Von 11. November 2016 66 Kommentare Weiterlesen →

Babynamen der Woche 46/2016

Alessia * Nina * Sonja * Vreni * Josef * Nicole * Luca Samuel * Sophie Isabelle * Samira Melina * Felix Phileas Tim * Leni Marina * Anna-Lisa * Leopold Otto * Sebastian Manuel * Elisabeth Aurelia * Fabian Gabriel * Dajana * Johannes Adrian * Tim Damian * Carina Franziska * Mila Pauline * Angelina Mariella * Pirmin * Elian Raphael * Lars * Emilian Valentino * Lydia

Zwillinge:

  • Chiara & Alicia
  • Sebastian & Severin
  • Max & Leo
  • Salome & Amelie

66 Kommentare zu "Babynamen der Woche 46/2016"

  1. Aileen sagt:

    Oh – schöne Namen in dieser Woche!
    Pirmin, Angelina, Damian und Phileas sagen mir nicht so zu, aber es sind ja meist „nur“ die 2.Vornamen. Alle anderen finde ich nicht schlecht und positiv überraschend.

  2. connywuuh sagt:

    Diese Woche sind viele schöne Namen dabei. Zum Beispiel:

    Sonja
    Isabelle
    Felix
    Leopold
    Sebastian
    Gabriel
    Tim
    Pauline

    Und bei den Zwillingen:

    Sebastian & Severin
    Salome & Amelie
    Franziska

    Die schönste Gesamtkombination heute: Elisabeth Aurelia

  3. cassis sagt:

    Pirmin finde ich aus der Liste am schrägsten. Erinnert mich an Pirmasens, das ist ein Ortsname (ich denke, in Sachsen).
    Angesichts von Nina, Sonja und Nicole fühle ich mich um 30 Jahre zurückversetzt.
    Emilian Valentino – hatten wir nicht neulich was ganz Ähnliches? Und dann auch noch Elian (Raphael). Da muss irgendwo ein Nest sein. 🙂

    • Jan sagt:

      Pirmasens ist in der Pflalz, die Folk-Sänger Hein & Oss kommen/kamen daher. 🙂

      Pirmin ist aber m.W. ein traditioneller katholischer Name… Es gab doch auch mal einen Skiläufer oder -springer namens Pirmin Zurbrücken oder so ähnlich?

      Ja, diesmal sind mehrere Namen dabei, die man eher vor 30 oder 40 Jahren verorten würde. Rollt da schon die nächste Retrowelle an? 😉

      Hingegen fast keine Kevinismen heuer…

    • Jan sagt:

      P.S.: Ich lese gerade in dem Wiki-Artikel über Pirmasens, daß sich der Name der Stadt „wahrscheinlich“ vom heiligen Pirmin(ius) ableite…

    • amk sagt:

      Ich kenne einen kleinen Pirmin, der müsste so 6 oder 7 sein. Die Mutter kommt aus der Schweiz, dort ist der Name, glaube ich, gar nicht so ungewöhnlich… Der jüngere Bruder heißt Maurus, der ist in der Schwrez auch recht beliebt ist, meine ich.

    • Maria Th. sagt:

      Grüß Gott miteinander!
      @ cassis – du meintest vielleicht Pirna, das ist in Sachsen.
      @ Jan – Pirmin Zurbriggen, Olympiasieger, mehrfacher Gesamtweltcupgewinner und Weltmeister in den 80er Jahren, einer der erfolgreichsten Skirennfahrer aller Zeiten, der in allen alpinen Ski-Disziplinen was gewonnen hat.

    • Maria Th. sagt:

      Und weil wir grad so schön beim Skifahren sind: Vreni (s.o.) gibt es auch als Vreni Schneider, eine ebenfalls recht erfolgreiche Schweizer Skirennfahrerin, die war etwas später, glaub ich, so Ende der 80er, Anfang der 90er.
      Vreni hab ich bei uns noch nie gehört, es gab ca. seit den 80ern ab und zu eine Verena, aber die werden so ausgesprochen. Verena ist ein traditioneller Schweizer Vorname und auch die Vrenis sind m.E. eine Schweizer Spezialität, es gibt ja auch das Vreneli, eine Goldmünze. In Bayern ist vor allem Veronika, gf. mit der Abkürzung Vroni üblich.

    • Jana sagt:

      Du meintest als Ort in Sachsen sicher Pirna.Da komme ich nämlich her.

      @Knud:konntest Du etwas zu >Toffifee< erfahren?

    • Knud sagt:

      Nein, das für Toffifee zuständige Standesamt hat auf meine Anfrage nicht geantwortet.

    • Maria Th. sagt:

      Hab ich was verpasst? Will ernsthaft jemand sein Kind so nennen?

    • Mark sagt:

      Der heilige Pirmin (653-730) war ein Wandermönch der im Auftrag des Karl Martell im fränkischen Reich Benediktinerklöster gründete. Am berühmtesten wurde dabei das von ihm gegründete Kloster Reichenau auf der gleichnamigen Insel im Bodensee. Er wirkte lange im Elsass und verstarb schließlich im Kloster Hornbach in der Südpfalz. Er ist der Schutzheilige des Elsasses, der Pfalz, der Insel Reichenau und der Stadt Innsbruck. Pirmasens in der Pfalz wurde nach diesem Schutzheiligen der Pfalz benannt.

      Der Name leitet sich von lateinische „firmus“ ab = fest, standhaft, ehrbar. Der Name steht vor allem für Charakterfestigkeit.

      Sankt Pirmin ist der Schutzheilige aller von Schlangen gebissenen Menschen. Außerdem soll er zu einer gesunden Geburt verhelfen. Sein Gedenktag ist der 3. November.

      Habe wieder mal was gelernt….

    • Knud sagt:

      Toffifee: http://www.babygalerie24.de/de_DE/magdeburg/babygalerie/baby/b01564975.html
      Ich vermute (hoffe), dass sich die Eltern einen Scherz erlaubt haben und das Kind tatsächlich einen anderen Namen bekommen hat.

    • Jan sagt:

      Jäp, wieder watt jelernt. 🙂

      Der heilige Pirmin (653-730) war ein Wandermönch der im Auftrag des Karl Martell im fränkischen Reich Benediktinerklöster gründete.

      Der historisch sehr bedeutende „Proto-Karolinger“ Karl Martell wurde bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland übrigens durchaus noch „Karl der Hammer“ genannt, was sein Name ja bedeutet. Etwas bombastisch, aber schön und treffend, finde ich.

      Vor zehn Jahren ist in der FAZ in den Todesanzeigen mal folgende lakonische Gedenkanzeige erschienen:

      In memoriam

      Karl Martell

      Tours und Poitiers

      (Bild)

      Ich weiß noch genau, wie mir damals die Kinnlade runtergeklappt ist, als ich das bei Morgenkaffee und erster Zigarette des Tages gesehen habe. (Todesanzeigen und Leserbriefe waren nach dem Leit-Kommentar des erste, was man damals so in der FAZ gelesen hat.) In der Mensa haben wir an dem Tag dann praktisch nur über dieses hübschen Streich geredet.

    • Maria Th. sagt:

      @ Knud zu Toffifee
      Könnte es sein, dass die Eltern das Foto ihres Kindes veröffentlichen wollten, damit Freunde und Bekannte das Baby ansehen können, der „Name“ Toffifee aber nur als Codename verwendet wurde? Muss ja nicht jeder den Namen wissen…und die eingeweihten Personen konnten das Kleine unter diesem Codenamen bewundern. Vielleicht war es ja ein (lokales) Promibaby bzw ein sehr ausgefallener Name, bei dem das Foto und der Name nicht zuordenbar sein sollte.

    • Knud sagt:

      Ja, das könnte sein.

  4. Mutter von Emma sagt:

    Ich mag:

    Nina
    Sonja
    Vreni
    Samuel
    Sophie
    Isabelle
    Felix
    Anna
    Elisabeth
    Johannes
    Franziska
    Pauline
    Max
    Leo
    Amelie

    Selbst vergeben würde ich:

    Sophie, Felix, Anna, Elisabeth, Johannes, Franziska, Pauline Max(imilian) und Leo(nhard).

    Schönes Wochenende!

  5. Ina sagt:

    Ausnehmend viele normale, schlichte und schöne Namen dabei heute

    Sonja würde ich sofort vergeben, fand ich als Kind schon toll. Marina,Salome, Lydia, Sebastian, Damian (genau so gesprochen so deutsch gelesen) und Adrian auch.

    Lars, Carina, Leopold und Nicole sind auch okay.

    Vreni und Josef in Bayern oder Österreich auch, auch wenn ich Vreni eher als Rufname zu Verena oder Veronika ansehe.

    Wenn Samira Melina ein Mischkind ist, finde ich das auch nicht zu dick aufgetragen, sondern es passt in beide Kulturen und wirkt nirgendwo zu dicke, Melina hat ja durchaus Anklänge an Meliha oder so was, wo dann sicher keine Familienseite größere Probleme mit hat.

    Im Nachbarhaus von mir wurde gestern einem französisch-argentinischem Paar ein Gaetan geboren (das e hat die zwei Punkte obenauf, ich habe das korrekte Zeichen gerade nicht auf der Tastatur), finde ich gewöhnungsbedürftig, da noch nie untergekommen, aber mit dem Hintergund interessant und folgerichtig.

    • Maria Th. sagt:

      Gaetan
      französische Form von Kajetan, italienisch Gaetano:
      Gaetano Donizetti, ital. Opernkomponist

    • Jan sagt:

      Ach, sieh da, das kommt wirklich von Kajetan… Man denke an den Kardinal Cajetan, mit dem sich Martin Luther rhetorisch geprügelt hat. In dem ohnehin schon grandiosen Fünfteiler „Martin Luther“ (DDR 1983, eines der eindringlichsten Fernseh-Erlebnisse meiner Jugend) ist das, in Folge zwei nämlich, nochmals eine der allerbesten Szenen-Folgen. Arno Wyzniewski als Cajetan, Ulrich Thein als Luther – für heutige Verhältnisse unglaublich gute deutsche Schauspielkunst.

    • Ina sagt:

      In Argentinien ist Cayetano ein Heiliger und Buenos Aires war auch mal nach ihm benannt, kann also nicht so unwichtig sein. Daher finde ich es eine schöne Referenz an die Herkunft des einen Elternteils in der Sprache des anderen. Wenn es auch erstmal ungewöhnlich klingt und ausschaut. Der Nachname ist auch Französisch, das liest sich dann auch kongrunent.

    • Anonymous sagt:

      Der Schauspieler Sky du Mont heißt übrigens mit bürgerlichem Namen Cayetano. Angeblich kommt „Sky“ daher, dass sein Bruder den Namen Cayetano als Kleinkind nicht aussprechen konnte.

    • Mark sagt:

      Kajetan ist schon seit langem einer meiner Lieblingsnamen. Am liebsten habe ich ja die alten germanischen Namen–ja, tatsächlich, Reinhold, Gerhard, Friedrich und co. Aber danach kommen die alten Heiligennamen, und da fand ich Kajetan immer besonders interessant und wohlklingend. Für mich sind dann Namen wie Kilian, Korbinian und Pirmin in der gleichen Kategorie. Auch Severin.

  6. elbowin sagt:

    Sind die Namen dieser Woche aus der Schweiz? Wg. Vreni und Primin?

    Felix Phileas Tim * Klingt wie gedoppelt; Phelix und Fileas sind sich zu ähnlich, und F und Ph wirkt in der Schreibweise auch nicht glücklich
    Tim Damian * Tim-tam kling-klang ding-dang tick-tack … nein das Klangmuster der Kombination ist auch nicht gelungen

  7. Rebecca Sophie sagt:

    Vreni * Ich hätte auch auf eine verubglückte Vroni getippt.
    Josef * Nicole * Könnten auch älter sein, obwohl Josef ja länger nicht mehr wirklich in war.
    Luca Samuel * Samuel mag ich, statt Luca gefällt mir aber Lukas wesentlich besser, auch wenn das hier ein bisschen zischt.
    Samira Melina * Reimt sich ein bisschen.
    Felix Phileas Tim * Felix Phileas klingt doppelt, Tim angehängt.
    Anna-Lisa * Ich würde ja eher zusammenschreiben, aber immerhin haz dieser Strichname Potenzial zusammen zu bleiben.
    Leopold Otto * Etwas älter, gefällt mir aber.
    Sebastian Manuel * Auch er könnte älter sein, fällt aber nicht weiter auf, ich hättr die Namen umgedreht.
    Elisabeth Aurelia * klassisch, auch hier hätte ich umgedreht.
    Dajana * nie gehört, klingt nach der Jana, was ich mittelmäßig finde.
    Mila Pauline * absolut in der Mode,das fände ich aber nicht schlimm.
    Angelina Mariella * Eine kleine italienische Prinzessin, deren Eltern aber nicht länger als im Sommerurlaub da waren.
    Pirmin * Nie gehört, habe aber auch keine Assoziationen
    Elian Raphael * Er wollte Elias, sie Maximilian?
    Emilian Valentino * Ohne das -o relativ stimmig, auch wenn mir Emilian zu verschnörkelt ist, insofern passt es.
    Lydia * Mag ich, eher ungewöhnlich, passt aber gut in die Mode.

    Chiara & Alicia * konsequent italienisch wäre Alice, ich hoffe es ist keine „Alisha“
    Max & Leo * kurz und knapp aber irgendwie klassisch
    Salome & Amelie * Salome finde ich ganh toll, Amelie kann ich nichts abgewinnen. Häufigkeitstechnisch ganz verschieden, klangluch aber sehr stimmig.

    • Jan sagt:

      Luca Samuel * Samuel mag ich, statt Luca gefällt mir aber Lukas wesentlich besser, auch wenn das hier ein bisschen zischt.

      Mich bestätigt der Name irgendwie in meinem Verdacht bzw. meiner Hypothese, daß sich die Vornamens-Retro-Spirale immer und immer schneller drehen wird – solange, bis die Welt oder zumindest unser liebes Vaterland demnächst dann in einem rotierenden Feuerball untergehen werden. 😉

      Luka war Ende der 80er auf einmal wie aus dem Nichts da. Wegen des eingängigen und tanzbaren Liedes von Suzanne Vega. Fast niemand (ich auch nicht) hat damals verstanden, daß es da um einen Jungen geht, und zwar um einen, der mißhandelt wird. Luka war aber dann so ein kurioser Modename. Noch um 2000 war man nicht vor Hündinnen sicher, die Luka hießen. Durch den Fußball-Spieler Luca Toni ist dann den Leuten irgendwann klargeworden, daß das ein Männername ist. Dann war der Name weg. Und nun wieder da?

      Und Samuel schließt sich m.E. exakt an diese 80er-Masche mit David, Jonas und Sarah an – also jüdische Namen, die auf einmal in der mittleren bis unteren Bourgeoisie schick werden.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Luca ist für mein Gefühl eher noch da, ich kenne einige im Alter von ca. 15 Jahren und jünger und auch jetzt findet sjch der Name in den Top10

  8. Jan sagt:

    Das Wenn-ich-aus-der-Liste-dieser-Woche-auswählen-müßte-Spiel:

    rosé: eindeutig Lydia. Ich finde den Namen sehr schön! 🙂
    bleu: wohl am ehesten noch Lars. Die Retro-Namen sind mit entweder zu bombastisch-breit (Leopold Otto) oder zu schwuppig-vokalreich.

    Dajana. Ich habe da sofort Moshe Dajan, den kriegerischen israelischen Soldaten und Politiker der 60er/70er mit seiner markanten Augenklappe vor Augen.

  9. Mark sagt:

    Wenn ich Drillinge hätte, würde ich sie Vreni, Severin und Josef nennen….

  10. Miez sagt:

    Hi,
    heute sind wirklich viele alte Namen dabei.

    Alessia, ist nicht mein Fall, aber es gibt Schlimmeres

    Nina, gefällt mir sehr

    Sonja, vor fünfzig Jahren ja, es gibt alte Namen, die gerne Retro werden dürfen, Sonja gehört nicht dazu. (Aber ich hatte in einem Schulpraktikum auch eine sehr süße Zweiklässlerin namnes Almut, also, es gibt nichts, was es nicht gibt)

    Vreni, ich dachte auch an eine Vroni, aber Maria Th. hat ja die Skifahrerin angeführt ^^. Der Name klingt gesprochen besser, als er aussieht.

    Josef, nicht so mein Fall. Da fällt mir ein, dass ein weit, weit entfernter Verwandter (der dürfte etwa fünfzig sein)so heißt. Seine Schwester heißt Maria, ich konnte das anfangs gar nicht glauben

    Nicole, ähnlich wie bei Sonja, mag ich gar nicht

    Luca Samuel, hier geht es mir wie Rebecca Sophie, Samuel gefällt mir ( besonders die Abkürzung Sam), Luca mag ich gar nicht, Lukas Samuel hätte mir mehr gefallen, auch wenn hier zwei „S“ aufeinander getroffen hätten. Bei Lukas wird das „s“ mehr gezischt, bei Samuel ist es eher weich.

    Sophie Isabelle, schön

    Samira Melina, ist okay

    Felix Phileas Tim, braucht ein Kind drei Namen? Und wenn ja, sollte sie zusammenpassen. Feliy Phileas (hatte ich davor nie gehört, kommt das vom griechsichen „philos“ – Freund?) sind mir ausgesprochen viel zu ähnlich und der Tim wirkt ein bisschen verloren dahinter.

    Leni Marina, ich mag Leni gar nicht, Marina gefällt mir, aber die beiden Namen passen vom Klang sehr schön zueinander

    Anna-Lisa, schon wieder ein Bindestrich. Lisa finde ich altmodisch. Das war Anfang der Neunziger total in (ich bin mit etwa fünf oder sechs Lisas zur Schule gegangen).

    Leopold Otto, huch, da ist jemand wohl was besseres? Finde ich wirklich viel zu hochgestochen.

    Sebastian Manuel, Sebastian ist sehr schön, Manuel geht so, aber sie passen zusammen

    Elisabeth Aurelia, auch wenns ein bisschen pompös klingt, finde ich die Namenskobination super. Elisabeth könnte ich mir für meine Tochter gut als Zweitname vorstellen, ich mochte den Namen schon als kleines Mädchen (zum Unverständnis meiner Mutter, habe ich meine Baby Born so genannt ^^).

    Fabian Gabriel, Fabian ist na ja, Gabriel ist sehr schön

    Dajana, ungewöhnlich, aber nicht schlecht

    Johannes Adrian, passt zusammen, aber beides nicht mein Fall

    Tim Damian, wird Damian hier deutsch „Damjan“ oder englisch „Däimien“ ausgesprochen?

    Carina Franziska, nein!

    Mila Pauline, Mila ist voll im Trend, gefällt mir aber dennoch sehr, Pauline ist mir zu süßlich, aber es passt zusammen

    Angelina Mariella, sehr blumig, würde auch gut zu einer Zeichentrickmaus passen

    Pirmin, äh nein?!

    Elian Raphael, Elian hört man öfter, ist nicht ganz so mein Fall.

    Lars, der kleiner Eisbär

    Emilian Valentino, hatten wird diese Namenskombination nicht erst vor kurzem? Ich finde Emilian hört sich mädchenhaft an. Dann doch lieber Emilio.

    Lydia, ungewöhnlich für die Zeit, aber schön

    Zwillinge:
    Chiara & Alicia, na ja, beides nicht mein Fall, passt aber zusammen

    Sebastian & Severin, Severin hört man auch immer öfter. Ich mag es nicht besonders, wenn Zwillinge mit den gleichen Anfangsbuchstaben beginnen. Sebastian ist nach wie vor sehr schön.

    Max & Leo, super schöne Kombination, einfach und doch irgendwie elegant. Die Namen passen zu Kindern, Teenies, Erwachsenen und alten Männern.

    Salome & Amelie, ich finde Salome wirklich ganz schrecklich. Der NAme ist relativ selten, Amelie total häufig, gerecht ist das auch nicht.

    Meine Töchter würden heute Mila, Nina (und Elisabeth), meine Söhne Max, Leo (und Sebastian) nennen.

    Liebe Grüße

    Miez

  11. Mark sagt:

    Elisabeth Aurelia–wunderschön. Jedoch stört mich, dass die römisch-säkulare Aurelia die biblische Elisabeth irgendwie entgeistlicht. Da wird dann klar, dass der biblisch-christliche Bezug unwichtig ist. Es sei denn man interpretiert es so, dass die Kombi darauf verweist, dass Christentum und klassische Antike zwei der wichtigen Quellen unserer abendländischen Kultur sind…

    Felix Phileas Tim–

    Was ich an diesem Namen interessant finde ist, dass er auf der einen Seite etwas Altmodisch-Pompöses hat (klassich-lateinischer Name gefolgt von zwei griechischen Namen, mit viel Klangmalerei), auf der anderen Seite aber auch total neumodisch und nicht wirklich traditionell ist (Phileas und Tim sind natürlich Namen, die in Deutschland nicht herkömmlich sind, auch wenn sie durch ihre griechischen Bestandteile kulturell vertraut wirken; Felix ist ja traditionell, aber eben auch ein heutiger Modename). Das ist also Pseudo-Retro–irgendwie interessant. Finde die Kombi nicht schlecht. Der schönste Name der Kombi, Felix, ist glücklicherweise der Erstname. Wenn am Ende Timotheus statt Tim stünde, fände ich die Kombi noch um einiges schöner.

    • Mark sagt:

      Nachdem ich Elbowins und Miezes Kommentare gelesen habe, habe ich dann auch gemerkt, wie unheimlich ähnlich Felix und Phileas sind. Ich stehe mit meiner neuen Lehrerstelle dermaßen unter Zeitdruck, dass ich hier immer ganz schnell lese und kommentiere, ohne mir, wie früher, Zeit zu nehmen. Da ist mir dann in der Eile gar nicht aufgefallen, wie ähnlich Felix und Phileas sind, wenn man sie laut spricht.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Das hätte ich deinen Kommentaren aber garnicht angemerkt. Interessant, dass dir das nicht direkt auffällt, sondern erst das historische.

    • Jan sagt:

      Phileas übrigens beppt aber schon ziemlich untrennbar an Jules Vernes „In 80 Tagen um die Welt“, also an der Hauptfigur Phileas Fogg, der (französischen) Karikatur eines exzentrischen englischen Gentleman. Auch das freilich ist wieder subjektiv geurteilt, weil ich einen Faible für Verne habe.

    • cassis sagt:

      Ich denke auch sofort an Phileas Fogg, weil seine Geschichte in meiner Kindheit im Sandmann als Puppentrick gezeigt wurde. Woher der Stoff kam (nicht der für die Puppen:) ), wusste ich damals gar nicht.

    • Jan sagt:

      Ich hatte das als Kind (mittlere 70er, Niedersachsen) als Hörspiel-Kassette für Kinder. 🙂 (Heute würde man das Hörbücher nennen, aber die MCs waren damals in der ollen BRD kürzer und eben Kinderkram). Als Jugendlicher und junger Mann war das dann natürlich erst einmal komplett gestorben. Erst vor einigen Jahren habe ich Verne für mich wieder- bzw. überhaupt erst richtig entdeckt. 🙂

      Das kam durch einen gedruckten Hinweis meines Lehrers:

      Kaum eine Utopie wurde schneller in die Wirklichkeit umgesetzt als Jules Vernes „In 80 Tagen um die Welt“. 1873 erschien das Buch: in Stielers Weltatlas von 1905 zeigt ein Kartenblatt gleich mehrere Möglichkeiten, die Frist zu unterbieten [FN: Stielers Weltatlas, Berlin 1905, Kartenblatt Nr. 4.]:

      Also, Nautilus und Nemo haben es jedenfalls in die Linux-IT-Welt als Namensgeber geschafft…

    • Annemarie sagt:

      Ich denke auch sofort an Phileas Fogg – finde ich aber gar nicht negativ 🙂 Phileas & Auda wäre doch hübsch (sprich A-uda, bei Verne die gerettete indische Prinzessin). Ich bin nur immer unsicher, ob ich Phileas auf dem PHI oder auf dem LE betonen soll …?

    • Jan sagt:

      Also, Phileas würde ich immer auf der ersten Silbe betonen… Vielleicht auch nur wegen der erwähnten Prägung durch 70er-Hörspiel-Kassetten für uns bildungsferne Unterschichtler.

      Auda/Aouda, also „A-Uda“, wird in D leider niemand verstehen. Tahuda…

      Eine Frage habe ich mir freilich schon als Kind gestellt, und ich habe sie auch nach der Lektüre des Verneschen Originals nicht klären können: Warum reisen Fogg und Passepartout nicht einfach zur See um Indien herum, sondern reisen zu Lande über den Subkontinent? Offenbar, um nebenher eine schöne junge Witwe vorm Feuertod zu retten. Das ist dramaturgisch m.E. etwas zu platt.

      Generell aber bewundere ich bei Verne, dessen Bücher ja auf dem Höhepunkt des europäischen Nationalismus erschienen sind, seine absolute Fairness gegenüber anderen Nationen, in diesem Fall eben gegenüber den in F bis heute nicht besonders beliebten Engländern. Auch daher ist er unsterblich. Vernes Bücher sind „Fantasy“ von vor hundertfünfzig Jahren – und sie lesen sich heute so frisch wie am ersten Tag.

    • der Qpa sagt:

      Phileas kenne ich aus einem Micky Maus Comic.
      Phileas Pflaum, ein Orchideenzüchter der heimlich Deuterium im Orchideentopf lagert. Goofy ruft dann „das ist aber schwer, ihr Wasser“ und Micky kommt dem Wissenschafts-Män auf die Spur. So ist es richtig. Der Gute findet am Ende alles heraus.

    • Jan sagt:

      @ der Qpa

      Ja, „schweres Wasser“ war auch in meiner Jugend schon so mythisch und bedeutungsschwanger aufgeladen wie „schwarzes Licht“ oder heute „Transit der Venus“ und „Supermond“. Kein Mensch wußte, was da genau passiert oder um was es geht, aber alle fanden es furchtbar beeindruckend. Eigentlich eine Ehre, die weder Sacharow noch Teller verdient haben.

      Daß das freilich seinen Weg sogar in die Micky-Maus-Comics gefunden habe, war mir neu, danke für den Hinweis.

    • der Qpa sagt:

      jah.
      der Phileas in der Geschichte war auch ziemlich hochgestochen-eingebildet, ein Professor glaube ich, nicht gerade das was ich einem Kind als Namen geben möchte. hm. das war dann glaube ich so: der Professor hat mit dem schweren Wasser heimlich Orchideen gezüchtet, die fleischfressend und aggressiv waren.(haben nach Besuchern geschnappt). Sehr unterhaltsam die Comics.

    • Jan sagt:

      @ der Qpa

      In der Geohydrologie bzw. Hydrogeologie (zwei zutiefst verfeindete Wissenschaftslager 😉 ) spielt schweres Wasser übrigens bis heute eine Rolle, insofern sich wegen der oberirdischen H-Bomben-Versuche in den 50ern/60ern das Alter mancher Grundwasservorkommen sicherer bestimmen läßt als mit anderen Methoden. Also so etwa: Ist viel Deuterium (also D2O) drin, stammt es aus den 50ern oder 60ern.

    • elbowin sagt:

      Nur um die Fakten gradezuziehen: In den jüngeren Grundwässern findet sich kein messbar unterscheidbares Deuterium sondern das radioaktive überschwere Wasserstoffisotop Tritium, dass tatsächlich im Wesentlichen von den Kernwaffentests freigesetzt wurde.

    • Jan sagt:

      Elbowin,

      ja, kann gut sein, daß ich das durcheinander gebracht habe… Ich hab als armer Historiker und Graphikbastler nur mal bei den Geologen/Hydrologen als Hiwi gejobbt, und das ist nun auch schon wieder mehr als zehn Jahre her. In diesem Sinne danke für die Korrektur.

      Also Tritium, nicht Deuterium. Sto gram sa etot.

  12. Chiocciola sagt:

    Mir ist heute ein Vorname begegnet, dan ich bisher noch nicht (bewusst) gehört habe:
    Doresa

    Die großen Geschwister der Kleinen heißen Dion und Dorela.
    Dorela und Doresa wäre mir persönlich für Geschwister zu ähnlich und meine persönliche Wahl wäre keiner der Namen – aber ist mal was andres 🙂
    Viele Grüße

    • Jan sagt:

      Also, beim besten Willen und auf die Gefahr hin, mich hier mal wieder als reaktionärer, nervtötender Meckertrottel zu präsentieren:

      Doresa, Dion, Dorela: Das sind einfach keine Namen. Es ist lautmalerisches Gestammel wie bei irgendwelchen dummen Fußball-Bundesliga-Spielern oder Hollywood-Stars. Nein, es geht eben nicht alles, was irgend jemand gerade mal so einfällt.

    • elbowin sagt:

      Dorela is ein albanischer Vorname. Die Assoziation Fußballstar drängt sich wohl deswegen auf, weil die einzigen albanischstämmigen Personen, die hierzulande öffentlich wahrgenommen werden, Fußballprofis sind.

      Doresa wirkt wirklich sehr selbsgebastelt, und errinnert mit der Endung an eine französische Aktiengesellschaft (Societé Anonyme).

    • Jan sagt:

      weil die einzigen albanischstämmigen Personen, die hierzulande öffentlich wahrgenommen werden, Fußballprofis sind

      Und Mutter Theresa. 😉

      Ja, merkwürdiges Volk, die Skipetaren. Ich erinnere mich noch an diese beknackte Weltaustellung hier in Hannover („Expo 2000“). Eigentlich die einzige Nation, die etwas Nennenswertes präsentiert hat, war Albanien, und zwar mit einem Aufarbeitungsversuch dieser Mini-Atombunker in der Enver-Hodscha-Zeit. (Der Rest war Tourismus-Werbung und/oder Kultur-Schicki-Schrott.) Komisches Völkchen.

    • Knud sagt:

      Ich fand die EXPO 2000 toll. Aber ich mag auch Disneyland.

    • Jan sagt:

      Nein, ich fand sie, wie angedeutet, so nicht toll. 🙂 Angefangen vom oberlehrerhaften Motto (Mensch, Natur, Technik – oder so ähnlich), an das sich eigentlich nur die Albaner gehalten haben, bishin zu dem schnöseligen Pavillon der Finnen. Bei den Franzosen war das wenigstens reine Tourismus-Werbung: Wein, Käse, Haute Couture, Ariane, Airbus. Wie bei den Algeriern und allen anderen. Die USA waren ja eh nicht dabei.

      Und dazu die üblichen Hannoveraner Lokal-Neurosen. „Hilfe, es kommen zu wenige Besucher! Keiner interessiert sich für uns! Und dabei sind wir doch…“ Und so weiter. Man hätte das nicht die Ultra-Liberale Birgit B. machen lassen dürfen.

      Immerhin hat mir die Expo am 14. Juli 2000 ein Umsonst-Konzert von Suzanne Vega beschert. Boah, mindestens zwei Drittel des Publikums waren Frauen, so um die 40.

    • Chiocciola sagt:

      Es sind albanische Namen bzw. Dion ist ursprl. griechisch und Dorela fand ich im Netz auch als rätoromanischen Vornamen mit der Bedeutung „Schwarzkehlchen“ oder „schöne Stimme“. Ich hätte eine Variante von “ Dora / Dorothea “ vermutet.
      Namen aus einem anderen Kulturkreis als „keine Namen“ und „lautmalerisches Gestammel“ zu bezeichnen, finde ich nicht in Ordnung. Ich kann sagen „Diese Namen würde ich nicht wählen“ oder „sie gefallen mir nicht“ akzeptiert. Ich würde diese Namen wie gesagt auch nicht wählen, aber ich habe schon „schlimmere“ Vornamen gehört / gelesen.
      Viele Grüße

    • Jan sagt:

      @ Chiocciola

      Also gut, dann ist es eben nicht in Ordnung. 🙂 Ich bin bei diesen drei D-Namen überhaupt nicht auf den Gedanken gekommen, daß sie einen Migri-Hintergrund haben (wenn es denn stimmt), sondern hatte das für die übliche neudeutsche „Hach, wie sind wir originell!“-Masche und die ebenso neudeutsche Zuneigung zu vielen Vokalen und weichen Konsonanten gehalten.

      Wenn Migris derlei Mißverständnisse vermeiden wollen, sollen sie ihren Kindern halt deutsche Vornamen geben, woran sie immerhin niemand hindert.

      LG

      Johanna Özuguz

      P.S.: Und nein, in Stilfragen gibt es dann doch sehr schnell kein „nach meinem Geschmack“ oder „würde ich so oder so machen“ mehr.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Deutsche Vornamen finde ich bei Immigranten aber immer schade, weil ich es schön finde, wenn der Vorname auch eine Verbindung, zur Familie oder Herkunft, darstellt. Obwohl ich auch schon gehört habe, dass bewusst keine Nachbennenung gewählt wurde, um eine neue Person zu schaffen, bei indirekten Verbindungen wie eben hier ist das aber ja nicht so. Mit eventuellen Vorurteilen muss man aber leben können und das bei der Namenswahl vielleicht auch abwägen können, indem der Name eben entweder auch hier nicht auffällt oder eindeutig anders klingt.

    • Jan sagt:

      Ach, man kann sich aber schon mal fragen, warum sich deutsche Georgs und Wilhelms, die im 19. Jahrhundert in die USA auswandern, ganz selbstverständlich in George und William umbenennen – in der ersten Generation. Während hierzulande Migranten-Kinder noch in der dritten oder vierten Generation ausländische Vornamen haben. Sicher gibt es dafür ein ganzes Konglomerat von Ursachen. Aber es fällt halt auf.

  13. Jan sagt:

    Napoleon.

    Warum ist dieser Name eigentlich bis heute ein Tabu wie Adolf? Weil da jemand mal wirklich richtig eingeschlagen hat?

    Vor langer Zeit schon ist mir aufgefallen, daß es kein Rezept der klassischen französischen Küche gibt, das nach Napoleon benannt wäre, wohl aber mehrere, die nach seinen wichtigsten militärischen Gegner heißen: also nach Wellington (Rinds-Filet in Blätterteig) oder Nelson (u.a. Schweineschnitzel). (M.W. nicht aber nach Blücher.) Irgendwas heißt, glaube ich, auch nach Murat, aber wiederum nichts nach Napoleons wichtigsten Marschällen, also Davout und Ney. Gut, im Frankreich der III. Republik wurde Napoleon wohl einfach beschwiegen, um Streit aus dem Wege zu gehen.

    Aber warum ist der Name Napoleon bis heute ein Nono?

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich vermute einfach, dass er nie wirklich üblich war, Korsika ist ja auch eine ganze Ecke weg. Heute ist er dann einfach zu sehr mit Bonaparte verknüpft. Den Namen würde ich aber auf ganz andere Art beurteilen als Adolf, eher wie Hannibal (neulich erst diskutiert) oder (ein deutscher) Caesar (in ebendieser Schreibweise).

    • Jan sagt:

      Ja, vermutlich ist das die angemessene Antwort auf mein Geschwurbel: Der Name ist einfach zu sehr mit einer Person verbunden. Wie eben auch Hannibal. (Obwohl Napoleon Neffe, also Napoleon III., ja auch eine nicht ganz unwichtige Person war.)

      Man kann sich Napoleon und Hannibal einfach nur als Jux-, Sklaven- oder Tiernamen vorstellen. Auch Cäsar taugt wohl maximal als Zweitname (Axel Cäsar Springer…) oder als Markenname für Hundefutter.

      Mit dem in der Generation Hitlers recht häufigen Vornamen Adolf ist es dann wohl wirklich eine andere Sache.

      Kurios übrigens auch, daß diese übergroßen Champagner-Flaschen der Franzosen (sieht man eigentlich nur bei Siegerehrungen im Wett-Autofahren…) ausgerechnet nach alttestamentarischen Gestalten benannt sind, also Melchisedech, Jerobeam, Methusalem etc.

  14. Chiocciola sagt:

    Die Familie mit den D-Namen hat albanische Wurzeln, von daher hat es in diesem Fall diesen Hintergrund.
    Dion und Dorela finde ich persönlich sogar recht hübsch, Doresa gefällt mir weniger, außerdem sehe ich eine gewisse Verwechslungsgefahr mit einer fränkischen Theresa 😉
    Aber alle drei Namen finde ich gut aussprechbar, einfach zu schreiben und auch vom Klang her angenehm.

    Eine befreundete eritreische Familie hat ihrer Tochter einen eritreischen Namen gegeben, der für Deutschland recht gewöhnungsbedürftig ist und auch einen Laut enthält, den wir Deutsche weder richtig hören noch aussprechen können. So wird der Name von Deutschen praktisch immer falsch ausgesprochen und häufig falsch geschrieben. Das finde ich schwierig und htte eher einen in Deutschland „annehmbareren“ Namen gewählt. Aber sie haben das, denke ich, bewusst so entschieden. Allerdings haben sie einen deutschen Vornamen als Zweitnamen gegeben, so dass die Kleine sich später entscheiden kann, auf ihren Zweitnamen als Rufnamen umzusteigen.

    Viele Grüße

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich unterstütze „Hintergrundnamen“ ja immer, auch wenn sie schwer auszusprechen sind, allerdings würde ich im Alltag weder auf die absolut richtige Aussprache noch auf alle Akzente allzu großen Wert legen, das macht es für alle einfacher. (Darfst du verraten wie sie heißt? Vielleicht auch mit Punkten zur Anonymisierung)

    • Chiocciola sagt:

      Sie heißt Ksanet. Ausgesprochen wird klingt es „Kissanet“ oder „Kessanet“, also zwischen dem K und dem s kommt ein Laut, den es bei uns nicht gibt.

      Ich finde es schon problematisch, wenn ein Name sehr häufig falsch ausgesprochen, falsch geschrieben oder verwechselt wird. Das würde mich als Namensträgerin oder auch als Elternteil schon stören.
      Insofern würde ich, wenn ich z.B. in China leben würde, meinem Kind durchaus einen deutschen Vornamen geben, aber lieber einen ohne r, in Italien oder Frankreich einen, der nicht mit H beginnt etc.

      Ich kenne einen syrischen Ahmed, der sich mittlerweile lieber mit seinem Familiennamen ansprechen lässt, weil in Deutschland sein Name so falsch ausgesprochen wird. Unser Versuch, die richtige Aussprache seines Namens zu erlernen, ist trotz aufrichtigen Bemühens kläglich gescheitert.

      Da sind, denke ich, die persönlichen Empfindungen und Empfindlichkeiten auch sehr unterschiedlich. Es gibt sicher auch Leute, die der Meinung sind: „Hauptsache, ich verstehe, dass ich gemeint bin…“

      Ich kenne übrigens auch in Deutschland lebende türkische Familien, die für ihre Kinder bewusst Namen ausgesucht haben, die in beiden Kulturkreisen gebräuchlich sind. (Gibt es übrigens dazu hier schon eine Sammlung?)

      Viele Grüße

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