Die Londoner Times berichtet über Vornamen, die aus der Mode kommen. So wird der lange Zeit häufigste Babyname in Großbritannien, Richard, heutzutage nur noch selten vergeben. Die Zeitung stellt aber auch fest, dass die Namensmode ein Kreislauf ist, so dass unmoderne Namen nach einigen Jahren wieder modern werden. Beispielsweise kam der Name Oliver durch den unpopulären Namensträger Oliver Cromwell zeitweise überhaupt nicht als Babyname in Frage. Das damals geringe Ansehen der Schriftstellers Oscar Wilde machte seinen Vornamen unmöglich: “Man konnte seinen Sohn in den 1920er Jahren nicht Oscar nennen – er wäre durch die Hölle gegangen”. Heutzutage gehören Oliver und Oscar wieder zu den populärsten britischen Vornamen.
Das Blog für beliebte Vornamen
Die Namensgebung ist Elternsache
Hintergründe und Tipps zur Vornamenswahl veröffentlicht die Frankfurter Rundschau in ihrem Beitrag Namen: Brooklyn oder Lucifer?
Stellung genommen haben die Experten Gerhard Müller (Namenberater) und Cornelia Nitsch (Autorin von Namensbüchern). Kernaussagen sind:
- Der Wahl des Vornamens wird seit einigen Jahren immer mehr Bedeutung zugemessen.
- Die Vielfalt der Namen nimmt zu.
Namenrecherche im WDR-Fernsehen
Computerexperte Jörg Schieb gibt in der WDR-Sendung „Aktuelle Stunde“ regelmäßig Surftipps. In der Sendung vom 14. August 2006 hat er Internetseiten zum Thema Namenrecherche vorgestellt.
Alexander und Julia wirken besonders attraktiv
Der Vorname kann unsere Attraktivität beeinflussen. So verliert ein hübscher Mann beispielsweise an Reiz, wenn er sich als Kevin vorstellt. Frauen namens Julia und Männer namens Alexander dagegen können ihren Namen gar nicht oft genug betonen: Laut einer Studie der Online-Partnervermittlung ElitePartner.de unter rund 4.500 Befragten findet das andere Geschlecht die Namen Alexander und Julia nämlich sehr attraktiv.
Die beliebtesten australischen Vornamen
Wie in Deutschland gibt es auch in Australien keine amtliche Vornamenstatistik. Die Agentur McCrindle Research hat die Vornamen aus 119.611 Geburtsmeldungen aus Australien in einem Zeitraum von 12 Monaten von Mitte 2007 bis Mitte 2008 ausgewertet. Das sind ungefähr 50 % aller australischen Geburten in dem Zeitraum.