Babynamen der Woche 16/2017

Emilie Salomé * Jaron Matheo * Per Magnus * Fenja Pia Johanna * Carla Erika Heide * Viviana Emilia * Jarves Noah * Leana Pauline * Anni Elisabeth * Lounis Vincent * Tammo Rune * Leonis (m) * Kiana Marie * Sinan Levi * Solveigh * Elias Levin * Iva Luise * Julius Carl * Fiona Sophie * Meltem * Carl Lennard * Marie Mercedes * Jarno * Luna Malea * Ida Mathilda * Noelie * Mia Darleen

61 Kommentare zu "Babynamen der Woche 16/2017"

  1. Maria Th. sagt:

    Guten Morgen! Heute keine Anhäufung von Extremen, aber einige Anmerkungen habe ich doch.
    Emilie Salomé * warum ein Accent?
    Jaron Matheo * Schublade geht auf
    Per Magnus * fährst du per Anhalter oder Per Magnus? Ich hätte Peer geschrieben; vom Klang her aber eine gute Kombination
    Fenja Pia Johanna * modisch-geläufig-klassisch
    Carla Erika Heide * geläufig-altbacken-altbacken
    Viviana Emilia * ganz hübsch
    Jarves Noah * siehe Jaron Matheo
    Leana Pauline * Leana ist für mich auch keine Alternative zu Leona, aber trotzdem machbar
    Anni Elisabeth * Anna Elisabeth und alles wäre perfekt
    Lounis Vincent * Loony Vincent??? Kleinkinder werden ja auch oft noch verniedlicht, da ist das Louny = Loony schon gefährlich nah. Bei Lounis wäre ich sehr vorsichtig bzw. würde den Namen nie vergeben (abgesehen davon, dass er mir nicht unbedingt gefällt, zu weich);
    Tammo Rune * mir persönlich natürlich zu nordisch/friesisch, aber da maße ich mir kein Urteil an
    Leonis (m) * ach nein, scho wieder eine Neuerfindung
    Kiana Marie * sie wird schriftlich immer mit Kiara verwechselt werden
    Solveigh * welche Aussprache? wie geschrieben „SOLveig“ oder norwegisch „SULwei“ ? Diesen Namen finde ich sehr schwierig und er klingt für meine Ohren nicht schön.
    Iva Luise * gar nicht so schlecht
    Julius Carl * klassisch-gut
    Fiona Sophie * passt
    Meltem * habe ich noch nie gehört, vermutlich türkisch/arabisch, so aus dieser Gegend?
    Carl Lennard * ein bißchen schwedisch, aber ok
    Marie Mercedes * deutsche oder spanische Aussprache?
    Jarno * Papa ist Formel-1-Fan?
    Luna Malea * ok, aber sehr weich
    Ida Mathilda * gängiger moderner Name zur Zeit
    Noelie * wird das häufiger? Hatten wir doch letzte Woche erst
    Mia Darleen * Mia, na ja, Namen mit -een hören sich für mich immer schnell nach Ex-DDR an (Doreen, Kathleen…)

    • Rebecca Sophie sagt:

      Solveigh kann ich auch nie aussprechen, ich versuche es immer irgendwie französisch?!

    • Jan sagt:

      Hö. Bei mir: „SOLLwäi“ (mit scharfem s)… Also wie in der Peer-Gynt-Suite von Eduard Grieg.

    • Marie sagt:

      Landet „Jaron Matheo“ bei den anderen auch in der Schublade? Ich nehme an, Maria Th., du meintest die, in der auch Kevin und Jacqueline stecken.
      Jaron (deutsch gesprochen) ist nämlich unser Favoriten-Name für einen Jungen, befürchten aber, dass bei vielen -analog zu Jason, Justin & Co. – ein „Dschärron“ daraus wird. Diese Aussprache finden wir aber weder schön, noch möchten wir unserem Kind die damit einhergehenden Steine in den Weg legen. Ich kannte mal flüchtig einen Jaron, gesprochen wie geschrieben, er dürfte mittlerweile um die 20 sein, Mutter ist Lehrerin, deshalb war der Name für mich nie in Verbindung mit der bildungsfernen Schicht. In der Kombination mit Matheo hätte ich Jaron auch deutsch gesprochen, anders als bei „Jaron Tyler“, „Jaron Lennox“ etc.
      Wie hättet ihr Jaron spontan gelesen/gesprochen? Deutsch oder Englisch?
      Und glaubt ihr, dass die zurzeit geborenen Jarons englisch oder deutsch gesprochen werden? Der Name ist ja ziemlich selten, aber in den letzten zwei-drei Jahren häufiger zu lesen und meine Befürchtung ist, dass sich die englische Aussprache etabliert, wenn die wenigen Jarons, die es gibt, englisch gesprochen werden und der Name somit endgültig in der Schublade landet.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ih kenne den Namen auch nur deutsch gesprochen.

    • Annemarie sagt:

      @Marie: Ich hätte den Namen spontan deutsch gesprochen – wie „Ja, Ron!“ – und finde auch, mit dem Zweitnamen kann man das unterstreichen. Matheo ist da vielleicht nicht 100% ideal, da die südländischen o-Namen wie Emilio etc. auch in besagten Kreisen gut gehen 😉 Jaron Theodor oder Jaron Mattis, Jaron Matthäus o.ä. wären besser.

      Ich kann Deine Bedenken wegen der Nähe zu Jason gut verstehen, ähnlich geht es ja Fans des Namens Levin. Ich würde mir davon aber nicht meinen Lieblingsnamen kaputtmachen lassen 🙂

      Ich tendiere sowie zur deutschen Aussprache, wenn ich es nicht sicher weiß, bin auch bei Jarod und Jadon (beide in meinem erweiteren Umfeld vhd.) irrtümlich erst von deutsch ausgegangen …

    • Annemarie sagt:

      Alternativ wären vielleicht Miron oder Liron was für Euch? Jarno oder Jarik? Aber 100% vor der „Englisch-Falle“ gefeit ist man bei diesen seltenen Namen wohl auch nicht, „Mairon“, „Lairon“ … könnte auch draus werden.

      Ich würde aus falscher Aussprache kein Drama machen, korrigieren und fertig. Und dass Menschen, die keinen der ganz geläufigen „Schubladen-Namen“, aber eben möglicherweise einen amerikanischen bekommen, dadurch im Leben ernsthaft Nachteile haben … nein, das mag ich nicht glauben. Zumal sich die Welt ja auch immer mehr mixt und derjenige vielleicht einfach nichtdeutsche Wurzeln hat.

    • Maria Th. sagt:

      Ja, nun, ich hätte den Namen spontan englisch ausgesprochen, also Dschäron. Nachdem Matheo auch noch dabei war, erscheint mir das als sozusagen „klassischer Kevinismus“. Der Name ist mir noch nicht untergekommen, weder mit deutscher noch anderer Aussprache. Nachdem in den letzten Jahren die Justin, Jaden, Jeremy, Jason etc. zunehmend bekannt geworden und in der entsprechenden Dsch-Aussprache in den Sprachgebrauch aufgenommen worden sind, würde ich an eurer Stelle, Marie, nicht darauf setzen, dass die Leute den Namen von vornherein auch deutsch aussprechen. Wenn ihr „Dschäron“ vermeiden wollt, nehmt doch Aaron, evtl. mit einem eindeutigen J-Namen wie Jan, Johannes, Jonas kombiniert und ruft das Kind einfach als Spitznamen Ja-ron (deutsch). Wäre das eine Lösung?!

    • Maria Th. sagt:

      Wir wissen ja leider alle nicht, wie der o.g. „Jaron Matheo“ ausgesprochen werden soll, kann ja gut sein, dass die Eltern dieses Babys genau auf die englische Aussprache Wert legen.

    • Chiocciola sagt:

      Bei Per Magnus assoziierte ich „Adipositas permagna“ (hochgradiges Übergewicht).

      Noelie – letzte Woche hatten wir Noela. Ich kenne eine Noela (19 Jahre) und eine No3

    • Chiocciola sagt:

      eine Noëllie (ca 35-40 Jahre) und finde beide Namen schön.

      Meltem ist meines Wissens türkisch.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Trema auf dem e sieht mir aber nicht sehr türkisch aus

    • Chiocciola sagt:

      Meltem ist türkisch und hat nirgends ein Trema.

      Die Noëllie, die ich kenne, kommt aus einem französischsprachigen afrikanischen Land.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ach ja, ich bin dumm und habe nicht richtig gelesen.

    • Sabrina sagt:

      Ich würde Jaron auch Deutsch aussprechen und finde ebenfalls, dass dies mit einem Zweitnamen gut zu unterstreichen ist. Auch Maria
      Th. Vorschlag „Wenn ihr „Dschäron“ vermeiden wollt, nehmt doch Aaron, evtl. mit einem eindeutigen J-Namen wie Jan, Johannes, Jonas kombiniert und ruft das Kind einfach als Spitznamen Ja-ron (deutsch).“ finde ich nicht schlecht.

  2. elbowin sagt:

    Zwei kleine schnelle Kommentare:

    Carla Erika Heide * Erika Heide wirkt wie ein Doppelmoppel durch die gleiche Bedeutung
    Meltem * Deutschland sucht den Superstar (oder war es Voice of Germany?)

    • Jan sagt:

      Carla Erika Heide * Erika Heide wirkt wie ein Doppelmoppel durch die gleiche Bedeutung

      Ich habe Erika und Heide einfach für Nachbenennungen gehalten – und daß die (Fast-)Gleichbedeutung von Erika und Heide halb-ironische inkauf genommen würde…

      Carla (ob nun mit C oder mit K) finde ich aber nicht so prall. Frau Dr. Karla Wege. Karierter Rock, Gußeisen-Frisur, erhobener Zeigefinger.

    • Maria Th. sagt:

      Stimmt, natürlich, der Doppelmoppel war mir erst gar nicht aufgefallen!
      Carla ist heutzutage ein geläufiger Name, Fan bin ich auch nicht unbedingt. Aber wenn, dann mit C, Karla finde ich furchtbar.

    • Mareike sagt:

      Ich kenne keine erwachsene Carla/Karla, sondern nur kleine Mädchen (alle jünger als 10). Carla ist ein typischer Kindername. Bis die mal Frau Dr. Carla … geworden sind, das dauert noch.

    • Jan sagt:

      Na, an Frau Dr. Karla Wege können sich wohl auch nur noch Leute erinnern, die heute über 45 sind… Das war halt in den 70ern eine oder besser die ZDF-Wettertante. Die hat übrigens in Deutschland das US-amerikanisches System eingeführt, Hoch- und Tiefdruckgebiete mit Vornamen zu belegen – damals noch politisch inkorrekt jeweils Mädchennamen für die Tiefs und Jungennamen für die Hochs. Man wußte dann aber immer gleich, was Sache war… Auch damals schon von A am Anfang des Jahres an alphabetisch…

      Ja, kann gut sein, daß Karla heute wieder eine Kleine-Mädchen-Namen ist…

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich kenne zwei Karlas (14-15).
      In Portugal sind mir außerdem mehrere Carlas begegnet, alle schon erwachsen. Aber auch sonst ist K/Carla ein Name, den ich mir an Personen praktisch jeden Alters vorstellen kann, auch wenn das nicht der Realität entspricht.

    • Mareike sagt:

      @Rebecca Sophie
      Deshalb gefällt mir ja Carla/Karla, weil dieser Name gut zu einer erwachsenen Frau passt. Das klingt nicht so zuckersüß.

  3. Jan sagt:

    Na, viel Spaß den Grundschullehrern, die sich in sechs Jahren mit dieser Pestilenz auseinandersetzen müssen…

    http://www.grundschulmarkt.de/Jugend_heute.htm

    😀

    Wahlpflichtspiel: Meltem und Mia Darleen. Wenn schon Prolle, denn auch dolle.

    Im Ernst:

    Anni Elisabeth * Anna Elisabeth und alles wäre perfekt

    Ja, finde ich auch.

    Julius Carl * klassisch-gut

    Mir ist das zu gespreizt. Gerade wegen des Carls mit C, und einen Julius kann man eigentlich auch nie so richtig ernstnehmen…

    • Maria Th. sagt:

      Na ja, vergeben würde ich persönlich Julius Carl auch nicht, aber insgesamt ist der Name in Ordnung, da gibt’s weit schlimmeres.

    • Jan sagt:

      Nein, Carl Julius klingt für mich einfach zu mittelschichti-gutgemeint-karrierefördernd. Sofort Schublade auf: Kind von irgendwelchen Bourgeois oder Prollos, die zuviel Münster-Tatorte geglotzt haben und glauben, daß man in der Schönen Welt wirklich so spricht wie „Prof. Dr. Karl-Friedrich Boerne“.

      Julius und Justus kann man einfach nicht ernstnehmen. Es sind Witzblatt-Namen der Bionade-Bourgeoisie. Das sind Namen für die Kinder von Aufsteiger-Schweinchen.

  4. Lilien sagt:

    Emilie Salomé, ohne Akzent finde ich den , natürlich deutsch gesprochen.

    Bei den Jungen würde ich wohl Carl Lennard wählen.

  5. cassis sagt:

    Haha, da klicke ich vom Emilie-Artikel eins nach oben und wie heißt das erste Kind in der Liste? Emilie.
    Mit dem Namen Jarno wurde ich im letzten Jahr erstmals konfrontiert, als ein Freund von mir Vater eines Jungen des Namens wurde. Jetzt fällt er mir öfter auf und Jaron auch. Jarves sehe ich heute zum ersten Mal. Einen eigenen Sohn würde ich nicht so nennen, aber es gibt definitiv schlimmeres.

  6. Marthe sagt:

    Überraschend wenig komische dabei, viel Modekram.

    Was gar nicht geht:
    Lounes Vincent, vorallem wegen des „Lounes“. Was soll das ou? Ich kenn nur „Lunes“ (bedeutet bestimmt Mond oder so, oder!?), und das klingt schon etwas schubladig.
    Mia Darleen klingt auch wie „Hallo, ich bin 16 und Mia ist doch süß und dazu was Cooles.“

    Bei Jarves frag ich mich, wie es ausgesprochen wird: Dscharv, Jawäs?

    Achja, die lieben Carls inflationieren auch gerade:
    Julius Carl hätte ich umgedreht, bei Carl Lennard stört mich hingegen das l auf L.

    Noelie ist auch so eine neue Modeschöpfung mit Noelia zusammen. Noelle ist doch das Normale und klingt schon weiblich genug. Diese Vokal-Aneinandereihung, und wahlweise noch ein N, L oder M dazu, ist einfach nicht meins. Apropos: Leana. Luna Malea.

    Wahlpflicht: Ida Mathilda und Per Magnus. aber nicht gerne. Ich mag längere Namen und Mathilda hätte ich lieber als Mathilde und dann auch eher einen Peer.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Lunes ist spanisch und heißt Montag.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ach das stand ja schon da – zu spät gesehen.

    • WillaMuriel sagt:

      Heute ist nichts dabei, dass mir wirklich gefällt, aus Anni Elisabeth würde ich Anna (so heißt meineTochter, erwachsen) machen, wie schön vorgeschlagen, auch Anne würde mir gefallen, Karla kenne ich eine fast 29jährige, war damals seltenund eine ü60. Karl/Carl boomt hier im Süden. Mittlerweile gibt‘ auch mehrere Mathilde/a, Ida , Emilie/a, alles nicht so mein Ding und nun auch sehr häufig. Einfacher wird es nicht

  7. Marthe sagt:

    Lunes ist spanisch für Montag. Ich denke, das wäre dann ein gut gewählter Name für spanische Einwanderer aus einem Land, in dem die Kinder nach dem Wochentag benannt werden (Kofi, Ama, Kwesi). Okay, aber auch das wäre komisch…

  8. Jan sagt:

    Heute ist übrigens der 99. Geburtstag von:

    Karl-Eduard Richard Arthur von Schnitzler

    https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Eduard_von_Schnitzler

    Der Name ist wirklich ein Kunstwerk.

  9. Astrid sagt:

    Wahlpflichtspiel:
    Ida Mathilda
    und
    Per Magnus

    Wilde Kombinationen:
    Luise Emilia
    Fiona Luise
    Pia Solveigh (als Zweitname kann Solveigh keine Ausspracheprobleme verursachen)
    Pauline Elisabeth / Pauline Erika
    Carl Vincent
    Magnus Lennard

    Kleine Änderung: Louis Vincent (geht doch!)

    zu Erika Heide als Doppelmoppel: Hätte Erika Heidi oder Heidi Erika besser gepasst?
    Carla mag ich nicht für Neugeborenen.

    • Marthe sagt:

      Was ein kleiner Buchstabe bei „Lounis“ so ausmacht….

    • Maria Th. sagt:

      Kleine Änderung: Louis Vincent (geht doch!)

      Daran hatte ich auch schon gedacht, wäre natürlich um Längen besser. Vermutlich (?) haben die Eltern aber ganz bewusst das n eingefügt, weil ihnen Louis vielleicht schon zu häufig/abgedroschen/nicht exklusiv genug war.

    • Maria Th. sagt:

      Pia Solveigh (als Zweitname kann Solveigh keine Ausspracheprobleme verursachen)

      Na ja, wenn der Alltags- bzw. Rufname Pia ist und Solveigh stumm bleibt, dann weitestgehend. Gelegentlich muss man den Namen aber doch aussprechen bzw. wird von anderen ausgesprochen, z.B. Taufe, Hochzeit, Einwohneramt, Schule (Zeugnis oder auch so)…und warum sollte man einen Namen zuerst vergeben und ihn dann wegen Ausspracheproblemen verstecken? Auch nicht logisch.

    • Annemarie sagt:

      Oder sie haben türkische Wurzeln – da kommt Lounis meines Wissens her. Gefällt mir eigentlich gut, wenn man denn einen weich klingenden Namen möchte.

    • Maria Th. sagt:

      Wie schnell wird der kleine Lounis im Alltag vielleicht kurz Louni genannt (wie Jonas/Joni z.B.) und loony heißt nun mal auf deutsch verrückt, bekloppt.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich finde Lounis auch nicht schlecht, wenn der Hintergrund da ist. M.E. gibt es schlimmere Spitznamen als Louni, und wenn doch muss man ihn ja nicht so rufen.

  10. Mareike sagt:

    Diese Namen gefallen mir:

    Carla Erika Heide – Carla ist in unserer Gegend der Modename geworden. Carla (oder Karla) ist das Gegenstück zu den Namen mit vielen i geworden, wie Lilli, Leni, Letizia usw. Carlas Geschwister heißen z. B. Paul, Greta, Franka.
    Erika Heide wirkt doppelt gemoppelt. Wenn die Omas so heißen, in Ordnung, sonst lieber was anderes nehmen.

    Julius Carl – Julius geht immer, den kennt jeder, den muß man nicht erklären. Außerdem klingt Julius nicht so nach Kleinkind, wie manch andere Namen.

    Ida Mathilda – Rufname Mathilda, ich mag ja lieber etwas längere Namen. Aber Ida ist auch gut.

    Selbst vergeben würde ich heute:
    Johanna und Emilia

    Bei den den Jungen gefällt mir noch Levin, aber nur mit der deutschen Aussprache. Dann klingt Levin sehr schön. Levin wird leider oft wie Kevin gesprochen. Und „Läwin“ ist bei mir schon so negativ besetzt, das ich diesen Namen nicht mehr vergeben würde.

    • Knud sagt:

      Levin wird leider oft wie Kevin gesprochen.

      Tatsächlich? Das habe ich noch nie erlebt.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich eigentlich auch nicht.

    • Mareike sagt:

      Auf unserer Grundschule gibt es mehrere „Läwins“. Ich kenne keinen persönlich, aber Läwin wird ständig ermahnt … man hört den Namen oft auf dem Schulhof.
      Einen „richtigen“ Levin im Teenie-Alter kenne auch.

      Schade, dass einer schöner Name durch eine falsche Aussprache in der berühmten Schublade landet.

    • Jan sagt:

      Na, Levin klebt meines Erachtens einfach zu sehr am jüdischen Priesternamen Levi. Und (damit) auch an Eugen Leviné.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Justizvollzugsanstalt_M%C3%BCnchen#Prominente_Inhaftierte

    • Jan sagt:

      Na, es ist wohl nicht so prall, sich in einem fremden Blog selbst zu antworten, aber die Wiki-Liste der Stadelheim-Häftlinge ist einfach zu geil. 😀

      Von Adolf Hitler bis Konstantin Wecker, von Ernst Röhm bis zu Sophie Scholl. 1918er-Revoluzzer und Ludwig Thoma. Kurt Eisner und gleichzeitig sein Mörder. Eine Frau von der RAF. Irgendwelche Totschlage-Rapper und Münchner Bonzen unserer Tage. Für jeden Geschmack was dabei.

      Man kann sich fast schämen, selbst nicht draufzustehen. 😀

  11. Annemarie sagt:

    Wenn ich müsste, würde ich heute auch
    Carla Erika Heide wählen (wenn Name 2 und 3 aus der Familie stammen) und
    Julius Carl.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Bei mir sähe es wohl genauso aus, nur Ida Mathilda bei den Mädchen käme noch in Frage.

  12. Rebecca Sophie sagt:

    Emilie Salomé * Salomé kenne ich als französisch, wenn Emilie auch entsprechend gesprochen wird (also EmiLI) mag ich die Kombi. Bei deutscher Aussprache fände ich Emilia Salome schöner.
    Per Magnus * Per finde ich so auch irgendwie ungünstig.
    Fenja Pia Johanna * Irgendwie passt es, nordisch-neu, modern aber auch klassisch-katholisch und dann einfach klassisch, Finja fände ich aber schöner, auch wenn mich die Vokaldopplung bei Finja Pia dann stört.
    Carla Erika Heide * Die doppelte Bedeutung finde ich nicht so schlimm, im Gegenteil für mich macht das die Namen irgendwie passend, und Heide finde ich wesentlich schöner als Heidi. Carla mag ich auch gerne, würde ich in der Kombi mit Erika aber mir K schreiben
    Viviana Emilia * Es leben i und a
    Anni Elisabeth * Anna oder Anne wäre super, so ist es nur mittelmäßig.
    Tammo Rune * ein Regenwurm Tam-tam tam-tam, Tammo mag ich nicht, Rune finde ich interessant.
    Leonis (m) * Kiana Marie * Sinan Levi * Der Name ist schön, aber zu häufig, also tauschen wir irgendeinen Buchstaben.
    Iva Luise * IVA ist portugiesisch (und ich glaube auch englisch) für Mwst., irgendwo ist das bestimmt richtig für Eva, ich finde es aber verwirrend. Oder war einfach englische Aussprache gewünscht?
    Fiona Sophie * Fiona hat was, den Namen finde ich viel interessanter als Finn (oder gar Fionn), Sophie finde ich dazu irgendwie langweilig.
    Marie Mercedes * Mercedes ist zwar ein Auto, aber ich mag den Namen. Maria (María) Mercedes fände ich aber schöner, oder ist es eine Französin ohne Akzente?
    Noelie * no-e-LI, no-E-li, no-E-li-e? Noelia ginge doch auch, oder einfach Noelle (Noëlle) oder was ganz anderes.
    Mia Darleen * Ich mag keine -een-Namen, auch weil ich nie weiß, ob een oder in gesprochen werden soll, hier stört mich aber zusätzlich noch, dass Darleen sehr stark an Darlehen erinnert – und Mia ist jetzt auch nicht unbedingt meins.

  13. connywuuh sagt:

    hallo,

    sind einige Mädchennamen dabei, die ich toll finde.

    Erstmal die Einzelnamen:

    Salome – wunderschön, selten aber dennoch bekannt, für mich ohne Accent

    Pauline – sehr schön, hier passt die -e-Endung besser als die Endung auf -a

    Elisabeth – sehr schöner Klassiker, ich finde hier die Vollform schön, abkürzen kann man immernoch

    Luise – schöner Name, auch hier gefällt mir die Endung auf -e
    Ida – neben Salome mein Favorit
    Carl – klassisch, kurz, schön

    jetzt die Gesamtkombinationen:

    am aller ehesten noch: Anni Elisabeth – ich würde lieber Anna Elisabeth wählen, Anni hört sich für mich zu süßlich an

    und jetzt meine Wunschkombinationen:

    Ida Pauline oder
    Ida Salome oder
    Luise Salome
    vielleicht noch Ida Elisabeth

    – alle ohne Kommentar

  14. neuhier sagt:

    Heute kommentiere ich mal alle Kombis, wo mir die Einzelnamen mindestens halbwegs gefallen:

    Per Magnus – Per-fekte Kombi, das haben die Eltern su-Per gemacht. Im Ernst: die Kombi ist sehr stimmig, die Namen gefallen mir auch, aber das Kind wird sich an positive wie negative Verhunzungen gewöhnen müssen – wie unser Freund Per auch, der diese mit Humor nimmt bzw. nehmen muss.

    Elias Levin * Zwei schöne Namen, denen ein härterer Kombipartner besser gestanden hätte

    Julius und Lennard sind auch schön, aber wieso denn Karl mit C? Carl habe ich echt gefressen, weder die Kinder noch die Eltern davon sind mein Fall. Das kann ich aber nur anhand von zwei Mitschülern meiner Kinder festmachen, bei den Karls/Carls auf Spielplätzen & Co. kategorisiere ich je nach Verhalten.

    Viviana Emilia – ebenfalls sehr weichgespült; Das empfinde ich bei Mädchen als nicht so schlimm wie bei Jungs, aber etwas mehr Peps wäre schön gewesen. Auch die Vokalfolge mit den vielen Is und As und dem darin verlorenen E finde ich nicht so gelungen – Emilia Viviana wirkt da stimmiger.

    Anni Elisabeth – ich schließe mich an: Anna Elisabeth, das wär’s 😉

    Iva Luise – die passen klanglich wirklich gut zusammen, mir wäre Iva allerdings zu ungewöhnlich

    Fiona Sophie – weder besonders gut noch ein Aufreger, Marie hätte das doppelte Fi vermieden

    Ida Mathilda – etwas Vokalvariation wäre schöner gewesen, z.B. durch Ida Mathilde, grundsätzlich gefällt mir Mathilda aber besser als Mathilde

    Wenn ich nichts an den Namen ändern dürfte, wären es bei mir heute ein Per Magnus mit beiden Namen oder nur Magnus als Rufform bzw. eine Ida Mathilda mit Mathilda als Rufname. Mist, eigentlich bin ich gar kein Fan des Nordisch-ist-chic-Trends…

  15. Sabina sagt:

    Mir gefallen diese Woche:

    Emilie Salomé * Anni Elisabeth * Fiona Sophie * Ida Mathilda * Noelie

  16. Bonaventura sagt:

    Bei Solveigh muß ich sofort an ‚Beim nächsten Mann wird alles anders‘ denken – schon alleine deswegen wäre der Name ein No Go für mich.

    • Maria Th. sagt:

      Ist das nicht die obernervige kleine Nichte der „Heldin“? Dann ist es aber „Der Mann, der’s wert ist“.
      Aber in Sachen Solveig gebe ich die absolut recht.:-D

  17. Mareike sagt:

    * Leana Pauline – Leana wirkt wie ein Mix aus Lea und Lena, als könnten die Eltern sich nicht entscheiden. Lea Pauline oder Lena Pauline sehen für mich klassischer aus. Pauline ist auch ein toller Name, der könnte auch gut alleine stehen oder mit einem anderen Klassiker kombiniert werden.

    * Anni Elisabeth – Anni wirkt nicht wie ein richtiger Name. Aber Annika Elisabeth würde ich schön finden, das lässt sich ebenso gut mit Anni abkürzen. Annika gefällt mir persönlich noch etwas besser als Anna, weil es melodischer klingt und eine schöne Nebenform von Anna ist.
    Anna Elisabeth ist eine alte, traditionelle Kombination, die natürlich immer in Ordnung ist und gut vergebbar ist.

    • Jan sagt:

      Anni wirkt nicht wie ein richtiger Name.

      Absolut. Das gab es aber tatsächlich schon vor Jahrzehnten als Vollnamen. Die Tochter der Schwester meiner Großmutter, geboren so um den Dreh 1930, hieß so. Ich war selbst überrascht, als ich vor einigen Jahren erzählt bekommen habe, daß das eben keine Koseform war… Ich finde den Namen aber auch blöd. (Zumal mir Tante Anni auch keinen Grund gegeben hat, ihn nicht blöd zu finden…)

      Annika empfinde ich aber nicht als wesentlich seriöser als Anni – das hat aber in meinen Ohren so ein 60er/70er-Odeur.

      Anna hingegen empfinde ich als zeitlosen abendländischen Klassiker wie Maria… Die Mutter der Heiligen Maria und damit die Großmutter Jesu hieß der Tradition zufolge Anna. Schutzheilige unter anderem von Quebec.

      Und Anne wiederum ist in meinem Umfeld (Mischpoche, Bekannte) eigentlich immer eine Kurzform von Marianne oder Annegret.

      Meine Güte. Onomastik geht irgendwann in Kabbalistik über. 😀

    • Mareike sagt:

      Eine Annika stammt bei uns eher aus den 80er und 90er Jahren, auch bei den Kindern gibt es ab und zu mal eine Annika. Der Name wirkt auf mich sympathisch. Für mich ist Annika eine weitere Nebenform von Anna, so wie Annette, Anita, Anja, Anne, Annegret …

      Anna, als Name der Mutter der Gottesmutter Maria ist natürlich einer DER Heiligennamen, der früher in fast jeder Familie vertreten war. In meiner Familie auch. Meine Mutter heißt Annette und feiert noch ihren Namenstag, jedes Jahr am 26.7.

  18. Jan sagt:

    Für mich ist Annika eine weitere Nebenform von Anna, so wie Annette, Anita, Anja, Anne, Annegret

    Ja, natürlich. Und philologisch kommt es ja wohl auch alles von der hebräischen Channa… Dennoch: Ich höre Anna als die ehrwürdigste, sozusagen offzielle Form.

    Anna, als Name der Mutter der Gottesmutter Maria ist natürlich einer DER Heiligennamen, der früher in fast jeder Familie vertreten war. In meiner Familie auch. Meine Mutter heißt Annette und feiert noch ihren Namenstag, jedes Jahr am 26.7.

    Haha, meine Mutter heißt Annegret. 😀 Die Schwester eines Halbbruders meiner Großmutter hieß Anna. „Tante Anna“. Die war in meiner Sippschaft auffällig geworden, weil sie einigermaßen zivilisiert war – weil sie vor dem Ersten Krieg als Dienstmädchen in Holland war… Meine Halbtante heißt Anne (das ist aber kurz für Marianne). Ja, Anna gibt es wirklich überall.

    Man könnte auch an den Annaberg in Schlesien denken.

    In unseren nördlichten evangelischen Nebel-Landen gibt es zwar viel Horizont, aber keine Namenstage*. Schade eigentlich! 🙂

    *) Abgesehen vom stockkatholischen Südoldenburg und einigen Dörfern südlich von Hildesheim.

    • Jan sagt:

      Peter Scholl-Latour erzählt diese Meta-Anekdote irgendwo: So ein Historien-Panorama/Wachsfiguren-Kabinett im Quebec.

      „Französische Offiziere legen der Heiligen Anna erbeute englische Fahnen zu Füßen.“

Kommentieren