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Regional

Die häufigsten Vornamen in Stuttgart (2009)

Das Statistische Amt der Stadt Stuttgart hat die beliebtesten Vornamen ermittelt. Interessantes Detail: Das Durchschnittsalter der Vornamen. Der häufigste Mädchenname im Jahr 2009 heißt Sarah/Sara, der häufigste Jungenname David. Auf den Positionen zwei bis fünf folgen Klara/Clara, Anna, Mia und Marie sowie Paul, Noah, Jonas und Felix. Weder Sophie noch Marie auf Platz eins? Kein Wunder, in Stuttgart wurden nur die ersten Vornamen gezählt!

Stuttgarter Babynamenhitliste 2009

Als Auswertungsbasis diente das Einwohnermelderregister. In Klammern das durchschnittliche Alter aller Träger des jeweiligen Namens. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Vornamengebung des Mansfelder Landes – Tradition ist Trend (3)

Von Yvonne Thormann

Die Vergabe altmodischer Kindernamen als eine Anlehnung an die traditionelle Nachbenennung, die in früheren Zeiten und den Oberschichten generell lebhaft praktiziert wurde, stellte sich im Mansfelder Land in den Jahren 2006-2010 als eine Dominante heraus. Bisher haben wir die altdeutsch/germanischen Namen und die biblisch/lateinischen Namen untersucht.

Als Letztes hatte ich die Generationsnamen genannt. Darunter fallen Namen, die durchaus auch den zwei vorherig durchgenommenen Gruppierungen zugerechnet werden können, uns allerdings bereits seit mehreren Dekaden so bekannt sind, dass wir sie nicht mehr als auffallend betrachten. Im eigentlichen Sinne sind viele von ihnen tatsächliche Nachbenennungen, da sie auf die Eltern und Großeltern hinweisen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Urlaubsentdeckung Richardis

In den letzten Tagen gab es im Vornamen-Blog nichts Neues, weil ich verreist war. Der Ausflug an die Ostsee hat sich aber gelohnt – im Bad Doberaner Münster bin ich auf einen interessanten Vornamen gestoßen: Richardis. Interessant darum, weil es ein Name von der Sorte ist, denen man sonst ausschließlich in Vonamenlexika begegnet (z. B. hier).

Bei der Bad Doberaner Richardis handelt es sich um die 1377 verstorbene Richardis von Schwerin, die dort am Grabmal Ihres Gatten Albrecht III., Herzog von Mecklenburg und König von Schweden verewigt worden ist. Diesen Beitrag weiterlesen »

Abi 2010 in Stormarn

Die Lokalredaktion Stormarn der Lübecker Nachrichten hats getwittert:

Die Stormarner sind ein kluges Völkchen: Habe gerade gefühlte 800 Abiturienten-Namen ins Blatt gehoben.

Gar nicht so schlecht geschätzt, tatsächlich sind es 603 Schüler, die 2010 in den Stormarner Orten Ahrensburg, Bargteheide, Großhansdorf, Bad Oldesloe und Trittau das Abitur bestanden haben. Hier ihre Vornamen: Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Vornamengebung des Mansfelder Landes – Tradition ist Trend (2)

Von Yvonne Thormann

Die altmodischen Kindernamen, die sich seit einiger Zeit höchster Beliebtheit bei werdenden Eltern erfreuen und auf eine Übernahme der traditionellen Nachbenennung höherer Schichten zurückzuführen ist, können in 3 Gruppen unterteilt werden. Von denen werden vor allem die internationalen Varianten der ursprünglich altdeutsch/germanischen Namen kaum mehr als einheimisch erkannt.

Bei der anteilsmäßig größten Gruppe der Trendnamen, den biblisch stämmigen/Heiligen-Namen, verhält es sich als Trugschluss genau umgekehrt. Die meisten Deutschen sind mit ihnen so vertraut, dass sie sie für typisch deutsche Namen halten und den Grund ihrer Bekanntheit oftmals vergessen haben. Wobei man bei dieser Einschätzung territoriale Unterscheidungen treffen muss, weil durch die anhaltende Bedeutung des Christentums im Süden der Republik dieses kulturelle Wissen noch icht ganz an Bedeutung verloren hat und zum Allgemeingut verschlissen ist. Bei ihnen weisen Paul und Franz wahrscheinlich noch auf den Apostel Paulus und den heiligen Franz von Assisi hin, der auch einen Namenstag im christlichen Kalender besetzt, welcher in religiösen Familien per Geburtsdatum die Namenvergabe regeln kann. Diesen Beitrag weiterlesen »