Hilfe, ich heiße Fee

Selbst Quasimodos Schwester mag bei der Geburt ausgesehen haben wie eine kleine Fee. Die meisten Eltern empfinden jedenfalls so, wenn sie ihr mit Käseschmiere überzogenes Töchterchen in den Armen halten. Und neuerdings gibt es solche, die ihrer Glückseligkeit Ausdruck verleihen, indem sie ihre Tochter auch so nennen: Fee. Na ja, sind halt so kleine Hände …


Und bei Mama? Sind so runde Backen? Sind so dicke Schenkel? Sind so pralle Brüste? Ist sich Doppelkinn? Wenn ja, schleppt die süße Fee von heute später 40 Kilo Übergewicht mit sich rum und wird entsprechend von geistreichen, aber bösen Zeitgenossen treffend „Atomwaf“ genannt. Bevor Sie ihrer Tochter also diesen Namen antun, achten Sie auf den genetischen Faktor …

Dieser gut gemeinte Rat stammt aus dem 2003 erschienenen Buch „Hilfe, ich bekomme einen Vornamen“ von Christian Matzerath und Mark Land, das leider nicht mehr erhältlich ist.

Mein seltener Name und ich: Fee

4 Gedanken zu „Hilfe, ich heiße Fee“

  1. Kenne ich. Mein Name bedeutet Lilie. Und ich bin eher klein und pummelig… Aber vielleicht sollte man es doch von den inneren Werten her sehen.
    In manchen Märchenbüchern habe ich die gute Fee schon als richtige Matrone gezeichnet gesehen.

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  2. Unsere Tochter heißt Anna-Fee (1985) und kommt damit gut zurecht. In ihrer 11 köpfigen Einschulungsklasse gab es noch eine Annafee. Bei meinem Vater in der Nachbarschaft wohnte noch eine Anna-Fee.

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  3. Ich weiß, der Beitrag ist schon älter. Ich möchte mich aber dennoch gerne dazu äußern.
    Ich heiße Fee. Ich habe keinen Zweitnamen, auf den ich ausweichen könnte. Als Kind habe ich es gehasst, Lillifee genannt zu werden und die Fragen danach, ob es eine Abkürzung sei.
    Doch inzwischen bin ich mit meinem Namen zufrieden. Die Leute merken sich, wie ich heiße. Und die Gefahr, eine zweite Fee in einer Gruppe zu haben, ist sehr gering.

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