Von 12. Februar 2016 41 Kommentare Weiterlesen →

Babynamen der Woche 07/2016

Luca Elias * Henrik * Marina * Sarah Claudia Sabrina * Niklas * Lea Madeleine * Ben Xaver * Fleur Martha Marlene * Yunus * Max Lennis * Thea Amanda * Raik Adrian * Paula Elisa * Jonas Anton * Oskar-Louis * Carl Julius * Mila Louisa * Sophia Anastasia * Lenea Malou * Soraya * Martha-Christin * Noée * Emil Pierre * Vivien Hermine * Leyla Rachél Melek * Finn Friedhelm

41 Kommentare zu "Babynamen der Woche 07/2016"

  1. Rebecca Sophie sagt:

    Henrik * Mir fehlt ein d
    Sarah Claudia Sabrina * Letzteres sind wohl Patennamen, finde Sarah und Sabrina zu ähnlich
    Lea Madeleine * Erste und letzte Silbe gleich, ist mir zu ähnlich
    Ben Xaver * Ich muss immer denken, dass es sich hier um Xavers Sohn handelt. FInde Xaver aber sonst ganz schön, Ben ist mir zu kurz.
    Fleur Martha Marlene * Och nee, Martha und Marlene ist zu ähnlich, Fleur passt nicht, Flora Marlene fände ich schön (trotz Flora und Fauna)
    Yunus * Wohl eine Form von Jonas, ungewöhnlich aber machbar
    Max Lennis * Max ist auch nicht mein Favorit, aber was ist Lennis???
    Thea Amanda * a-A stört mich
    Raik Adrian * Raik ist interssant, mit ZN aber gut vergebbar,
    Oskar-Louis * Ohne Bindestrich ganz nett, Ludwig oder auch Luis fände ich stimmiger.
    Mila Louisa * Der Übergang la-lu stört mich und wird durch das Mi nicht besser
    Lenea Malou * Was ist denn bitte Lenea, eine Mischung aus Lena und Linnea?
    Soraya * Im entsprechenden Kontext schön, in DE würde ich noch einen ZN vergeben
    Martha-Christin * Ausnahmsweise mal ein halbwegs akzeptabler Bindestrich, könnte man trotzdem weg lassen.
    Noée * Aha, eine kreative Abwandlung von Noëlle oder Noa(h)? Muss nicht sein.
    Emil Pierre * Nicht richtig stimmig.
    Vivien Hermine * Passt auch nicht.
    Leyla Rachél Melek * Leyla ist in Ordnung, Rachel auch, allerdings hätte ich mir den Accent gespart, Melek klingt zuerst wie der NN danzu.
    Finn Friedhelm * Friedhelm gefällt mir eigentlich ziemlich gut, ist aber Finn zu ähnlich, wird wahrscheinlich irgendweer mit geehrt.

    • Wenke sagt:

      Ich glaube, Noée ist eine ganz „normale“ französische Form von Noah…
      Rachél und Rachel würde ich ganz unterschiedlich aussprehen.
      Yunus ist eine arabische Form von Jonas (die ich auch an Kindern kenne, deren Eltern „völlig deutsch“ sind.
      Henrik ist auch eine übliche nordische Form von Heinrich.

      Wenke

    • Maria Theresia sagt:

      Die Schreibweise von Noée (mit den 2 e) spricht aber für einen Mädchennamen (vgl. Renée, Désirée…)

    • Rebecca Sophie sagt:

      Okay, Henrik hatte ich schon ein paar mal gesehen, Hendrik empfinde ich aber einfach als vollständiger. Yunus kannte ich bis dato nicht, habe aber auch gefunden, dass das eine arabische Form von Jonas ist. Aber wie würdest du Rachél im Gegensatz zu Rachel aussprechen?

    • Anonymous sagt:

      Ich würde Rachel mit deutscher Erstsilbenbetonung RA-chel aussprechen und Rachél mit Betonung hinten Rach-EL.

    • Jan sagt:

      Ja, in einigen Sprachen steht der Akut ja für Betonung, so im Spanischen. Da man aber doch gerade bei é an das Französische denkt (also eben nicht primär an die Betonung, sondern an die Aussprache als langes, geschlossenes e) drängt sich bei „Rachél“, gerade in Kombination mit Leyla und Melek, schon eher der Verdacht auf, daß die Eltern Geistesschwache (gleich welcher Rasse oder Religionszugehörigkeit) sind, denen die Ehre anzutun, sich über ihrer kuriosen Aussprache-Vorstellungen Gefanken zu machen, kaum angängig ist.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Okay, auf die Aussprache Ra-CHEL wäre ich garnicht gekommen. Französisch wäre aber doch Rachelle, oder? Michel oder Noël ist ja auch männlich…

    • Wenke sagt:

      Zu Noée hat Schtroumpfette ja schon geschrieben. Noah/Noa ist übrigens auch ein Mädchenname. In Israel bei Mädchen sogar verbreiteter, meine ich. Kennt ihr Noah Cyrus? Die Schwester von Miley?
      Noa kommt auch in Dtl. immer mal wieder vor, die Schreibweise wird dann gern für ein Mädchen gewählt.
      Rachel spreche ich Ra-cheel, betont auf der ersten Silbe. Rachel würde ich wohl Ra-chell, betont auf der 2. Silbe sprechen. Oder sogar RaSCHELL. Wobei ich auch dachte, frz. wäre Rachelle.

      Wenke

  2. Jan sagt:

    Soraya: Übrigens haben die zeitgeschichtliche Soraya, die die Deutschen ja so lieb gehabt haben, und der Schah von Persien heute vor 65 Jahren geheiratet… Dazu der heutige WDR-Stichtag (MP3, 5 min).

    Henrik: Der polnische Henryk schreibt sich ohne d, vielleicht kommt die Schreibung daher.

    • Jan sagt:

      Alleseits um Pardon, falsche MP3 verlinkt, und das auch noch bei einer abseitigen Bemerkung. :-/ Hier die richtige

    • Rebecca Sophie sagt:

      Sehr interessant, Kaiserin Soraya hatte ich zwar schon mal gehört, war mir aber gar nicht (mehr?) bewusst.

    • Jan sagt:

      Der Film über die von 2004 lief vor ein paar Jahren mal hier in der Glotze – ist gar nicht schlecht.

      Theodor Heuss soll die übrigens mal als „a domms Mädle“ bezeichnet haben. 😉 Das waren eben noch Zeiten, in denen man nicht von jeder First Lady erwartet hat, daß sie gleichzeitig schön, klug, gebildet, beredt, mildtätig, selbständig, engagiert und obendrein auch noch „normal“ ist.

  3. connywuuh sagt:

    heute viele langweilige bis schlechte Namenskombis dabei. Besonders gut gefallen mir folgende Einzelnamen: Fleur, Martha, Yunus, Thea, Paula, Anton und Hermine. Weniger schön finde ich: Oskar und Lennea. Namen, die wirklich „zum Kotzen“ sind, sind heute nicht dabei.Aber auch der „Hammername“ ist diesmal nicht zu finden.

  4. Schtroumpfette sagt:

    Eine Rangliste kriege ich spontan nicht hin – kann mich nicht entscheiden. Ich kommentiere mal einige Namen, die ich interessant und/oder gut finde:

    Ben Xaver – putzig, aber nicht zu süßlich. Mir ist die Kombi sympathisch.

    Max Lennis – ähnlich interessant wie obige Kombi. Mir ist die Kombi ein klein wenig zu „flott“; durch den Doppelkonsonanten sticht der zweite s-Laut zu sehr heraus, was mich etwas stört, aber ansonsten finde ich diese Kombi auch völlig ok.

    Raik Adrian – super kombiniert! Da stimmt klanglich alles. Einzeln mag ich Raik leider nicht so gern, Adrian finde ich ok.

    Jonas Anton – beide Namen sind zweisilbig, bestehen aus fünf Buchstaben und beide haben die gleichen Vokale: ein a und ein o. Und: bei der Hälfte aller Konsonanten der Kombi handelt es sich um „n“s. Das ist so einiges an Gemeinsamkeiten und/oder Auffälligkeiten, aber das macht mir die Namen jetzt nicht zu ähnlich für eine gelungene Kombi, so dass es aufgezählt wirkt oder so. Nein, die Namen harmonieren gut miteinander und beiβen sich nicht. Eine moderne und peppige Kombi. Einzeln finde ich beide Namen auch ganz gut.

    Carl Julius – zu Julius hätte ich auch Carl mit C dem Karl vorgezogen, denke ich. Das C passt eben besser zum lateinischen Julius. Bei Julian fiele mir die Entscheidung schwerer. Die Endung auf –us ist eben so typisch lateinisch; zu Julian würde ich mich daher leichter zu Karl Julian als Carl Julian hinreißen lassen, aber (wo ich das so geschrieben sehe) mich doch eher für Carl Julian entscheiden, wenn ich mich entscheiden müsste. Wie dem aus sei: Carl stammt von Karl ab und somit lässt sich die althochdeutsche Wurzel auch nicht verwischen. Schein und Sein bleiben zwei paar Schuhe. 😉 Mir gefallen beide Namen sehr gut und die althochdeutsch-lateinische Kombi finde ich auch sehr stilvoll.

    Sophia Anastasia – die gleiche Endung auf –ia stört mich wieder mal nicht sooo sehr, da die Silbenanzahl der Namen unterschiedlich ist. Abgesehen davon, dass diese griechische Kombi leicht pompös auf mich wirkt, gefällt sie mir. Anastasia mag ich besonders gern – wirkt so erhaben.

    Soraya – den Namen habe ich vor Jahren in Frankreich durch eine Schülerin mit algerischen Wurzeln kennengelernt. Noch leicht befremdlich, mag ich ihn sehr.

    Noée – ist die weibliche Form von Noé, welche wiederum die franz. Form von Noah ist. Obwohl Noé häufiger vorkommt als Noée, klingt der Name in meinen Ohren eher weiblich. Das liegt sicher daran, dass Chloé und Zoé beliebte Mädchennamen in Frankreich sind. Zoé gefällt mir von den dreien am besten, dann Noée, Chloé mag ich nicht.

    Emil Pierre – Émile Pierre wäre die konsequent französische Kombi; hierzulande hätte ich auch eher Emil als Émile vergeben, aber so oder so passt mir Pierre nicht wirklich als ZN dazu. Einzeln mag ich beide Namen. Emil war der Name einer meiner Urgroβväter. Sein ältester Sohn, einer meiner Großonkel, wurde ebenso genannt und schließlich heißt mein Onkel mit ZN nach seinem Onkel, der als Teenager im Krieg gefallen ist. Pierre ist einer meiner Lieblingsnamen – in der korrekten französischen Aussprache wunderschön.

    Finn Friedhelm – wenn der Nachname ebenfalls mit F beginnt und dreisilbig ist, hätten wir hier voll die Klimax; naja, oder eher „nur“ eine Klimax und nicht „voll die Klimax“, denn dazu müsste es noch eine Steigerung im „i“ geben…. 😉 Ich fände das gar nicht schlecht. Jedenfalls ist mir die Namenskombi Finn Friedhelm sympathisch. Finn ist modern und klingt flott und frech, Friedhelm bringt etwas Ruhe und Frieden hinein. Das „e“ als letzter heller Vokal der Kombi „sticht“ hier besonders schön schlicht heraus; die Konsonantenfolge „lm“ bietet einen schönen sanften klanglichen Kontrast zum Vorsilbenende auf einem t-Laut.

  5. Mark sagt:

    Vieles wurde schon gesagt. Gerade mit den meisten Kommentaren Schtroumpfettes stimme ich überein, mit dem einen Unterschied, dass mir bei Jonas Anton beide Namen doch zu ähnlich sind.

    Finn Friedhelm habe ich auch sofort als positiv empfunden. Ich mag gelungene Alliterationen, und hier finde ich das FI und das FRI eine schöne Variation sehr ähnlicher Lautfolgen–im Zweitnamen ist dann eben noch eine kräftige Konsonantenballung vorhanden, wobei der Name schön sanft auf LM ausklingt (eine der wenigen weichen Konsonantenballungen, die es gibt).

    Den Namen Friehelm finde ich ganz besonders schön. Namen mit Fried sprechen mich sowieso sehr an, wegen der positiven Konnotationen dieser Silbe und wegen des kräftigen, hellen Klangs. Helm paßt seht gut zu Fried–beides hat etwas mit Schutz zu tun (denn das Wort Frieden hat in seinem Ursprung einen Schutzaspekt als Teil seiner Bedeutung–deshabl sagen wir auch, dass eine Mauer einen Garten umfriedet, usw.).

    Finn ist der in der heutigen Welt problemlosere, modernere Name. Es ist ein schöner flotter Name, wie Schtroumpfette erwähnt. Idealisitscherweise hätte ich persönlich den Namen Friedhelm gerne als Erstname gesehen (wobei Finn dann nicht als Zweitname passen würde), da ich diesen herrlichen altdeutschen Namen ungleich schöner finde. Trotzdem freue ich mich aber über diese Finn-Kombi–es ist die schönste Finn-Kombi, die mir bisher untergekommen ist, und ich finde den Namen Finn auch nach wie vor gut.

    Ben Xaver–

    Xaver ist ein schöner Name, aber er lässt sich wirklich nur mit sehr weichen Namen kombinieren (wegen der kulturgeschichtlichen Bedeutung mache ich in dieser Hinsicht eine Ausnahme bei Franz Xaver). Ben ist ein solcher weicher Name, und so passt es gut. Allerdings bevorzuge ich immer die Vollform Benjamin. Wie Rebecca Sophie sehe ich in Ben immer gleich einen reinen Sohnnamen und denke dann gleich „Sohn des Xaver.“ Benjamin Xaver wäre ja auch sehr schön kombiniert und wirkt auf mich vollständiger.

    Oskar-Louis–

    Diese Kombi mit Oskar gefällt mir ganz besonders gut. Oskar ist auch so ein Name, der am besten relativ weich kombiniert wird, und das Louis fließt hier sehr schön nach, sofern es Louie ausgesprochen wird. Wird das S von Louis mitgesprochen, dann finde ich die Kombi gleich weniger gelungen.

    Noée–

    Wusste gar nicht, dass es im Französischen eine weibliche Form von Noé gibt. Oder verhält es sich wie bei Timothé/Timothée, wo auch die Doppel-E-Schreibweise männlich ist? Sollte dies ein Mädchen sein, so befürchte ich, dass sie in Deutschland sehr oft für männlich gehalten werden wird, oder dass Leute einfach nicht wissen, welches Geschlecht sie jetzt vermuten sollten. Vom Klang her allerdings ein ganz wunderschöner Name. Hier wäre ein Doppelname mit Bindestrich zur Geschlechtsklärung vielleicht gar nicht so verkehrt (Noée-Marie, Noé-Paul).

    Fleur Martha Marlene–

    Fleur wirkt im Deutschen doch irgendwie etwas zu geschnörkelt finde ich, und wenn ich mir die orthographische Eindeutschung vorstelle („Flör“), dann wirkt der Name auf mich für das deutsche Sprachgefühl noch seltsamer. Natürlich ist es im Französischen ein sehr schöner Name.

    Die Folgenamen sind solide und angenehm, und die Alliteration finde ich hier auch gelungen, da die Namen trotz dieser Ähnlichkeit sehr unterschiedlich wirken. Martha Marlene ohnne Fleur hätte ich herrlich gefunden.

    Sonst gefallen mir Henrik und Niklas noch sehr gut.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Schön, dass ich nicht die einzige bin, die sich bei Doppelnamen mit Ben immer fragt wie der Vater heißt. (;

    • mm& mm&mm&mm sagt:

      Hallo :0)
      So einen Kandidaten kenne ich auch… Ben Berhardt.

      Noch eine lustige Variante lag vorletzte Woche auf der Saeuglingsstation.
      Drillinge:
      1. Annamaria Barbara
      2. Annemerle Helene
      3. Annomario Ottoson

      Jaaa…. dem Otto sein Sohn.
      Opa Arnold zu Arno verschliffen zu Anno.
      Opa Mario mit Oma Anna mit Mutter Maria und Schwester Anne.

      Sehr niedlich Variante lach…. in Daenischen wird statt Ben davor -son an den Vatersname angehängt.

      Martha &Marlene
      Kenn ich nur als Zwillings und einmal als Geschwisterkombi.
      Klingt fuer mich zu nah …. Milli Miller Muellerschoen like. Zuviel in einem Namen an Gleichheit auch in Jonas Anton.

      Finn Friedhelm
      Der erste Finnkombi der ertraeglich klingt…

      Das mit dem „Klimax“ haben Sie schoen Beschrieben…
      Mein Favorit ist “ Elvis Silvester“ 2013 vergeben.
      Allerdings ist die Alliteration das Sahnehaeubchen.

      Evangelia
      Lächeln :0)
      endlich noch eine.
      Meine Enkeltochter wurde nach in Englisch Marion und oma oma benannt.
      Maryann Evangelia Reingard. Staubig fast schon archäologisch , aber interessant einzigartig. Die alten Namen sind definitiv wieder im kommen.

    • Wenke sagt:

      Die Drillingskombi ist ja echt heftig. Total durchdacht, mit Hintergrund. Mir wäre es nur viel zu ähnlich und ich frag mich, wie die Kinder letztendlich gerufen werden. Annomario ….. krass.

      Wenke

    • Nadja sagt:

      Ich finde es seltsam, wenn man „Ben“ wegen der Bedeutung „Sohn des“ ablehnt, aber Benjamin unproblematisch vergeben würde. Der „Sohn“ ist da mit zusätzlicher Bedeutung doch weiterhin drin, sodass die Argumentation etwas kurios ist.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ja, aber ben bedeutet einfach nur „Sohn“, so wie i´m Arabischen ibn. Die Juden erhielten (früher) ihre Nachnamen auch nach diesem Prinzib. Wenn Jakob seinen Sohn David nannte, hieß dieser mit vollem Namen David ben Jakob. Ich würde mein kind auch nicht Nilson nennen.
      Benjamin bedeutet hingegen „Sohn des Glücks“, gibt dem Kind also etwas mit auf den Weg, eben Glück. Könnte man wenn ich mich nicht täusche dann auch noch zu Batjamin (Tochter des Glücks abwandeln). Der ZN zu Ben darf also eigentlich nur der des Vaters sein, (oder meinetwegen ein anderer Vorfahr). Bei Benjamin ist aber schon eine „Beschreibung“ des Wortes Sohn vorhanden, so dass keine mehr nötig wird. Außerdem taucht Benjamin schon als vollständiger Name in der Bibel auf, genauso wie zum Beispiel auch Ruben (seht ein Sohn).

    • Jan sagt:

      Ich glaube, die meisten Deutschen oder jedenfalls sehr viele von ihnen werden bei „Ben [Zweitname]“ dieses „Sohn von [Zweitname]“ mithören. Und sei es schon wegen Karl May…

      Die einfachste Möglichkeit, das abzustellen, bestände darin, mit der deutschen Unsitte aufzuräumen, angelsächsische Rufnamen als Vollnamen zu vergeben. 🙄

      Bing, Beng, Bong. Tim, Tam, Tom. Ben-Balla, Jim. Yum. John. Yong-Un. Ben. Plöpp. Piff, Paff. Buzz. Biff.

      Das alles klingt im Deutschen einfach lächerlich, weichlich und schwul. (Die Tage der Hanseaten und Buddenbrooks sind nun einmal vorbei.)

    • Rebecca Sophie sagt:

      Na ja, als Spitznamen sind die meisten auch in Deutschland völlig in Ordnug, gerade wenn sie, was ja bei einigen der Fall ist, wie auf deutsch gesprochen werden. Gegen nichtdeutsche (Voll)namen, die wie deutsche gesprochen werden habe ich auch nichts. Aber ich mag es einfach nicht Spitznamen als Vollnamen zu vergeben, auch, weil die ursprüngliche Bedeutung eben oft nicht erhalten bleibt. Wenn ich meine Tochter Ricky (von Friederike) nenne ist die Bedeutung eben nicht die Friedensreiche, weil das Nameselement Fried nicht mehr da ist. Dass die deutschen gern angelsächsische/amerikanische Namen und Spitznamen vergeben stimmt natürlich (leider) trotzdem.

    • Noefnoef sagt:

      Und dann gibt es auch noch das Berliner Modelabel „Fritzi aus Preußen.“

    • mm& mm&mm&mm sagt:

      Hallo :0)

      Wenke

      ich bin mal deiner Interessanten Frage nach den Rufnamen in meiner Mittagspause nachgegangen.

      1. Annamaria Barbara
      2. Annemerle Helene
      3. Annomario Ottoson

      Also Mutter Maria meint fuers erste nehmen sie die letzten drei Buchstaben.
      Also
      1.ara
      2.ene
      3.son
      Spaeter werden beide Namen ausgesprochen da jeder Name einzeln ja existiert um Verwechslungen mit anderen Familienmitgliedern zu vermeiden.
      Opa Arnold mit oma Louise und Vater Otto mit schwester MERLE
      Opa Mario mit Oma Anna und Mutter Maria Schwester Anne Schwester Lena.

      Die Mutter hatte schon Annalena & Marianna/Marianne & Louise/Louis& Ottokar & Mario/Marion überlegt.

      Und Ottomar analog zu dietmar – von mari berruehmt Ueberlegt. Weil mar-ia-io –

      Dann hat sie alle Anhängsel/Nachsilben gesucht und son gefunden.
      Ottoson.
      Also hat sie namen mit e und a für die eineiigen Maedchen gesucht und dem Maennlichen O gegenüberliegenden gesetzt.
      Alle Namen mit drei Aaa und eee angesehen.

      Emma hat sie auf die Idee mit dem verschleifen mit anno gebracht.
      Emma kommt von erm-gard irm-gard auch in imme umgewandelt.
      Also Arnold zu Arno und dann zu anno.

      Lach bist ja schwangerschaftsbedingt im dauerschonurlaub bei Drillingen.

      Alternativ hatte sich die Familie auf
      1.Marlis Louisa Paris
      2.Merlin Louise Berlin
      3 Marlon Louis London
      Geeinigt.

      Diese wiederum wurden inspiriert von den Zwillingen
      Merlin Berlin Alfried Gottlieb
      &
      Marlon London Alfredo Gottlob
      die sind hier in Stuttgart auf der Strasse spektakulaer geboren worden.

      Lach:0) stuttgart ist das groesste Dorf der Welt.
      Vater der beiden ist der Tierarzt meines Sohns Marian Alexander. Seine kinder, meine Enkelkinder Marlene London&
      Magdalena Paris &Marianne Berlin.

      Lach :0) ich bin ein Trendsetter ; 0)
      Marion
      .

    • Jan sagt:

      Seht Ihr? Es gibt noch schlimmere Landplagen als mich oder irgendwelche Berliner.

      :0)

    • mm& mm&mm&mm sagt:

      :0) ; 0) :0)

      Ich liebe diese Seite.

      Perfektes Smalltalk Thema.

      Immer wenn ich eine Weiterbildung veranstalte werfe ich die Seite an die wand, frage die Teilnehmer wie sie heissen was ihr Lieblingsname wäre und welchen sie ihren Kindern geben Würden
      .
      Tolles Kennenlernspiel.

      Immer wieder interessant was an Antworten kommt.

      Danke für deine Seite lach :0)
      Auf Kinderstationen und in der Gnyn seid ihr Smalltalk-Haupt
      -Thema

      :0) Marion

  6. Jan sagt:

    Finn Friedhelm: Bei Friedhelm kann ich nicht von dem ollen Kanalarbeiter Friedhelm Farthmann absehen. Und im bekannten Gegensatz zu Mark halte ich diese angeblich oder tatsächlich „altdeutschen“ Namen auch nicht für traditionell. 🙂 Sie sind meines Erachtens, je nun, ausgemottet. Etwa so wie die „altdeutsche Tracht“ der 1848er-Sudenten. Traditionen werden geschaffen, Nationen werden gemacht. Der Historismus seinerseits ist in Deutschland fast zweihundert Jahre alt. Na, egal, hier war’s wohl wirklich eher der Onkel.

    Finn: Ich krieg’s einfach nicht aussem Schädel Finn/Fynn/Fünn(…) als Mädchennamen zu hören. Für mich ist das einfach ne Kurzform von Finja, was ja seinerseits wieder eine Koseform von irgendwas sein dürfte.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Na ja wahrschienlich ist doch eher Finja die weibliche Form von Finn.

    • Maria Theresia sagt:

      Kommt nicht Finja von Josefine?

    • Rebecca Sophie sagt:

      Hm, weiß ich nicht, aber bei vielen (kurzen) Namen gibt es ja mehrere Herleitungen. Theoretisch könnte es auch eine Nebenform von Fenja sein (eine nordische Sagengestalt)
      Was ich gefunden habe:
      http://www.vorname.com/name,Finja.html

    • Maria Theresia sagt:

      Ja, kann ja sein, aber ich habe eine Freundin namens Josefine, die Fini genannt wird und ein kleines Mädchen in der Verwandtschaft, das ebenfalls Josefina heißt und Finchen oder Finja gerufen wird.Ich denke, bei uns in der Gegend denkt man eher an einen Ankömmling von Josefine, im Norden mag das durchaus anders sein.

    • Maria Theresia sagt:

      Ich meinte natürlich ABkömmling, leider vertippt.

    • Jan sagt:

      Es sei bitte nur kurz ergänzt, daß die Tatsache, daß ich Finn/Fynn/Fünn als Ischen-Name höre, einfach persönlich Gründe hat – niemand mag sich darum bekümmern. 🙂

      Ich kannte so vor gut zehn Jahren mal ’ne Frau, die ihren eigentliche Vornamen verabscheut hat. Daher hat sie dann ihren Zweitnamen Finja zu Finn verkürzt als Namen geführt. So kam das.

      Wie gesagt, das war vor mehr als zehn Jahren, also lange bevor Finn ein Mode-Jungen-Name geworden ist.

      Nebenbei: Ische für, nun ja, Frau und Mischpoche für Sippschaft sind wirklich charmante Rottwelsch-Hebraismen im Deutschen! :mrgreen: Ischah heißt Frau und Mischpacha/t (aschkenasische Aussprache /mIschpochO/) schlicht Familie.

    • Wenke sagt:

      Ich habe ein Namensbuch, in dem Fin als Kurzform von Josefine/Josephine aufgeführt ist.
      Das fand ich sehr interessant, zumal Max (von Maximiliane), Hansi und Fritzi ja auch Mädchennamen sind.
      Fritzi ist hier(Berlin) übrigens wieder gängiger, ja, als eingetragener Mädchenname.Finde ich toll!

      Wenke

    • Jan sagt:

      Fritzi als Mädchenname könnte vielleicht auch durch die Schauspielerin Fritzi Haberland (Engagement beim Staatsschaupiel Stuttgart und gerade zu Gast in meiner Stadt. 🙂 Auch bekannt aus diversen Fernsehfilmen…) wieder einen Schubs bekommen haben?

      Daß Fritz als Jungens-Name offenbar wieder in den Startlöchern liegt, finde ich gut.

    • Noefnoef sagt:

      Ups, falsch kommentiert. „Fritzi aus Preußen“ ist ein Berliner Modelabel, das vielleicht auch dazu beigetragen hat, dass der Name zunehmend beliebter wird. Ich habe ihn zumindest in dem Zusammenhang das erste Mal wahrgenommen.

  7. mm& mm&mm&mm sagt:

    Hallo :0)

    hier gabs Zwillinge von Eltern 1 und Eltern 2 vom weiblichen Geschlecht.

    Martina Fritzi Johanna
    & Martine Fritzi Christine

    Und die hatten die biologische maennliche Seite durch Co-Elternschaft gelöst.

    Ein ganz bekanntes weitdiskutiertes Buch von diesen Phänomen hat sie auf diese Idee gebracht. Der AUtor hat zwei Toechter , eine davon heisst Fritzi.
    LACH :0)
    Zitat “ dieses Kind hat Elter 1 Elter 2 Elter 3 im Wechsel. Quasi drei VAeter eins mit Würstchen und zwei ohne und alle benehmen sich wie Muetter. Der Jochen ist eine Single-mum-by choice “

    Anscheinend kennt jeder in der queeren Szene dieses Buch.
    Marion

  8. Sabina sagt:

    Mir gefallen diese Woche:

    Niklas * Lea Madeleine * Jonas Anton * Mila Louisa * Sophia Anastasia * Vivien Hermine

  9. celia sagt:

    mir gefallen:

    Carl Julius
    Emil Pierre
    Jonas Anton
    Oskar-Louis
    Henrik

    Fleur Martha Marlene
    Vivien Hermine
    Paula Elisa
    Sarah Claudia Sabrina
    Lea Madeleine
    Thea Amanda
    Sophia Anastasia
    Martha-Christin

  10. Felicitas sagt:

    Hallo,
    ich wollte mal fragen, woher Ihr die Namen habt. Der Name unserer Tochter ist nämlich dabei und die Kombi ist glaub nicht soooo häufig.
    Grüßle

    • Knud sagt:

      Wir finden die „Babynamen der Woche“ in den Babygalerien der Geburtskliniken, standesamtlichen Nachrichten und Geburtsanzeigen in Zeitungen.

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