. Sarafina Rosalie

    Mag eigentlich den Namen Emma sehr, aber Emma Margot ist mir an den Wortgrenzen zu sehr Ma-ma.

    Interessant ist noch die französisch-schwedische Kombi Pierre Gustav. Pierre wirkt für ein rein deutsches Kind irgendwie überkandidelt, aber wenn irgendwelche französischen Wurzeln vorhanden sind, dann ist das ein toller Name. Gustav passt dazu nur dann, wenn irgendwie hier ein französisch-deutscher oder französisch-skandinavischer Familienhintergrund vorliegt. Ansonsten gehört Gustav zu meinen Lieblingsnamen. Mein schwäbischer Urgroßvater hieß auch so.

    • Seraphina Rose heißt eine der Töchter von Jennifer Garner und Ben Affleck. Sarafina mit a und f kennt man hierzulande von “Die Wollnys”, also eher trashig. Außerdem gab es mal einen Film dieses Namens mit Whoopi Goldberg.

    • Danke für Eure Antworten, Annemarie und Violet. Jetzt erinnere ich mich wieder, dass Seraphina Rose Elizabeth ein Garner-Affleck-Spross ist. Garner und Affleck schienen eines der wenigen stabilen, bodenständigen Paare in Hollywood zu sein–fand es schon schade dieses Jahr von ihrer Scheidung zu hören. Interessant fand ich, dass Afflecks starke Fokussierung auf seine Karriere der Grund gewesen sein soll (obwohl man das ja nie wirklich wissen kann). Das interessierte mich, weil ich das im realen Leben schon mehrmals mitgekriegt habe–Ehekrisen und Scheidungen wegen der Prioritisierung einer Karriere. Für mich ist das eine Mahnung zur Vorsicht, nicht denselben Fehler zu machen. Das kann ja leicht passieren…

    • Oh Mark,

      ich war auch so traurig, als ich von der Scheidung der beiden hörte, hätte ich nicht gedacht …

      Naja …..

      Wenke

  5. Noch ein Gedanke zu Sarafina Rosalie.

    Rosalia war in Italien ein Name, der auf den Rosenkranz verwies und somit durchaus auch theologisch besetzt war. Der Name Rosalie kam von Italien nach Frankreich und dann via Frankreich als Rosalie nach Deutschland. In Deutschland hatte der Name dann keine starken religiösen Konnotationen mehr. Trotzdem ist es eigentlich ein katholischer Name. Somit ist die Kombi Sarafina Rosalie dann vielleicht doch passender als ich erst dachte, bevor mir die Hintergrundsgeschichte zu Rosalie wieder einfiel.

  6. Käthe Friederike
    War Käthe früher ein “richtiger” Name, der auch in der Geburtsurkunde stand? Ich weiß nur von älteren Damen, die Katharina heißen (oder hießen, einige sind schon verstorben). Und sie werden/wurden von ihrer Familie und ihrem Umfeld Käthe oder Käthi genannt. Ich finde es immer besser die Langform eines Namens zu vergeben, eine Abkürzung oder Koseform kann man in der Familie ja trotzdem benutzen. Katharina ist auch zeitloser, was ich persönlich lieber mag. Käthe gehört zu den nostalgischen Namen, die zur Zeit so beliebt sind.
    Friederike finde ich schön. Der Name ist auch als Rufname in Ordnung.

    Sonja
    gefällt mir sehr gut. Sonja klingt hell und freundlich und wirkt auf mich erfrischend normal.

    einzeln gefällt mir:
    Maya
    Josephine
    Alicia
    Paul
    Michael
    Martin
    Jonas
    Elisabeth
    Johanna

  7. Ja, ist Käthe wirklich schon wieder retro-fähig? Es muß so in den frühen 90ern gewesen sein, daß der Fußballer Rudi Völler als „Tante Käthe“ verulkt wurde – wegen seiner gemeinhin als albern empfundenen blondgefärbten Vokuhila-Minipli-Dauerwelle… Aber gut, der „Tante-Emma-Laden“ und Tucholskys Spruch über die Möwen („sehen alle aus, als ob sie Emma hießen“) haben auch nicht verhindert, daß den kleinen Emmas heute in ganz Europa und auch bei uns nicht mehr zu entkommen ist.

    S(i|y)b(i|y)lle – ich habe es lange schon aufgeben, mir merken zu wollen, wie herum das nun geschrieben wird. Auch wenn man sich die eigentlich „richtige“ Variante gemerkt hat: es wird so oft „falsch“ geschrieben, daß einem dieses Wissen gar nichts nützt. Und ebenfalls in den 80ern/90ern gab es da noch eine Filmschauspielerin namens S. Rauch. :mrgreen:

    (So nebenbei: Früher wurde das Land Libyen allgemein als /lÜbien/ ausgesprochen – und dementsprechend oft falsch als „Lybien“ geschrieben. Heute hört man sogar in der Tagesschau oft /libÜen/. Das soll die Sache offenbar einfacher machen.)

    Lila. Unter der Farbe Lila scheint jeder etwas anderes zu verstehen… Ich assoziiere damit die „Emanzenfarbe“ meiner Jugendzeit, nämlich ein stark mit weiß verdünntes Violett wie bei den meisten Flieder-Sorten. Das ist aber nicht das viel dunklere und rotere Purpur und auch nicht „pink“ oder rosa.

  8. Zu Lila:

    In der Kita meiner Tochern gibt es auch eine Lila (angeblich heißt sie so, weil es die Lieblingsfarbe der Mutter sei). Ist villeicht etwas gewöhnungsbedürftug, weil man wirklich zuerst an die Farbe denkt, doch beim Namen Rosa, den es ja auch gibt, hat man sich schon dran gewöhnt. Wahrscheinlich alles eine Frage der Zeit.

    Zur Farbe selbst: Lila ist eine (vergleichsweise) helle Farbe, die dunkle Version davon ist Violett (gibt es ja auch als Nsmen: Violett/a). Purpur hat mehr Rotanteile… Schwer zu beschreiben, ganz ohne Beispiele 😉

    • Zur Farbe selbst: Lila ist eine (vergleichsweise) helle Farbe, die dunkle Version davon ist Violett (gibt es ja auch als Nsmen: Violett/a). Purpur hat mehr Rotanteile… Schwer zu beschreiben, ganz ohne Beispiele

      Exakt, meine ich. Purpur ist aber eben auch viel dunkler als Lila – es ist eher ein etwas mehr in Rote verschobene Violett.

      Die Wikipedia-Artikel zu diesem Thema sind m.E. oft irreführend, schon weil sie sich um eine sprachliche Standardisierung und Internationalisierung bemühen, die in diesem Fall kaum möglich ist. Im Russischen steht „purpurnyj“ sogar oft für heraldisches Rot (also knallrot) – und sowohl das deutsche Purpur als auch das englische „purple“ sind etwas anderes. Aber auch ihrerseits nicht gleich.

      Und selbst wenn man Beispiele brächte, die man noch so gut in RAL-Farben, RGB, CMYK oder sonstwas ausdrücken könnte: Es bliebe die Probleme der unterschiedlichen Sehfähigkeiten, unterschiedlichen Papierqualitäten, unterschiedlichen Auffassungsgaben von Drucker-Gesellen – und noch mehr das der unterschiedlichen (und meist falschen) Bildschirmkalibrierungen. 😉

      Ist eine Farbe nun Rosa oder Pink? Keiner kann es genau sagen.

      Sollte man also statt „Pinkifizierung“ gar von „Verferkelung“ sprechen?! :mrgreen:

    • Nun, die Unterscheidung zwischen Rosa und Pink ist simpel: Rosa enthält kein blau, es wird nur aus rot und weiß gemischt. Pink besteht aus viel Rot und wenig Blau, ggf. etwas Weiß dazu.

      Purpur ist an sich auch definierbar: Es leitet sich von porphyra (latinisiert: purpura) ab, der Purpurschnecke. Aus der Schale dieser Meeresschnecke ist in der Antike und weit bis ins Mittelalter hinein der unheimlich teure Purpurfarbstoff gemacht worden. Der hat eine bestimmte chemische Verbindung und eben eine bestimmte Farbe, die zwischen Rot und Violett liegt.
      Die zeremonielle Kleidung von Bischöfen ist purpur, im Gegensatz zum Rot der Kardinäle. Hat natürlich historisch auch mit dem finanziellen Überfluss und der Machtdemonstration der katholischen Kirche zu tun.

    • Nun, die Unterscheidung zwischen Rosa und Pink ist simpel: Rosa enthält kein blau, es wird nur aus rot und weiß gemischt. Pink besteht aus viel Rot und wenig Blau, ggf. etwas Weiß dazu.

      Wenn man „viel Rot und wenig Blau“ zusammenrührt, ist man so ganz grob gesprochen bei Purpur, aber eben nicht bei „Pink“. (Und schon mal ganz und gar nicht bei dem, was man in Deutschland darunter versteht.)

      Tja, wenn die Welt denn mal immer ganz so einfach wäre wie das, was sich aus Wikipipi zusammenschaufeln läßt…

      Es ist wirklich schwierig und eben nicht so leicht „definierbar“ – jeder gute Malermeister und jeder gute Webdesigner weiß das.

      Und was soll das heißen: Klar, weil es „eine bestimmte chemische Verbindung“ hat? Das ist einfach Unfug. Titanweiß hat eine noch viel bestimmtere chemische Verbindung und kann dann doch noch so oder so aussehen.

    • Kurzer Nachtrag, seufz:

      Das mit den „zeremoniellen Gewändern“ stimmt auch nicht: die liturgischen Farben des Kirchenjahres bei den Katholiken und damit die Kleidung der Priester bei der Messe (und nur da) sind etwas anderes als die mehr oder weniger formelle Alltagskleidung, also rein schwarz für Priester, violett abgehoben für Bischöfe, rot für Kardinäle.

    • @Jan: Nun, aus diesem Fehler meinerseits kannst Du schließlich ersehen, dass mein Kommentar eben nicht aus “Wikipipi” entnommen ist. Ich bitte vielmals um Entschuldigung, wollte ja nur versuchen, zur Klärung des Problems beizutragen. Im Übrigen kannst Du einem mit Deiner arroganten bis beleidigenden Art ziemlich den Spaß an dieser wunderbaren Webseite nehmen, da hab ich so langsam keine Lust mehr drauf.

      @alle Anderen also: Macht’s gut, war schön hier. Vielen Dank für die letzten fünf Jahre. Ich ziehe mich erstmal zurück.
      @Knud, Annemarie & Sabrina: Die Seite ist super und hat schon unheimlich vielen Namensuchenden weitergeholfen. Weiter so.
      @Mark, elbowin, Cassis, amk, neuhier, Moni, Sabina, lenchen, Leon und alle, die ich jetzt eventuell vergessen habe: Macht erstmal ohne mich weiter und helft den Leuten, vernünftige Namen für ihre Kinder zu finden 😉

    • Rina,

      Fand es immer schön, Deine Kommentare hier zu lesen.

      Wünsche Dir alles Gute, und genieße Deine Studentenjahre, falls Du noch Studentin bist.

      Mark

    • @Jan: Nun, aus diesem Fehler meinerseits kannst Du schließlich ersehen, dass mein Kommentar eben nicht aus „Wikipipi“ entnommen ist. Ich bitte vielmals um Entschuldigung, wollte ja nur versuchen, zur Klärung des Problems beizutragen. Im Übrigen kannst Du einem mit Deiner arroganten bis beleidigenden Art ziemlich den Spaß an dieser wunderbaren Webseite nehmen, da hab ich so langsam keine Lust mehr drauf.

      Ja, bitte um Entschuldigung, wenn ich’s in meinen doch fortgerückten Jahren nicht so besonders spannend finde, mir im Realschul-Lehrerinnen-Gestus mit Zeigefinger erklären zu lassen, was noch vor dreißig Jahren jeder Fünftklässler gewußt hat: daß da nämlich Purpur mal aus irgendwelchen Schnecken im Mittelmeer gemacht wurde und daß das Zeux auch noch sehr teuer war – und daß das dann alles auch noch mal irgendwas mit Ost-Rom einerseits und mit der Katholen-Kirche andererseits zu tun hatte. Danke ergebenst für die Info.

      Und nun zurück zu den Purpurreitern. 😉

    • @Rina: Kann mich Mark nur anschließen – ich habe mich immer wieder gefreut, deine Kommentare zu lesen. Ich finde deine Ausführungen zu Pink, Rosa, Violett & Co. übrigens interessant. Ich kann echt nicht verstehen, warum Jan Wilhelms so m.E. unangemessen reagiert hat (von dem darauffolgenden Kommentar ganz zu schweigen). Lass dir die Laune nicht verderben, alles Gute und hoffentlich doch bis bald ;-).

    • @Rina: Viele Grüße zurück und ich hoffe, Du lässt Dich nicht für immer vergraulen, Deine Beiträge waren immer interessant und spannend.

    • Hi Rina,

      ich verstehe, was du meinst, aber davon sollte man sich nicht die Laune an etwas verderben lassen, was einem doch eigentlich gefällt. Trotzdem alles Gute! 🙂

      —–

      Bei meiner “Farbanalyse” bin ich vom deutschen Verständnis ausgegangen, auf Basis von Fraben aus dem Kunstbereich, also der bildenden Künste (Der Kunstleistungskurs macht sich doch immer wieder mal bemerkbar 😉 ).
      Was Farben am Computer oder in Baumärkten angeht: Das ist natürlich noch mal eine ganz andere Sache.

      Aber eigentlich geht’s hier ja um NAMEN und nicht um die Definition von Farben, deshalb ist jeder Streit, jede Diskussion darum doch eigentlich Quatsch…

  9. aus dem Kunstbereich, also der bildenden Künste (Der Kunstleistungskurs macht sich doch immer wieder mal bemerkbar ).
    Was Farben am Computer oder in Baumärkten angeht: Das ist natürlich noch mal eine ganz andere Sache.

    Also, da fehlt jetzt wirklich nur noch die Unterscheidung zwischen „Maler“ und „Anstreicher“, wie sie der Augsburger Großbürgerssohn Bertold Brecht mal versucht hat – mit gesamtgesellschaftlich betrachtet eher geringem Erfolg, wie wir wissen.

    Man vermag sich jedenfalls kaum vorzustellen, daß in Kunst-LKs „ganz andere“ Farbskalen und Farbempfindungen gälten als „in Baumärkten“. Lukas Cranach hätte man diese Pfiffigkeit jedenfalls so ebensowenig vermitteln können wie, sagen wir man, Lothar-Günter Buchheim.

    Aber eigentlich geht’s hier ja um NAMEN und nicht um die Definition von Farben, deshalb ist jeder Streit, jede Diskussion darum doch eigentlich Quatsch…

    Nein, sie mag ein bißchen neben der Spur liegen oder auch ins Kleinkarierte ausarten können (siehe oben – und mea culpa), aber das ist nicht völlig abseitig und auch kein „Quatsch“. Die gendertheoretische Debatte um die „Pinkifizierung“ (also kurz gesagt die angebliche oder tatsächliche „Rück-Einfärbung“ von Mädchen und ihren Lebenswelten in Rosa-Tönen) ist schon vor Jahren selbst in den Massenmedien (Spiegel, FAZ…) angekommen. Sich dann zu fragen, ob Namen wie Lila oder eben auch Violetta etwas damit zu tun haben, scheint mir ganz naheliegend.

    • Sich zu fragen, ob sich solche Artikel über die “Pinkifizierung” (sehr netter Begriff) bzw. diese selbst auf die Namenswahl wie Lila, Violetta oder auch Rosa auswirken, ist natürlich legitim.
      Die Diskussion um die genaue und länderspezifische Definition von Farbtönen hat damit meines Erachtens allerdings nichts zu tun.

    • Meine Güte, es war eine launige Bemerkung über die Wahrnehmung und Bezeichnung von Farben in verschiedenen Sprachen und dann eine zugegebenermaßen etwas pikierte und mürrische Erwiderung auf die Belehrung über die nie geahnte Tatsache, daß Purpur eine biochemische Substanz sei, die früher aus Schnecken gewonnen worden und sehr teuer gewesen sei…

      So nebenbei: Wenn der Papst Bischöfe zu Kardinälen ernennt, heißt es manchmal: „Bischof XY hat den Kardinalspurpur bekommen“. Nun ist die Kleidungsfarbe von Kardinälen aber eben nicht Purpur, sondern knallrot. (Wir Baumarktkinder würden das SPD- oder Geranienrot nennen, vielleicht auch HKS 14, RAL 3020 oder #e2001a – ich weiß, was man im Kunst-LK dazu gesagt hat… Scharlachrot? Krapprot? Oder gar Kardinalsrot?)

      Den Vorname Rosa brächte ich übrigens auch nicht mehr assoziativ mit der Farbe Rosa in Zusammenhang. Vielleicht, weil er an Rosen anklingt, die eben auch meistens nicht rosa sind, sondern rot. Oder wegen Rosa Luxemburg, die ohne Zweifel ebenfalls ganz tief rot war.

      http://www.spiegel.de/pics/67/0,1020,221267,00.jpg

    • Mal so nebenbei ….

      “Ein Männlein steht im Walde …”

      Dort heißt es auch “purpur” …. ich dachte lange, das purpur ein tiefes, dunkles rot sei, so wie ich es von Königsmänteln kannte.

      Wenke

    • Und ich habe immer gedacht, Purpur sei ein dunkles Rot, das ganz leicht ins Blau dreht – aber eben nicht soviel, daß es violett wäre. 🙂 Das war ja mein Kernpunkt: diese Farb-Begriffe „schwimmen“. Man kann sich nie sicher sein.

      Daher behelfen wir uns im Web und in den Baumärkten halt mit Farbskalen, die zumindest versuchen, das Schlamassel zu ordnen.

      Und nochmals nebenbeier: Das „Ein Männlein im Walde“ hab ich vor Jahrzehnten mal als Fliegenpilz, mal als Hagebutte gedeutet bekommen. Die aber auch jeweils andere Farben haben… 🙂 (Aber danke, das Lied ins Spiel gebracht zu haben! 🙂 )

      Eos Rhododaktylos – die rosenfingrige Göttin der Morgenröte. Darüber hat mal ein griechischer Bestseller-Autor geschrieben, lange vor der Euro-Krise und vor Tsipras’ rosagefärbten Statistiken. Wer weiß, wer das jemals wie verstanden oder gesehen hat? 😉

  10. Kaylee Sia Marie:
    Kaylee ist mir in dieser Schreibweise bisher nur in der Serie “Firefly” begegnet (Wer sie nicht kennt: ANGUCKEN!!! 🙂 ). Ich gehe daher mal davon aus, dass die Eltern Fans davon sind.
    Allerdings sei der Ordnung halber angemerkt, dass die junge Dame in der Serie mit vollständigem Vornamen “Kaywinnit Lee” heißt und “Kaylee” nur der zusammengezogene Rufname ist.

    @Rina: War ich gemeint? Wow, ich wusste nicht, dass ich hier schon zum Inventar gehöre… *rotwerd*

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