Sophie und Maximilian. Oder doch Mia und Ben?

Mia und Ben waren im Geburtsjahrgang 2013 Deutschlands beliebteste Vornamen – das hatte ich vor einigen Monaten verkündet. Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat meine Auswertungsergebnisse jetzt bestätigt, denn erstmals haben die Wiesbadener Namenforscher ermittelt, welche Namen als Erst- und welche als Folgenamen vergeben werden. Demnach sind folgende Namen die beliebtesten Erstnamen:

Mädchen Jungen
  1. Mia
  2. Emma
  3. Hannah / Hanna
  1. Ben
  2. Paul
  3. Luca / Luka

Hier die beliebteste Zweitnamen:

Mädchen Jungen
  1. Sophie / Sofie
  2. Marie
  3. Maria
  1. Alexander
  2. Maximilian
  3. Elias

In den Vorjahren hat die GfdS nicht zwischen Erst- und Zweitnamen unterschieden. Auch für 2013 wurde wieder eine Vornamenrangliste nach der traditionellen Methode erstellt. Dafür wurden die Daten von ca. 650 Standesämtern ausgewertet. So wurden die Namen von knapp 90 % aller im vergangenen Jahr in Deutschland geborenen Kinder erfasst, die über 57.000 unterschiedliche Namen erhalten haben.

Mädchen Jungen
  1. Sophie / Sofie
  2. Marie
  3. Sophia / Sofia
  4. Maria
  5. Mia
  6. Emma
  7. Hannah / Hanna
  8. Anna
  9. Emilia
  10. Johanna
  1. Maximilian
  2. Alexander
  3. Paul
  4. Luca / Luka
  5. Ben
  6. Luis / Louis
  7. Elias
  8. Leon
  9. Lucas / Lukas
  10. Noah

Und außerdem …

2 Gedanken zu “Sophie und Maximilian. Oder doch Mia und Ben?”

  1. Tja … wohl doch Mia und Ben. Um die eigenen Listen vergleichbar zu halten, wird die GfdS wohl noch ein paar Jahr die doppelte Auswertung fortführen müssen, beovr sie die einzig wahre Auswertungsmethode zum Standard erhebt.

    In den früheren Jahren hat die GfdS bei diesem Anlass auch über erstmals zugelassene Namen oder Namen, von denen sie abgeraten hatte, berichtet. Schade, dass diese Info diesmal nicht dabei ist.

    • Die GfdS wird auch an ihrer traditionellen Methode festhalten, weil längst nicht alle Standesämter die Vornamen nach Erst- und Zweitnamen aufgeteilt melden. Deren Datengrundlage für die “wahre Auswertungsmethode” ist wesentlich kleiner als die erwähnten 650 Ämter.

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