Babynamen der Woche 27/2016

Isidor Jakob * Quirin Lukas * Jannik Elian * Magdalena Amelie * Marina * Luiz-Fernando * Ksenia * Eleana * Kathalea Viktoria * Andreas Albert * Astrid Clarissa * Tim Xaver * Susi * Ilvi Marlen * Malea Anita * Megan Sophie * Karl Christoph * Luiz Tyler * Lio Thore * Karlia * Leovan * Milla * Thure * Bendix * Hugo Lothar * Linus Sky * Jarne Lasse * Najla * Ilyas Leonidas

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

95 Kommentare zu "Babynamen der Woche 27/2016"

  1. mgl sagt:

    Karl Christoph ist gut. zwei ordentliche Namen, die in allen Altersstufen passen.
    irgendwie fangen viele der Männernamen mit L an, das finde ich nicht so vorteilhaft.

  2. Jan sagt:

    Ilyas Leonidas.

    Merkwürdige Kombination. Ilyas ist doch islamisch für den AT-Elias, oder? Es klingt aber natürlich an die Ilias an. Und mit Leonidas sind wir dann auch wieder in der griechischen Antike, freilich in einer ganz anderen Epoche und in einem anderen Überlieferungszusammenhang, nämlich in der Geschichtsschreibung und nicht mehr im Epos.

  3. Aileen sagt:

    Mir gefallen nur Karl Christoph und Magdalena Amelie.

    Einzeln sind in dieser Woche die Namen Hugo, Jakob, Albert, Viktoria, Bendix, Tim, Anita, Sophie, Lasse, Leonidas, Linus und Lukas schön.

    Andreas, Lothar, Astrid, Marlen, Susi und Marina sind für mich ( noch ) nicht wieder als Babynamen an der Reihe… Sie sind doch derzeit noch besser bei den 30 bis 55-jährigen aufgehoben? …einige Jahre später gerne wieder als Namen der Babys oder Enkelkinder 😉 .

    Alle anderen Namen gefallen mir nicht.

    • Jan sagt:

      Mir gefallen nur Karl Christoph und Magdalena Amelie

      Finde ich auch beide sehr gut… Allerdings und obwohl ich Amelie (/Ammeli/) an sich wunderbar finde: Nach meinem Empfinden hätte in der Kombination Magdalena Amalia doch noch besser gepaßt.

    • mgl sagt:

      nur dass man halt nie im Leben ein Mädchen loben soll, womit dann nur Karl Christoph übrig ist.

      das ist auch irgendwie seltsam. Christoph und Karl kommen in der gleichen Zeit vor, also die Vorfahrenlisten die ich gelesen habe, zeigen mir das.
      also 1920-30-40 sowas. aber der Christoph wirkt etwas zeitloser und kam dann bis in die 90er oft noch vor. weils Griechisch ist und damit wie ein silikonKunstwerk aussieht? warum wirkts so?
      Kennt jemand einen Namen der Zitrone bedeutet oder ähnlich?

    • Anonymous sagt:

      Liebe(r) mgl,
      ich weiß immer nicht, wie ich dich ansprechen soll, männlich oder weiblich. – Du kommentierst immer so kryptisch:

      nur dass man halt nie im Leben ein Mädchen loben soll, womit dann nur Karl Christoph übrig ist.

      warum soll man nie im Leben ein Mädchen loben? Erklärs mir bitte.

      weils Griechisch ist und damit wie ein silikonKunstwerk aussieht? warum wirkts so?

      hä?? Kapier ich nicht. Erklärs mir bitte.

      Kennt jemand einen Namen der Zitrone bedeutet oder ähnlich?

      warum suchst du einen Namen, der Zitrone bedeutet? Erklärs mir bitte.

    • Maria Th. sagt:

      Pardon, ich wollte nicht anonym schreiben, der obige Kommentar bzw. Fragen an mgl von 17.41 h sind von mir.

    • mgl sagt:

      hallo liebe Maria Theresia.
      ich hab mich einfach so mal gefragt ob es einen Namen mit der Bedeutung Zitrone gibt. Yvonne kommt ja auch von der Eibe, Linnea ist eine Pflanze, Nieves bedeutet Schnee, Snesana Schneeflocke, oder so. gibt es doch viele.
      Ist doch nicht so schlimm, oder? also falls es dich ärgert, werde ich das dann nichtmehr fragen.. gut.

      der Name Christoph ist länger modern geblieben(als Karl), obwohl es ihn in der genannten Zeit auch schon verbreitet gab. da habe ich mich einfach gefragt wie das kommt, dass man einen Namen als „nicht so alt“ einordnet, ob die griechischen Wörter eine Art zeitlose Basis für Namen darstellen.

      so. und das andere ist einfach ich schäme mich wenn ich hier einen Mädchennamen als gut bezeichne. du musst diese Meinung nicht teilen.
      danke fürs Interesse
      verbleibe freundlich

    • Maria Th. sagt:

      Liebe(r) mgl,
      (ich weiß immer noch nicht, wie ich dich ansprechen soll),
      die Frage (->Zitrone) hat mich nicht geärgert, brauchst nicht beleidigt zu sein. Natürlich kann jeder seine eigene Meinung haben, das ist in Ordnung und stört mich auch nicht, ich verstehe nur deinen Kommentar nicht und deshalb habe ich nachgefragt.
      Warum Christoph „wie ein Silikonkunstwerk aussieht“ kapier ich leider immer noch nicht. Bist du Synästhestiker(in)?
      Und warum man „nie im Leben ein Mädchen loben soll“, hab ich auch noch nicht verstanden. Ich habe verstanden, dass dir aus den heute vorgestellten Mädchennamen keiner gefällt, richtig? Wie gesagt, deine Kommentare sind manchmal recht rätselhaft. Das ist keine Wertung, ich verstehe nur öfters mal nicht, was du gemeint hast.

    • mgl sagt:

      hallo Maria Theresia.
      ich bin nicht beleidigt, mach dir keine Sorgen.

      es tut mir leid wenn ich nicht so gut verständlich schreiben kann, aber mir fehlen zu oft einfach die Begriffe dafür, das ist für mich selbst auch ärgerlich.
      dein Sohn heißt Christoph und jetzt denkst du ich hab schlecht von ihm geredet.
      aber so wars auch nicht gemeint. ich kenn ihn doch nicht. und der Name ist wie oben bemerkt zeitlos und ordentlich. mir fehlten nur die Worte.
      mit dem Wort Silikon habe ich versucht so etwas wie „zeitlos“ „sauber“ „hellgrau“ zu beschreiben. damit meine ich so die Antike Welt, wo man auch schon Thermen etc kannte und eigentlich ziemlich schlau war.
      ich bin vielleicht ein gezwungener Synästhetiker weil ich reden will ohne die Worte zu kennen.
      jedenfalls ist Karl Christoph der beste von den obengenannten Namen.

      ich bin also ein Mädchen. meine Tochter wäre auch ein Mädchen geworden, dann hätte ich ihr natürlich einen Mädchennamen ausgesucht. manche gefallen mir sogar.
      so. aber allgemein bin ich mit der Einstellung aufgewachsen dass Mädchen nicht so gut sind. fällts mir auch schwer. ich treffe mich in der Freizeit nur mit männlichen Freunden.

    • Maria Th. sagt:

      Ok, liebe mgl,
      halten wir zuerst mal fest: keiner von uns beiden ist beleidigt/verärgert. 🙂

      jetzt denkst du ich hab schlecht von ihm geredet

      nein, um diesen Namen ging es ja sowieso nicht, mir war nur nicht klar, warum man „Mädchen nicht loben“ sollte.

      mit dem Wort Silikon habe ich versucht so etwas wie „zeitlos“ „sauber“ „hellgrau“ zu beschreiben. damit meine ich so die Antike Welt, wo man auch schon Thermen etc kannte und eigentlich ziemlich schlau war.

      ach so 🙂

      ich bin vielleicht ein gezwungener Synästhetiker weil ich reden will ohne die Worte zu kennen.

      nur zur Klarstellung, Synästhestiker sind Leute mit einer besonderen Begabung, die z.B. Zahlen in Farben sehen und räumlich wahrnehmen oder zu Tönen Farben „hören“, darum dachte ich, dass du evtl. Namen dreidimensional wahrnimmst, wenn du von Silikonkunstwerk sprichst.
      http://www.wissen.de/synaesthesie-eine-ganz-besondere-form-der-wahrnehmung

      jedenfalls ist Karl Christoph der beste von den obengenannten Namen.

      Finde ich auch.

      aber allgemein bin ich mit der Einstellung aufgewachsen dass Mädchen nicht so gut sind. fällts mir auch schwer.

      Glaub mir, Mädchen sind genauso gut und genauso viel „wert“ wie Buben, also auch du!

  4. connywuuh sagt:

    Diese Einzelnamen gefallen mir heute:
    Magdalena – ist iner meiner Mädchenfavoriten
    Linus – find ich gut, aber nur deutsch ausgesprochen

    Diese Namen sind für mich persönlich noch akzeptabel:
    Jakob
    Lukas
    Karl

    das wars dann schon.

  5. Jana Z. sagt:

    Karlia und Leovan-noch nie gehört,aber nett 😉

  6. elbowin sagt:

    Heute reißen mich nur wenige Namen zu Kommentaren hin. Insgesamt wirkt die Auswahl ins Konservative und leicht Klerikale gedreht.

    Ksenia * Eine aus dem Kyrillischen Alphabet transkribierte Xenia
    Kathalea Viktoria * Kathalea kommt noch vor? Kann es sein, dass sich diese Namensform festsetzt und keine Eintagsfliege aus gegebenem Anlass bleibt?
    Luiz Tyler * Statt Liz Taylor wurde es in Junge ??? Schaurig 😮

    • Mark sagt:

      Jetzt weiß ich, was bei mir den Wiedererkennungseffekt bei Luiz Tyler ausgelöst hat… Intuitiv wusste ich: hier stimmt doch was nicht?

    • Maria Th. sagt:

      Bei Kathalea hab ich immer die Assoziation zu Kataklysma. Das wär doch auch ein schöner Vorname für ein Mädchen 😀
      x-D

    • Maria Th. sagt:

      Ein paar Ammerkungen zu den dieswöchigen Namen kann ich mir doch nicht verkneifen:
      * Isidor find ich schrecklich, das ist für mich ein Witzbuch-Name.
      * Susi als Vollname geht auch nicht, nur als Abkürzung von Susanne – und auch da gefällt er mir nicht besonders (obwohl ich als Kind mal eine Puppe dieses Namens hatte 😉 )
      * Lio Thore – da bin ich dabei, statt Lio lieber Leo, wär auf jeden Fall mal besser
      * Karlia – klingt sehr zusammengebastelt
      * Leovan – klingt wie ein Van (Auto) – „Der neue Leovan – das Großraum-Auto für die ganze Familie, 7 Sitze und 2 Schiebetüren“
      * Lothar kenn ich mehrere, gefällt mir aber nicht, obwohl es durchaus zu Karl (dem Großen) passt – Lothringen ist ja dananch benannt
      * Najla – allmächt, Naila is doch kaa Name, sondern a glaane Stadt in Oberfranken 😉 (dort landete damals der selbstgenähte Heißluftballon, mit dem Ende der 70er Jahre zwei Familien aus der DDR flüchteten.)
      *Andreas Albert – nicht so schlecht, Andreas ist viel schöner als Albert, das erinnert mich immer an albern.
      * Tim Xaver – passt leider üüüberhaupt nicht zusammen!
      * Astrid Clarissa – das ist für mich eine überraschend schöne Kombination, klangvoll und doch nicht zu weich und „labbrig“, ähnlich wie Clara Ingeborg neulich mal. Sehr hübsch!

  7. Sabrina sagt:

    Jakob
    Quirin Lukas
    Jannik Elian
    Magdalena Amelie
    Marina
    Luiz-Fernando
    Eleana
    Viktoria
    Malea
    Megan Sophie (auch wenn ich Megan in Deutschland nicht vergeben würde)
    Karl Christoph (auch wenn ich die beiden Namen in Kombination etwas holprig finde)
    Linus

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

  8. Rebecca Sophie sagt:

    Isidor Jakob * Isidor kenne ich eigentlich nur als „Langform“ des I, aber der Name gefällt mir. Durch die Nähe zur recht häufigen Isabel(le/a) wirkt er auch nicht zu exotisch, ich kenne auch eine Isadora.
    Jannik Elian * Elias war zu häufig, darum schnell eine neue Endung ausgedacht? Mag ich nicht und macht auch keinen Sinn.
    Luiz-Fernando * An sich nicht schlecht und sogar 2 Namen aus derselben Sprache, ich hätte den Strich aber trotzdem weggelassen, das z zu erklären ist kompliziert genug.
    Ksenia * Ich mag Xenia sehr gern und vermute eine osteuropäische Herkunft, kyrillische Buchstaben sind da gar nicht nötig, auch in Polen gibt es kein x.
    Eleana * Bitte was? Mehr Schnörkel waren nicht unterzubringen, oder?
    Susi * Eigentlich ein bisschen jung, und eigentlich mag ich auch keine Kurzformen, aber irgendwie gleicht sich das ein bisschen aus.
    Ilvi Marlen * Noch mehr i, und wie spricht man Marlen, wie Marleen?
    Karl Christoph * Schpön, klassisch, bodenständig, den mag ich.
    Lio Thore * Ich würde gerne ein i gegen win e tauschen, das wäre auch stimmiger.
    Karlia * Ich möchte ein i verkaufen und nichts zurückbekommen.
    Leovan * Bitte was? Eine mischung aus spanischem Stefan (Estevan) und Leo(pold/n(h)ard)?
    Hugo Lothar * Hugo hat was, Lothar ist gar nicht meins.
    Jarne Lasse * Ist mir irgendwie zu gleichförmig, auch wenn ich Jarne nicht schlecht finde.
    Najla * ??? Eine Form von Nadja?
    Ilyas Leonidas * Ja, ist eine Form von Elias, ist mit i aber auch eine Schlacht, muss nicht sein, außerdem sind mir die Endungen zu ähnlich.

    • Jan sagt:

      Ksenia * Ich mag Xenia sehr gern und vermute eine osteuropäische Herkunft, kyrillische Buchstaben sind da gar nicht nötig, auch in Polen gibt es kein x.

      Ich vermute auch fast, daß das von Polen oder anderen Osteuropäern kommt und eben nicht von Russen – einfach, weil unsere russischen/rußlanddeutschen Landsleute so brav und anpassungswillig sind, daß sie kaum je einem Neugeborenen die latinisierte Schreibweise des Kyrillischen aufdrücken würden. Meistens vergeben die einfach deutsche Standardnamen oder Modenamen, so jedenfalls meine Beobachtung. Manche ändern sogar ihre eigenen russischen Namen in deutsche (wogegen ich immer mit Verve und Entschiedenheit gewesen bin).

      Der mir sympathischste Name heute:

      Susi 🙂

      Wird echt Zeit, daß was gegen die Gentry-Namen unternommen wird. 😀

    • mgl sagt:

      Susi ist aus diesem komischen Film. das liegt für mich absolut nahe und es staut sich schon die Aggression. man. Film ist nicht Realität sondern FilmemacherseinSkriptbefolgen. kotzen.

  9. Mark sagt:

    Karl Christoph–

    Auch mir gefällt dieser Name sehr gut.

    Karl (hängt ja etymologisch mit „Kerl“ zusammen) ist sowieso einer der männlichsten, besten deutschen Namen.

    Wenn ich den Namen Christoph höre, habe ich sofort die große Statue im Kölner Dom vor mir: der heilige Christoph, ein stämmiger Riese, trägt das Christuskind durch den Fluss und wundert sich, warum es so schwer ist (später erfährt er, dass das Kind so schwer ist, weil es die Sünden der Welt trägt). Man sieht bei dieser Statue, wie der kräftige Riese vor Anstrengung fast vergeht. Wegen dieser Eindrücke–und wegen des harten KR-Lautes am Anfang des Namens–hat auch Christoph für mich eine sehr männliche Aura.

    Beide Namen zusammen, also–toll!

    Auch die Bedeutung der Kombi ist schön–der freie Mann, der „Kerl,“ der Christus im Herzen trägt (denn Christoph bedeutet ja „Christusträger“).

    Hugo Lothar–

    Zwei schöne altdeutsche Namen, wobei Hugo ja wieder modern wird. Mich stört die Dopplung des langen Os in den aufeinandertreffenden Silben Go u. Lo–ansonsten zwei herrliche Namen, vor allem Lothar!

    Etymologisch bedeutet Lothar übrigens genau das gleiche wie Luther–„laut/berühmt“ und „heri–das Heer, der Krieger,“ also so etwas wie „berühmter Krieger.“

    Andreas Albert–

    Diese Kombi finde ich ganz toll! Beide Namen gefallen mir, wobei ich mich besonders über Albert freue. Noch schöner finde ich Albrecht.

    • Maria Th. sagt:

      Stimmt, Mark, Andreas Albrecht klingt auch für mich besser. Albert ist immer ein bisschen wie albern (s.o.).

    • Rebecca Sophie sagt:

      Albrecht mag ich auch sehr gern, gerade in der Kombi, fände ich es durch das wieder aufgenommene r sehr schön.

    • cassis sagt:

      Ich kannte einen Andreas Albrecht, bei dem Albrecht der Nachname war.

  10. Maria Th. sagt:

    Das gehört zwar eigentlich nicht hierher, aber heute war eine ganz nette Sendung im Radio, BR 2, bei der es um die Ehenamen ging. Anlass war die Änderung des (Nach-)Namensrechts in Deutschland vor 40 Jahren. Wen es interessiert:
    http://www.br.de/radio/bayern2/gesellschaft/tagesgespraech/ehe-namen-heiraten-tagesgespraech-100.html

    • Jan sagt:

      Maria Theresia, danke für den Hinweis! Ich hab gerade in die ersten zehn Minuten reingehört. Amüsant, werd mir auch den Rest noch anhören.

      Das Namensrecht wurde seither ja nochmals liberalisiert, so daß heute praktisch jede Kombination möglich ist, nicht nur Doppelnamen.

      Nach meiner persönlichen Erfahrung aus meinem erweiterten Bekanntenkreis: So gut wie alle Frauen nehmen weiterhin den Namen des Mannes an. Und das sind fast alles irgendwie-linke, irgendwie-liberale Spiegelleser und Grünwähler aus Niedersachsen oder der Kölner oder Heidelberger Ecke, keine konservativen Hausmütterchen.

      Der Doppelname für Frauen klingt heute völlig verstaubt, also nach irgendwelchen 75-jährigen, hennagefärbten SPD-Politikerinnen à la Däubler-Gmelin, Leutheuser-Schnarrenberger oder Wettig-Danielmeier. Darüber wurde schon vor 30 Jahren gejuxt. Ein Mann mit angenommenen Doppelnamen ist hier nahezu undenkbar. Auch Leute, bei denen beide Partner einfach ihre eigenen Namen behalten („Hach, mein wissenschaftlicher Ruf!“), kenne ich persönlich nicht…

      Es nehmen einfach alle weiterhin den Namen des Mannes an, ich weiß nicht, warum.

    • Jan sagt:

      Ich höre gerade (etwa vor Minute 20:00) diese Anruferin, die einen Brasilianer geheirat hat…

      Ein alter Freund von mir hat eine Spanierin geheiratet, und zwar in Spanien. Da war es kein dann überhaupt Problem, die (meines Erachtens sehr klugen und schönen) spanischen Namens-Sitten nach Deutschland zu transponieren. Also (hier natürlich mit Phantasie-Namen): Er heißt Felix Müller, sie heißt Lucía Rodríguez Gomez. Beide behalten ihren Namen. Die Kinder (die mittlerweile da sind), heißen dann Maria Müller Rodríguez oder Max Müller Rodríguez. Das wird in D problemlos anerkannt.

    • Jan sagt:

      Diese Frau Baumann, die vor Minute 32:00 am Telefon ist, bringt es auf den Punkt: Die spanischen Nachnamens-Sitten sind die besten. 🙂 Die „patrilineare“ „Nachnahmensführung“ bei den Kindern bleibt erhalten, aber jeder Ehepartner behält seinen Geburts-Nachnamen. Jeder hat einen Doppel- oder gar Vierfach-Nachnamen, aber es klingt eben nicht (bzw. es klingt gerade daher nicht) nach Leutheuser-Schnarrelbrummer oder Schäfer-Gümbel…

      Nochmals danke, M.Th., für den Hinweis auf die Sendung.

      Thorsten (auch gen. Thomas od. Tobias) Schäfer-Gümbel geb. Schäfer MdL.

      Uah! *kotz* 😀

      Nochmals: ich wundere mich ein bißchen über die Anrufer beim BR. Ich kenne hier einfach niemanden, der diesen 70er-Doppel-Namen-Quatsch in Nord- oder Westdeutschland noch mitgemacht hätte. Weiß auch nicht woran das liegt, vermutlich ist man hierzulande einfach kulturkonservativer und weniger pragmatisch als im Süden. 😉

    • Maria Th. sagt:

      Nach meiner Wahrnehmung gibt es tatsächlich bei den neueren Eheschließungen kaum noch Doppelnamen, ist ja auch sicher oft unpraktisch und manchmal sogar ein bisschen lächerlich. Man entscheidet sich aus Praktikabilitätsgründen heutzutage eher wieder für einen einzelnen Ehenamen. Hier habe ich aber den Eindruck, dass es etwas häufiger als früher auch der Name der Frau sein darf und der Mann den Namen wechselt; bleibt aber trotzdem selten. Aber es gibt doch immer wieder Paare, bei denen jeder seinen Geburtsnamen behält und fertig. Das finde ich ok, wenn keine Kinder gewünscht sind oder man schon im fortgeschrittenen Alter ist; aber eigenartig, wenn man verheiratet ist, und Mama heißt anders als die Kinder. Das würde mich persönlich stören und ich würde das nicht wollen. Das kann sicher auch die einen oder anderen Probleme im Alltag ergeben, da Außenstehende (Arzt, Schule, Behörden…) die Mutter nicht auf Anhieb eindeutig zuordnen können und man umständlich erklären (evtl. auch nachweisen) muss, dass man Meier heißt, das Kind aber Huber und man trotzdem die sorgeberechtigte Mutter ist. Umgekehrt, heißt das Kind wie die Mutter, könnte ich den Vater verstehen, der sich irgendwie ausgeschlossen vorkommt in dieser Familie. Vermutlich gibt es wirklich keine Patentlösungen.

    • Jan sagt:

      So, nun habe ich das zu Ende gehört – wirklich eine schöne, liebenswerte und interessante Sendung. 🙂 Es lebe das Radio! 🙂

      Um Vornamen geht’s nur kurz bei Minute 40. Interessant sind auch die Äußerungen der Anruferin bei Minute 48, die sich ein bißchen darüber beklagt, daß heute wieder die allermeisten Frauen, den Namen des Mannes annehmen, während es zur Zeit ihrer Hochzeit 1987 so wunderbar neu war, daß man diese Zwänge nun los gewesen sei. Also genau meine Beobachtung…

      Eines aber ist mir nicht deutlich geworden, und ich habe das gestern abend auch auf die Schnelle nichts im Netz gefunden: Es gab da doch zwei Stufen der Reform, oder? Also zunächst einmal (ab den 70ern) konnten nur Frauen einen Doppelnamen annehmen: Maria Maschenknaller und Max Lehmann heiraten -> Frau heißt dann Maria Lehmann-Maschenknaller, Kinder heißen Lehmann. Das war dann das Goldene Zeitalter dieser ganzen linken Bindestrich-Tanten, über die man in den 80ern so gelacht hat, um es grob auszudrücken. Aber irgendwann ab ca. (!) 1990 ging dann wirklich praktisch alles: Mann nimmt Namen der Frau an, Mann nimmt Doppelnamen an, beide behalten ihren Namen usw. usf. Oder habe ich das falsch im Gedächtnis?

    • Maria Th. sagt:

      Ja, ich hör auch gern das Tagesgespräch, meistens interessant und sehr facettenreich, man erhält einen breiten Querschnitt an Meinungen direkt aus der Bevölkerung. Und das egal, ob es um Namensrecht, Politik, Rente oder die Frage „Grönemeyer- müssen Sänger singen können?“ (12.4.2016) geht. 😀

      Also, wie es ganz früher war, in den frühen 70ern oder vorher, weiß ich nicht mehr. Dass ein Doppelname für Männer möglich gewesen wäre, glaube ich schon, ich kenne zwei (inzwischen verstorbene) ältere Herren, die einen Doppelnamen hatten.
      Der eine hatte in einen Betrieb eingeheiratet, das war wohl der Grund. Wenn ich mich recht erinnere, hieß die Frau auch „Müller-Lüdenscheid“ (Phantasie-Name bzw. copyright bei Loriot), zumindest wurde sie so angesprochen. Sie war eine geborene „Lüdenscheid“.
      Bei dem anderen glaub ich war es aber eher ein Adoptionshintergrund, wobei die Ehefrau nur einen der beiden Namen führte.
      Ab 1976 (deswegen auch die gestrige Sendung zum 40. Jahrestag der Reform)war dann wohl alles Mögliche möglich 😉
      ich glaube, es wurde dann irgendwann nochmal leicht nachjustiert, um Vierfachnamen für Kinder von Doppelnamen-Eltern zu vermeiden; kann mich erinnern: im Zuge der Eheschließung musste eine Namenserklärung erfolgen und einer der beiden Namen als Ehename festgelegt werden, der dann für die etwaigen Kinder gelten sollte; der Geburtsname des nichtberücksichtigten Teils (meist Frau) durfte ursprünglich nur vorangestellt werden, nach der Korrekturreform war dann die Reihenfolge beliebig.
      War ja auch gut so, hab ich mir immer schon gedacht. Der Name „Doris Schröder-Köpf“ war ja kein Problem. Umgekehrte Namenswahl wäre eine Aufforderung zu einer Straftat gewesen: Köpf Schröder
      😀 😀

      A propos: Ich habe mal gelesen, dass man bei „Allerweltsnamen“ wie Müller, Meier, Fischer etc. auf Antrag berechtigt ist/war (ich weiß nicht, ob es das noch gibt), entweder den Geburtsnamen der Mutter oder den Geburts-/Wohnort anzufügen. Wobei das bei Loriots Müller-Lüdenscheid ja genau passen würde…

    • Jan sagt:

      Also, Doppelnamen gab es ja in der Tat schon vor 1976: Eben den legendenumwobenen Herrn Müller-Lüdenscheid, Hermann Schulze-Delitzsch, Theobald von Bethmann Hollweg, Arthur Seyß-Inquart, Hermann Höpker-Aschoff etc. pp.

      Ich weiß nicht, wie sich das jeweils erklärt… Müßten wir den sympathischen Beamten aus der Sendung fragen. 😉 (Herrlich: „Des müssens zu Hause ausraufen.“ 😀 )

      Die Folge über Grönemeyer höre ich mir mal nach dem heutigen Weltuntergang im EM-Viertelfinale an. 😀 Die Sendung nehme ich aber in jedem Fall mal auf den Schirm – hat mir exzellent gefallen, eben auch, weil es so unterschiedlich getakte (sozial, regional, politisch…) Anrufer waren, die sich aber alle gut benehmen konnten. 🙂

    • Maria Th. sagt:

      Müßten wir den sympathischen Beamten aus der Sendung fragen. (Herrlich: „Des müssens zu Hause ausraufen.“ )

      Ja, so reden mir hier, ganz typisch 😉

      Die Folge über Grönemeyer höre ich mir mal nach dem heutigen Weltuntergang im EM-Viertelfinale an. Die Sendung nehme ich aber in jedem Fall mal auf den Schirm – hat mir exzellent gefallen, eben auch, weil es so unterschiedlich getakte (sozial, regional, politisch…) Anrufer waren, die sich aber alle gut benehmen konnten.

      Da stimmt, das habe ich so gut wie noch nie erlebt, dass da einer mal richtig pöbeln würde; und abgewürgt, d.h. einfach aus der Sendung geworfen wird auch keiner. Das liegt natürlich auch an der sehr guten (wechselnden) Moderation. Läuft zeitgleich übrigens auch in BR alpha (neuerdings ARD alpha)im Fernsehen.

    • Jan sagt:

      Die Folge über Grönemeyer höre ich mir mal nach dem heutigen Weltuntergang im EM-Viertelfinale an.

      So, Weltuntergang (Ragnarök) ist überraschenderweise ausgeblieben. :mrgreen:

      Schwertzeit, Beilzeit, Schilde bersten,
      Windzeit, Wolfszeit, bis die Welt vergeht.

      😉

      Ich werden mir dieses BR2-Gespräch über den Grönemeyer, der weder tanzen noch singen kann, also erst morgen anhören. 😉

    • cassis sagt:

      Jan sagte:
      „Also, Doppelnamen gab es ja in der Tat schon vor 1976: Eben den legendenumwobenen Herrn Müller-Lüdenscheid, Hermann Schulze-Delitzsch, Theobald von Bethmann Hollweg, Arthur Seyß-Inquart, Hermann Höpker-Aschoff etc. pp.

      Ich weiß nicht, wie sich das jeweils erklärt.“

      Ich denke, da stecken Adoptionen dahinter. Ein Freund von mir wurde als Erwachsener noch adoptiert (er war für die Frau einfach wie ein Sohn und irgendwann wollten sie’s offiziell machen) und trägt jetzt seinen und ihren Namen, hieß also sozusagen früher Fritz Müller und jetzt Fritz Baumann-Müller. In meiner Schule gab es auch ein Mädel mit Doppelnamen und eine Lehrerin erklärte mal, irgendein Vorfahr oder Vorfahrin sei mal adoptiert worden und die Familie führe seit Generationen den dadurch entstandenen Doppelnamen.

    • Jan sagt:

      Nur ganz kurz: Ich hatte bei diesen Vor-Namensreform-Doppelnamen oft den Eindruck, daß sie in Westfalen besonders häufig seien. Jetzt nicht wegen Müller-Lüdenscheid, eher schon wegen Höpker-Aschoff, aber das kann dennoch eine subjektive Fehleinschätzung sein.

      Das mit den Adoptionen ist aber sicher auch ein Erklärungsansatz!

    • Xaver sagt:

      Ich kenne auch viele Frauen die den Namen ihres Mannes angenommen haben und das aus dem gleichen Milieu das Jan beschreibt: Akademikerinnen, Großstadt, links- liberal. Ehrlichgesagt wundert es mich, denn andere Traditionen des Patriarchats sind ja auch überwunden wie z. B. die Berufsaufgabe der Frau bei der Hochzeit. Vor diesem Hintergrund verstehe ich die Frauen da nicht so richtig. Für mich persönlich käme es nicht in Frage den Namen bei der Hochzeit zu wechseln, ich wuerde es als Identitaetsverlust empfinden. Deshalb würde ich es auch von meiner Frau nicht erwarten.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ich sehe das genau andersherum, zum einen bin ich grundsätzlich gegen Gleichberechtigungsmaßnahmen, die efektiv nichts ändern sondern nur schön klingen, wie zum Beispiel das inzwischen fast obligatorische Wählerinnen und Wähler, Schülerinnen und Schüler(ich rede immernoch konsequent von Wählern und Schülern).
      Außerdem finde ich es schön wenn man als Familie auch denselben Nachnamen hat, als Zeichen der Verbundenheit aber auch weil immer von Müllers, Meiers, Schulzes die Rede ist, man dann also quasi „unterschlagen“ wird. Wenn es keine besonderen Umstände gibt, die für oder gegen einen bestimmten Namen sprechen (zu kompliziert, negativ konnotiert, starkes Hänselpotenzial oder auch Erbe einer Firma, gerade berühmt geworden…) ist es mir da relativ gleichgültig welchen Namen man annimmt. Und der Name des Mannes ist nun mal für die meißten offensichtlicher und auch in gewisser Weise traditioneller, da sehe ich dann auch nicht ein es aus Prinzip anders zu machen (abgesehen davon, dass ich alles bin, aber keine Feministin und das für mich sicher kein Prinzip ist)

    • Jan sagt:

      @Rebecca Sophie & Xaver

      Für mich persönlich käme es nicht in Frage den Namen bei der Hochzeit zu wechseln, ich wuerde es als Identitaetsverlust empfinden. Deshalb würde ich es auch von meiner Frau nicht erwarten.

      Ich empfinde das auch so. Bei mir gehört eher der Nachname zur Identität als der Vorname – ich würde in irgendwelchen philosophischen Selbstreflektionen also eher sagen „Ich bin [Nachname].“ als „Ich bin [Vorname].“. Aber das ist bei Männern und Frauen wohl wirklich anders…

      Meinen eigenen Nachnamen ändern würde ich niemals und um keinen Preis.

      Nochmals: Ich finde im Grunde das spanische System, wo die Frauen ihren Namen behalten, aber der Name der Kinder letztlich „patrilinear“ (gibt es das Wort?) wandert, am besten. Aber in D läuft es nun mal anders.

      Ich wundere mich eben einfach, daß gerade in dem Milieu, in dem man es erwarten sollte (Akademiker, linksliberal, öko-bio-veggie-dinges, urban, grün blablabla), die Möglichkeiten des liberalen Namensrechts nach meiner Beobachtung kaum bis gar nicht genutzt werden. Vielleicht, weil die Ladies, wenn sie denn, alle recht spät, doch noch heiraten, alle noch mal ihren romantischen Fimmel kriegen…

      das inzwischen fast obligatorische Wählerinnen und Wähler, Schülerinnen und Schüler(ich rede immernoch konsequent von Wählern und Schülern).

      Mach ich genauso. Im Deutschen ist der Plural für gemischtgeschlechtliche Gruppen gleich dem Plural maskulin. Und peng.

      Gerade „Wählerinnen und Wähler“ klingt für mich schauderhaft nach „Sigmar Gabriel erklärt am Wahlabend die jüngste SPD-Niederlage.“

    • Jan sagt:

      Auf die Gefahr hin, mal wieder durch Wiederholungen, Pfauenhaftigkeit, Egozentrizität und Subjektivismen zu nerven:

      Mein Vorname ist nicht sooo wichtig.

      Jan ist nicht mein richtiger Vorname. (Sondern ein Zweitname.) Ja, klar, der Vorname gehört schon dazu. Aber einige Leute reden mich bis heute einem Nick an, den ich mir mal irgendwann im Netz zugelegt habe. Vor der Re-Personalisierung des Netzes durch „Social Media“ war mir mein selbstgewählter Nick im Grunde wichtiger als mein eigentlicher Vorname. Ich empfinde es bis heute als Ehre, von alten Bekannten mit meinem alten Nick angesprochen zu werden, auch am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht.

      Ich bin wirklich kein Uralt-Netz-Veteran, aber noch in den Nuller-Jahren gab es da einfach eine andere Kultur im Internet: Eben nicht nur Klarvorname plus richtiger Nachname plus Bewerbungsfoto mit Grinsen. Plus Häkchen bei Twitter und Facebook, sobald man Redakteur beim Dinkelsbühler Kreisblatt geworden ist. Es war phantastischer und phantasievoller, und der der Nick war wichtiger als der Vorname. Viel Spielerei dabei – Homo ludens.

      Der Familienname aber, der geht an die Substanz, an den Kern des Seins.

      Mein Lehrer hat immer gerne diese Story erzählt, die er mal auf eine Tagung in Schottland aufgeschnappt hatte: „Was ist ‚The McDonald‘? Das ist der einzige und wahre Klan-Chef der McDonalds!“ Hübsch finde ich daher auch den bairischen Brauch, Bauersfrauen mit Nachnamen plus -in anzusprechen: also „Kraxlhuberin“, oder so…

    • mgl sagt:

      ehrlich gesagt, lieber Freund, bin ich froh dass diese Forenschreiberei nicht mehr so existiert. das ist für mich einfach abgeschlossen und gut so.
      social media land habe ich nicht betreten so bin ich einfach draußen.
      andererseits gehen einem natürlich die besten Freunde verloren.
      ich mag hier auch nicht mehr schreiben eigentlich. ich habe kein Recht auf den Namen herumzuhacken die anderen Leuten ihren Kindern geben. und wenn man etwas zu anderen Themen schreibt muss man schon mit schlechtem Gewissen abwarten, ob der nicht-Forenbetreiber nicht einfach alles weglöscht. er ist ziemlich sauer, das merkt man.
      warum stellst du Name, Adresse, Telefonnummer ins Netz? das, habe ich gelernt, sollte man nie machen?

    • Jan sagt:

      ich habe kein Recht auf den Namen herumzuhacken die anderen Leuten ihren Kindern geben.

      Du wirst es nicht glauben, aber das habe ich mir auch oft gesagt. :-/

      Aber nur Sonnenschein verbreiten („Hach, wie schön!“), scheint mir eben auch keine Alternative.

      M.E. kann man eben nur versuchen, nicht auf die Schwachen, sondern auf die Starken, eben die Bourgeoisie, einzudreschen…

      warum stellst du Name, Adresse, Telefonnummer ins Netz? das, habe ich gelernt, sollte man nie machen?

      Ich weiß jetzt nicht, wer angesprochen ist (Du bist manchmal gar nicht so einfach zu verstehen, mgl), aber als Betreiber einer Website auf einer de-Domain (bzw. eigentlich überhaupt, sobald Du als Deutscher eine Website betreibst), bist Du durch das BRD-Online-Recht gezwungen, Klarnamen, Adresse und Telefonnummer, möglicherweise auch Umsatzsteuer-ID, ins Netz zu stellen. Das ist die Impressums-Pflicht, gibt es seit mindestens zehn Jahren.

    • Knud sagt:

      er ist ziemlich sauer, das merkt man

      Bin ich gemeint? Wenn ja, warum?

    • mgl sagt:

      Jan: ja, stimmt, ich kann mich nicht gut verständlich machen.
      Ja, weiß ich man muss das Impressum angeben. Aber ich kann mir nicht vorstellen warum jemand damit glücklich sein sollte und manche geben nur sehr wenig Kontaktdaten an. das kann man also auch etwas auslegen.
      ja, das ist auch die bessere Variante auf die „Starken“ loszugehen, aber ich steigere mich da so rein, das tut mir nicht gut.

      Knud: ja, ich denke es ist dir nicht so recht wenn ich manchmal teils unsinnige Kommentare gebe bzw allgemein wenn es zu sehr vom Thema Namen abweicht. auch wenn du natürlich über die Klicks und Beiträge naja,. verdienst. Ich gebe mir Mühe ordentlich zu sein, dessen sei versichert.

    • Jan sagt:

      mgl,

      Du solltest Dich wirklich für irgendeinen poststrukturalistischen Dichterpreis bewerben, insofern Du es nicht nur schaffst, Dein eigenes Ich zu vernebeln (worüber sich vor ein paar Tagen Maria Theresia aufgeregt hat), sondern auch noch, innerhalb von zehn Zeilen den Angesprochen verschwimmen zu lassen… Das könnte ich niemals… Also, Subjekt und Objekt werden austauschbar, und die Prädikate werden dann auch a weng wirr…

      Ich lese Deine Beiträge wirklich gerne. 🙂

    • mgl sagt:

      hm. also es tut mir leid wenn Maria Theresia sich aufgeregt hat.
      ich schreibe alles ehrlich und so gut ich es kann. in gutem Glauben. wahrscheinlich wird mir das Naive zum Verhängnis.
      ansonsten sei unbesorgt, ich werde hier nur noch selten schreiben.

      ich hab doch Maria Theresia nichts Schlechtes gewollt und auch niemanden hier angelogen.

    • Jan sagt:

      Mensch, mgl,

      ich hab gerade mit meinen bescheidenen Kräften versucht, Dir was Nettes zu sagen! 🙂 Nu reagier doch nicht wie ne olle Jungfer. 🙂

      Lebensregeln für Männer: Wenig saufen, wenig kiffen, wenig Käse essen vorm Einschlafen.

      Lebensregeln für Frauen: Muß M.Th. aushelfen. 😉

    • mgl sagt:

      du bist schon ein weirdo klaas.

    • Jan sagt:

      @mgl

      Ernst Jünger sagt zum Thema „weirdo“:

      Mögen wir niemals so alt werden, daß wir das rechte Lachen verlieren über die Taten derer, die plötzlich als Taugenichtse auf und davon gingen, weil ihnen die Bücher den Kopf verdrehten. Mögen wir im Gegenteil immer bei denen sein, die eines Morgens ausziehen, fest in den Steigbügeln und mitten in die Sonne hinein, mit dem festen Glauben an sich und die Schatzkammern der Welt. […] Was ist dagegen der Erfolg, den der Krämer mit der Elle mißt

      😉

    • Maria Th. sagt:

      hm. also es tut mir leid wenn Maria Theresia sich aufgeregt hat. (…)
      ich hab doch Maria Theresia nichts Schlechtes gewollt und auch niemanden hier angelogen.

      Also, nochmal zur Klarstellung, ich hab mich nicht wirklich aufgeregt, sondern deine Art zu schreiben, liebe mgl, ist manchmal so rätselhaft, dass man drüberliest und nicht sicher ist, was du wirklich gemeint hast. Darum wollte ich von dir das neulich erklärt haben.
      Natürlich hast du mir nichts Schlechtes gewollt, warum auch, ich habe dir ja (hoffentlich) auch nichts getan, falls ja, tut es mir aufrichtig leid. Aber ich hatte gehofft, das hätte ich neulich (1.7.2016, 19.09 h) hier schon klar genug zum Ausdruck gebracht, dass ich nicht beleidigt oder verärgert bin. Und ich wollte dir mit dem Beitrag neulich ebenfalls was Nettes sagen. 🙂

    • Maria Th. sagt:

      Hübsch finde ich daher auch den bairischen Brauch, Bauersfrauen mit Nachnamen plus -in anzusprechen: also „Kraxlhuberin“, oder so…

      Richtig! das gibt es durchaus noch, aber nicht nur als Anrede, sondern fast mehr noch, wenn man von der „Kraxlhuberin“ spricht. Im Bairischen wird sowieso die Frau, auch wenn sie einen Handwerker zum Ehemann hat oder in der Stadt wohnt, mit dem Zusatz in bezeichnet, wenn auch heutzutage weniger als Anrede, das wäre eher unhöflich. Die Nachbarin kann also durchaus die „Gruberin“ sein, die einem heute erzählt hat, dass die Lechhuberin mit der Betzmeierin gestritten hat 😉

      Mein Mann arbeitete in Jugendjahren im Rahmen eines Ferienjobs mal bei der Ernte auf einem großen Bauernhof. Die völlig normale Ansprache für die Chefin war nicht „Frau xy“ oder „Chefin“, sondern jeder sagte „Bäuerin“ (ohne Namen, wie ein Titel), z.B. „Bäuerin, sollen wir jetzt zuerst das Heu reintun oder aufs Feld rausfahren?“
      Ich finde, das klingt sehr respektvoll, fast adlig (im positiven Sinne), erinnert mich an das mittelalterliche Frouwe.
      (auch wenn im Mittelalter die Bauern gerade nicht mit Adel und Herrschaft in Verbindung gebracht werden konnten, sondern häufig sogar unfrei waren.)

    • mgl sagt:

      ich weiß doch, dass ihr es gut meint.

      danke Maria Theresia und Jan, dass ihr meine Freunde seid.
      ich lese gerne was ihr schreibt.

      auch alle anderen die hier gerne schreiben. danke dass ihr euch das Denken nicht verbieten lasst.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Die völlig normale Ansprache für die Chefin war nicht „Frau xy“ oder „Chefin“, sondern jeder sagte „Bäuerin“ (ohne Namen, wie ein Titel), z.B. „Bäuerin, sollen wir jetzt zuerst das Heu reintun oder aufs Feld rausfahren?“
      Ich finde, das klingt sehr respektvoll, fast adlig (im positiven Sinne), erinnert mich an das mittelalterliche Frouwe.

      Das gefällt mir auch, genauso wie die -in-Endungen für Frauen, ich weiß gar nicht was genau mir daran gefällt, aber irgendwie mag ich es und bedaure, dass es das hier bei uns nicht gibt.

    • Maria Th. sagt:

      dass ihr euch das Denken nicht verbieten lasst.

      Das wär ja auch noch schöner! 🙂
      Die Gedanken sind frei!

    • Maria Th. sagt:

      @ Rebecca Sophie und Frage an Slawisten, z.B. Jan:
      Ich weiß auch nicht, ob es damit irgendwas zu tun hat, vielleicht in ganz frühen Ansätzen, aber mir fällt zu den bairischen weiblichen Nachnamenformen oft die slawische Form der Frauennachnamen ein, die z.B. im Tschechischen mit -ova gebildet werden (also z.B. die Frau vom Herrn Navratil heißt Navratilova). Das ist analog im Bairischen dasselbe, die Frau vom Kirchbichler heißt Kirchbichlerin.
      Fällt mir auch gerade ein, auf ganz alten Grabsteinen bzw. auf Epithaphen in Kirchen (so ca. 17./18.Jh.)sieht man das auch oft, z.B. Hier ruht die ehrengeachtete Anna Brettschneiderin…

    • Maria Th. sagt:

      Lebensregeln für Frauen: Muß M.Th. aushelfen.

      Tja, was sagt man da?
      – Nix übertreiben, Mäßigkeit und Goldenen Mittelweg wählen
      – Kein Nachteil ohne Vorteil, kein Vorteil ohne Nachteil
      – es geht immer irgendwie weiter
      und vor allem:

      Es gibt auch ein Leben vor dem Tod! 😉 😀

    • Jan sagt:

      Ich weiß auch nicht, ob es damit irgendwas zu tun hat, vielleicht in ganz frühen Ansätzen, aber mir fällt zu den bairischen weiblichen Nachnamenformen oft die slawische Form der Frauennachnamen ein, die z.B. im Tschechischen mit -ova gebildet werden (also z.B. die Frau vom Herrn Navratil heißt Navratilova). Das ist analog im Bairischen dasselbe, die Frau vom Kirchbichler heißt Kirchbichlerin.

      Haha! 🙂

      Kurioserweise ist mir diese Parallele nie aufgefallen, aber es stimmt! 🙂

      Also eben: Die Ehefrauen bekommen eine Feminin-Endung an den Nachnamen drangebäbbert, eben -in auf germamisch oder oder -a/-owa auf slawisch. (Bzw. das männlich -i wird zu -a) Es funktioniert aber auch in Polen nicht duchgängig: bei den litauisch-stämmigen Namen auf -as zum Beispiel geht das nicht.

      Die Tochter von Putin heißt natürlich Putina. 😉 Und eben *nicht* /putIna/ betont, sondern /pUtina/. Ich kannte im Studium eine Russin mit dem aristokratischen Namen „Nikulina“ (nach der Kleinstadt Nikulino bei Moskau) – die hat sich immer drüber aufgeregt, wenn Deutsche das als /nikulIna/ ausgesprochen haben…

      Komisch, daß dieser Brauch (also Feminin-Nachnamen für Frauen) gerade in Bayern, nicht aber in den viel eher slawisch beeinflußten Gebieten Deutschlands (Ostelbien) lebendig ist…

    • mgl sagt:

      die Endung -in kann man irgendwie auch nur bei Namen auf -er anhängen(Tätigkeitsbezeichnungen Bauer, Macher, lat. Senator, gr. Rhätor), oder weiß jemand ein Gegenbeispiel?
      vielleicht gibt es in manchen Gegenden mehr Namen auf -er als in anderen.

      oder andere Vermutung: in Bayern wird das r anders gesprochen. gerollt. sodass ein Laut entsteht, den man ganz lang halten kann, habe den Fachbegriff dafür vergessen. Bsp: mmmmmmmm, nnnnnnnn, llllllllll.
      mit einem nicht gerollten r geht das nicht(nicht so gut).
      vielleicht lädt das gerollte r einfach dazu ein, den Namen mit -in zu erweitern.

    • Jan sagt:

      @ mgl & Maria Theresia

      Ja, stimmt, am einfachsten ist das (also die Femininendung bei Nachnamen) im Deutschen mit Toponymen oder „Berufsnachnamen“ auf -er. Man könnte sich aber ja durchaus vorstellen, daß in D aus einer Hanna Kowalski eine „Kowalskin“ oder aus einer Nicole Behre eine „Behrin“ würde… Unabhängig davon, daß -in im Slawischen eine männliche Nachnamensendung (ursprünglich freilich ein Genitiv plural maskulin) ist…

      Die Probleme gibt es aber auch umgekehrt. Im Russischen werden Nachnamen halt äußerst munter dekliniert. Aber was macht man etwa mit dem Namen der großen deutschen Kommunistin Clara Zetkin? Es ist eine Frau, der Nachname ist slawisch-stämmig, aber im Russischen männlich. Ergebnis: man *kann* nicht mehr sagen „borba Zetkina“ („der Kampf Zetkins“), weil aus der Clara dadurch ein Mann gemacht würde, und des geht net. Also wird gerade ein slawischer Name im Russischen undeklinierbar.

    • Maria Th. sagt:

      @ mgl
      das ginge teilweise schon, auch wenn es keine -er Endung gibt (ich bediene mich mal bei bekannten Namen aus Kultur/Sport/sonstiges): Nehmen wir mal Frau Lenbach, die Lenbachin, Frau Hartung die Hartungin, Frau Klose die Klosin,
      Frau Rasch die Raschin.
      Schwieriger wird es bei ausgesprochen nicht-bayerischen bzw. nicht-deutschen Namen wie Zapatka, eine Zapatkin würde sich dem Sprachfluss sperren, das passt nicht. Schauen wir aus gegebenem Anlass mal bei den „Spielerfrauen“: Auch normale deutsche Namen wie Hummels oder Höwedes gehen teilweise nicht mit der -in Endung zusammen; kein Problem würde ich bei der Kroosin, der Weiglin, der Schürrlin oder der Götzin sehen. 🙂

    • mgl sagt:

      cool. das geht also auch. danke für diese Informationen, Maria Theresia.
      ich kenne auch Personen die diese -in Form als abwertende Bezeichnung einsetzen, also in Gegenden wo die -in Form nicht üblich ist. halte ich aber für Einzelfälle.

      zum Thema Lebensregeln. das Wichtigste ist: Hirn einschalten.
      ich stelle mir da für mein Gehirn einen Bandgenerator vor. man muss kurbeln und dann wird die Ladung hochgefahren und Spannung im Gehirn aufgebaut.

    • Maria Th. sagt:

      Lebensregeln. das Wichtigste ist: Hirn einschalten.

      Stimmt. Da geb ich dir uneingeschränkt recht!

    • mgl sagt:

      so. mir wieder eingefallen und ich deswegen aus dem Bett wieder aufgestanden:

      man liest doch oft von KZ-Überlebenden mit Doppelnamen. Da haben viele ihren Namen behalten zwecks Wiederfinden der Verwandten und Freunde.
      (und den Ehenamen angehängt, somit einen Doppelnamen gebaut).
      vollkommen richtige, selbstlose und nützliche Überlegung und Vorgehensweise.
      das jetzt nur noch so als Gegensatz zu den von Jan vorgestellten linken Lanken.
      tschüss.

    • Jan sagt:

      sondern jeder sagte „Bäuerin“ (ohne Namen, wie ein Titel), z.B. „Bäuerin, sollen wir jetzt zuerst das Heu reintun oder aufs Feld rausfahren?“
      Ich finde, das klingt sehr respektvoll, fast adlig (im positiven Sinne), erinnert mich an das mittelalterliche Frouwe.

      Ja, stilistisch ist das erstklassig, keine Frage!

      (auch wenn im Mittelalter die Bauern gerade nicht mit Adel und Herrschaft in Verbindung gebracht werden konnten, sondern häufig sogar unfrei waren.)

      Das kommt aber extrem auf die Gegend an – nämlich wie stark da jeweils der Adel (und die Geistlichkeit) gegenüber den Bauern war. In den Gegenden, in denen die Bauern „frei” sind, sind sie oft ihrerseits Oberschicht, unter denen die ländlichen („unterbäuerlichen“) Schichten zu stöhnen haben. Und zwar ohne, daß die Grausamkeit und Gier der Besitzenden durch auch nur Ansätze von Bildung gemildert worden wären, wie das bei den Adligen meisten, bei den geistlichen Landesherren immer der Fall war. („Unterm Krummstab ist gut leben.“)

      Noch ich selbst habe in meiner Kindheit in den 70ern auf dem niedersächsischen Lande bei meiner Großmutter, die unterbäuerlichen Schichten entstammte („Heuerleute“, „Häusler“), immer diesen abgrundtiefen Haß auf „de Buuern“ wahrgenommen und vermittelt bekommen. Da ging es logischerweise nicht um Leute, die in der Landwirtschaft gearbeitet haben, sondern gegen die landbesitzenden Bauern, die eben aus ihrer Perspektive „oben“ waren. Und auch daher fahren bei mir heute noch sofort die Messerchen im Herzen aus, wenn ich höre, daß die reichen Schweinebauern im Südoldenburgischen unter skandalösen Bedingungen osteuropäische Fremdarbeiter halten, ja, buchstäblich halten.

      Ich weiß allerdings nicht, wie das in Bayern und in seinen einzelnen und bekanntlich weiten Gauen gewesen ist.

    • Jan sagt:

      Die völlig normale Ansprache für die Chefin war nicht „Frau xy“ oder „Chefin“, sondern jeder sagte „Bäuerin“ (ohne Namen, wie ein Titel), z.B. „Bäuerin, sollen wir jetzt zuerst das Heu reintun oder aufs Feld rausfahren?“
      Ich finde, das klingt sehr respektvoll, fast adlig (im positiven Sinne), erinnert mich an das mittelalterliche Frouwe.

      Und ähnlich und auch heute noch und auch in Norddeutschland: Unter vielen (ich ich weiß nicht, ob unter allen) Handwerkern die schöne Anrede „Meister“ ohne jede Erweiterung. „Meister, zuerst das Bad streichen oder die Küche?“ Habe ich heute gerade wieder erlebt, prächtig. 🙂 Mußte sofort an das mit der „Bäurin“ von M.Th. denken.

      Überhaupt können sich Handwerker heute viel besser benehmen als irgendwelche Verwaltungs-Nasen, XY-Experten oder Akademiker aus den mittleren Chargen. Das beobachte ich seit Jahrzehnten immer wieder. (Sie verdienen allerdings auch meistens besser. 😉 )

  11. Violet sagt:

    Isidor find ich ja ganz spannend.
    Der Name ist mir durch Isidor Strauss schon ne halbe Ewigkeit geläufig, aber irgendwie hab ich nie darüber nachgedacht, ob er mir gefällt. Irgendwie ja, auch wenn ich ihn mir grad noch nicht an einer „realen“ Person vorstellen kann.

    Und dann find ich Astrid ja ganz wunderbar! Hätte nun keine Clarissa dran gehängt, aber über eine kleine Astrid freu ich mich. Wenn das auch der Rufname ist…
    Ich hoffe, dass sie das dumme „Arschtritt“-Wortspiel nicht zu oft hören muss 🙁
    So schade um den schönen Namen! (Genau wie bei Agnes > Akne).
    Kannte mal flüchtig Zwillingsmädchen, die Astrid und Agnes hießen. Damals fand ich die Namen furchtbar altmodisch und unpassend, heute mag ich die Kombi 🙂

    • Maria Th. sagt:

      Die Sache mit Astrid – Arschtritt habe ich tatsächlich erst hier gelernt 😀
      Ich denke, der Name ist überall möglich außer in schwäbisch/badisch/alemannischen Dialekten, wo eben das st als scht gesprochen wird.

  12. Jan sagt:

    Isidor Jakob. Pfffff. Ich meine, daß wir das Thema Isidor hier vor einigen Monaten schon einmal gehabt hätten, finde das aber über die Suchfunktion nicht. Der Name hatte, gerade in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die Aura eines jüdischen Namens, obwohl er eigentlich nicht jüdischen sondern frühmittelalterlich-christlich-spanischen Ursprungs ist. In der Tat aber haben damals (!) viele Juden so geheißen.

    Zum Beispiel stand Isidor auf dieser schauderhaften Nazifaschisten-Judennamen-Liste. (Also, Juden mußten entweder einen Namen aus dieser – im wesentlichen frei erfundenen, hämischen und ahistorischen – Liste oder Israel oder Sarah als Zweitnamen annehmen) In einige Gegenden Deutschlands war Isi ein Spitzname für einen Juden. Reinhard Heydrich wurde als Kind in Halle als „Isi“ gehänselt, weil er eine Hakennase hatte… Heydrich!

    Isidor Jakob klingt für mich einfach nach deutsch-christlich grundierten „Judaisierern“, also Leuten, die sich irgendwie ins Judentum verliebt haben und es dann besonders gut machen wollen. Vielleicht Evangelikale oder Konvertiten? Oder auch „Neo-Juden“, also liberal und säkular aufgewachsene Juden, die auf einmal ihre Wurzeln zu entdecken meinen. Da bin ich mir aber (natürlich) nicht sicher. Ich habe hier einige Kontakte zur liberalen jüdischen Gemeinde, und dort wäre ein solcher Name vollends undenkbar.

    • Mark sagt:

      Isidor war auch eindeutig ein anbiedernder Assimilierungsname–die Israels und Isaiahs, etc. wandelten ihren Namen in einen katholischen Heiligennamen ab, um besser angepasst zu wirken. Der Schuss ging nach hinten los, denn dann wurde dieser Name ganz stereotypisch jüdisch.

      Für moderne Juden wäre so ein traditioneller Assimilierungsname sicher problematisch.

      Jakob hingegen–der ist ja „echt“ hebräisch, wobei die Form Jakob natürlich eingedeutscht ist.

    • cassis sagt:

      Ich denke an Isidor von Sevilla, auf seine heute (oder gut, für mich) unfreiwillig komische Art, die Welt zu erklären.

    • Jan sagt:

      Jäp! Und „pseudoisidorische Dekretalen“ sollte man als Historiker auch zumindest schon mal gehört haben…

      Oder man denkt an die Detektivfigur des „Don Isidro Parodi“, die die beiden großen Argentinier Jorge Luis Borges und Adolfo Bioy Casares (unter dem gemeinsamen Pseudonym Honorio Bustos Domecq) in den 30ern ausgeknobelt haben…

      Also: Was sich die Eltern des kleinen Isidor Jakobs bei dem Namen gedacht haben, werden wir nicht klären können. Entweder eine Riesenmenge oder (wahrscheinlicher) Absurdes oder (am wahrscheinlichsten) gar nichts.

    • Anonymous sagt:

      Gerade in Bayern auf dem Land kommt es immer noch vor, dass Vornamen innerhalb der Familie weitergegeben werden, auch seltene Vornamen. Beispielsweise hatten ich als Klassenkameraden einen Emmeran, der mindestens der fünfte in der Reihe war. Meist gibt es auch irgendeine Kirche oder Kapelle in der näheren Umgebung, die einem Heiligen des entsprechenden Namens geweiht ist.

      Eine dem Hl. Isidor geweihte Kapelle gibt es in unserer Nachbargemeinde, eine Jakobuskirche in unserer Gemeinde selbst. Deshalb würde ich den Namen viel eher in die traditionell-katholische Ecke einordnen.

      Weitere Lokalnamen sind etwa Vigil, Bartholomäus, Dionys, Marinus, Anian, etc.

    • Maria Th. sagt:

      Deshalb würde ich den Namen viel eher in die traditionell-katholische Ecke einordnen.

      Das kann auch sein, macht für mich den Namen Isidor nicht schöner; als stummer Zweitname, von mir aus, und Jakob ist ja voll ok. Aber umgekehrt, als Rufnamen, so wie es den Anschein hat, finde ich den Namen Isidor schon sehr ausgefallen und davon würde ich eher abraten.

      Weitere Lokalnamen sind etwa Vigil, Bartholomäus, Dionys, Marinus, Anian, etc.

      Das muss aber Virgil (mit r) heißen, oder?
      Diese Namen kenne ich auch als seltene, dennoch geläufige bayerische Traditionsnamen. Das hat mit dem früher in Bayern gegenüber dem Geburtstag wichtigeren Namenstag zu tun; die Kinder wurden früher auch oft auf den Namen des Heiligen getauft, der am Geburts- oder Tauftag grade seinen Gedenktag hatte.
      Habe erst kürzlich von einem ca. 20jährigen Bartholomäus gehört. Ebenso von einem Ferdinand Basilius(!)in ähnlichem Alter.

    • Jan sagt:

      Das muss aber Virgil (mit r) heißen, oder?

      Ohne mich in Eure innerbayerischen/katholisch Debatten einmischen zu wollen: Aber die Vigil (also ohne r) ist die Nacht/Frühmorgens-Wache/Messe im Kloster. Daß es das als Namen gibt, war mir allerdings neu…

    • Maria Th. sagt:

      Eben, drum muss es m.E. auch Virgil heißen 😉

      https://de.wikipedia.org/wiki/Virgil_von_Salzburg

    • Jan sagt:

      Ja, so ähnlich meinte ich das ja auch… Das von dem Anonymous war sicher einfach ein Tippfehler…

      Im Englischen gibt es den Namen ja auch: „Virgil Cain is my name“…

    • G.A. sagt:

      Wenn es ein Schreibfehler war, dann geht er nicht auf mich zurück, denn die Kirche in Kirchdorf am Haunpold ist ganz sicher dem Hl. Vigilius geweiht. In der alten Zeit konnte schon einmal ein r verloren gehen.

      Mit meinem Einwurf bzgl. Isidor wollte ich auch gar nicht ausdrücken, dass ich den Namen schön finde, sondern dass ich die Motive bei der Namensvergabe anders einschätze als Jan.

      Der Kern des Ganzen ist meiner Meinung nach, dass Namen (wie etwa der vielgescholtene Jakob) von verschiedenen Leuten in verschiedenen Gegenden aus verschiedenen Gründen oder Traditionen vergeben werden (sofern sich die Leute darüber Gedanken machen). Darüber können wir nur mutmaßen. Deshalb empfinde ich Isidor genau wie ihr als schwer vergebbaren Namen, außer eben wenn wirklich schon der Vater, der Großvater usw., dann finde ich den Namen ok. Jakob auf der anderen Seite erscheint mir heutzutage als sehr „normaler“ Name, den die meisten Eltern wohl vergeben, ohne sich irgendwelche Gedanken um philosemitische oder katholische Traditionen zu machen oder bewusst in eine pseudo-traditionelle Ecke abzudriften.

      (Wie ihr euch sicher denkt, bin ich der Anonymous von gestern.)

    • Knud sagt:

      pseudo-traditionelle Ecke

      Klingt interessant. Ich muss wohl noch etwas länger darüber nachdenken, was das ist.

    • Jan sagt:

      G.A.,

      meine Überlegungen waren natürlich ebenfalls Spekulation – wie selbstverständlich jede Mutmaßung zum soziologischen Hintergrund eines Vornamens ohne andere bekannte Fakten als ebendiesen Vornamen.

      Ich wußte einfach nicht, daß es das in Bayern als ländlichen Traditionsnamen gibt oder geben könnte. Dennoch erlaubte ich mir anzumerken, daß das von mir als Hintergrund vermutete Milieu („irgendwie-regligiös“, urban) einfach überregional und damit zahlenmäßig größer als der von Dir in Erwägung gezogene Personenkreis in der Umgebung irgendeiner Dorfkirche/kapelle. Einfach als Frage der Wahrscheinlichkeitsrechnung…

      Daß ich ländliche und/oder generationsübergreifende Traditionsnamen mit großer Achtung betrachte, auch wenn sie in anderen Milieus „komisch“ klingen, brauche ich kaum zu betonen.

      Angesichts der Zeitläufte und des Zustandes der BRD-Gesellschaft bliebe ich aber ferner bei meiner auch schon geäußerten Vermutung, daß das Allerwahrscheinlichste ist, daß sich die Eltern einfach gar keine Gedanken über die verschiedenen religiösen Konnotationen des Namens gemacht haben.

    • Jan sagt:

      Knud,

      pseudo-traditionelle Ecke

      Na, das gibt es in westlichen Gesellschaften in abermillionenfacher Ausfertigung und in myriadenfachen Spielarten: Von den USA über die BRD und Israel bis nach Rußland, von christlich über jüdisch bis moslemisch, von grün bis braun. Städtisch sozialisierte Leute, die auf einmal zu „ihren Wurzeln“ zurück wollen und bewußt ein paar Urbanisierungs-, Säkularisierungs- und Modernisierungsschritte rückwärts gehen.

    • m sagt:

      bei so vielen Ausschlusskriterien:
      Jan, was ist denn richtig?

      (ich möchte nicht dum bleiben)

    • Jan sagt:

      @ m (gl?)

      Es gibt da, glaube ich, kein Richtig oder Falsch, sonder nur ein „Es könnte so sein“ oder ein „Eher nicht“.

      Wahrscheinlich darf man sogar auch nicht den Fehler machen, den von G.A. namhaft gemachten traditionellen Milieus zu unterstellen, eben nur traditionsgelenkt zu sein. Die Moderne (und sei es in Gestalt des Fernsehens, nun auch des Internets) hat mittlerweile in der letzten Datscha in Sibirien, der letzten Jurte in der Mongolei und dem letzten Kral in Schwarzafrika Einzug gehalten. Und in Bayern natürlich erst recht. 😉

      Fernsehen gibt es wirklich überall, Internet fast überall.

      Auch ein zwanzigjähriger Marinus oder Bartholomäus aus dem allerschwärzesten bayerischen Dorf weiß natürlich, daß die Modenamen heute Mia, Ben, Paul und Emma sind.

      Vielleicht kann man gar soweit gehen zu sagen, daß heute alles ein bißchen pseudo ist. 😉

      Dennoch bliebe ich als guter Stalinist dabei, mir einen gewissen Respekt vor der Tradition bewahren zu wollen. 🙂

    • G.A. sagt:

      Hallo Jan, du hast natürlich recht, dass der von mir ins Spiel gebrachte Fall vergleichsweise unwahrscheinlich ist, wenn auch nicht ausgeschlossen. Ach ja, ein Beispiel für einen Träger des Namens Isidor ist der Urner Ständerat Isidor Baumann, aber Schweizer Namen sind sowieso ein Kapitel für sich.
      Mit „pseudo-traditionell“ habe ich gemeint, dass man es nach außen so erscheinen lässt, als folgten die eigenen Handlungsweisen (z.B. Namensvergabe) einer Tradition, zu der man jedoch eigentlich keinen Bezug hat, sei es durch Familie, praktizierte Religion, lokale Umgebung, soziales Milieu oder was auch immer.
      Natürlich ist es heutzutage so, dass man als halbwegs aufgeklärtes, kritisches Individuum immer über Traditionen reflektiert, dadurch ein gewisser Abstand entsteht und am Ende jeder Traditionsbezug irgendwie pseudo wird. Das gilt auch für den Hoferben in Oberbayern, die sind heutzutage schließlich keine Analphabeten mehr. Und noch mehr gilt es für den städtischen linksliberalen Akademiker in zweiter Generation mit Vorfahren aus ganz Mitteleuropa. Der kann eigentlich nichts richtig machen und am Ende muss man froh sein, wenn das Kind Jakob heißt.

    • Maria Th. sagt:

      @ G.A.
      ich gebe dir mit deinen beiden Kommentaren recht.
      Und außerdem hab ich das nochmals nachgeschaut mit Vi(r)gilius, „Wikipipi“ sei Dank (wie Jan sagen würde). Es gibt tatsächlich beide Heilige, nämlich den von mir bereits erwähnten St. Virgilius von Salzburg und St. Vigilius von Trient und weitere Bischöfe dieses Namens.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Vigilius_(Begriffskl%C3%A4rung)
      Das ist das schöne hier, man lernt immer wieder dazu! Vielen Dank an alle, die dazu beitragen!

    • Jan sagt:

      @ G.A. und M.Th.

      Ich denke, wir sind uns wohl einigermaßen einig über den, nun ja, merkwürdigen und diskutierbaren Status von „Tradition“ in unseren postmodernen Zeiten, ohne uns jeweils verpflichtet zu fühlen, ad hoc eine ganz genaue Definition liefern zu müssen.

      Sehr schön ist das hier:

      den städtischen linksliberalen Akademiker in zweiter Generation mit Vorfahren aus ganz Mitteleuropa. Der kann eigentlich nichts richtig machen und am Ende muss man froh sein, wenn das Kind Jakob heißt.

      😀

      Immer alles hundertpro richtig machen zu wollen, aber einfach nichts mehr richtig machen können – das ist vielleicht ganz wesentlicher Seinszustand unserer Tage. 😉

      Schweizer Vornamen: Dazu gab es mal vor einigen Monaten eine Statistik hier… Ohne Urs und Beat… Komisch, die Ösis habe in D immer diesen Hofburg-Schönbrunn-Bonus, man hält sie also (mit einigem Recht) für Experten in Manieren-Fragen – über die Schweizer wird in dieser Hinsicht nur noch gelästert. Wie gemein! 😉

      Das mit Vigil/Virgil scheint sich ja nun geklärt zu haben.

    • l sagt:

      manchmal sieht man einen Schauspieler oder Moderatoren im Fernsehen, der irgendetwas eigentümlich Merkwürdiges an sich hat und man weiß erst ewig nicht was da nicht stimmt. und dann findet man jedesmal heraus das derjenige Österreicher ist. Bekanntes Beispiel der Queequeg aus dem Moby Dick Film von 1956. der hat so eine Art zu sprechen. „I can read picture“. und Stefan Puntigam und der Moderator vom Telekolleg und noch so ein paar die alle aussehen wie Musikantenstadel.
      Daher ist der Österreicher für mich auch eher ein Sonderling. nicht nur der Schweizer(das war nun der Bezug zu Jan).

    • Jan sagt:

      @ l

      irgendetwas eigentümlich Merkwürdiges an sich hat und man weiß erst ewig nicht was da nicht stimmt. und dann findet man jedesmal heraus das derjenige Österreicher ist.

      😀

      So bei Udo oder Curd Jürgens oder auch bei diesem komischen Dolferl mit dem Seitenscheitel und den knalleblauen Augen. 😉

      Als Historiker: Das definitive Ausscheiden der Schweiz aus der deutschen Nation ist einfach lange her – im Spätmittelalter. Bei Ösistan war das erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Daher ist man sich einfach noch näher und daher wiederum in Haßliebe verbunden, während es bei den Schweizern eben nur noch zu doofen Witzen reicht. So würde ich das sehen…

    • mgl sagt:

      ich stelle mir vor die Schweiz hat wenig bis gar keine Straßen. nur so unbehandeltes Land. das ist bestimmt schön, die Natur so, aber ich hätte ein bisschen Angst wenn ich dort eingesperrt wäre, da kommt man nicht mehr so einfach weg. kein Bus oder so. man muss über einen Berg stapfen und wenn man zu schwach ist. Pech.
      Österreich stelle ich mir eine Stadt aus Marmor vor und Herren die sich so extrem einschleimen.
      Das ist nur meine Vorstellung und entspricht keinen wissenschaftlichen Tatsachen.
      habe gelesen die österreichische Artillerie hat auf Grabsteine schießen geübt in 1914 drin bei Galizien,

    • Jan sagt:

      Die amüsantesten Gespräche über das deutsch-österreichisch-schweizerische Dreiecksverhältnis hatte ich tatsächlich vor Jahren mal mit jemandem aus Vorarlberg – also dem äußersten Westzipfel der Republik Österreich, wo die Leute so eine Mischung aus schweizerischem und österreichischem Dialekt sprechen. (Dieser Jemand hatte auch noch einen slawischen Migrationshintergrund, was die Sache noch ulkiger gemacht hat…)

      Der krasseste Unterschied zwischen Österreichern und Schweizern nach meinem Empfinden: Österreicher haben einen rattig guten Humor, viel besser als die Deutschen. Schnodderig, nonchalant, listig, abgeklärt. Die Schweizer hingegen haben gar keinen.

      Gemeinsamer Vorwurf der Ösis und der Schweizer an uns Deutsche: „Ihr seid zu laut.“ Also schon rein akustisch. Und das stimmt auch.

      „Stadt aus Marmor“ – ach, Du meine Güte, das klingt ja fast nach „1001 Nacht“ oder nach magischem Realismus…

    • Maria Th. sagt:

      ich stelle mir vor die Schweiz hat wenig bis gar keine Straßen. nur so unbehandeltes Land. (…)
      Österreich stelle ich mir eine Stadt aus Marmor vor und Herren die sich so extrem einschleimen.

      Vielleicht solltest du einfach mal hinfahren, mgl!

      Die Schweizer hingegen haben gar keinen.(Humor)/blockquote>
      Ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht! 😉

    • Maria Th. sagt:

      Immer alles hundertpro richtig machen zu wollen, aber einfach nichts mehr richtig machen können – das ist vielleicht ganz wesentlicher Seinszustand unserer Tage.

      Ich denke, das ist auch Ausfluss des Perfektionismus unserer Tage, das Anspruchsdenken und die Selbstoptimierung vieler Menschen, dass alles immer hundertpro perfekt richtig sein muss. Warum eigentlich? Natürlich soll man sich im Leben anstrengen und etwas leisten, aber den „Mut zur Lücke“ oder das „so gut wie (individuell) möglich“ gilt heute oft nicht mehr viel in gewissen Kreisen, man erlaubt sich keine Fehler mehr. Zeugt das nicht von einem mangelnden Selbstbewusstsein?

    • mgl sagt:

      es wird wieder selektiert(zumindest ein bisschen).
      dazu kommt eine Verschiebung:manches ist heutzutage plötzlich so wichtig.
      wer sich nicht schnell genug umpasst ist aussortiert.

      diese Denkung kollidiert dann aber mit der bekannten Lernung, dass man nicht blind hinterher rennen sondern nur das machen soll, was man selbst auch vertreten/nachvollziehen kann.

      ich glaube dass sich viele aus früheren Generationen sehr angegriffen fühlen, weil heute alle „so ziellos vor sich hin leben und nur machen was sie wollen“, früher musste man alles.
      das tut mir echt leid.

  13. celia sagt:

    mir gefallen:

    Magdalena Amelie
    Andreas Albert
    Karl Christoph
    Hugo Lothar

  14. Jana sagt:

    Hallo! :-)))

    Ich und meine Mann, Jörg, suchen noch nach Vornamen für unser drittes Kind, bin wider schwanger. :-)) Ich bin aus Slowakei, mein Mann ist von hier, also Ruhrgebiet. Unsere ersten Kinder haben wir genannt: Ottokar und Irmingard. Mein Mann meinte alte deutsche Namen sind heute wieder stylie. 😀

    Es wird nun ein Mädchen kann hier leider kein Ultra Schall Bild anhängen. Denken wir an Krimhild. Oder an Swjatoslava, mal aus meine Heimat.

    was meint ihr?

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