Von 26. Februar 2016 87 Kommentare Weiterlesen →

Babynamen der Woche 09/2016

Bertil * Samuel Maurice Elian * Anneli Sophia * Eva Amelie * Jonah Niklas * Ella Clara * Alfons Georg * Kjella Kristin * Arne Stian * Viktoria Floriane * Felix Jakob Matteo * Runa Lilith * Alisa * Lina * Denise * Beril Marie * Naima Brianna * Nela Lois * Ada Maxine * Vivienne Lilou * Tomislav * Doron Alessio * Charlotte Myriam

Zwillingspaare

  • Johanna Luisa & Paul Georg
  • Elias & Jonas

87 Kommentare zu "Babynamen der Woche 09/2016"

  1. Knud sagt:

    Kjella – wieder ein Name, von dem man nicht weiß, wie man ihn aussprechen soll. Die männliche Form Kjell ist ja gar nicht mehr so selten, die ursprüngliche schwedische Aussprache aber kaum verbreitet. Meistens sollen die deutschen Kjells so gesprochen werden, wie man es auf Deutsch schreibt. Aber wehe man gerät an schwedischkundige Kjell-Eltern, die Empörung ist groß, wenn man den Namen nicht schwedisch ausspricht!

    • amk sagt:

      Wie wird er denn schwedisch ausgesprochen? Schjell oder so ähnlich?

    • Wenke sagt:

      Eher Chell, das ch wie in dem hochdeutschen „ich“.

      Wenke

    • Jan sagt:

      Gestern lief auf WDR 5 ein „ZeitZeichen“ zum 30. Jahrestag der Ermordung Olof Palmes. Darin wird auch der Politiker Kjell-Olof Feldt erwähnt (bei Minute 12) – und da sprechen sie das „Kschell“ aus, und die sind in diesen Dingen eigentlich immer ziemlich beflissen…

      Nur ein Verdacht: Kann es sein, daß „Chell“ die norwegische Aussprache ist? (Siehe bzw. höre auch hier.) Denn den Namen gibt es in beiden Ländern, und Norwegisch ist erheblich näher am Dänischen als am Schwedischen…

    • Wenke sagt:

      Ja, in Norwegen wird Kjell Chell ausgesprochen, ich habe da ein Weilchen gelebt.
      Schriftsprachig ist norwegisch in Prinzip ja dänisch (zumindest eine der zwei norwegischen Sprachen), aber klanglich ist es viel viel näher am Schwedischen.
      Ich habe Freunde, die in Schweden leben, die sagen Chell. Kschell, echt?
      Hmh, könnte ja sein, wenn die so beflissen sind …..
      Weiß jemand mehr?

      Wenke

    • Jan sagt:

      Weiß jemand mehr?

      Ja, das würde mich nun auch interessieren: Wie wird dieser Name (ich habe ihn, glaube ich, in diesem Blogeintrag zum erstenmal überhaupt gehört) auf schwedisch ausgesprochen?

      Schriftsprachig ist norwegisch in Prinzip ja dänisch (zumindest eine der zwei norwegischen Sprachen)

      Ja klar, das ist diese Sache mit dem Neunorwegischen, das man sich Anfang des 20. Jhdts aus irgendwelchen altertümlichen Lofoten-Dialekten basteln wollte, um sich nach der Unabhängigkeit vom Reichsdänischen (der „Buchsprache“, die aber de facto eben auch gesprochen wurde und wird) abzusetzen. Ein ganz typisches Phänomen von Nationsbildung, daß man ähnlich in den 1990er in verschiedenen Gegenden Osteuropas beobachten konnte…

      Umgekehrt habe ich oft gehört, daß sprachbewußte und patriotische Schweden die dänische Sprache als irgendwie vulgär, schmuddelig und unrein empfinden. Achtung, das ist wirklich Hörensagen, kann sein, daß ich das falsch verstanden habe. Haben mir Kommilitonen erzählt und habe ich in der FAZ gelesen; kann also sein, daß es nicht stimmt.

      Daher nochmals die Frage: Wie würde jemand, der glaubt, des Schwedischen wahrhaft mächtig zu sein, den Namen Kjell aussprechen? 🙂

  2. Jan sagt:

    Ich würde mich grundsätzlich nicht darum bekümmern, was irgendwelche Bourgeois so im Skandinavien-Urlaub, im Studium generale oder in der Volkshochschule aufgeschnappt haben… Und nirgendwo zeigt sich dürftige sprachliche Bildung so deutlich wie bei der beflissenen und überkorrekten Verschiebung ausländischer Aussprachen ins Deutsche, gar beim Insistieren darauf. Derlei soll eigentlich immer heißen: „Seht her, wie weltläufig ich bin!“ Oder auch: „Andrea und ich machen seit 15 Jahren Urlaub in Schweden! Wir sind eigentlich schon mehr Schweden als Deutsche!“ Dagegen kann man sich wehren, indem man, wo immer es angängig ist, ausländische Begriffe absichtlich deutsch ausspricht.

    Mir gefallen diese Woche sehr:

    Eva Amelie
    Charlotte Myriam

    Jeweils ein hübscher traditioneller und ein hübscher moderner Name. 🙂

    Ella Clara sind mir zuviele a’s und l’s…

    Alfons Georg ist anständig, läßt aber schon sehr an den Versuch denken, spanische Bourbonen und Welfen miteinander zu verbinden.

    • Maria Theresia sagt:

      Nein, nein, ich bin mir fast sicher, dass das Kind in Bayern, wahrscheinlich sogar in Niederbayern lebt, dort ist Alfons durchaus verbreitet, wenn auch in der etwas älteren Generation.

    • Jan sagt:

      Alfons gab es hierzulande aber auch. Also eben in meiner Jugend als Opa-Namen, der jetzt vielleicht wieder in Mode kommt… Mir kommt das jedenfalls überhaupt nicht süddeutsch vor.

      Das mit dem Welfischen war vielleicht ein blöder Niedersachsen-Witz: In Hannover war der Zweitname Georg früher in den höheren oder möchtegern-höheren Ständen recht beliebt (zeittypisch dann meistens mit Bindestrich geschrieben), als Referenz an das Welfenhaus. Ähnlich auch Heinrich. Mein Lehrer hieß/heißt Hans-Heinrich mit Vornamen, ein anderer Prof Hans-Georg. Das ist ziemliche Hannöversch… Oder: Ernst Jünger und sein Bruder Friedrich Georg. Georg, Ernst und Heinrich konnten halt früher in Niedersachsen welfisch konnotiert werden.

  3. Xaver sagt:

    Sehe ich genauso. Schwedischkenntnisse kann man nun wirklich nicht voraussetzen. Selbst schuld wenn der Name dann einfach so
    ausgesprochen wird wie man ihn schreibt.

  4. Annemarie sagt:

    Bertil und Floriane mag ich sehr gern. Doron ist ganz interessant, hab ich noch nie gehört.

    Bei Charlotte Myriam will ich immer Müriam sagen, aber das ist vermutlich nicht gewollt? Miriam hätte ich toll gefunden.

    • Jan sagt:

      Bei Charlotte Myriam will ich immer Müriam sagen, aber das ist vermutlich nicht gewollt?

      Ich war vor vielen Jahren mal mit ’ner Frau zusammen, die hieß so. Arabischer Vater, deutsche Mutter. Das wurde von einigen Miriam und von einigen Müriam ausgesprochen, war ihr egal. Ich hab immer Müriam gesagt. Und wenn wir keine anderen Sorgen gehabt hätten, dann – würden wir heute jeden Sommer Urlaub in Schweden machen. 😉

    • Xaver sagt:

      Doron ist israelisch und. Leitet sich aus dem griechischen ab und heißt Geschenk. Vgl. Theodor.

    • Wenke sagt:

      Alle Myriams, die ich kenne (erstaunlicherweise nicht wenig, viel mehr als Miriam oder gar Mirjam), werden Müriam gesprochen.

      Die Version Mir-jam mag ich am liebsten.

      Wenke

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich hätte alle Versionen (auch Mirjam) ganz normal Miriam ausgesprochen. Ich denke, dass hat einfach was mit den Herrkunftsländern der Eltern zu tun.

    • Mirjam sagt:

      Ich finds lustig, dass ich – obs durch meine Eltern war, weiß ich nicht – mir angewöhnt habe, meinen Namen Miri-jam auszusprechen.
      Weiß natürlich keiner, das da ein j ist und kein i. Oder gar alles beides zusammen (gibs ja auch).
      In Österreich schaffts kaum jemand, Mir-jam zu sagen, bei meinen Deutschen Freunden wundere ich mich dann immer, wenn sie das nicht vorhandene I nicht aussprechen 😉

  5. connywuuh sagt:

    Miriam oder Myriam würde ich immer gleich aussprechen. Wenn eine andere Aussprache gewünscht wird, wird man mir das sagen.

    bei den aktuellen Namen gefallen mir:
    Samuel
    Sophia, so heißt meine Nichte
    Felix, der Glückliche
    Lilith, besser als Lilly
    Denise

    nicht so toll finde ich:
    alfons

    Der Rest ist für mich in Ordnung. Bei manchen Namen sollte man den kulturellen Hintergrund der Eltern kennen, ist hier nicht ersichtlich.

  6. Maria Theresia sagt:

    besonders ist mir aufgefallen:

    Bertil
    na ja, nicht mein Fall
    Anneli
    klingt für mich nicht schön, das wirkt auf mich immer so ungelenk, noch dazu ohne e am Ende; Sophie ist schön. Eine Anna Sophie wäre vielleicht besser gewesen. Rufname kann immer noch Anneli sein, wenns denn unbedingt sein muss.
    Ella Clara
    gar nicht schlecht, ist nicht zu überkandidelt und doch ein bißchen besonders
    Alfons Georg
    s.o., Georg ist voll ok, ich selbst würde Alfons nicht vergeben, der Name kommt in Bayern aber gelegentlich vor, der Ministerpräsident hieß mal Alfons Goppel (vor Strauß). Man spricht den Namen hier aber normal deutsch aus, auf der 1. Silbe betont, nicht auf der 2. und ohne Nasallaut.
    Der König von Lummerland (Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer) heißt Alfons der Viertelvorzwölfte und „Majestät sind leider etwas unterbelichtet“, wie der Fotograf, Herr Ärmel, zu ihm sagt 😀
    Arne Stian
    was ist Stian (von ChriSTIAN)? Nie gehört.
    Runa Lilith
    na ja, sehr nordisch und kühl
    Vivienne Lilou
    Lilou heißt doch die Figur aus „Das Fünfte Element“ gespielt von Mila Jovovich, mit Bruce Willis…

    • Maria Theresia sagt:

      Spricht man LILITH eigentlich mit einem t am Ende oder mit „ti-ejtsch“?

    • Knud sagt:

      Man kann Lilith so oder so aussprechen.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Der Name steht zwar nicht in der Bibel, Lilith gilt aber unter anderm als 1. Frau Adams, die Unabhängigkeit forserte, außerdem gibt es in verschiedenen Kulturen Dämonengestalten, die diesen Namen tragen. Er dürfte also übers grieschiche nach Europa gelangt sein. Insofern würde ich das th in Deutschland wie t sprechen. (Analog zu Theodor, Elisabeth, Dorothea, Esther, Ruth…)

    • Jan sagt:

      Reclams Bibellexikon (Stuttgart 1978, S. 307) weiß nichts von dieser Funktion Lilits als erster Frau Adams und nennt sie eine „babylonische Sturmdämonin“, die wegen des Anklangs an das hebräische Layla (Nacht) „als Nachtgespenst verstanden“ worden sei. Verweist auf Jesaja 34,14.

      In der Genesis kommt sie jedenfalls definitiv nicht vor – ich habe das immer für einen feministischen Mythos der 70er oder 80er Jahre gehalten.

      Wie sich das th erklärt, ist mir schleierhaft, im Hebräischen gibt weder den englischen th-Laut noch eine orthographische Entsprechung zum lateinschriftlichen th.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Wie gesagt in der Bibel kommt der Name nicht vor. Kann natürlich auch sein, dass sich das jemand ausgedacht hat. Bei Wiki stand aber, dass Llilth eben als jene 1. Frau Adams gilt…

    • Jan sagt:

      Es sind ja drei Fragen: 1. Wo kommt die mythologische Gestalt her? 2. Wo kommt die kuriose Schreibung mit -th her? 3. Wie spricht man den Namen Lilith aus?

      Zumindest bei Frage 3 bin ich mir ziemlich sicher: Ein neudeutscher Angstreflex. Jedes zweifelhafte th wird im Zweifelsfall englisch ausgesprochen, um auch ja nicht für einen des Englischen unkundigen Provinz-Trottel gehalten zu werden.

      Daher finde ich es viel besser, Lilith eben als „lillit“ auszusprechen und nicht mit englischem th. Freilich wird unser liebes Vaterland auch nicht endgültig deshalb zugrunde gehen, weil denn die Spät-Emanze Clara in Hannover-Linden ihr Töchterlein als „Lillis“ anspricht und die Tanten aus der Wedemark dann eben auch „Lillis“ sagen. 🙂

    • Rebecca Sophie sagt:

      Damit liegst du sicher nicht ganz falsch. Allerdings zeugt gerade die Aussprache Lillis von mangelnden Englischkenntnissen, da das englische ti-eitsch eben nicht wie ein s sondern eher wie ein f (das aber nicht zwischen den Lippen sondern zwischen den Zähnen erzeugt wird) gesprochen wird. Wenn man nicht längere Zeit im englischsprachigen Raum verbracht hat oder englische Wurzeln hat, sollte man sich am besten gar nichterst an’s Englische wagen sondern einfach bei der deutschen Aussprache bleiben.

    • Jan sagt:

      Also, das ist jetzt echt schwierig. 🙂 Ich meine, daß man sich schon durchaus wagen und trauen sollte… Man muß sich aber klarmachen, daß man in jeder Sprache einen deutschen Akzent haben wird, wenn man nicht gerade ein Sprachgenie ist, was 99 % der Menschen nicht sind. Und die Dussel-Gören, die von ihren reichen grünen Eltern heute für mindesten ein Jahr nach USA geschickt werden, haben ihn natürlich auch und erst recht.

      Henry Kissinger hat sein nach langen Jahrzehnten nicht abgelegter deutscher Akzent sehr gut zu Gesicht gestanden.

      Und ich persönlich scheitere auch regelmäßig am englischen th oder am noch etwas krasseren spanischen z. Na und? Ich bin eben Deutscher, also hab ich nen deutschen Akzent, wenn ich’s mal mit ausländischen Sprachen probiere. Man sollte sich m.E. bemühen, es richtig zu machen, wenn man ausländisch zu sprechen versucht – es kann aber auch gar nichts schaden oder sogar charmant sein, es mal absichtlich falsch zu machen, wenn man deutsch spricht. Insofern es eben gar nicht falsch ist, Herrn Zapatero auf deutsch als Sapatero auszusprechen.

      Und nichts ist lächerlicher, als wie Lena Meyer-Landruth ’nen britischen Akzent nachzuäffen oder wie viele meiner alten Kommilitonen einen amerikanischen. „Yeah, that’s kinda strange“ – so schreiben im Netz eigentlich nur Deutsche.

      Beflissenheit nervt immer. Gut, Schnöseligkeit und Arroganz kann man auch übertreiben, aber nicht so leicht. 😉

    • Rebecca Sophie sagt:

      Natürlich ist ein Akzent nichts schlimmes, aber man sollte sich dessen eben bewusst sein und dann eben keinen Namen vergeben, den man eigentlich nicht richtig aussprechen kann. Das zeugt dann von nämlich von Irgnoranz und Unwissen. Abgesehen davon muss ein Name, den Engländer aussprechen können nicht schon in Deutschland pseudo englisch ausgesprochen werden.

    • Annemarie sagt:

      Ich würde Lilit sagen, Edith und Judith spricht man im Deutschen ja auch einfach mit -it.

      Man könnte dann aber noch fragen, ob die i in dem Namen kurz oder lang gesprochen werden => Lillit, Liliet oder …?

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich würde den Namen Lieliet sprechen, mit Betonungauf der 2. Silbe, das 1. i daher auch etwas kürzer als das 2.

    • connywuuh sagt:

      ich habe mal vor einigen Jahren eine Mutter ihr ca. fünfjähriges Kind „Lilith“ rufen hören. Lilith genauso deutsch ausgesprochen wie Judith oder Edith. Sicher kann man auch Judith oder Edith englisch aussprechen, genauso wie Lilith. Ich ahbe noch nie eine deutsche Mutter diesen Namen englisch aussprechend gehört.Für mich kommt nur die deutsche Aussprache in Frage.

    • Rebecca Sophie sagt:

      @Annemarie: Ich habe am Wochenende eine Lilith kennen gelernt, die sich Lillitt sprach. Beide i kurz und aucf der 1. Silbe betont.

  7. Mutter von Emma sagt:

    Ich lese gerade mal wieder die Kommentare zu den Babynamen der Woche und bin dabei ins Nachdenken gekommen. Wir haben ja eine Tochter, die Emma heißt. Nun wünschen wir uns noch ein zweites Kind. Bei Emma habe ich keine Statistiken zu Beliebtheit des Namens gelesen. Zwar habe ich vor der Geburt mitbekommen, das der Name nun nicht mehr sooo selten war, wir sind aber trotzdem dabei geblieben, weil es einfach gut passte und gefiel. Bei einem zweiten Kind würde ich überlegen, ob ich noch einmal einen so beliebten Namen auswählen würde, da ich von keiner anderen Emma weit und breit, bis zu drei Emmas in einer Gruppe, inzwischen einiges erlebt habe. Trotzdem finde ich persönlich Emma nach wie vor klassisch und schön. Gleiches gilt für einige der möglichen Namen, die ich unten aufgeführt habe.
    Einfach nur mal als Gedankenspiel für ein fiktives Kind- ohne Wertung der Reihenfolge:

    Emma und Pauline
    Emma und Lioba
    Emma und Eleonore
    Emma und Franziska
    Emma und Charlotte
    Emma und Josefine
    Emma und Felicitas
    Emma und Martha

    Emma und Paul
    Emma und Konrad
    Emma und Lennard
    Emma und Laurenz
    Emma und Anton
    Emma und Leonhard

    Nachdem ich hier nun schon so oft Meinungen zu Namen gelesen habe, bin ich auf Kommentare dazu gespannt!

    • Maria Theresia sagt:

      Ganz spontan, ohne groß darüber nachzudenken:
      Emma und Martha, beides Zweisilber, die anderen Mädchennamen sind zu lang
      Als männliche Pendants kann man gut Paul, Konrad und Anton nehmen, Lennard ist hinsichtlich der Vokale zu gleich mit Emma e-a e-a
      Laurenz gefällt mir persönlich nicht und Leonhard ist wiederum etwas lang, trotzdem ein guter Name (viel besser als Lennard)

    • Mutter von Emma sagt:

      @Maria Theresia:

      Danke für den Kommentar!

      Die meisten der Namen standen auch schon bei Emma mit auf meiner Liste. Insbesondere Leonhard ist ein Name, den ich schon immer sehr gerne mochte. Meine Großväter hießen beide so- der eine „nur“ Leonhard, der andere Johann Leonhard. Da mein Mann sich damit nicht so richtig anfreunden konnte, kam die Alternative Lennard ins Spiel, obwohl er so ähnlich zu Emma klingt.
      Zu Paul muss ich nichts sagen- alle Varianten des Namens, männlich und weiblich, gehören zu meinen Lieblingsnamen. Da stört mich höchstens die Häufigkeit + Häufigkeit des Namenspaares. Na ja, aber eigentlich sollte es doch auch egal sein, wenn es gefällt.
      Martha finde ich aktuell auch klasse.
      Lioba ist in meinem Umfeld selten, aber kommt vor. Ich finde die Bedeutung sehr schön und er ist hier im Rheinland auch sehr traditionell.
      Ein Punkt, de mir bei der Namensvergabe auch wichtig ist. Ich hatte eine Großtante, die Emma hieß und habe auch eine Tante mit diesem Namen.
      Wie ist denn die Meinung zu Emma?

    • Maria Theresia sagt:

      Leonhard
      ist der klassische Name, der Hl.Leonhard wird/wurde in Bayern besonders als der Beschützer des Viehs verehrt.
      Lioba
      so hieß die Direktorin am Gymnasium 😉 die war ok (streng aber gerecht)

      Emma
      klingt für mich immer noch ein bißchen altmodisch, ich habe einige Assoziationen dazu wie Tante-Emma-Laden, Emma die Lokomotive von Lukas und Jim Knopf, Emma wie Emanze, ich hatte auch eine Tante Emma, die aber leider allgemein unbeliebt war, also mein favourite ist es nicht. Ich bin aber auch schon aus dem aktiven Kinder-kriege-Alter heraus! Aber nachdem man den Namen inzwischen häufiger hört, gewöhn ich mich langsam dran 🙂

    • Mutter von Emma sagt:

      … sollte natürlich die Häufigkeit des Namens + die Häufigkeit des Namenspaares heißen.

    • Mutter von Emma sagt:

      @Maria Theresia:

      Emma- ja, ich kann die Assoziationen nachvollziehen. Als nicht mehr ganz so junge Mutter, fallen mir all diese Dinge natürlich auch ein, aber eben auch viele andere Sachen. Meine Tante Emma war übrigens zunächst entsetzt, als sie den Namen ihrer Großnichte hörte :-)!

    • Annemarie sagt:

      Die Namen sind alle schön und passend. Mein Favorit ist Lioba, den finde ich richtig toll. Dass eine Schwester zu Emma auch einen zweisilbigen Namen haben müsste, finde ich überhaupt nicht.

      Bei den Jungen mag ich Anton zu Emma am liebsten. Konrad ist cool, wird aber vielleicht zum Konni? Paul mag ich am wenigsten, der ist so abgehackt (und so häufig 😉 ).

    • Mutter von Emma sagt:

      @Annemarie:

      Ja, Anton ist super. Allerdings auch im Aufwärtstrend, jedenfalls meinem Gefühl nach. Ich scheine da ein gewisses Händchen für zu haben, immer ein wenig spät meinen bevorzugten Namen vergeben zu können :-)!
      Bei Konrad hätte ich jetzt nicht sooo die Angst vor Konni, aber ich kenne -inzwischen- auch mehrere Jungen die Konrad heißen. Soviel zum Thema, dass Lieblingsnamen zu beliebten Namen werden.
      Witzig ist Dein Kommentar zu Paul. Ich empfinde den Namen eher als weich. Jetzt habe ich ihn mal schnell gesprochen, um Deine Empfindung nachzuvollziehen. Ja, und Paul ist leider recht häufig.
      Es ist wirklich schwierig, sollte Häufigkeit ein K.O. Kriterium sein oder nicht?

    • Maria Theresia sagt:

      Wie gesagt, ich gewöhn mich an den Namen, ein Nachbarskind heißt auch so, es passt schon.

      Wenn man befürchtet, Konrad könnte zu Konni werden, dann muss man auch fürchten, dass Anton zu Toni wird 😉 Hier kann man aber gegensteuern, wenn man selbst den Namen immer konsequent ganz ausspricht, dann gewöhnt sich die Familie und das sonstige Umfeld ganz gut an den korrekten Namen. Wenn man natürlich selbst mal Anton und mal Toni sagen würde, müsste man sich nicht wundern. Dasselbe gilt für Christoph, wie eines meiner Kinder heißt. Immer schön korrekt Christoph sagen, dann wird er auch nicht zum „Chris“ oder noch schlimmer „Chrissie“, auch nicht in der Schule.

    • Martina sagt:

      Mir gefallen zu Emma
      Martha und Lioba
      Konrad und Anton
      Außerdem gefallen mir noch Lotte und Johann sehr gut zu Emma

    • Maria Theresia sagt:

      Und wenn dir ein bestimmter Name am allerbesten von allen gefällt, dann nimm ihn für dein Kind, auch wenn es dann etliche Namensvettern bzw. -basen geben wird. Es kommt immer auf das individuelle Umfeld an; wenn du Pech hast, sitzt dein Kind mit drei weiteren Namensträgern in der Klasse, das muss aber nicht zwingend so sein, es kann sich zufällig so ergeben, dass in der Klasse oder näheren Umgebung kein gleicher Name vorkommt. Also, wenn er DER Name für dein Kind ist, dann nur Mut!

    • Mutter von Emma sagt:

      Danke für die Meinungen! Im Moment ist das Ganze ja (noch) fiktiv. Sollte es aktuell werden, berichte ich dazu.

    • Rebecca Sophie sagt:

      ICh würde den zweiten Namen mehr oder weniger getrennt vom 1. aussuchen. Wenn die Kinder da sind passen die Namen auch zusammen, einfach weil man sie so oft in der Kombi hört. Eleonore/a wäre mir zwar tatsächlich auch ein bisschen lang, aber man kann den Namen sehr schön abkürzen (Nore/a, Leo). Das finde ich immer besser als gleich eine Kurzform zu vergeben, insbesondere wenn diese häufiger ist als die Langform. Emma und Lennardt fände ich aber tatsächlich ein bisschen ähnlich, aber doch immer noch akzeptabel. Wenn es irgendwann konkret ist bewerte ich nochmal genauer.

    • Annemarie sagt:

      @Maria Theresia: Dass Anton zu Toni werden könnte, stimmt schon. Fände ich aber weniger schlimm für einen Jungen, weil – trotz Toni Buddenbrook und anderer Antonias/es, die so abgekürzt werden – Toni für mich eher männlich ist, während ich bei Konni an ein Mädchen denke. Wahrscheinlich bin ich da geschädigt durch diverse Conni-CDs 😉

    • Maria Theresia sagt:

      @ Annemarie
      ja stimmt, Toni ist auf jedem Fall männlich (Tony Buddenbrook schreibt man auch mit y), Conni/Conny (mit kurzem o-Laut)ist für mich weiblich, ich kenne etliche davon. Als männliche Abkürzung von Konrad würde man bei uns in der Gegend eher Koni (also langes o, wie bei Toni)sagen, das ist hier eindeutig zu verstehen.

    • Jan sagt:

      »Am Taaaag, als Conny Kramer staaarb…«

      Das war das wohl hoffentlich ein Junge?! 😉

      Und vor diesen albernen Spitznamen sollte man sich m.E. nicht ängstigen. Früher hatte die fast jeder, und heute ist in den „Schönen Welt“ ein „Mommi“, „Butzi“ oder „Kiki“, das man eben unter sich kennt, mehr wert als ein „Graf“ oder gar als ein „von“.

    • Maria Theresia sagt:

      Stimmt, ich glaub auch, dass Conny Kramer ein Junge war, aber keiner aus Bayern, weil der hätte bei uns Koni Kramer geheißen 😀

    • celia sagt:

      emma &
      charlotte, pauline, martha
      &
      paul, konrad, lennard
      wobei bei den jungen eigentlich alle gingen! 🙂

      den namen emma habe ich sehr gerne. 🙂 als mein kleinstes zur welt kam (2009), wäre emma in der engeren wahl gewesen, aber es kam dann ein junge! 😀

      ich finde, viele namen könnten gut dazu passen. doch am besten wäre mit emma ein name, der nicht zu exotisch ist, nicht zu ‚hart‘ klingt (weniger konsonanten) und lieber auch nicht mehr als 2-3 silben hat.

      alles gute! 🙂

    • Wenke sagt:

      Ich kenne einen Conny mit Schwester Mandy.

      Wenke

    • Mutter von Emma sagt:

      @ Celia!

      Danke für den netten Kommentar. Wie heißt denn Dein jüngster Sohn?

    • Mark sagt:

      Der traditionelle Spitzname für Konrad ist Kurt/Curd.

      Finde ich sehr schön–würde sehr gern selbst einen Sohn Konrad nennen und dann Kurt rufen.

    • connywuuh sagt:

      Ich finde Pauline, Felicitas und Martha schön. Bei den Jungs gefällt mir: Laurenz und Anton.

    • Maria Theresia sagt:

      „Und vor diesen albernen Spitznamen sollte man sich m.E. nicht ängstigen. Früher hatte die fast jeder, und heute ist in den „Schönen Welt“ ein „Mommi“, „Butzi“ oder „Kiki“, das man eben unter sich kennt, mehr wert als ein „Graf“ oder gar als ein „von“.“

      @ Jan:
      Hihi, bin grad bei Asserate, S.226:

      „Hinter der entspannten demokratischen Fassade verbirgt sich natürlich der allersteilste Snobismus. Wer nicht weiß, wer Georgie, Micki, Gugu und David sind, gehört eigentlich gar nicht in diese Kreise;“ 😀

    • Jan sagt:

      @ Maria Theresia

      Ja, genau. 🙂

      Und das ist auch ab und zu arrogant. Aber wenn er eben mal tritt, dann tritt er in die riesengroße, heute allmächtige Mitte. Und eben niemals nach unten.

  8. Maria sagt:

    Bei Lilith denke ich an die Dämonin und die erste Frau Adams, da gehört schon Mut dazu.

    Besonders gefallen mir Johanna Lisa und Paul Georg.

  9. Mamavon5Kids sagt:

    Ich habe eine Rena Lilith und somit ist mir Runa Lilith gleich aufgefallen 🙂
    Wir sprechen den Zweitnamen selten. Wenn, dann aber mit th, nicht als englische Form.

  10. Sabina sagt:

    Mir gefallen diese Woche:

    Eva Amelie * Jonah Niklas * Alisa * Lina * Vivienne Lilou * Charlotte Myriam

  11. Rebecca Sophie sagt:

    Bertil * Noch nie gehört. Laut Recherchen skandinavisch, gefällt mir jetzt gar nicht mehr so schlecht. Hätte aber einen ZN vergeben.
    Samuel Maurice Elian * Elian ist … kreativ. Statt Maurice hätte ich Moritz vergeben. Dann wäre die Kombi recht stimmig.
    Anneli Sophia * Anneli klingt viel zu niedlich. Ein -(e)se hätte ich ihr noch gegönnt. Oder einfach nur Anne.
    Jonah Niklas * Finde ich nicht ganz so ideal wegen des na-ni
    Ella Clara * Zuviel l und a.
    Kjella Kristin * Die Alliteration stört mich, kjella wurde oben schon ausreichend thematisiert.
    Arne Stian * Stian ist offenbar nordisch, ist zu Arne aber etwas kurz.
    Runa Lilith * Runa finde ich toll. Lilith ist zum einen Symbolname der Suffragetten, aber eben auch ein Dämon. Ist als ZN aber machbar.
    Beril Marie * Beril klingt für mich männlich und nach der Beringstraße, ist aber offenbar ein hebräisch, türkischer Mädchename. Die Bedeutung mag ich.
    Naima Brianna * Deutsch gesprochen ganz schön. Englisch dann eben nicht mehr.
    Nela Lois * Nela finde ich besser als Nele. Cornelia wäre aber noch besser. Lois hatte ich für männlich gehalten.
    Ada Maxine * Ada ist ein Name mit Potential, kurz, einfach zu schreiben. Maxine ist nicht so meins.
    Tomislav * Noch nie gehört, wohl ein irgendwie slawischer Thomas.
    Doron Alessio * Doron ist überrschend, allerdings eigentlich ebenso eine Abkürzung von Theodor wie Theo.
    Johanna Luisa & Paul Georg * schön, jeweils ein biblischer und ein deutscher Name.

    • Annemarie sagt:

      Ich kenne Bertil aus einer Erzählung von Astrid Lindgren: „Nils Karlsson Däumling“ 🙂

    • Maria Theresia sagt:

      Lois
      in der männlichen Form als Kurzform von Alois (häufig im Bayerischen abgekürzt, der „Jager-Lois“ z.B.)
      Lois
      als weiblicher Vorname im Amerikanischen, es gab mehrere Filmstars, die Anfang des 20. Jahrhunderts geboren wurden, z.B. Lois Wilson, Lois Moran, Lois Maxwell (die frühe Miss Moneypenny aus JamesBond), also eigentlich wohl ein eher altmodischer Name

    • Maria Theresia sagt:

      Aussprache männlich Lois mit kurzem oi-Laut
      die englische Aussprache ist meines Wissens LOU-is, vielleicht ist es auch eine Kurzform von Louise?

    • Rebecca Sophie sagt:

      Das ist natürlich möglich. Oder es ist eine der vielen Unisexabkürzungen, wie auch Toni, Max oder Konni

    • Mark sagt:

      Bertil ist einer der Namen des schwedischen Prinzen Carl Philip. Der Name ist in der schwedischen Königsfamilie öfters als Mittelname präsent, allerdings nie als erster Name.

    • Mark sagt:

      der Prinz heißt

      Carl Philip Edmund Bertil.

      Eine schöne Kombi, finde ich.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Da muss ich dir zustimmen. Klingt trotz der 4 Namen nicht zu lang. Auch wenn die Namen einzeln nicht meine Favoriten wären.
      Mit dem schwedischen Königshaus war ich bis jetz allerdings nicht vertraut, schon gar nicht mit den Zweitnamen.

    • Mirjam sagt:

      Ich tu mir schwer, Arne Stian getrennt auszusprechen.
      Klingt für mich wie Ernesto oder sowas.

      Vielleicht wurde bei Lois ein v vergessen? So wie Lovis (aus Ronja Räubertochter)

  12. celia sagt:

    mir gefallen diese woche:

    Johanna Luisa & Paul Georg
    Elias & Jonas

    Alfons Georg
    Felix Jakob Matteo
    Samuel Maurice Elian
    Jonah Niklas

    Eva Amelie
    Viktoria Floriane
    Ada Maxine
    Charlotte Myriam

  13. Mark sagt:

    Viktoria Floriane–

    Die Kombi zielt auf einen gewissen Pomp ab, was jetzt nicht negativ gemeint ist. Finde ich oft sehr schön–auch hier gefällt es mir eigentlich. Der Zweitname nimmt die ganzen Vokale von Viktoria wieder auf aber lässt die harten Konsonanten weg, so dass er einen schönen Ausklang zur Namenskombi gibt.

    Bei Viktoria wäre mir es wichtig, keine Spitznamen zuzulassen. Vicky, Tory, etc. finde ich alle nicht so schön.

    Doron Alessio–

    Doron wurde mir zuerst durch den jüdisch-österreichischen Schriftsteller Doron Rabinovici bekannt, der in den 1990ern über kürzere Zeit etwas Popularität erreichte. Ist wohl tatsächlich ein jüdisch-israelisch-konnotierter Name. Finde den Namen ausgesprochen schön. Allerdings würde ich in der heutigen Welt keine eindeutig-jüdischen Vornamen mehr vergeben, da mir die Gefahr des Islamismus zu allgegenwärtig ist. Bei Namen wie Levi, Elias, und co. ist der eindeutig jüdische Bezug ja verschwunden, da eine breite Öffentlichkeit diese Namen vergibt. Viele französische Juden rufen jetzt ihre Kinder nicht mehr auf offener Straße bei ihren jüdischen Vornamen, genauso wie jetzt viele die Yarmulke zuhause lassen.

    Was mich bei der Kombi Doron Alessio verwundert, ist der italienische Zweitname? Ein rein deutsches Paar bedient sich am internationalen Namensbuffet, oder ein israelisch-italienisches Paar bekommt in Deutschland ein Kind? Wir leben in globalen Zeiten.

    Denise–

    Muss dabei immer an den 1960er Jahre amerikanischen Schlager denken: „Denise, Denise, oh with your eyes so blue, Denise, Denise, how I’m in love with you…“ Eine träumerische Melodie geht mir da gleich durch den Kopf. Allerdings gefällt mir der Name in englischer Aussprache viel besser als in deutscher Aussprache.

    • Jan sagt:

      Ja, wir haben in Deutschland in der Tat unsere Probleme mit mit dem neuen islamischen Antisemitismus. Und jeden Tag werden es ein paar Tausend Problemchen mehr. Aber das hier von Mark stimmt eben auch nicht:

      Viele französische Juden rufen jetzt ihre Kinder nicht mehr auf offener Straße bei ihren jüdischen Vornamen, genauso wie jetzt viele die Yarmulke zuhause lassen.

      Kein normaler Jude in Europa trägt diese verfickte Kippa. Die Kippas sind, und das weiß jeder, das Abzeichen der nationalreligiösen Fanatiker in Israel. Und gerade von dort fliehen viele verdiente Israelis nach Deutschland, weil hier noch nicht alles von Religion verseucht ist. Weil die Rechten Israel in der Hand haben, und weil sich die Schwarzen dort immer mehr ausbreiten, auch in früher völlig weltlichen Gegenden.

      Ich halte es geradezu für eine Unverschämtheit und für eine Anmaßung, den deutschen und europäischen Juden zu unterstellen, daß das „ihre“ Kippa sei. Und sie dann auch noch zu Schtetl-Juden herabzuwürdigen, indem man ihnen den jiddischen Begriff „Jarmulke“ als den ihren empfielt.

      Die letzten Veteranen des alten spartanisch-sozialistischen, heldenhaften und soldatischen Israel flüchten gerade nach Deutschland, weil sie diesen Religions-Fick in Israel nicht mehr aushalten. Und sollen sich dann hier in unserem Land von Ami-Christen erzählen lassen, daß sie sich als brave Juden doch mal besser wieder ihre „Yarmulke“ aufsetzen sollten.

    • Mark sagt:

      Ich habe die Einzelschicksale von französischen jüdischen Familien durch verschiedene Medien mitbekommen. Das Thema interessiert mich aus persönlichen Gründen. Yarmulke sage ich, weil ich in Saint Louis unter Juden lebte und dort dieses Wort gebraucht wurde, ich es daher am besten kenne.

      Was Du mir wieder alles unterstellst…

      Und wie Du mich wieder als „Ami-Christ“ kategorisierst. Du solltest endlich einmal Deine Kategorien/Stereotypen etwas aufweichen und Menschen als Menschen sehen.

  14. Jan sagt:

    Ich denke, wir sind uns zumindest in dem Punkt einig, daß es ein erhebliches Problem ist, daß in Teilen Frankreichs und auch in Teilen Deutschlands das Wort „Jude“ ein Schimpfwort ist.

    Das ist übrigens auch der Grund, warum es mich nervt, wenn linksliberale Allesversteher von „Menschen jüdischer Herkunft“ oder „Menschen jüdischen Glaubens“ fabulieren, um auch ja nicht das Wort „Jude“ benutzen zu müssen.

    • Jan sagt:

      Und noch eine Anekdote zu den jüdischen Vornamen. Die Vorsitzende der hiesigen liberalen jüdischen Gemeinde trägt den erzsemitischen Vornamen Ingrid. Auch der Nachname ist deutsch ohne jüdische Anklänge. In einer Diskussionsplattform im Internet hat mal einer gemutmaßt: „Na, das ist doch wohl ’ne Konvertitin…“ Es ward ihm von kundiger Seite geantwortet: „Nein, ist sie nicht. Nicht jeder Jude muß einen so jüdischen Namen haben wie Lea Rosh.“ 😉

  15. Schtroumpfette sagt:

    Von den Mädchennamen finde ich Lina am besten. Kjella Kristin und Runa Lilith finde ich von der Wirkung her interessant und gut kombiniert. Runa klingt schön – geheimnisvoll. 😉

    Samuel Maurice Elian gefällt mir von den Jungennamen am besten. Jonah Niklas finde ich auch ganz gut.

    Einzeln, nicht wie oben kombiniert, mag ich Felix, Naima, Maxine, Lilou und Charlotte.

    Die Namen der beiden genannten Zwillingspaare, Johanna Luisa & Paul Georg sowie Elias & Jonas, gefallen mir beide gut.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Runa bedeutet meines Wissens auch etwas im Sinne von die Geheimnissvolle. Ich mag den Namen auch gerne.

    • Jan sagt:

      Rein phonetisch finde ich Runa auch ausgesprochen schön, weil der Name sehr feminin, aber eben auch ein bißchen dunkel-geheimnisvoll und etwas kratzig klingt. Eben nicht nach Piepse-Mäuschen…

      Wie man die naheliegende Assoziation zu Runen bewerten sollte, weiß ich freilich nicht so recht. Kann es gar sein, daß hier die Kombination mit Lilith gewählt wurde, um Mutmaßungen irgendwelcher Verdachtschöpfer vorzubeugen?

    • Maria Theresia sagt:

      Kann sein, aber auch phonetisch gleicht das „helle“ Lilith das dunkle „Runa“ aus. Mir persönlich wäre der Name bzw. die Kombi etwas zu kühl, aber die beiden Namen passen ganz gut zusammen und wenn dann der Nachname gut dazupasst, warum nicht.
      Es ist auf jeden Fall ein Name auch für eine erwachsene Frau, nicht nur so eine kindliche Form, da gebe ich Jan auf jeden Fall recht. Menschen sind länger im Erwachsenen-Stadium als im Kindesalter, das darf man nie vergessen.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Andere Formen des Namens sind Rune, Alruna und Alraune, was die Bedeutung irgendwie nahelegt und Der Name stammt aus Deutschland.
      Ich könnte mir auch vorstellen meine Tochter später (Al)runa zu nennen.

    • Maria Theresia sagt:

      Da würde mir trotzdem RUNA am besten gefallen, das a am Ende macht den Namen „weiblicher“ als bei RUNE.
      Rune ist außerdem für mich einfach der Singular zum Plural Runen und Alraune ist eben die Pflanze; hier ist wieder Harry-Potter-Alarm 😉 (Alraunenschreie können Menschen verletzen, Alraunensaft löst den Versteinerungszauber bei Hermine etc.)

    • Rebecca Sophie sagt:

      Geht mir genauso. Ich mag -a-Endungen in den meisren Fällen aber sowieso lieber als -e-Endungen.
      Konsonantenendungen finde ich aber wieder sehr schön.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Aber gab es nicht sogar wirklich eine Pflanze namens Alraune, auch wenn die keine seltsamen Fähigkeiten hatte?

    • Jan sagt:

      Ja, klar, die Alraune halt…

      Ich finde es einfach vernünftig, wenn der Name eines Menschen (und damit auch der Mensch selbst) nicht sofort von dem Klang dieses Namens oder von anderweitigen Assoziationen an diesen Namen überdeckt wird. Auch und vor allen daher (aber nicht nur deshalb) erscheinen mir übliche, langweilige, traditionelle, „normale“ (was auch immer…) Namen einfach besser als Individualismen.

      Diese Überlegung liegt doch wohl auch zum Teil (neben anderem) der Charlotte-Philipp-Masche seit anderthalb Jahrzehnten zugrunde…

      Schopenhauer sagt: „Man gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.“

      Auf das Thema dieses Blogues umgemünzt könnte man vielleicht sagen: „Man gebrauche gewöhnlich Namen und hoffe, daß der Blag was Ungewöhnliches wird. [Am besten aber nicht Pirat, Bankräuber oder Edelnutte.]“

      Ich finde es einfach blöd, den erwünschten Individualismus des Kindes schon in den Namen legen zu wollen. Es ist eine implizite Überforderung.

      Da sind wir Stalinisten uns dann mal wieder mir den Faschisten einig. 😉

    • Maria Theresia sagt:

      Bis auf den letzten Satz vollkommen deiner Meinung!

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich kann mich Maria Theresia nur anschließen. Ich habe nichts gegen ungewöhnöiche Namen, wenn sie nun mal die sind, die den Eltern am besten gefallen. Aber es sollten Namen sein, und die Häufigkeit kein Kriterium bei der Namenswahl.

  16. N.B sagt:

    Namen sind doch nur eine sich ewig wiederholende Mode. Also egal wie die Kinder heißen, dem einen gefällt“s, dem anderen nicht. Wie kann man sich nur so den Kopf zerbrechen über einen Namen? Passt er hier, passt er da, klingt das.komisch? Wird er richtig ausgesprochen? Wen interessiert’s? Hauptsache euch gefällt er und ihr seid zufrieden!

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