GNTM 2017 – Eva wird gewinnen!

Die neue GNTM-Staffel startet und wieder mal kann nur eine Germany’s Next Topmodel werden und nur eine kommt auf das Cover der Cosmopolitan. Topmodel werde ich wohl in diesem Leben nicht mehr, aber der Traum vom Coverfoto wurde mir schon erfüllt:

Titelbild Markt 2017

Man erschrickt sich doch sehr, wenn man das lokale Anzeigenblatt aus dem Briefkasten holt und sich auf dem Titel sieht 🙂

Und wer wird Germany’s Next Topmodel 2017? Eva wird gewinnen und ihre Zwillingsschwester Sophie wird Zweite – das hat mir das Namens-Orakel verraten! Dazu habe ich mit der Formel „Ranglistenplatz 2016 / Ranglistenplatz 2008 * Kevinwahrscheinlichkeit“ ausgerechnet, wie attraktiv die Vornamen der Kandidatinnen sind. Hier die Vornamen der 30 Top-GNTM-Mädchen (laut Pro7-Meldung) in der Reihenfolge ihrer Attraktivität:

  1. Eva
  2. Sophie
  3. Elisa
  4. Greta
  5. Helena
  6. Deborah
  7. Victoria
  8. Melina
  9. Milena
  10. Brenda
  11. Chaline
  12. Julia
  13. Maja
  14. Claudia
  15. Sabine
  16. Simone
  17. Sindy
  18. Aissatou
  19. Neele
  20. Romina
  21. Leticia
  22. Soraya
  23. Carina
  24. Christina
  25. Anh
  26. Giuliana
  27. Saskia
  28. Céline
  29. Kimberly
  30. Angelina

Michelle und der Sprach-Clash

Als ich sie kennenlernte – Ende der 80er, wir waren knapp volljährig –, fiel mir gleich ihr Name auf: Michelle. Das klang nach Austauschschülerin und Eiffelturm, den Beatles und einfach viel spannender als Tanja, Claudia, Sabine und wie man damals sonst so hieß. Dass sie einen normalen deutschen Nachnamen hatte, tat dem keinen Abbruch.

Seither sind viele Jahre vergangen. Aus Michelle wurde eine Ärztin und aus mir ein Namensfreak. In dieser Eigenschaft rate ich gern, einen zum Nachnamen stimmigen Vornamen zu wählen. Überhaupt sind Namen aus anderen Sprachen, deren Aussprache stärker von ihrer Schreibweise abweicht, hm … nicht gerade meine Lieblinge. Lerne ich jetzt eine neue Michelle kennen, sei sie nun 8 oder 18, ist mein erster Gedanke nicht mehr: Oh, cool. Eher so: Na ja …

Michelle-die-Schlagersängerin (die eigentlich Tanja heißt), Michelle Hunziker, Michelle Pfeiffer und Frau Obama fallen mir noch ein, doch irgendwie reißen die es hierzulande alle nicht richtig raus. Trotzdem ist Michelle mit Platz 194 noch recht populär. Newcomerin Malia, seit 2009 in den Charts und damit offensichtlich durch die First Daughter inspiriert, schneidet mittlerweile aber besser ab: Platz 114. Passt halt auch eher zu deutschen Nachnamen, so eine gekürzte Amalia bzw. Maria-Variante.

Michelle

Welche Erfahrungen hat „meine“ Michelle mit ihrem Namen gemacht? „’Kommst du aus Frankreich‘; werde ich natürlich oft gefragt. Manchmal verblüffe ich die Leute dann damit, dass ich russische Vorfahren habe. So ist man schon mal im Gespräch.“ Wie viele Träger seltener Namen beobachtet auch Michelle, dass ihr Name anderen gut im Gedächtnis bleibt. Dazu hat sie den Eindruck, dass man ihren Namen gern ausspricht: „Ich werde oft mit Vornamen angesprochen.“

Michelles Eltern hatten ihren Namen beim Einkaufen aufgeschnappt, „als an der Fleischtheke ein Paar seine Tochter rief.“ In der Familie sorgte er nicht für Aufsehen: „Ich habe Cousinen, die Nicole und Babette heißen, da passte das gut rein.“ Michelle hätte als Kind trotzdem lieber Manuela geheißen. Der Klang ihres Namens, „dieses -schell“, kam ihr komisch vor. „Manche Leute sprachen mich auch falsch aus, Mikelle zum Beispiel, oder verpassten mir komische Spitznamen.“ Dass es nie Tassen mit ihrem Namen zu kaufen gab, fand sie auch doof.

Die Tassen gibt es längst, und Michelle mag heute auch ihren Namen: „Zuerst habe ich mich wohl damit arrangiert, weil mir immer wieder Leute gesagt haben, dass sie ihn schön finden.“ Dass sie ihren Namen seit den 90er Jahren „in der Ecke von Kevin und Chantal“ wiederfindet und dass Vor- und Nachname bei ihr sprachlich etwas aufeinanderprallen – na ja … „Toll ist das nicht, aber auch kein Problem für mich.“ In ihrer Praxis zieht sie selbst ganz gern mal ihre Schlüsse, wenn große Patientinnen Jessica oder Yvonne heißen oder kleine zum Beispiel Celina-Michelle. „Manchmal stimmt’s.“

Von 3. Februar 2017 114 Kommentare Weiterlesen →

Babynamen der Woche 05/2017

Leopold Thorsten * Philipp Alfred * Jakob Albin * Luca Eduard * Louis Jackson * Lenja Thaneé * Amelie Maria Cecilia * Nicolas Joshua * Nélio Anton * Leonas Colin * Finley-Carsten * Joost * Eloise Nancy * Arina Elvira * Barnabas * Hanno Gavin * Navina * Egon * Nia Lupa * Gracie Lynn * Joni Lisbeth * Nica Davina * Maxine Ella * Jolina-Jean * Neva-Käthe * Thore Joel * Jack Lovis Malik * Jannes Jayden * Malaika Indira * Vanessa Hinata * Jamie Flynn * Enzo Jonas * Amara Malika * Alessia Athena * Jason Leon-René

95 erfolgreiche Footballer-Vornamen

Vor allem unter sehr jungen Eltern wird es immer schicker, den Namensvorrat der USA zu plündern – auf der Suche nach einem besonderen Babynamen mit ganz viel „Individuality und Personality“. Am nächsten Sonntag findet der 51. Super Bowl statt, das Endspiel im American Football zwischen den Atlanta Falcons und den New England Patriots.

American Football Player © Brocreative - fotolia.com

Zu einem Football-Team gehören sehr viele Spieler mit sehr vielen Vornamen – eine tolle Inspirationsquelle für alle, die amerikanische Babynamen suchen. Ich habe die Vornamen der offiziellen Team-Roasters des 51. Super Bowl zusammengestellt:

Adrian * Akeem * Alan * Aldrick * Alex * Andy * Austin * Barkevious * Ben * Blidi * Brandon (2x) * Brian * Brooks * C.J. * Cameron * Chris (4x) * Courtney * Cyrus * D.J. (2x) * Danny * Dashon * David * Deion * Deji * Derrick * Desmond * Devin (2x) * De’Vondre * Devonta * Dion * Dont’a * Duron * Dwight * Elandon * Eric (2x) * Geneo * Grady * Greg * Jabaal * Jacob * Jacoby * Jake * Jalen * James (2x) * Jimmy * Joe (3x) * Jonathan (3x) * Jordan * Josh (3x) * Julian * Julio * Justin (2x) * Keanu * Kemal * LaAdrian * LaRoy * LeGarrette * Levine * Logan * Malcolm (3x) * Marcus * Martellus * Matt (5x) * Matthew * Michael (2x) * Mohamed * Nate (2x) * Nick * Noy * Patrick (2x) * Paul * Philip * Ra’Shede * Ricardo * Rob (2x) * Robert * Ryan (2x) * Sean * Sebastian * Shaq * Sharrod * Shea * Stephen * Taylor * Ted * Terron * Tevin * Tom (2x) * Tre * Trey * Tyler * Tyson * Vic * Vincent * Wes

Ich möchte zu dieser Liste noch anmerken, dass es in den USA sehr verbreitet ist, im Alltag eine Kurzform des offiziellen Vornamens zu nutzen. Der „legal name“ steht oft nur in amtlichen Dokumenten. Wir können davon ausgehen, dass die Footballer Ben, Joe und Matt eigentlich Benjamin, Josef und Matthew heißen. In Deutschland dagegen ist es modern, gleich die Kurzform als amtlichen Namen anzumelden.

 

Thema: Namenslisten

Die 200 einzig wahren Bullerbü-Namen

Die Bullerbüisierung des deutschen Namensvorrats ist nicht aufzuhalten, nach wie vor werden in Deutschland immer mehr schwedische Vornamen vergeben. Hier sind die einzig wahren Bullerbü-Namen – Schwedens Vornamenhitliste des Jahrgangs 2016. Alice und Oscar standen zum fünften Mal seit 1998 gemeinsam an der Spitze der schwedischen Vornamenstatistik.

Babynamen der Woche 04/2017

Eldana * Menua * Julian Steve * Ben Luca * Shivanya * Fjolla Käthe * Levi Brandon * Duru * Elian Levent * Joakim Kurt * Denisa Andreia * Nik Thomas Bero * Marin Josip Karl * Henrique * Judy Elisabeth * Karl Kurt * Zakaria * Theo Loui * Rosalie Alba Therese * Kiyan Ali * Lora * Werner * Selina-Sophie * Julius Josse Johannes * Lijan * Per Rune * Toni Milan * Lene Malu * Lia-Joleene * Gregor Nino * Lamara * Phil Aryan

Zwillinge

Ayla & Lya

Promibabys Jax Llewyn, Ella Grace und Jim

Deutsche Promis verraten die Vornamen ihrer Neugeborenen relativ selten der Öffentlichkeit. Bei Sarah Connor habe ich den Eindruck, dass sie die Vornamen ihrer Kinder vor allem danach aussucht, wieviel Aufsehen sie in den Medien erregen. Ihr jüngster Sohn hat den Namen Jax Llewyn bekommen – heftige Ausprachediskussion in 3, 2, 1 Sekunden 😉

Seine Geschwister heißen Tyler Marc, Summer Antonia Soraya und Delphine Malou. Die durchschnittliche Kevinwahrscheinlichkeit aller Vornamen der vier Geschwister beträgt deutlich überdurchschnittliche 39 Prozent.

Die internationalen Stars sind meist nicht so vertraulich in Sachen Babynamen, weshalb es in dieser Rubrik vor allem Namen aus dem Ausland gibt. So hat das englische Ex-Spice Girl Geri Halliwell ihren Sohn Montague George Hector genannt.

Die amerikanische Schauspielerin Katherine Heigl ist Mutter eines Sohnes namens Joshua Bishop geworden. Der Junge heißt genauso wie sein Vater, der Musiker Joshua Bishop Kelley (genannt Josh).

Keshia Knight Pulliam war in den 1980/90er Jahren ein Kinderstar in einer TV-Serie; ihre Tochter hat sie Ella Grace genannt. (Ich glaube den Namen der Serie zu nennen ist inzwischen so verpönt wie „Du weißt schon wer“ bei Harry Potter beim Namen zu nennen.)

Weiterere Nachwuchsmeldungen aus den USA: Eissa heißt der Sohn der Sängerin Janet Jackson. Das schauspielernde Model Molly Sims hat den Namen Grey Douglas für ihren Sohn gewählt.

Zum Schluss noch ein Baby aus Europa: Das jüngste Kind des niederländischen Fussballers Klaas-Jan Huntelaar heißt Jim.

Die Hauptstadt des Kevinismus

Gibt es Städte, in den häufiger Vornamen mit einer hohen Kevinismuswahrscheinlichkeit vergeben werden als anderswo? Ja, die gibt es – und die Hauptstadt des Kevinismus heißt nicht Berlin, sondern Goslar. Die niedersächsische Kleinstadt am Harz hat mit 26 Prozent die höchste durchschnittliche Kevinismuswahrscheinlichkeit. Berechnet habe ich das für alle Vornamen in meiner Stichprobe aus den Geburtsmeldungen des Jahres 2016 anhand der Werte aus der Kevinometer-App.

Goslar © jon_chica - fotolia.com

Goslar © jon_chica – fotolia.com

Die kevinistischten Städte Deutschlands

  1. Goslar
  2. Groß-Gerau
  3. Würselen
  4. Korbach
  5. Frechen
  6. Mosbach
  7. Marl
  8. Remscheid
  9. Bad Oeynhausen
  10. Bremerhaven

Die niedrigste Kevinismuswahrscheinlichkeit gibt es in Wasserburg am Inn, dort liegt sie im Schnitt bei 15 Prozent. Auch alle anderen Städte am unteren Ende der Kevinsimus-Rangliste sind in Bayern.

Unter den Großstädten (mindestens 100.000 Einwohner) führt Remscheid die Liste an. Hier die komplette Liste der deutschen Großstädte, sortiert nach der durchschnittlichen Kevinismuswahrscheinlichkeit: