Babynamen der Woche 10/2020

Matwej (m) * Mats * Marek * Jessica * Philippa Malie * Lina * Ida-Martha * Leni Maria * Brina * Amelie Maria Elisabeth * Amelie Isabell * Leya * Elara * Frieda * Sofia Felicia * Elena Muriel * Solea * Emilia Aurelia * Clara * Theresa * Lilian Marie * Johanna Sinikka Élodie * Nicolas Alexandru * Jakob * Adrian * Raphael Andreas * Leonard Johannes * Anton Jonathan * Konrad * Leander David * Oscar-Otto * Jaron * Miron Daniel * Marlon Christoph * Clemens * Levin * Valerian

Zwillinge:

  • Paul Otto & Sam Leon
  • Julian & Adrian


Die „Babynamen der Woche“ – das sind schöne, furchtbare, normale, exotische, verrückte, lächerliche, populäre und ungewöhnliche Vornamen von Neugeborenen der letzten Tage. Willkürlich ausgewählt von der Redaktion dieses Blogs und keinesfalls repräsentativ. Verzeichnis aller bisherigen Babynamen der Woche

42 Gedanken zu „Babynamen der Woche 10/2020“

  1. Viele schöne Namen diesmal dabei.

    Mir bislang völlig unbekannt sind nur:

    Matwej – sah für mich zuerst so aus, als wäre das w versehentlich reingeraten, aber laut Lexikon ist es die russische Form.

    Sinikka – finnisch?

    Brina, Malie, Solea und Miron sind mir, glaube ich, auch noch nie begegnet.

    Wahlpflicht-Spiel:
    Sofia Felicia
    Raphael Andreas

    Mir gefallen auch:
    Clemens
    Jakob
    Adrian
    Clara
    Theresa

    Gut gewählt/kombiniert finde ich noch
    Anton Jonathan
    Leander David
    Leonard Johannes – ich mag Leonard nicht so, aber mit Johannes ist es eine runde Kombination
    Levin
    Miron Daniel
    Valerian
    Elena Muriel
    Amelie Maria Elisabeth – mit Amelie habe ich es nicht so, aber mit Maria und Elisabeth wird es eine schöne runde Kombi
    Amelie Isabell (lieber Isabel ider Isabelle, Isabell sieht für mich falsch aus), Kombi ist nicht ganz so rund wie die obige
    Lilian Marie
    Frieda
    Solea
    Jessica
    Johanna Sinikka Elodie – wenn die Zweit- und Drittnamen gut begründet sind

    Viele Grüße

    Antworten
  2. Mir gefallen heute auch sehr viele Namen.

    Aurelia- momentan einer meiner liebsten weiblichen Namen (bekomme selbst in zwei Monaten eine Tochter, leider ist mein Mann gegen Aurelia)
    Philippa- klassisch, vergleichsweise selten und schön
    … Maria Elisabeth als Zweit/ und Drittnamen finde ich ebenfalls sehr schön. Ich mags gerne klassisch.

    Bei den Jungen gefällt mir heute besonders:
    Nicolas- wäre ein Favorit für einen zweiten Sohn gewesen
    Clemens
    Konrad (obwohl mir der Klang germanischer Namen meist nicht sehr zusagt).

    Antworten
    • @Marthe: Sehr wahrscheinlich wird die Kleine mit Rufnamen Lucia heißen (Luzia gesprochen), am Zweit-und Drittnamen “arbeiten” wir noch.

      @Admin: Vielen Dank für’s Korrigieren meiner Schreibfehler

  3. Wahlpflicht (Uhh, endlich mal viel Auswahl!)
    Philippa Malie * wie schon gesagt: Klassisch, aber nicht langweilig. Mich stört nur das pferdige. Malie finde ich zwar zu weich, aber es überrascht (im positiven Sinne, das mag ich), da eine Marie erwartet wird.
    Clemens * aktueller, absoluter Lieblingsname – zeitlos, eindeutig, schöne Bedeutung, bekannt, aber nicht häufig.
    Johanna Sinikka Élodie * wie schon oben gesagt: Wenn die Zweit- und Drittnamen gut begründet sind, finde ich es mit der klassischen Johanna gut kombiniert.
    Leonard Johannes * die Vokale wiederholen sich, dadurch wirkt es passend, beides klassisch, top kombiniert

    Wild geschüttelt
    Philippa Johanna – da mag ich das Zusammenspiel der Doppelkonsonanten, die in beiden Namen vorkommen
    Frieda Elisabeth
    Clemens David Nicolas
    Paul Jonathan

    Mein Senf
    Anton Jonathan * Ida-Martha * Sofia Felicia * Die Namen klingen für mich phonetisch gedoppelt und dadurch wie gestottert/aneinander gereiht. Aber absolut keine No-Gos.
    Brina * Ich schenke eine Sa- und schraube die Zeit 30 Jahre zurück
    Leya * immer die alte L.
    Jakob * phonetisch passt er mit dem weiche Ja- in die Mode, dazu noch aus dem derzeit beliebten AT. Was auch modisch ist: die Bedeutung ist egal. Ja, rein theologisch ist es nicht eindeutig – “Dieb” ist aber die Bedeutung, die geläufig ist.
    Oscar-Otto * nee, irgendwie zu viel retro, zu viel O und der lästige Bindestrich
    Paul Otto & Sam Leon * da hat Paul aber Glück gehabt.
    Julian & Adrian * gelungen, da verschiedene Buchstaben, recht verschieden, beide klassisch (anmuten), beide in etwa gleich häufig/bekannt, der eine weich, der andere härter, und trotzdem die verbindende Endsilbe.

    Antworten
  4. Julian und Adrian gefällt mir besonders gut, beides lateinische Namen, beide bekannt und gleich Buchstabenzahl, ähnliche Endung, perfekt.
    Paul und Sam, würde Sam englisch aussprechen, deshalb hätte ich Paul und Otto als Erstnamen gewählt….

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  5. Bin immer wieder begeistert, wenn hier ein Miron auftaucht. So wollten wir unsern zweiten Sohn nennen, doch dann entschied meine Frau, unsern Sohn doch nach ihrem Vater Stefan zu benennen. Traure dem Namen Miron schon ein wenig nach, obwohl ich auch voll hinter dem Namen Stefan stehe.

    Miron Daniel–Bei Miron hört man das Wort “Myrrhe” heraus, und das bedeutet dieser ursprünglich griechische Namen auch. Es handelt sich um einen griechisch-orthodoxen Heiligennamen. Mir ist er aus Rumänien, dem Heimatland meiner Frau, bekannt. Einer ihrer Urgroßväter hieß Miron, was uns auf den Gedanken brachte, diesen wohlklingenden alten Namen auch für unsern zweiten Sohn zu verwenden. Daniel ist auch ein in Rumänien sehr häufiger Name, genau in dieser Form (kein Unterschied, im Schriftbild, zum Deutschen). Deshalb tippe ich hier auf ein rumänisches Kind. Unser erster Sohn heißt nach dem Bruder meiner Frau mit Zweitnamen Daniel.

    Nicolas Alexandru–die Form Alexandru gibt es nur im Rumänischen, deshalb tippe ich hier auch auf ein rumänisches Kind. Nicolas ist nicht die traditionelle Form des Namen in Rumänien–die wäre Nicolae, gesprochen Nikola-je. Dieser Namen ist nicht so sehr durch den Diktator Nicolae Ceaucescu in Rumänien in Verruf geraten, als dass er einfach al sehr altmodisch gilt. Denn sehr, sehr viele alte Männer in Rumänien hießen Nicolae (inzwischen sind die meisten aber schon verstorben)–es war einer der häufigsten Namen in Rumänien. Deshalb bevorzugen heutige Rumänen ausländische Formen des Namens, vor allem Nicolas. Auch meine Frau wollte unserm ersten Sohn eine ausländische Form des Namens verpassen–sie mochte russische Nikolai. Ich sagte dazu nein; mir war es wichtig, unsern Kindern traditionelle rumänische Namensformen zu verpassen, da es mir als Kind aus zwei Kulturen auch immer wichtig war, einen Namen aus meiner Mutterkultur zu haben (in diesem Fall, USA–Mark Peter ist ein in den USA total typischer Name). Meine Frau wollte aber auf keinen Fall das altmodische Nicolae–und so nannten wir unsern Sohn nach meinem Bruder Tim, Timotei.

    Antworten
    • Mark:
      Timotei und Miron hätte ich auch total schön zusammen gefunden. Wie hättest du Miron betont, ich schätze auf der ersten Silbe?
      Und würdest du das r rollen?
      Stefan ist natürlich auch schön, auch wenn es ein häufigerer Name ist.

    • @Annemarie: In Rumänien betont man den Namen auf der zweiten Silbe:
      Mi-RON. Ich hätte den Namen aber deutsch ausgesprochen, als MI-ron. So spreche ich auch Stefan aus, obwohl meine Frau, dem Rumänischen gemäß,
      Ste-FAN sagt. Finde es okay, Namen einzudeutschen, wenn sie sich leicht eindeutschen lassen. Ihr sprecht ja wahrscheinlich den rumänischen Namen Eurer Tochter auch deutsch aus.

      @Ruth: Ja, die Rumänen rollen das R so, wie die Italiener es auch rollen. Ich selber kann das gar nicht–habe versucht es zu lernen (schließlich heißt meine Frau ja auch MaRia), aber habe dann irgendwann aufgegeben.

      Den Namen Miron gibt es auch in Griechenland und Russland. Wie genau er da ausgesprochen wird, kann ich nicht absolut beurteilen, aber ich bin ziemlich sicher, eher so wie im Rumänischen als wie man ihn intuitiv im Deutschen aussprechen würde.

      Danke, Ruth, für das Kompliment zu den Namen.

    • Ob wir unsere Tochter korrekt rumänisch sprechen, weiß ich ich, wohl eher nicht, schon weil ich das r für gewöhnlich nicht rolle 🙂 Aber wir betonen die 2. Silbe, so habe ich den Namen kennengelernt, auch wegen der Betonung des verwandten Namens (Aurelia) finde ich es schlüssig. Nicht wenige betonen aber auch Silbe 1. Sie hört auf beides.

    • Die unterschiedlichen Betonungsweisen finde ich sehr interessant.
      Ich hätte Miron, Aurelia und Aurica auf der ersten Silbe betont. 🙂

  6. Ranking:

    Mädchennamen:
    1. Frieda
    2. Clara
    4. Theresa
    5. Emilia Aurelia

    Ida und Martha mag ich beide als Einzelnamen sehr, aber irgendwie als Kombi nicht.

    Jungennamen:
    1. Konrad
    2. Miron Daniel
    3. Clemens
    4. Jakob
    5. Paul Otto

    Ungewöhnliche Namen:
    –Solea: klingt für mich im deutschen Kontext nach Markennamen, vom Stil her. In Deutschland lieber Sonnhild.

    –Brina: Hat was. Finde ich eigentlich ganz hübsch, würde aber doch bei der Tradition bleiben und Sabrina wählen.

    –Johanna Sinikka Elodie–stark kulturell durchmischte Kombi. Die Eltern fühlen sich im globalisierten Zeitalter wohl. Von Klang und Wirkung her finde ich Sinikka und Elodie beide sehr hübsch. Wären mir beide in Deutschland aber zu wurzellos. Trotzdem hat diese wild zusammen gewürfelte Kombi etwas interessantes und faszinierendes. Johann ist der bodenständige Rufnamen.

    Antworten
  7. Wahlpflicht:

    Raphael Andreas
    Nicolas (Alexandru) – lieber Nicolas Alexander

    Alexandru ist rumänisch und würde nur bei einem Bezug zu Rumänien Sinn machen. Ansonsten wäre Nicolas Alexander heute meine Nr. 1 gewesen. Nicolas ist wirklich ein sehr schöner Name. Ein Junge kann gut damit leben. Der Name ist recht zeitlos, er passt zu einem Kind, aber auch zu einem Jugendlichen und zu einem Erwachsenen.
    Raphael finde ich beinahe genauso schön, ist auch einer meiner Lieblingsnamen. Mit Andreas ist der gesamte Name eine schöne biblische Kombi, die gut zusammen passt. Andreas kann aber auch eine Nachbenennung sein.

    Und die Mädels:
    Theresa
    Johanna (Sinikka Élodie)

    wild geschüttelt gefallen mir:
    Theresa Felicia
    Johanna Isabel
    Emilia Theresa
    Clara Emilia
    Konrad Raphael

    ______

    weitere schöne Namen:

    Leander David
    Jakob
    Leonard Johannes – ich würde lieber Leonhard schreiben.

    Konrad – so hieß mein Opa, ein alter deutscher Name. Ich könnte mir vorstellen Konrad zu vergeben, würde aber als Ausgleich einer etwas jünger wirkenden Zweitnamen dazu nehmen, zum Beispiel Konrad Raphael oder Konrad Leonhard

    Amelie Maria Elisabeth – Amelie finde ich in Ordnung. Maria und Elisabeth geben dem ganzen Namen eine christliche Note.

    Amelie Isabell – hier stoßen ie und I aufeinander, das ist vielleicht ein bisschen ungünstig. Sonst aber auch okay. Ich würde lieber Isabel oder Isabelle schreiben.

    Lina – mag ich nur mit einem guten Zweitnamen, zum Beispiel Lina Johanna oder Lina Theresa. Und ich mag Lina, weil es eine alte deutsche Kurzform ist. Aber häufig ist Lina natürlich trotzdem und süßlich klingt der Name auch. Aus diesen Gründen würde ich Lina wohl nicht vergeben.

    * Ida-Martha * Leni Maria * Frieda – sind alle drei okay. Ich würde nur bei Ida Martha den Bindestrich weglassen und aus Leni eine Lena machen. Lena klingt einfach erwachsener als Leni. In der Familie kann man trotzdem Leni rufen.

    Sofia Felicia – ich mag Sophia mit ph lieber. Sophia ist ein sehr schöner Name. Die doppelte Endung -ia finde ich nicht so gut.

    Emilia Aurelia – auch hier stört mich die doppelte Endung -lia. Einzeln mag ich beide Namen.

    Jessica – ist heute unter Kindern selten. Jennifer und Jessica waren Modenamen in den 80er Jahren. Jessica gehört aber zu den englischen Namen, die ich noch ganz gut finde. Würde ich zwar selbst nicht vergeben, finde ich aber auch nicht schlimm. Jessica wird manchmal sogar deutsch ausgesprochen.

    Lilian Marie – ganz süß, Lilian ist eine schöne Alternative zu Lilly.

    Oscar-Otto – das sind mir zu viele o. Ist mir auch insgesamt zu sehr auf Retro getrimmt. Der Bindestrich ist sowieso überflüssig.

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  8. Top-5 der Mädchennamen:

    Johanna Sinikka Élodie
    Emilia Aurelia
    Elena Muriel
    Lina
    Sofia Felicia

    Top-5 der Jungennamen:

    Nicolas Alexandru
    Leander David
    Leonard Johannes
    Clemens
    Marlon Christoph

    Valerian mag ich auch – und einzeln noch Raphael.
    Die Zwillingsnamen Julian & Adrian finde ich gut gewählt.

    Antworten
  9. Mädchennamen:
    1.) Johanna – finde ich zeitlos und bodenständig
    2.) Philippa – zeitlos und sportlich
    3.) Lina – würde ich als Carolina vergeben, den finde ich sehr melodisch
    4.) Martha – erinnert mich an eine Bäckerin, lecker
    5.) Theresa – finde ich sehr vornehm
    6.) Clara – würde ich als Clarissa vergeben

    Jungennamen:
    1.) Leonard – finde ich sanft und melodisch
    2.) Clemens – zeitlos und erfrischend
    3.) Jonathan – ich mag die Bedeutung
    4.) Leander – finde ich sanft und blumig
    5.) Raphael – klingt nach jmd “mit Biss”
    6.) Nicolas – finde ich zeitlos und melodisch

    Sehr gelungen, wenn auch recht retro, finde ich die Zwillingsnamen:
    Julian & Adrian – ähnlich, klingt aber trotzdem nach 2 eigenständigen Personen

    Antworten
  10. Meine Top 5:
    1. Frieda- einer meiner absoluten Lieblingsnamen, ein deutscher Klassiker mit toller Bedeutung und international machbar.
    2. Ida- habe ich schon vergeben, so heißt meine Hündin;)
    3. Clara- schlicht und schön, ich muss immer an Clara Schumann denken.
    4. Aurelia- etwas blumig und mir persönlich zu lang, um ihn zu vergeben, aber sehr hübsch.
    5. Johanna- geht immer.

    1. Konrad- würde toll zu Frieda passen.
    2. Levin- ich mag die Bedeutung und den Klang, habe aber Bedenken dass andere Menschen ihn wie Kevin aussprechen könnten.
    3. Clemens- tolle Bedeutung, ich kenne allerdings nur katholische Namensträger.
    4. Jaron- wie Aaron, nur mit einem J am Anfang, und schon wirkt es auf mich wie ein komplett anderer Name.
    5. Johannes-siehe Johanna.

    Antworten
    • @Linn

      Zu Levin kann ich dir sagen, dass der Name leider auch wie Kevin ausgesprochen wird. In einem Fall sprechen die eigenen Eltern Levin wie Kevin aus. Und sie verbessern Leute, die Levin deutsch aussprechen, was ja meiner Meinung nach die richtige Aussprache ist.

      Ich kenne aber auch einen Levin, der deutsch ausgesprochen wird, eben „Leevin“. Ich mochte Levin mal ganz gerne. Wegen dem Problem mit der Aussprache mag ich ihn jetzt gar nicht mehr. Schade um den schönen Namen.

    • Zu Levin:
      Ich glaube, im Schwäbischen wird das eher Läwin als Leewin gesprochen. Das ist wohl so ein Name, wo die Aussprache regional unterschiedlich sen kann, ähnlich wie beo Sophie, Esther, Valentin, Veronika…

    • Ich steuere Paula zu: Baula oder Paula?
      Und David, den ich als Dawied eigentlich sehr mag, aber das ist mir zu bunt, fast so bunt wie Jannik-Schreibweisen: Dawied, Dawitt, Dafied, Dafitt.

  11. Ich habe noch ein paar Schulanfänger-Namen der Woche: An der Schule meiner Tochter war Schulschnuppern für die künftigen Erstklässler.
    Aufgefallen sind mir die Namen:
    F.abjan, S.tanislaw, H.ana, L.iya und T.iffany.
    Im Gedächtnis geblieben sind mir noch:
    L.evi, L.iam, E.lisabeth, L.eni und M.arie L.arissa.

    Antworten
    • Hana kenne ich im indischen und irakischem Zusammenhang. Find ich gar nicht so übel, die Verbindung dezent zur Kultur zu behalten.

    • Ich kenne Hana als tschechische Form von Hanna. Diese Hana war ein Mädchen.
      Aus iranisch/ syrisch/ türkischem Kontext kenne ich Hana/Hanna auch als Männernamen

  12. Dieses Mal sind wirklich viele schöne Mädchennamen dabei, bei den Jungen gibt es auch einige, die mir gut gefallen.

    Mädchennamen und Jungennamen, die immer gehen:

    Ida-Martha, aber bitte ohne Bindestrich. Ida finde ich mittlerweile sehe süß, Martha ist wie Frieda und Wilma ein Name, dessen Beliebtheit mir sich einfach nicht erschließen will. Er klingt für mich so altmodisch und sperrig, liegt vielleicht auch daran, dass ich eine Urgroßtante Martha hatte, an die ich immer denken muss, und die als ich sie kennen gelernt habe, schon über neunzig war.

    Leni Maria, ich finde die Kombi wirklich gelungen, die ehrwürdige Maria holt die süßliche Leni auf den Boden. Maria gefällt mir gut, eine meiner liebsten Großtanten hieß so, daher ist der Name bei mir sehr positiv besetzt, ich finde auch, dass er irgendwie mehr Charakter hat als die häufigere „Marie“, die ich wegen „Marie Müller/Mustermann“ immer als etwas unwirklich empfinde.

    Amelie Maria Elisabeth, auch wenn mir drei Namen eigentlich zu viel sind, finde ich die Kombination sehr gelungen, alle drei greifen „a“ und „i“ auf und kommen insgesamt mit nur drei Vokalen aus. Amelie finde ich ganz hübsch, er stand sogar in der Namens- Endauswahl meiner kleinen Schwester, da ich aber eine mir recht unsympathische Amelie kenne, war ich sehe froh, dass meine Eltern sich für den andere Namen entschieden haben.
    Elisabeth mag ich seit ich vier Jahre alt gewesen vk. , meine Baby Born hat so gehießen, sehr zu Bestürzung meiner Mutter, die den Namen total altmodisch fand. Ich merke, heute sind viele Assoziations-Namen da^^
    Amelie Isabell, ist auch nett, wenngleich ich „i“ auf „i“ etwas ungünstig finde.
    Im Allgemeinen mag ich Amalia einfach lieber.

    Emilia Aurelia, die doppelte „lia“ Endung ist ein wenig zu viel, aber Emilia finde ich, anders als Emil sehr schön und zeitlos. Aurelia „die Goldene“ hat eine schöne Bedeutung, ist mir persönlich ein wenig zu pompös, finde ich als Zweitname aber vollkommen okay.

    Jakob, ja, die Sache mit den unterschiedlichen, stellenweisen negativen Bedeutung ist ein bisschen blöd. Obwohl die Ursprungsbedeutung „Gott möge schützen“ sehr schön ist. Aber das Leah „Wildkuh“ heißt, hält die Leute ja auch nicht davon ab, den Namen zu vergeben. Ich mag an Jakob, ähnlich wie bei Theresa, dass der Name zwar geläufig ist und einen schönen Klang hat, aber nicht so häufig vergeben wird.

    Leonard Johannes ist eine gelungene Kombination, aber nicht ganz mein Fall, liegt vielleicht auch daran, dass ich Johannes nicht mag. Leonard ist okay, die Kurzform Leo finde ich aber frischer und peppiger.

    Leander David, hätte ich vom Sprachfluss als David Leander besser gefunden, bei Leander muss ich immer an den Leoparden aus „Die Schule der magischen Tiere“ denken.

    Clara und Theresa gefallen mir beide sehr gut. Clara gehört zu meinen Lieblingsnamen, Theresa ist ein Name, den jeder kennt, der aber nicht häufig ist, was auch etwas hat.
    Da ich ein Fan von Zweitnamen bin, ich beiden einen gegönnt. Clara Luise und Theresa Lenora fände ich ganz hübsch.

    Kommen wir nun zu den anderen Namen:

    Elara (meine Autokorrektur hat sich gerade hartnäckig geweigert, den Namen zu schreiben und schlägt Ella, Elise und warum auch immer El-Arjan vor). Mir gefällt der Name ausgesprochen gut, er klingt exotisch und gleichzeitig durch „lara“ vertraut.

    Lilian Marie, eine schöne Kombination, da passt die weicher klingende Marie tatsächlich besser als Maria. Lilian finde ich klanglich sehr schön, das Schriftbild sieht auch gut aus und er endet auf einen Konsonanten; was ich hier sehe schön finde. Ich mag Lily auch sehr gerne, Lilian gefällt mir aber noch einen Tick besser, vielleicht weil er nicht so häufig ist, Lily kann man als Koseform ja noch immer draus machen.

    Johanna Sinikka Elodie, eine ungewöhnliche, aber klanglich überraschend schöne Kombination, Sinikka habe ich noch nie gehört, verleiht Johanna aber das gewisse Etwas, Elodie gefällt mir sehr, ein weicher Name, der durch das „d“ nicht zu zuckersüß wird.

    Nicolas Alexandru, wäre als Nicolas Alexander Platz 1 gewesen. Bei entsprechendem Hintergrund ist Alexandru vollkommen okay, aber die „u“-Endung zieht den Namen in die Länge und lässt ihn schwerer wirken. Nicolas mag ich sehr gerne, viel lieber als Niklas, von denen ich einige in meinem Alter kenne.

    Jaron, mag ich sehr, klingt frisch und zeitlos.

    Namen, die mir heute nicht gefallen:
    Oscar-Otto, der Bindestrich setzt der Alliteration die Krönung auf. An Oscar kann ich mich langsam gewöhnen, an Otto nicht, ich mag weder den Klang noch das Schriftbild und zu Oscar passt er auch nicht wirklich.

    Marlon Christoph, beide Namen sind gar nicht mein Fall, Christoph klingt ohne das „er“ für mich immer unvollständig und bei Marlon stört mich irgendwas am Klang, dass ich nicht so recht benennen kann.

    Matwej, das Schriftbild ist gewöhnungsbedürftig und über die Aussprache bin ich mir unsicher.

    Die Zwillinge Julian und Adrian gefallen mir aus den gleichen Gründen wie euch, durch die Endung sind sie verbunden, haben aber durch die erste Vorsilbe noch genung Individualität.

    Dies kann man von Paul Otto (schon wieder Otto!) und Sam Leon leider nicht sagen. Die Namen passen gar nicht zusammen. Ich spreche Paul deutsch und Sam englisch aus, das passt schon mal nicht zusammen. Sam gehört zu meinen Lieblingsjungennamen, aber Leon passt nicht so recht. Paul Otto klingt klassisch (Paul) und altmodisch (Otto) und Sam Leon modern (Sam) und 0815 (Leon). Otto könnte der Opa sein, bei Leon kommt das zeitlich nicht hin, oder?

    Ich wähle Clara, Lilian Marie und Jaron.
    Wild geschüttelt
    So(ph)ia Elara
    Clara Maria
    Sam Nicolas

    Antworten
    • @ Miez:
      Du empfindest Marie als häufiger als Maria? Das kann ich nicht bestätigen. In den aktuellen Toplisten ja, generationsunabhängig ist Maria aber zumindest in meinem Umfeld um ein Vielfaches häufiger und selbst bei Kindern kenne ich persönlich, glaube ich, mehr Marias als Maries.

      Dafür ist Jakob, den du als nicht so häufig bezeichnest, in meinem Freundes- und Bekanntenkreis neben Johannes der am häufigsten vergebene Jungenname.

      Christoph und Christopher: Mir gefallen beide Formen. Christoph empfinde ich als vollständig, auch wenn es ursprünglich die Kurzform von Christophorus ist. Das -er bei Christopher empfinde ich eher als unnötiges Anhängsel bzw. ist Christopher halt die englische Form.

      Finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich Namen wahrgenommen werden die Häufigkeit ist, glaube ich, wirklich zum Teil sehr regional und umfeldabhängig.

    • Zu Maria:
      Ich komme tatsächlich aus Süddeutschland (RLP), hier heißen die älteren Damen (ab 50+) häufiger Maria als Marie, wobei ich Marie bzw. tatsächlich „Mariechen“ auch schon einige Male gelesen haben. Bei den jüngeren Frauen insbesondere bei den Kindern, Teens und Tweens ist der Name Marie viel häufiger, mir sind bis jetzt nur zwei Marias in meinem Alter begegnet (ich bin Mitte zwanzig), und eine davon in der Kombination Anna-Maria.
      Während meiner Praktika und bei meinen Nachhilfeschülern ist immer mal wieder eine Marie dabei (drei Marys hatte ich auch schon) aber an eine Maria kann ich mich nicht erinnern. 🙂
      Auch bei den Zweitnamen lese ich viel häufiger Marie als Maria, diesen Namen trägt alle paar Monate mal ein Mädchen in den Geburtsanzeigen der Zeitung.
      Apropos Maria, Mia schlägt hier Marie und Maria auch hoch.

      Johannes ist hier häufiger als Jakob (wobei der Name hier auch nicht super beliebt ist) Jungen, die Johannes heißen, kenne ich eine Handvoll, die sind meistens wie die Maries jünger als ich.
      Einen Jakob kenne ich nicht mal vom Hörensagen. Gelesen habe ich den Namen in unseren Familienchroniken der Zeitung vielleicht zwei oder drei Mal.

      Es ist aber wirklich spannend wie unterschiedlich die Namen regional verteilt sind.

    • Bei den Marias, die ich kenne, ist der Katholizismus hoch im Kurs, v.a. als Zweitname.
      Die Maries sind fast alle <20 und tragen den Namen als Zweitnamen.Eine ü70 trägt ihn als Erstnamen, wo ich ihn tatsächlich auch ganz schön finde, da er in der Altersklasse nicht so ausgelutscht ist. Und als Erstnamen wird Marie in meiner Umgebung ohnehin eher selten vergeben (je nur einmal ü70, ü30, Teenager, Grundschule).

      Daher ist meine Assoziation wohl: Maria: Katholisch
      Marie: Unkreativer Zweitname, der immer passt. Zweitname der Schwester meistens Sophie.

  13. Ich wähle heute
    Frieda, Clara, Elena Muriel & Jakob, Konrad und Clemens

    Anton finde ich toll, Jonathan als Zweitname dazu ist allerdings nicht so geschickt. Hier wiederholen sich nicht nur die Vokale, (was mir grundsätzlich gefiele,) sondern auch noch die Konsonanten. Dadurch wirkt die Kombi irgendwie gestaucht auf mich.

    Philippa Malie – ich will die ganze Zeit Philippa Mali-je lesen, also mit hörbaren E. Und korrigiere mich dann, denn ich gehe davon aus, dass der ZN Ma-li gesprochen wird. Philippa Amalie ist mir näher.

    Matwej (m) gefällt mir richtig gut, mit dem entsprechenden Hintergrund.

    Einzeln mag ich noch Martha, Maria, Marie, Nicolas, Oscar & Daniel recht gerne.

    Antworten
  14. * Mats – Mats oder Mads mag ich gar nicht. Ich finde den Namen als Erwachsener immer komisch…trotz dem recht männlichen Promis.

    * Philippa Malie – Phlippa gefällt mir super gut. Leider habe ich einen Philipp in der Verwandstschaft und werde deswegen meine Tochter (die übrigens schon 3 Tage überfällig ist) nicht so nennen:D. Malie hat einen sehr schönen Klang, aber ich assoziere leider immer Anomalie damit….ziemlich blöd von mir, aber ich kanns nicht ändern:D:D

    *Amelie Maria Elisabeth – Mein heutiger Favorit, einfach klassisch schön.

    *Emilia Aurelia – Ich liebe Mädchennamen die auf Lia enden, aber zwei in einem find ich zu viel.

    *Lilian Marie – noch ein Favorit!

    *Raphael Andreas + Leander David sind heute meine männliche Favoriten, wobei ich Andreas nicht vergeben würde, weil ich zu viele Andrease kenne:D.

    *Oscar-Otto – zu viel des Guten!

    *Clemens – Clemens mögen ja viele, ich mag den Klang aber überhaupt nicht.

    Zwillinge:

    *Paul Otto & Sam Leon – So verkehrt finde ich die Kombi gar nicht. Aber mich stören Namen aus anderen Sprachen auch nicht (auch nicht zu deutschen Nachnamen, denn dann könnte man ja fast nix vergeben.)

    *Julian & Adrian – beides solide Namen, aber ich mag es nicht, wenn sich Geschwisternamen ähneln, bei Zwillingen schon gar nicht. Aber das ist meckern auf hohem Niveau und einfach nur Geschmackssache.

    Antworten
    • Auch bei dir ist meine Neugierde zum Namen deiner Tochter groß: Namen tatsächlich zu vergeben ist ja nochmal was anderes, als in 15min am Freitagmorgen mal eben was zu überlegen.

  15. Ich wähle Amelie Maria Elisabeth und Adrian (verstehe gar nicht, warum dieser schöne Name nicht in den Top 20 ist).

    Ungewöhnlich: Jessica
    So heisst in meiner Generation gefühlt jede Frau (die nicht schon Julia, Lisa oder Vanessa heisst^^). Ich mag den Namen zwar ganz gerne, aber er bräuchte dringend mal eine längere Pause.

    Antworten
    • Ich habe schon viele Jessicas kennen gelernt (wesentlich mehr als z.b. Katharinas). Alleine schon in meinem Bachelor-Jahrgang (ca 60 Leute, davon etwa 40 weiblich) waren es 3 Stück. Ein typischer Modename der Generation Y.

  16. Ich habe die No Gos der Woche vergessen:

    Mats ( kleiner Hosenmatz)

    Solea (hübscher Name für ein Sonnenstudio…hallo, Hautkrebs)

    Elodie (Melodie…klingt allgemein sehr aufgesetzt)

    Interessant: Sinikka
    Ich habe tatsächlich mal zu Schulzeiten eine kennen gelernt. Der Name hat ganz gut zu ihr gepasst.

    Antworten
  17. Heute sind – vor allem bei den Mädchen – viele schöne, klassische und klangvolle Namen dabei.

    Wahlpflicht:
    Maria Elisabeth
    Felicia
    Muriel
    Theresa
    Lilian
    Aurelia

    Jakob
    Leander

    Mats
    Ein schwedischer Lausbub? Außerdem fällt mir dazu unweigerlich der Tennisprofi Mats Wilander ein.

    Philippa
    “Pippa” Middleton? Um 1890-1900 war der Vorname weit verbreitet.

    Lina, Ida und Martha sind schöne traditionelle, zeitlose Namen, vielleicht Nachbenennungen oder die Eltern mögen Astrid Lindgrens Geschichten.
    Ida ist die kleine Schwester von Emil (Michel) auf Lönneberga, Lina die Magd.
    Martha heißen alle Haushälterinnen in ‘The Handmaid’s Tale’ von Margaret Atwood.

    Amelie / Ameli
    Mir hat sich bisher nicht erschlossen, warum der Name so beliebt ist.
    Wie hier schon häufiger geschrieben wurde, ist Amelie u.a. der medizinische Fachbegriff für fehlende Gliedmaßen.

    Antworten
    • An Amelie ist wohl der Kinohit “Die fabelhafte Welt der Amelie” vor etlichen Jahren (*nachguck* das war schon 2001, die Zaaait vergeht!) schuld.

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