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Die beliebtesten Vornamen in Spanien 2013

Lucía und Hugo waren 2013 die in Spanien am häufigsten vergebenen Vornamen.

Mädchen Jungen
  1. Lucía
  2. María
  3. Paula
  4. Daniela
  5. Martina
  6. Carla
  7. Sara
  8. Sofia
  9. Valeria
  10. Julia
  11. Alba
  12. Claudia
  13. Noa
  14. Marta
  15. Irene
  16. Emma
  17. Carmen
  18. Laura
  19. Ana
  20. Ainhoa
  21. Elena
  22. Adriana
  23. Valentina
  24. Alejandra
  25. Inés
  1. Hugo
  2. Daniel
  3. Pablo
  4. Alejandro
  5. Álvaro
  6. Adrián
  7. David
  8. Mario
  9. Diego
  10. Javier
  11. Lucas
  12. Nicolás
  13. Manuel
  14. Marcos
  15. Íker
  16. Sergio
  17. Izán
  18. Jorge
  19. Carlos
  20. Martín
  21. Leo
  22. Miguel
  23. Marc
  24. Mateo
  25. Álex

Babynamen der Woche 36/2014

Leonora Theresia * Kalle Matthias * Niklas Stefan * Mio * Johlia Aileen * Zoë-Estelle * Jerik Elias * Bjarne Enrik * Milo * Maja Maria * Denny * Odin Darius * Nevio * Matze * Siayan * Louis Aidan * Jana Lia Sophie * Laurens Mathys * Felix Michael * Luiz Patrice * Réka Ewelina * Hans-Frederik * Lana-Ina * Jonte * Alisia Birgit * Shayna * Janessa

Baby schreit © adrenalinapura - Fotolia.com

Fußball-WM-Nachlese

Am Tag nach dem WM-Finale sind dann doch einige Babys nach Fußballern benannt worden, so der kleine Mario aus dem Allgäu, der eigentlich Georg heißen sollte. Dass ich nicht mit einem Boom der Fußballernamen rechne, hatte ich ja schon im Juli geschrieben. Über das große öffentliche Interesse am Fußballernamen-Thema war ich allerdings überrascht – ich habe dazu mehr Radiointerviews gegeben als zum Jahreswechsel anlässlich der aktuellen Babynamenhitliste. Ein Beispiel gefällig? Hier ein Mitschnitt von Radio Schleswig-Holstein vom 18. Juli 2014:

Ein Boom der Vornamen Philipp, Mats und Manuel hat bisher nicht eingesetzt. Mir scheint aber, dass die Namen ausländischer Fußballstars häufiger vorkommen als früher. So tauchte mal ein Neymar in den Geburtsmeldungen auf und gar nicht so selten ein Cristiano. Lionel würde ich nicht einmal mehr als seltenen Vornamen bezeichnen, der Vorname des Argentiniers Messi hat in Deutschland Potenzial zum Modenamen.

Thema: Namensgebung

Mika oder: Wie mein Name mich gefunden hat

Die wenigstens Menschen suchen sich aus, wie sie heißen. Mika aber gehört dazu. Doch es war ein langer Weg bis dahin. Hört man ihm zu, wie er seine Geschichte erzählt, stockt einem öfter mal der Atem. Als er 1963 geboren wird, ist es für seine Familie ein Schock: Das Neugeborene ist weder eindeutig Mädchen noch Junge. „Ich bin ein XXY-Mensch“, weiß Mika heute. Das heißt, er hat ein zusätzliches X-Chromosom. Er wird auf den Namen Astrid getauft und als Mädchen aufgezogen. Doch das funktioniert nicht.

Er kann gerade mal schreiben, als er selbst einen Namen für sich wählt: Michael. In seinem Geburtsjahr der zweithäufigste Jungenname, der aus der Bibel stammt und „Wer ist wie Gott?“ bedeutet. Wie er darauf gekommen ist, weiß er nicht. „Es war wohl die Weisheit eines Kindes.“ Welchen Jungennamen seine Eltern vor der Geburt für ihn ausgesucht haben? Das erfährt er nie, mittlerweile sind beide Eltern verstorben. Seine Wahl müssen sie zwangsläufig akzeptieren: „Auf Astrid habe ich nicht gehört.“ In der Schule ist er Außenseiter, „der Komische, der Schwule“ – trotz des Mädchennamens, der im Klassenbuch steht. Erst als er mit 14 einen Erzieher mit langen Haaren hat, lässt er sich die Haare wachsen.

Von 29. August 2014 10 Kommentare Weiterlesen →

Babynamen der Woche 35/2014

Anna-Lena * Carlos * Tim Janosch * Emilia Magdalena * Chiara Emilia * Rosalie Elisabeth * Finley Miguel * Stella Milea Anneliese * Rosa Charlotte * Lara Amadea * Lenja * Valentin-Leopold * Celina Angelie * Täve Milan * Isabella Amalia * Oskar Elias * Aurélie Cecile * Thalis Matheo * Céleste Viviane Marie-Noelle * Arthur Konstantin * Victoria Elisa * Tabea Aurora * Vincent Theodor * Frieda Michelle Hannelore * Marlo * Anneke * Quinn Luka * Evelina * Yannis * Stephanie Sophie * Neelie Hannah * Ava Lovisa * Neo Yuma * Luitpold Vitus

Langzeitstudie: Das Image von Namen

Jeder Name löst Empfindungen aus, weckt Erwartungen und Bilder. Der Leipziger Namenkundler Thomas Liebecke startet heute im Rahmen einer Langzeitstudie in Zusammenarbeit mit dem Namenkundlichen Zentrum der Universität Leipzig eine Online-Befragung. Das Ziel der Studie ist, Erkenntnisse über die Wahrnehmung von über 2.300 Vornamen zu gewinnen.

Bereits die Vorgängerstudie hat gezeigt, was wir mit bestimmten Namen verbinden: Alessandro wirkte attraktiv, Arnulf nicht. Lilly hielt man für lustig, Gotthard eher für ernst. “Wir verbinden einen Namen beim ersten Hören mit Vorwissen. Unbewusst suchen wir nach Anknüpfungspunkten zu bekannten Namenträgern, ähnlichen Namen oder versuchen, ihn anderweitig zu kategorisieren”, erläutert Liebecke. In Wirkungsprofilen, sogenannten Onogrammen,  werden diese Kategorien grafisch dargestellt, so dass z. B. werdende Eltern schnell erkennen, ob ihrem Wunschnamen möglicherweise unliebsamen Eigenschaften nachgesagt werden.

Thema: Top-Thema, Umfrage

Rosalie oder: Wie viel Zucker braucht die Frau?

Es ist mir schon einmal passiert, und zwar mit Florentine: Jahrzehntelang wusste ich zwar, dass es diesen Namen gibt, „kannte“ als einzige Vertreterin aber lediglich die Heldin eines Schneider-Buchs aus den 70ern („Hauptgewinn für Florentine“, der Gewinn ist übrigens ein Ferkel). Bis sie dann vor vier Jahren gleich mehrfach auftraten, die Florentinen: eine Freundin nannte ihr Töchterchen so (der Bruder heißt Konstantin), eine Forumsbekanntschaft ebenfalls (Bruder: Benedikt), wenig später zog noch ein Kollege nach (Schwester: Fritzi). Fast schon unheimlich. Zumal Florentine 2010 nur auf Platz 174 stand (2013: Platz 238).

Thema: Namensgebung
Von 23. August 2014 2 Kommentare Weiterlesen →

3½ neue Namensfundstücke

Meine Namensfundstücke der letzten Wochen. Viele sind es diesmal nicht, aber vor allem die letzten beiden (Léopoldine und Didine) gefallen mir gut.

Wassa, Titelfigur des Theaterstückes Wassa Shelesnowa von Maxim Gorki.

Selbst für amerikanische Namen ausgefallen ist Jeh, der Vorname des derzeitigen Heimatschutzministers Jeh Johnson. Laut Wikipedia soll der Name von einem liberianischen Häuptling kommen, der Jeh’s Großvater im Jahr 1930 das Leben gerettet haben soll.

Léopoldine hieß die Lieblingstochter Victor Hugos. In seinen Briefen nannte er sie Didine. Diese Koseform klingt schon wieder nach Norddeutschland oder Ostfriesland, aber bei Tammena habe ich nur Diddine mit Doppel-D gefunden (in Ostfriesland ist es eine Ableitung von Namen auf DIET- wie Dietrich).

 

Thema: Namenslisten