Babynamen der Woche 11/2015

Liv * Marianna * Florian * Clemens Johann Viktor * Oscar Mare * Phil Levin * Mascha Felice * Nico Leandro * Saphira Jolie * Noah William * Maëlle Soraya * Stella Victoria * Otto Johann * Niklas Christopher * Emma Lenea * Timo Matias Nikolas * Lia Isabella * Alica Leonora * Johann Theodor * Clea Eléni * Jan Marco * Philippa Josephine * Luana Jolina * Ares Edgar Tiberius Raphael * Emma Lillian * Carline Thea Sophie * Lijan Thore * Eléonore Pauline Frida Mathilde

Schöne, furchtbare, normale, exotische, verrückte, lächerliche, populäre und ungewöhnliche Vornamen von Neugeborenen der letzten Tage

25 Kommentare zu "Babynamen der Woche 11/2015"

  1. Annemarie sagt:

    Liv – hier wüsste ich zu gerne, wie der Name gesprochen wird (hatten wir hier schon mal): „Liff“ oder „Lief“?
    Marianna – klingt schön, aber irgendwer kommt immer mit der Marihuana-Assoziation
    Florian – schöner Klassiker, nur das Kürzel „Flo“ würde mich stören
    Clemens Johann Viktor – sehr klassisch, aber zwei Namen hätten gereicht und vielleicht hätte ich Victor zu Clemens mit c geschrieben
    Oscar Mare – interessant
    Phil Levin – modern
    Mascha Felice – ganz hübsch
    Nico Leandro – etwas viel -o
    Saphira Jolie – mir allzu kitschig
    Noah William – mit Noah werde ich nicht warm
    Maëlle Soraya – Soraya finde ich ganz spannend
    Stella Victoria – kann man nichts mit falsch machen
    Otto Johann – Otto find ich gut 🙂 Heirat später mal eine Emma oder Anna (da hat er Auswahl)
    Niklas Christopher – noch mal klassisch
    Emma Lenea – die Nr. 1 plus ein Exot, da ist für jeden was dabei
    Timo Matias Nikolas – Mathias oder Matthias hätten mir besser gefallen und zu Timo nur einer der zwei -as-Namen
    Lia Isabella – okay
    Alica Leonora – bei Alica weiß ich nicht, wie der gesprochen werden soll: deutsch, englisch, wo ist der Unterschied zu Alicia?
    Johann Theodor – Kammerdiener bei den Buddenbrooks? 😉 Theo und Theodor hört man immer öfter
    Clea Eléni – hübsch, Eleni ist auch im Kommen
    Jan Marco – bestimmt ein Bindestrichname
    Philippa Josephine – hübsch
    Luana Jolina – passt schon
    Ares Edgar Tiberius Raphael – uiuiui! Edgar Raphael würde mir gefallen
    Emma Lillian – stimmig
    Carline Thea Sophie – Carline mag ich sehr, besonders mit K. Aber die Sophie hätte ich weggelassen
    Lijan Thore – wird bestimmt oft Lian geschrieben
    Eléonore Pauline Frida Mathilde – heiratet mal Ares Edgar Tiberius Raphael …

    • Anna sagt:

      Ich kenne eine Alica und die wird wahlweise Alisa oder Alißa ausgesprochen. Kann man sich nur schwer dran gewöhnen, besonders wenn Anica wie Annika ausgeprochen wird und nicht wie Anißa…
      Das i bei Alicia ist eigentlich dafür zuständig, dass das c wie ein s/ß ausgesprochen wird

    • Kati sagt:

      Ich kenne eine Alica die Alika gesprochen wird

    • Schtroumpfette sagt:

      Und ich kenne eine, die Alischa gesprochen wird. 😉

    • Cara sagt:

      Ich kenne zwei Alicas, beide werden Alisa/Alißa ausgesprochen.

  2. Jan Wilhelms sagt:

    Johann Theodor – Kammerdiener bei den Buddenbrooks?

    In den Buddenbrooks heißen nicht die Kammerdiener (die gibt es in dem Roman, wenn ich mich recht erinnere, gar nicht), sondern die zwei ersten Chefs des Hauses Johann bzw. Jean. (Der Film von 20XX verkürzt aus dramaturgischen Gründen die Generationsfolge.) Der alte Buddenbrook, damit fängt der Roman an, spricht nur Plattdeutsch und Französisch. Aus dem Gedächtnis: „Je, den Düwel ook, c’est la question, ma très chere Mademoiselle!“ Der bewundert Napoleon (im Gegensatz zu seinem schon braven Sohn Jean) und hat nie lange Hosen getragen! 😀 Er selbst wird die deutsche Form seines Namens also mit Sicherheit *zhehAnn* ausgesprochen haben.

    Daß der Name in der Form wieder auftaucht, finde ich aber auch bemerkenswert und im Grunde auch erfreulich.

    Otto: auch das eine angenehme Überraschung. Nicht wegen O. von Habsburg (an den vielleicht gedacht wurde), sondern wegen der großen Sachsenkaiser dieses Namens. (Ich bin regionalpatriotischer Niedersachse.)

    Johann Theodor und Otto Johann – die beiden Namen gehen schwer in Ordnung. Ansonsten ist das halt fast ausschließlich der übliche unbeholfen-sperrige Mittelschichten-Schrott.

    • Anonymous sagt:

      „Ansonsten ist das halt fast ausschließlich der übliche unbeholfen-sperrige Mittelschichten-Schrott.“

      Der ‚Meister‘ hat mal wieder gesprochen…

    • Die meisten Deutschen meinen, dass sie zur Mittelschicht gehören. Durch Schlechtreden der Mittelschicht kann man also mit geringstem Aufwand möglichst viele Leser provozieren.

      Ist es nicht ganz normal, dass werdende Eltern aus der Mittelschicht bei der Namensfindung unbeholfen sind? Viele machen das zum ersten Mal.

    • Jan Wilhelms sagt:

      Ach, natürlich ist es billig und ein bißchen blöd, sich mit diesem oder jenem Grund mit diesem oder jenem Recht über diesen oder jenen lustig zu machen.

      Aber in Deutschland und Europa wird mittlerweile so systematisch und ausdauernd (Sarrazin, Springerpresse, ZDF, Bertelsmann-Stiftung…) gegen die Unterschicht getreten, daß es nicht schaden kann, sich auch mal auf „die Mitte“ zu fokussieren.

      Jaaa, die meisten machen das zum erstenmal – also die Namensvergabe. Und kaum jemand wird einem Kind absichtlich einen diskreditierenden Vornamen anhängen wie in Johnny Cashs Song „A Boy Named Sue“.

      Und die ersten Witze über die neuen Charlottes und die Philipps habe ich vor ca. zehn Jahren gehört. Das Kernproblem ist vielleicht einfach, daß die Eltern heute zu alt und damit zu genau, zu beflissen, zu vernünftig und zu gewissenhaft sind. Das geht fast zwangsläufig schief.

    • amk sagt:

      Das heißt also im Umkehrschluss, dass junge Eltern „bessere“ Namen vergeben? Dieses Argument finde ich doch sehr gewagt.

      Gibt es vielleicht irgendeine Studie, die zeigt, welche Namen von welcher Altersgruppe tendenziell öfter vergeben werden, Knud? Das würde sicher einiges klären…

    • Anonymous sagt:

      Für die USA gibt es derartige Daten (wie direkt sie erhoben sind, weiß ich aber nicht, es kann sein dass aus der unterschiedlichen Demografie der verschiedenen Bundesstaaten auf der Namensgebung der Altersgruppen geschlossen wird), eine schöne Zusammenfassung liefert Laura Wattenberg hier:

      http://www.babynamewizard.com/images/LWattenberg_Red_and_Blue_Names.pdf

    • Jan Wilhelms sagt:

      Ich konnte die PDF nur kurz überfliegen, aber es zum Piepen, nämlich auf S. 4 die Namensliste und dann diese Feststellung:

      In the simplest terms, progressives
      choose conservative names and conservatives choose progressive names.

      Man fühlt sich geradezu durchschaut! :mrgreen: Ich hab in diesem Blog nun mehrmals mit Lob für konservative Namen und Schmähungen moderner Kreationen genervt (denke ich mir mal), siehe oben – und bin politisch rubinglashart links, wähle die Linke und gelegentlich die DKP.

      Interessant auch die Beobachtungen über den Unterschied zwischen alt- und neutestamentlich basierten Namen; das dürfte freilich nur schwer auf Europa übertragbar sein…

    • Gibt es vielleicht irgendeine Studie, die zeigt, welche Namen von welcher Altersgruppe tendenziell öfter vergeben werden, Knud?

      Eine fundierte Studie dazu kenne ich für Deutschland nicht. Ich habe aber den Eindruck, dass es vor allem junge Eltern sind, die sich an Namensvorbildern aus der Popkultur orientieren – also ihren Kindern Namen von Schauspielern, Popstars, Film-, Comic- und Romanfiguren geben.

  3. Anna sagt:

    Heute sind ein paar sehr geschmackvolle Namen dabei, die mir gut gefallen:

    Tops männlich:
    Johann Theodor *
    Niklas Christopher *

    Tops weiblich:
    Carline Thea Sophie *
    Eléonore Pauline Frida Mathilde * trotz des Accent bin ich hier gewillt die Namen deutsch auszusprechen und nicht französisch, denn dann würde es nicht mehr so gut passen

    Flops:
    Jan Marco * Marco mag ich nicht, aber als stummer Zweitname, inspiriert durch den Patenonkel, finde ich auch an dieser Kombination nichts auszusetzen.
    Es ist also nichts dabei, was mir gar nicht gefällt =D

    Kommentarwürdig:
    Clemens Johann Viktor * Hier hätten zwei Namen auch gereicht, z.B. Johann Clemens
    Phil Levin * Als Ganzes gesprochen betone ich die Endung bei Levin, was den Namen irgendwie kaputt macht. Das -l/L- verschwimmt ineinander
    Clea Eléni * Clea kenne ich nicht, eine weitere Form der ganzen Namen um Lea/Lena/Alea/Elea/Lina, den Accent bei Eléni hätte man sich sparen können
    Philippa Josephine * schön, dass das ph wieder aufgenommen wird, stimmiger Name
    Ares Edgar Tiberius Raphael * hier würde mich interessieren, was der Rufname ist
    Eléonore Pauline Frida Mathilde * es fällt ein bisschen auf, dass drei der Namen auf -e enden und einer auf -a. Da es alle Namen auch mit anderen Endungen gibt (vll. mit Ausnahme Frida) ist es etwas schwer sich das zu merken

    Insgesamt: schöne Namen, da kann das Wochenende ja kommen!

    • Hermine sagt:

      Wegen des accent bei Eléonore dachte ich, dass vielleicht alle Namen französisch gesprochen werden (also bis auf Frida, das wäre gleich ;)), dann wären die Endungen auch gesprochen alle unterschiedlich. Denn Pauline und Mathilde sind auch Klassiker in Frankreich.

  4. Mark sagt:

    Tolle Namen heute!

    Viel sehr traditionelles dabei, wobei man aber mal wieder feststellt–was die germanischen Namen angeht, die kommen so leicht nicht wieder. Zumindest ist aber ein Otto dabei.

    Clemens Johann Viktor–Clemens, ein Heiligen- und Papstname, der „der Milde“ bedeutet. Gleich danach der größte christliche Namensklassiker überhaupt, Johann, welcher „Gott ist gnädig“ bedeutet. Zum Schluß dann noch Viktor = Sieg. Milde, Gottes Gnade, Sieg–das kann man sehr schön theologisch auslegen. Auch klanglich und stilistisch paßt alles perfekt. Tolle Kombi!

    Johann Theodor–meine zweitliebste Kombi diese Woche. Johann, Johannes, Hans–diese Namen sind in Deutschland die großen Traditionsnamen schlechthin, wobei früher ja meistens die Vollform Johannes oder Johann war, mit Hans nur als Rufname. Finde diesen Namen in fast allen seinen Formen sehr schön. Johann ist besonders weich und wohlklingend. Theodor verleiht der Kombi mit dem T-Anfang etwas Biss. Das O fungiert als das angenehme verbindende Element. Und die Bedeutungen „Gott is gnädig“ und „Gottesgeschenk“ ergänzen sich auch wunderbar. Noch eine ganz tolle Kombi!

  5. Mark sagt:

    Stella Victoria–sehr stilvoll. Beide Namen erhaben-lateinisch, und klanglich passen die Namen sehr gut zueinander. Das weichere „ella“ geht in das härtere „vic“ über, wonach mit „toria“ noch ein vokalig-weicher Ausklang folgt. „Stern“ und „Sieg“–diese Bedeutungskombi läßt sich auch sehr schön zusammen interpretieren.

    Meine Urgroßmutter hieß Stella Bertha–finde ich auch schön.

    Eleonore Pauline Frida Mathilde–
    Stimme mit Annas Kommentar überein, dass die Häufung der E-Endungen mit einer A-Endung dazwischen gestreut irgendwie nicht ganz flüssig wirkt. Allerdings wären vier E-Endungen sicher viel zu redundant gewesen. Hätte bei vier Namen einfach darauf geachtet, dass sich die Endungen der Namen allgemein stärker von einander unterscheiden–oder ich hätte einfach weniger Namen vergeben. Einzeln sind alle vier Namen sehr klassisch und stilvoll. Auch fällt mir auf, dass alle vier Namen zur jetzigen Retromode gehören, also nicht wirklich altmodisch sind. Einfach nur Eleonore Pauline hätte ich sehr, sehr schön gefunden. Auch so gefällt mir die Kombi doch noch.

    Emma Lillian–
    Im Englischen fände ich diese Kombi einfach wunderbar. Im Deutschen finde ich Lillian nicht ganz passend. Emma ist sehr schön und darf ruhig weiterhin die Nr. 1 bleiben. Einige finden den Namen inzwischen wahrscheinlich langweilig, aber ich freue mich über die anhaltende Beliebtheit eines so schlicht-schönen Klassikers. Emma gefällt mir um sehr vieles besser als die vorige Nr. 1 Mia.

    Ares Edgar Tiberius Raphael–

    Ares, der griechische Gott des Krieges, griechisches Gegenstück zu dem römischen Kriegsgott Mars, oder? Mein mythologisches Gedächtnis wird immer schwammiger. Also, bei meinem Namen, Mark, was ja „Sohn des Mars“ bedeutet, da gibt es die christliche Assoziation, welche die heidnische überwiegt. Bei Ares dominiert für mich die heidnisch-kriegerische Assoziation. Deshalb würde ich diesen Namen nicht vergeben. Zwar mag ich altdeutsche Namen wie Wolfgang, die ja auch oft kriegerische Bedeutung besitzen–aber diese Namen sind irgendwie Teil des deutschen Kulturgutes, und deshalb für mich kulturgeschichtlich abgesegnet, während Ares in Deutschland ja keineswegs traditionell ist. Deshalb stört mich an Ares diese heidnisch-kriegerische Bedeutung schon.

    Edgar ist ein überraschender Zweitname–englisch, allerdings schon sehr lange auch in Deutschland präsent. Dann Tiberius–nun folgt ein römischer Kaisername. Den finde ich irgendwie noch okay, obwohl schon ein wenig weithergeholt, das heißt, es gibt für mich da keinen besonderen Anknüpfungspunkt, warum gerade dieser Name bedeutungsvoll sein sollte, da der Name außerhalb des tradierten deutschen Kulturgutes steht. Namen wie Cornelius kommen positiv besetzt in der Bibel vor, Namen wie Claudia kamen mit dem Renaissancehumanismus nach Deutschland, wegen der Bewunderung für die klassisch-römischen Kultur. Aber Tiberius? Ein neuerdings ausgeschöpfter Kaisername.

    Dann noch der Name eines biblischen Erzengels, Raphael. Also insgesamt eine sehr heterogene Kombi, die klanglich ganz toll fließt, mir aber „inhaltlich“ nicht zusagt.

    Florian–ein Lieblingsname von mir. Der darf ruhig lange weiterleben. Hatte sogar meiner Frau vorgeschlagen, diesen tollen lateinischen Heiligennamen unserm Sohn zu geben, aber er ist in Rumänien, wo meine Frau herkommt, zu altmodisch für sie.

    Otto Johann–
    Otto finde ich toll. Otto-Jo–da ist mir dann doch irgendwie eine zu große O-Häufung vorhanden. Aber es geht. Und da beide Namen mir sehr gefallen, freue ich mich über die Kombi.

    Allen ein schönes Wochenende, eine gute Woche!

    Mark

  6. Schtroumpfette sagt:

    Zunächst einmal meine jeweiligen Top-3:

    Top-3 der Jungennamen:

    1. Nico Leandro
    2. Noah William
    3. Florian

    Top-3 der Mädchennamen:

    1. Clea Eléni
    2. Stella Victoria
    3. Emma Lillian

    Nun noch ein paar Kommentare:

    Liv – erste Assoziation: Liv Tyler. Daher würde ich den Namen „Liff“ aussprechen. Da der Name sehr kurz ist, hätte ich einen Zweitnamen gut gefunden.

    Marianna – wird sicher oft mit der häufigeren „Marianne“ verwechselt werden. Mir gefällt Marianna besser als Marianne.

    Clemens Johann Viktor – Clemens mag ich sehr. Drei Zweisilber wirken auffällig aneinandergereiht. Ich hätte Clemens Johann oder Clemens Victor (mit c!) besser gefunden.

    Oscar Mare – „mare“ heißt doch „Meer“ auf Lateinisch. Interessant – ich wusste nicht, dass es diesen Vornamen gibt. Die Kombi finde ich durch die wiederholte Buchstabenfolge „ar“ nicht optimal.

    Maëlle Soraya – zwei in Frankreich sehr geläufige Vornamen. Die Kombi finde ich gelungen und beide Namen lassen sich hierzulande gut aussprechen.

    Stella Victoria – zwei schöne hart klingende Namen, die durch ihr t und ihren Endbuchstaben a prima miteinander verbunden sind.

    Johann Theodor – die beiden Namen passen sehr gut zueinander (s. Mark). Ich mag die Kombi, jedoch mag ich Theodor um einiges lieber als Johann; Johann ist aber auch ok.

    Clea Eléni – angenehm durch das gemeinsame l verbunden, aufdringlich durch die drei „e“s und dann folgt noch das i-Tüpfelchen! Clea wirkt eher seriös, Eléni kindlich. Mir gefällt diese Kombi sehr.

    Philippa Josephine – Top-Kombi! Die Namen passen prima zusammen!

    Ares Edgar Tiberius Raphael – Ares gefällt mir nicht und hätte ich daher einfach weggelassen. Edgar Tiberius Raphael hätte gereicht und hätte mir gut gefallen.

  7. Jan Wilhelms sagt:

    „Ares Edgar Tiberius Raphael“ – wie wär’s denn mit Antares (also „Gegen-Mars“, das ist der Hauptstern des Sternbildes Skorpion) als Vorname? Wäre das nicht eine hübsche „Kombi“ für eine deutsch-kroatische Kreuzung: Ante Ares Antares. 😉

    Eleni (natürlich ohne den beknackten Akzent) kenne ich als wohl normalen griechischen Mädchennamen.

    Und Soraya. :mrgreen: Das war in den 50ern das Lieblings-Herzchen aller deutschen Springer- und Burda-Leserinnen. Die „Deutsche“ auf dem Pfauenthron! Etwa so, als werde in zehn Jahren ein Mädchen „Lady Di“ genannt. (Natürlich heißt keine Mensch in Frankreich „Soraya“.)

    Mark(us) ist natürlich unabhängig von seiner etymologischen Ableitung vollkommen vom Evangelisten Markus besetzt – und sich daran anschließend von Venedig und dann vom faschistischen Italien. („San Marco! San Maaarco!“, haben wir als rechte Studenten vor zwanzig Jahren gegrölt.)

  8. Sabina sagt:

    Mir gefallen diese Woche:

    Noah William * Stella Victoria * Lia Isabella * Emma Lillian

  9. Kati sagt:

    Ares Edgar Tiberius Raphael hätte mir ohne Edgar besser gefallen,
    ansonsten gute Kombi

    Liv würde ich auch „Liff“ aussprechen, schöner Name, könnte allerdings noch einen Zweitnamen vertragen.

    Meine Favoriten:

    Clemens Johann Viktor
    Stella Victoria
    Niklas Christopher
    Timo Matias Nikolas
    Alica Leonora – aber „Alißa“ gesprochen
    Johann Theodor
    Florian
    Carline Thea Sophie
    Philippa Josephine und
    Eléonore Pauline Frida Mathilde

    Meine „Schwägerin“ hat am Wochenende ihren kleinen Sohn bekommen, er hört auf den Namen Kurt André Henry -> Kurt weil Mama deutsch-norwegisch ist und man den Namen in der zukünftigen Wahlheimat London vernünftig aussprechen kann und die Französisch gesprochenen André Henry, da der Papa ein französisch stämmiger Luxemburger ist und wenn man nach Luxemburg oder Grenoble(Geburtsort des Vaters) kommt, kann man ihn notfalls mit den Zweitnamen oder Drittnamen rufen =)

  10. cella sagt:

    meine favoriten diesmal:

    Clemens Johann Viktor
    Ares Edgar Tiberius Raphael (lieber ohne ares)
    Johann Theodor
    Niklas Christopher
    Otto Johann

    Eléonore Pauline Frida Mathilde
    Philippa Josephine
    Emma Lenea
    Emma Lillian
    Carline Thea Sophie

  11. Jan Wilhelms sagt:

    Liv würde ich auch “Liff” aussprechen, schöner Name, könnte allerdings noch einen Zweitnamen vertragen.

    Ja, natürlich. Und mindestens 95 % der Deutschen werden das wegen der deutschen Auslautverhärtung auch so machen. *liww* (also mit weichem w wie in englisch „to live“) klingt im Deutschen einfach albern und schwul.

    So wie Knud halt auch alt *knut* ausgesprochen wird. :mrgreen:

    Ich würde bei Liv allerdings immer an Liv Ullmann denken, hätte dann also ein breitlippiges, schwarzweißes, etwas neurotisches Schwedenfilm-Gesicht aus den frühen 60ern vor mir… Von einer Liv Taylor habe ich noch nie gehört, aber das ist wohl wieder einmal eine Generationen-Frage. 🙂

    • Annemarie sagt:

      Für mich stellt sich bei Liv weniger die Frage, ob „Liff“ oder „Liww“, sondern ob „Liff“ oder „Lief“ – in der letzteren Aussprache kenne ich eine. Und wenn man Liv als Kurzform von Olivia steht, ist das gar nicht so abwegig …

    • Jan Wilhelms sagt:

      Hö, bei Liv als *lief* ausgesprochen müßte ich an Livland denken… „Hallo, ich bin die Liv aus Livland!“ Die müßte dann freilich schon in deutlich fortgerückteren Jahren sein. „Ja, stimmt. Daher geht’s auch bald zur Kur nach Kurland. Danach bin ich den wieder Une fille de l’est(land)!

      Bitte: um Pardon für die Blödelei. 🙂 Und Leute mit baltendeutschen Hintergrund haben wirklich – bis heute – deutlich konservativere Vornamen. 😉

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