Babynamen der Woche 03/2013 aus Frankreich

© Stefan Habersack - Fotolia.comOscar * Ambre * Raphaël * Inès * Alexandre * Apolline * Louis * Noémie * Nolan * Madison * Brice-Emmanuel * Loanne * Elouan * Lola * Celian * Eléonore * Thibault * Lilou * Maxence * Léana * Matéo * Emilie * Evan * Eden * Bastien * Lison * Corentin * Ninon * Kilyan * Clara * Léo-Paul * Romy * Lucien * Manon * Clément * Romane * Matéis Lino * Camille * Owen * Juliette

Diese “Babynamen der Woche” hat unsere Frankreich-Korrespondentin “Schtroumpfette” zusammengestellt. Sie hat dafür Geburtsanzeigen aus der Gegend von Tours und Nantes ausgewertet, die zwischen dem 7. und 16 Januar erschienen sind. In der Gegend sind auch ein paar Zwillingspaare geboren:

  • Marie & Lucie
  • Jules & Hugo
  • Alina & Ilyana
  • Lana & Lino
  • Emma & Louise
  • Maël & Liam
  • Tom & Arthur

Und außerdem …

15 Gedanken zu “Babynamen der Woche 03/2013 aus Frankreich

  1. Bonjour!

    Hier meine TOPs der Woche:

    Ambre, Inès, Alexandre, Apolline, Louis, Eléonore, Thibault, Bastien, Clara, Lucien und Marie.

    Je vous souhaite un bon week-end!

  2. Da sind sehr viele schöne Namen dabei.
    Mir gefallen (besonders toll find ich die mit Ausrufezeichen):
    Ambre (!)
    Raphaël
    Inès
    Alexandre
    Noémie (!!)
    Eléonore
    Léana (!)
    Matéo
    Emilie
    Eden
    Bastien (klingt viel schöner als Bastian find ich)
    Lison
    Ninon
    Kilyan (Kilian mag ich auch)
    Clara
    Lucien
    Manon (!)
    Clément (!)
    Romane
    Matéis Lino
    Camille (!)
    Juliette

    Die meisten anderen Namen sind auch OK, aber nicht so ganz mein Geschmack.

  3. P.S.: Von den Zwillingskombinationen gefallen mir:

    Marie & Lucie (!)

    Alina & Ilyana (muss man aber aufpassen das man sich nicht ständig verspricht!)

    Maël & Liam (Maël – Prinz; bretonisch)

    Tom & Arthur

  4. Ich finde, französische Namen schwieriger zu kommentieren als Deutsche, deswegen schreibe ich einfach nur mal die auf, die mir gefallen:

    Ambre * Raphaël * Inès * Alexandre * Noémie * Emmanuel * Lola * Celian * Eléonore * Thibault (mein Favorit) * Léana * Matéo * Kilyan * Clara * Léo-Paul * Romy * Manon * Clément * Matéis Lino * Camille *

  5. Das ist mal interessant…. Danke, Schtroumpfette!

    Vor allem zieht der Name Thibault meine Aufmerksamkeit auf sich, denn ich kenne diesen Namen aus “Romeo und Julia,” und ich habe ihn immer sehr schön gefunden. Viel schöner als die germanische Urform Theobald/Dietbald.

    Ich finde es interessant, dass es viele Einzelnamen gibt–hätte eher gedacht, die Franzosen würden Doppelnamen bevorzugen, a la Jean Paul, usw.

    Clément–ich liebe diesen Namen (wie auch deutsch Klemens). Im Englischen bedeutet “clemency” ja Milde, und natürlich ist das auch die Bedeutung der lateinischen Urform. Der Name kling prägnant und durch die E-Vokale sehr hell, durch das L und M auch ein wenig weich. Toller Name!

    Lucien–Im französischen Kontext finde ich diesen Namen sehr schön und edel.

    Emmanuel–auch im Deutschen einer meiner Lieblingsnamen. “Gott mit uns”–wunderschöne Bedeutung und auch ein schöner weicher Klang. Wieder so ein toller Hebräername. Das “Brice” davor finde ich etwas seltsam. Ist das ein richtig französicher Name, oder eher etwas Anglophiles?

    Lucie–sehr schöner Mädchenname.

    Befremndend für Frankreich finde ich:
    Madison, Tom, Evan, Eden, Nolan und Owen–und auch Matéo, da die französiche Form Mathieu doch so schön ist und viel besser nach Frankreich passt. Bei Namen wie Tom und Owen kann ich mir kaum die französiche Aussprache vorstellen.

    Schön finde ich noch:
    Eléonore, Noémie, Camille, Ambre, Apolline, Raphael, Romane, Emma, Louise, Jules, Hugo, Marie, Corentin und Juliette. Auch Lino hat was, sieht aber nicht nach einem richtigen französischen Namen aus.

    • Hallo Mark,

      soweit ich weiß, ist Brice ein Name keltischen Ursprungs, aber ich habe mal nachgeschlagen…
      Brice ist ein Name keltischen Ursprungs und leitet sich vom gallischen Adjektiv „brictio“ (mit Flecken, scheckig) ab. Die modernere, bretonische Ableitung war „brizh“. Es wird vermutet, dass Brice früher Jungen mit Sommersprossen genannt wurden. Der Name fand auch über die keltischen Grenzen hinweg Anklang. Anfang des IV. Jahrhunderts kam der Name nach Italien und im VII. Jahrhundert nach England, wo die Schreibweise Bryce gebräuchlicher war. Seit dem Mittelalter ist der Name Brice besonders in der Touraine (Zentralfrankreich) anzutreffen.

      Die Namensvergabe in Frankreich wird natürlich auch von der Globalisierung (v.a. durchs Internet, TV, …) beeinflusst. Die Tendenz geht momentan vor allem zu englischen und italienischen Vornamen.
      Matéo oder auch Mathéo ist in Frankreich momentan beliebter als die französische Form Mathieu. Mathéo war im Jahre 2010 auf Rang 17 der beliebtesten Jungennamen Frankreichs und Mathieu hingegen „nur“ auf Rang 68.

      In Mode sind in Frankreich eher kurze Vornamen und einige tendieren auch dahin „selbstgebastelte“ Vornamen zu vergeben.
      Bei den von Dir zitierten Namen Madison, Evan, Eden, Nolan und Owen setzt sich auch immer mehr die Aussprache mit Betonung auf der letzten Silbe ohne den für die französische Sprache typischen Nasallaut durch. Tom spricht sich wie in Deutschland aus, aber ich finde auch, dass dieser Vorname nicht so gut in die französische „Sprachmelodie“ passt. 😉

    • Schtroumpfette,

      Danke für die Informationen–finde ich alles recht interessant. Habe mich schon länger gewundert, wie die Franzosen englische Namen in ihren Sprachkontext integrieren; da ist es interessant zu wissen, daß sich tatsächlich eine weniger nasale, eher englische Aussprache durchsetzt, aber doch noch mit anderer Silbenbetonung.

      In gewisser Weise, finde ich diese Anglophilie gerade in Frankreich etwas überraschend; in den USA hat Frankreich den Ruf, in die eigene Kultur verliebt zu sein und auf Amerika eher herabsehend zu reagieren. Das scheint ja nicht unbedingt der Fall zu sein.

      Den Namen Brice finde ich klanglich schön und auch zu Emmanuel passend. Jetzt, wo Du mir den Ursprung mitgeteilt hast, finde ich den Namen richtig gut, da er ja offensichtlich richtige Wurzeln in Frankreich hat. Im Englischen ist mir Bryce bekannt, was sich ja wohl von bretonisch “Brice” ableitet; daher dachte ich, es wäre ein anglophiler Import.

      Nun, nochmals danke für Deine Kommentare und für diese Einblicke in die französische Sprachlandschaft.

  6. Elouan–ein keltischer, bretonischer Name, der “gutes Licht” bedeutet. Jetzt, wo ich den Namen besser verstehe, finde ich ihn auch gut.

  7. Oh, da sind einige echt schöne Namen dabei.
    Meine Favoriten:
    Clara und Romy und Kilyan als deutschlandtaugliche Namen sowie
    Noémie
    Ambre
    Raphaël
    Alexandre
    Apolline
    Camille
    Juliette
    Matéo
    Emilie
    Thibault
    Manon
    Vom Klang her!

    Schönes Wochenende!

  8. Hey, da sind echt viele schöne Namen dabei, leider hab ich Grade keine Zeit sie zu kommentieren, aber eine Frage muss ich noch loswerden: Liebe Schtroumpftette, hast du du die Namen nur aus Zeitungen und gibt auch französische online babygalerien? Wenn ja, könntest du mir einen Link schicken? Viele liebe Grüße, Anna

    • Hallo Anna,

      Babygalerien, wie wir sie aus Deutschland kennen, gibt es in Frankreich leider nicht. In den regionalen Tageszeitungen werden aber Geburten (Vor- und Nachname des Babys + Geburtsort), Hochzeiten und Todesfälle täglich publiziert. Bei den Babynamen aus Tours (und Umgebung) beziehe ich mich auf die Tageszeitung „La Nouvelle République“ und bei den Babynamen aus Nantes (und Umgebung) auf die Internetseite „maville.com“.

  9. Mir gefallen:
    – Noémie
    – Madison
    – Lola
    – Léana
    – Matéo
    – Clara
    – Romy

    Bei den Zwillingsnamen finde ich Alina & Ilyana sehr schön!

  10. Diese Woche gefallen mir:

    Oskar
    Alexandre
    Noémie
    Emmanuel
    Eléonore
    Kilyan
    Clara
    Léo-Paul
    Clément,der Sanftmütige

    von den Zwillingsnamengefallen mir:

    Emma&Louise
    Tom&Arthur
    Jules&Hugo

    Au revoir, jusque la semaine prochaine

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