Die Sache mit Schaklin – Es ist noch schlimmer!

In Eschweiler gibt es viele Mädchen, die Jacqueline heißen und außerdem seit 2013 ein Mädchen mit dem Namen Schaklin. Die Eltern haben auf dieser Schreibweise bestanden und das Standesamt sah keine Möglichkeit, diesen Namenswunsch abzulehnen. Als der Fall kürzlich durch die Medien ging, war der Sturm der Entrüstung groß: Es gibt so viele Witze über Schaklin, gefährdet der Name nicht das Kindeswohl? Mag sein, aber so gesehen dürfte auch der Name Kevin heutzutage nicht mehr vergeben werden!

Tatsächlich haben Schaklins Eltern vorschriftsmäßig gehandelt, denn in Deutschland soll sich die Schreibweise der Vornamen nach den allgemeinen Regeln der Rechtschreibung richten. Die Schreibweise Jacqueline entspricht wohl kaum der üblichen deutschen Rechtschreibung, oder? Schaklin passt viel besser! Auch wenn es schlimm aussieht, solche Schreibvarianten kommen immer häufiger vor. In den Babynamen der Woche hatten wir kürzlich Meikel, Gorden, Saimen und Kiara dabei.

Die Eltern des 1973 geborenen Schauspielers Devid Striesow hatten ähnliche Gedanken. Sie wollten sichergehen, dass der Name ihres Sohnes englisch ausgesprochen wird und wählten die Schreibweise Devid statt David.

Ach ja, ich frage für einen Freund, wie gefällt der Name Ämi Zö?

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

39 Kommentare zu "Die Sache mit Schaklin – Es ist noch schlimmer!"

  1. amk sagt:

    Haben die Eltern von Schaklin wirklich vorschriftsgemäß gehandelt?
    Ich wage das zu bezweifeln, da es im Lexikon der Vornamen von Duden heißt: „Die aus anderen Sprachen übernommenen Vornamen werden gewöhnlich in der originalen Schreibweise geschrieben, zum Beispiel französ. (…) Jacqueline. (…) Eindeutschungsversuche wie (…) ‚Shanin‘ für französ. Jeannine (…) sind abzulehnen, da sie keine korrekte Wiedergabe der französischen (…) Aussprache darstellen.“
    Und „Schaklin“ fällt ja eindeutig darunter.
    Oder gibt es diese Regelung etwa nicht mehr???

    Bei Fällen wie Meikel oder Devid kann -heute wahrscheinlich noch mehr als früher- der Eindruck entstehen, die Eltern „kenne(n) die ‚richtige‘ englische Schreibweise nicht.“ Gerade in unsrer Zeit, wo es immer mehr Anglizismen gibt und man oft eher darauf achten muss deutsche Begriffe zu benutzen statt englische/amerikanische, wirkt so etwas doch irgendwie unzeitgemäß und -man möge mir verzeihen- bildungsfern.

    Einzig die hier auch genannte Schreibweise Kiara von Chiara finde ich ok, da sie mit den Schreibweisen Klara/Clara oder auch Kristina/Christina gleichgesetzt werden kann.

    • Knud Bielefeld sagt:

      Welche Auflage des Duden ist das? In der 3. Auflage heißt es: „Fremdsprachige Namen, für die es keine geläufigen eindeutschenden Schreibungen gibt, sollten in der originalen Schreibweise übernommen werden.“ Und Schaklin ist doch geläufig, oder?

      Zu Kiara: Wilfried Seibicke, der zu Lebzeiten einer der renommiertesten Namensforscher war, schrieb in seinem Vornamenlexikon: „Die angloamerikanischen phonetischen Schreibweisen Kiara oder gar Kyara gelten in Deutschland als Zeichen von Unbildung und sollten daher gemieden werden.“

    • amk sagt:

      Das ist die 4. (völlig neu bearbeitete) Auflage von 2004.
      Die Schreibweise Schaklin ist mir aber noch nie begegnet, deshalb würde ich es auch nicht als geläufig bezeichnen. Aber möglicherweise habe ich da auch nicht genug Fachwissen 😉

      Zu Kiara: So kann man sich täuschen! Da hat mich wohl der phontische Gleichklang irregeführt.
      Obwohl die angloamerikanisch-phonetsiche Schreibweise heutezutage wohl zeitgemäßer ist, als Schreibweisen a la Meikel.

    • Lola sagt:

      Nun, Herr Seibicke lebt anscheinend nicht mehr in der heutigen Zeit. Ich sehe kein logisches Argument, das gegen Kiara spricht. Bei der „Begründung“ Seibickes scheint mir eher Elitegebaren durch als eine wissenschaftliche Begründung. Muss sich ja nicht jeder dem anpassen, was ein renommierter Forscher für das Gebildete hält. Die Schreibweise Kiara entspricht meiner Meinung nach der Aussprache, kann mich auch irren.

      Gegen Meikel spricht demnach auch nichts. Gegen Devid schon, weil das englische David nicht wie das deutsche Devid ausgesprochen wird. Die Eltern offenbaren damit, dass sie die korrekte englische Aussprache nicht kennen.

      Ich würde die Schreibweisen auch nicht wählen, finde es aber, wenn es durchdacht ist und der richtigen Aussprache entspricht akzeptabel oder im positiven Sinne mutig.

    • Knud Bielefeld sagt:

      Herr Seibicke lebt nicht mehr, darum hatte ich „zu Lebzeiten“ geschrieben.

    • Em sagt:

      Ich muss hier mal Lola zustimmen.
      Gegen Meikel ist nichts einzuwenden.
      Mein Cousin (deutsche Mutter, amerikanischer Vater) heißt Michael, ausgesprochen wird es jedoch Meikel. Finde ich, wenn man in Deutschland lebt eher unpraktisch.
      Devid hingegen entspricht doch wirklich nicht der originalen Englischen Aussprache.
      Trotz oder vielleicht gerade deshalb weil ich selbst einige englischsprachige Verwandte habe, habe ich den Drang zu englischen Namen in Deutschland nie so ganz nachvollziehen können.
      Schaklin hingegen sieht für meinen Geschmack optisch einfach furchtbar aus, aber wenigstens ist es konsequent. Da wäre jedoch ein einfaches Anna oder so für das Kindeswohl besser gewesen.

  2. Cherry sagt:

    Und ich dachte immer, Devid wäre eine anderssprachige Variante von David! 😮

    Doof nur, dass ich nicht DÄIWID sage, wenn ich den Namen lese, sondern eben das, was da steht: De-wid.

  3. Cherry sagt:

    Äimi müsste ja eigentlich eher Äiumi sein und Zö… naja… wenn man auf deutsch spricht wie geschrieben.
    Ist ja aber eigentlich das Gegenteil von dem, was mit Schaklin gemacht wurde. Demnach müsste eine Amy ja auch Ami sein…
    Find ich gerade nicht ganz so lustig 😉

  4. Mark sagt:

    Eindeutschende Schreibweisen geben ja fast nie die Originalaussprache wieder. Z.B., wie von Cherry bemerkt, die Schreibweise „Devid“ entspricht klanglich nicht dem englischen Gleitlaut in David. Auch „Dschastin,“ z. B., würde dem englischen J und dem englischen U als auch dem englischen I nicht gerecht. Diese ausländischen Laute sind kompliziert und für die meisten Deutschen gar nicht reproduzierbar.

    Ich bin englischer Muttersprachler, aber was mein Franzoesisch angeht, da mache ich mir auch nichts vor–trotz meinem Talent für Sprachen werde ich die franzoesischen Laute nie wirklich authentisch selber sprechen koennen–weshalb ich es problematisch finde, Namen zu vergeben, die von Nichtmuttersprachlern die Nachahmung ausländischer Laute verlangen. Das klappt nämlich nie…. Und so läuft das Kind dann mit einem schlechtausgesprochenen pseudoenglischen oder pseudofranzoesischen Namen herum.

    Nur wer kein Gefühl für Sprachen hat, kann sich da vormachen, dass der ausländische Name authentisch ausgesprochen wird.

    Namen wie Luca, Fernanda, oder Linda gehen aber, finde ich–denn anders als bei Jacqueline gibt es da eine „natürliche“ deutsche Aussprache, so dass sich niemand um eine pseudoausländische Aussprache bemühen muss. Deshalb bin ich auch dafür, dass, z.B., ein Name wie Liam einfach deutsch ausgesprochen wird–denn die Nachahmung des Englischen klappt ja sowieso nicht, und da ist es besser, man macht es einfach ganz authentisch auf deutsch.

  5. Kathrin sagt:

    Das Schaklin-Beispiel ist natürlich besonders heftig. Aber wenn man es grundsätzlich sieht, ist es auch nicht ganz so einfach für einen Standesbeamten solche Fragen zu entscheiden. Es gibt ja einige Namen, z. B. Luise und Charlotte, die altdeutscher Herkunft sind, „französisiert“ wurden und mit unserer Aussprache wieder in unseren Kulturkreis aufgenommen wurden. Luise (statt französisch Louise) ist auch eine Angleichung an unsere Aussprache. Einen Franzosen schüttelt es wahrscheinlich.

    Also alles nicht so einfach.

  6. Hannah sagt:

    Hallo,

    also erst einmal zu dem Namen Kiara – der Name ist bei uns in der Gegend fast genauso verbreitet wie Chiara. Ich kenne zwei Chiara’s, eine davon ist Halb-Italienierin, ebenso kenne ich 2 Kiara’s, die die „eingedeutschte“ Schreibweise tragen. Deshalb ist Kiara für mich genauso „normal“ wie Chiara 😉 Neulich habe ich aber eine 3. interessante Kombination gelesen: Ciara. Das soll es wohl auch geben… 😉

    Gorden heißt übrigens mein Cousin, Jahrgang 2007. Haben uns mittlerweile an den Namen gewöhnt 😉

    Und zu Schaklin – da wird das Mädchen später wahrscheinlich wirklich Probleme haben… 🙁 Bei uns wird ja schon gelacht, wenn jemand Jacqueline heißt… 🙁

    Hoffen wir das beste, liebe Grüße 🙂

  7. Sarah sagt:

    Ich finde das ok. Ich versteh nicht, was die Leute haben.
    Dass Namen an die Landessprache angepasst werden, wenn sie über lange Zeit verwendet werden und in Mode sind, passiert doch ständig.
    Dass es besonders auffällig ist bei Namen, wo die einzelnen Buchstaben der Herkunftssprache deutlich anders ausgesprochen werden als im deutschen, ist logisch, nicht verwerflich. Am wenigsten auffälligen ist es ja bei Namen, deren Herkunftssprache sich einer anderen Schrift bedient. Da wird nach Klag transkripiert, daher gibt es für ursprünglich russische, hebräische, arabische Namen immer dutzende Schreibweisen, das stört auch keinen.
    Ich finde den Schritt der Eltern mehr mutig als peinlich, es gibt echt genug Jaquelines, die falsch ausgesprochen werden. So wird der Name wenigstens richtig ausgesprochen.
    erbärmlich finde ich es, wie in sämtlichen Medien im deutschsprachigen Raum über den Namen eines kleinen Babys hergezogen wird. das ist das wirklich peinliche an der Geschichte.
    Ich wünsch der Kleinen jedenfalls viel Freude mit ihrem Namen.

    • Hanns sagt:

      Bei manchen Kommentaren sträuben sich mir die Haare ob der offensichtlichen Menschenverachtung bei der Gutheißung von Stigmatisierungen bei wehrlosen Kindern.

      Solche Namensgebungen wie „Schaklin“ sollten zum Anlaß genommen werden, die Eignung eines Elternpaares zur Erziehung zum Wohle eines Kindes zu überprüfen und gegebenenfalls entziehend einzuschreiten.

      Wer sein Weltbild derart krankhaft exibitionistisch und rechthaberisch auf dem Rücken seines Nachwuchses unter die Leute bringen will, ist mit einem Meerschweinchen besser bedient als mit einem Kind.

      Dieses Kind wird durch die Hölle gehen.

      Kopfschüttelnderweise…

    • Wanda sagt:

      …und der Mensch, dem sich ob der Menschenverachtung die Haare sträuben, möchte Eltern aufgrund ihrer Namenswahl das Kind wegnehmen. Soso. Das ist ja interessant. Klingt auch kein bisschen menschenverachtend, die Idee.

    • Karo sagt:

      Nein, klingt es meiner Meinung nach auch nicht.

      Psychischer Kindesmißbrauch sollte auf jeden Fall geahndet und sanktioniert werden.
      Kinder sind kein Eigentum ihrer Erzeuger im Sinne von Leibeigentum.
      Sie sind auch kein Spielzeug, mit dem man tun und lassen kann, was man will.
      Wer dem zuwiderhandelt, hat auch das Recht verspielt, sich auf seine Elternschaft berufen zu dürfen.

      Ein wehrlosen kleines Menschlein mit so einen vorbelasteten und darüber hinaus übel verballhornten Namen in die Welt zu schicken, ist einfach nur noch kriminell.
      Und wer das nicht begreifen will, muß eben vom Richter mit der Nase drauf gestoßen werden.

      Dafür sind Richter da.
      😉

    • Lola sagt:

      @ Hanns und Karo (mit k 😉 ): Ihr habt wohl den Knall nicht gehört! Ich stimme Sarah und Wanda zu.

      Und zu Euch: Ein Kind muss nicht vom Staat oder von „euch“ vor allem geschützt werden. Möglicherweise bekommt das Kind mal ein paar Probleme mit dem Namen, möglicherweise auch nicht.

      Wenn das Kind den eigenen Eltern entrissen wird, bekommt es allerdings mit großer Wahrscheinlichkeit Probleme. Das wird von Euch auf das Übelste verharmlost, wegen eines Namens!!

      Es ist möglich, einen Namen zu ändern, wenn man mit ihm so große Probleme hat. Eine verlorene Kindheit kann ein Kind aber nicht einfach wieder herzaubern, weggenommene Eltern auch nicht.

      Ich finde eher, dass man bei Leuten mal genau hinschauen sollte, die mit so einer naiven und totalitären Weltsicht durch die Welt gehen und am liebsten allen anderen, nur weil sie anderer Meinung sind, das Kind wegnehmen wollen. Bei solchen Leuten sollte man ganz genau hinschauen, was diese ihren Kindern antun. Wenn jemand schon bei Erwachsenen nicht akzeptieren kann, wie dieser sein Kind nennt, wie verhält sich so jemand erst den eigenen Kindern gegenüber?

    • Lola sagt:

      @ Hanns: „Wer sein Weltbild derart krankhaft exibitionistisch und rechthaberisch“…

      Vielleicht sollten Sie sich Ihren eigenen Kommentar mal durchlesen. Sie wollen Ihr Weltbild einer fremden Familie aufzwingen, meinen zu wissen, wie es dem Kind gehen wird.

      Ganz klar, wenn ich ein Kind wäre, lieber wäre ich mit einem Namen gestraft (den man ändern kann, lach), als solche rechthaberischen Eltern zu haben, die anderen die Kinder wegnehmen wollen. Furchtbar, so einen rechthaberischen und herzlosen Vater oder so eine hysterisch über andere urteilende Mutter möchte kein Kind haben! Fragen Sie bitte die Kinder und drücken Sie anderen nicht Ihre Sicht auf. Ich denke, die Kinder würden lieber den Namen tragen als totalitäre Eltern zu haben. Die ersten, denen ich die Kinder wegnehmen würde, wären letztere.

    • Lola sagt:

      @ Karo: „Dafür sind Richter da. ;)“

      Noch ein Smiley dahinter, scheint dir ja Spaß zu machen, dir vorzustellen, dass man Kinder ihrer Kindheit beraubt.

      Wirklich menschenverachtend.

      Die Richter haben studiert und halten sich mehr oder weniger an die Gesetze, und sind keine Mamis oder Möchtegern-Mamis, die mal eben aus dem Bauch entscheiden, wem ein Kind wegzunehmen ist.

      Die Richter würden wahrscheinlich entscheiden, dass die Schreibweise vergeben werden darf. Wenn es nicht bereits ein Urteil dazu gab.

      Dann werden sie kaum im nächsten Augenblick die Eltern der psychischen Misshandlung bezichtigen, wenn sie diesen selbst erlaubt haben, ihr Kind so zu nennen und es den Gesetzen entspricht.

      Also bitte an die Logik und an die Fakten halten, bevor man so einen Unsinn von sich gibt und damit seine Menschenverachtung und mangelnde logischen Fertigkeiten offenbart.

    • Sarah sagt:

      „Ein wehrlosen kleines Menschlein mit so einen vorbelasteten und darüber hinaus übel verballhornten Namen in die Welt zu schicken“
      schreiben diejenigen, die den Namen mit Freude und lautstark verballhornen und denen jeder Respekt gegenüber den ihnen unbekannten Eltern und dem Kind fehlt.
      Wie ein erwachsener Mensch sich dermaßen herablassend über den Namen eines Babys äußern kann und sich im gleichem Atemzug drüber beschwert, dass arme Kinder wegen ihrer Namen verarscht werden, dafür muss man schon sämtliche Spiegel im Haus verklebt haben. das ist doch offensichtlich ein Widerspruch in sich.

      Ihr wollt das recht haben, euch lustig zu machen, es macht euch einen Heidenspaß, und ihr schiebt die negativen Konsequenzen eures Missverhaltens den Eltern in die Schuhe.

  8. Lola sagt:

    Jaklin wäre in Ordnung!!

    Das Problem mit „Schaklin“ ist einfach, dass der Wortbeginn „sch“ im Deutschen anders ausgesprochen wird als das stimmhafte j im Französischen, der wie das g in Garage klingt. Dieses stimmhafte sch existiert im Deutschen schlichtweg nicht, weshalb dabei noch nie eine Angleichung erfolgt ist. Auch Garage wird nicht Garasche geschrieben.

    Jaklin wäre hingegen ok! Es ist vielleicht erst einmal ungewohnt, aber ich finde in vielen Fällen die deutsche Schreibweise passender. Natürlich kann man Namen angleichen! Reine Gewohnheitssache. Bei Luise wundert sich auch keiner mehr, dass es nicht Louise geschrieben wird. Auch wundert sich keiner über Stefanie, anstatt des umständlicher wirkenden Stephanie. Gibt viele Beispiele.

    Nur mit dem Sch-Laut zu experimentieren ist meiner Meinung nach sprachlich gesehen etwas übertrieben. Die Eltern geben mit dieser Schreibweise nicht etwa die richtige, deutsche Schreibweise, sondern falsche Laute mit. Jacqueline wird eben nicht Schaklin ausgesprochen.

  9. Hanns sagt:

    Hallo Lola,

    es freut mich, daß Sie meiner kleinen Ausführung in allen Punkten recht geben.
    Sicher von Ihnen ungewollt, aber dafür umso deutlicher in dem, was Sie schreiben.

    Es ist wohl eine Sache des intellektuellen Horizontes, wenn man die Stigmatisierung eines Kindes durch einen solchen Namen mit solchen Argumenten wie den Ihren zu rechtfertigen versucht.

    Dank Leuten wie Ihnen haben wir überhaupt erst das Problem und die Diskussion über ansonsten unauffällige oder gar schöne Namen wie Kevin und Chantal.

    Namen machen nie dumm. Wie auch?
    Aber dumme und sozial derangierte Leute vergeben häufig ganz bestimmte Namen.

    Und mit „Schaklin“ landet die spätere Bewerbung dieses Mädchens garantiert in der Tonne, weil der Personalchef zu Recht auf entsprechende Familienverhältnisse, berufliche Motivation und kollegiales Sozialverhalten schließen wird.

    Und wer das nicht versteht, sollte bei der Namenswahl für seinen kleinen Schatz besser etwas konservativer sein, statt sich hinterher über die böse Welt da draußen zu beschweren, die den Sprößling ein Leben lang mobben wird.

    Oder, und das ist meine Empfehlung, die Finger ganz von Kindern lassen.

    • Lola sagt:

      Ich denke, mein intellektueller Horizont ist aus meinem Schreiben durchaus einzuschätzen und entspricht nicht Ihren Vorurteilen.

      Auch wenn Sie anscheinend gerne alle Menschen, die eine andere Meinung vertreten als Sie, als intellektuell eingeschränkt einschätzen oder ihnen raten, die Hände von Kindern zu lassen.

      Wenn einer die Hände von Kindern lassen sollte, dann machthungrige und rechthaberische Personen wie Sie. Ich glaube nicht, dass Sie dazu in der Lage sind, sich mit einem Kind auseinanderzusetzen. Ihre engstirnige und unsensible Sicht auf die Welt sprechen für sich und sind für ein Kind absolut ungeeignet.

      Ich bin bei der Namenswahl sogar konservativ, aus anderen Gründen, aber vertrete Ihre Meinung schlichtweg nicht. Und auf einen Personalchef, der meine Kinder einstellt, weil sie so altehrwürdige Namen haben, können diese gut verzichten.

      Ein Personalchef, der so einfache Schlüsse zieht, mag in bestimmten Branchen vorhanden sein, in anderen aber ernten solche Menschen mit elitärem Besserwissergebahren nur Naserümpfen und Verachtung. Aber das wissen Sie sicherlich, deshalb ärgern Sie sich auch so über die Menschen, die nicth auf Sie hören, obwohl Sie sich für den Erzieher der Welt halten.

    • Lola sagt:

      Sie stecken einfach voll von Vorurteilen. Es ist für jeden eine Beleidigung von jemandem wie IHNEN aufgrund oberflächlicher Merkmale als seriös eingeschätzt zu werden.

      Nein, um solche Menschen will man einfach einen großen Bogen machen, von sich aus.

      Sie sind emotional sogar so abgestumpft, dass Sie überhaupt nichts dabei fühlen, über Kindesentnahme zu sprechen, nur weil es Sie so wütend macht, dass Eltern einen anderen Namen geben als den, den Sie für richtig halten.

      Furchtbar und schön, dass Menschen wie Sie meist so polterich daherkommen, dass sie in der Gesellschaft auch nichts zu sagen haben.

    • Lola sagt:

      In den USA bspw. ist es akzeptiert, ungewöhnliche Namen zu geben. Man kann also durchaus auch eine Gesellschaft wie die hiesige kritisieren, die, anstatt auf Leistung zu achten, ständig von Vielfalt und Chancengleichheit redet, aber in Wirklichkeit mehr auf Standesdünkeln als auf Leistung aufbaut.

      Lächerlich wird es, wenn solche leistungsfeindlichen Standesdenker sich auch noch für „intellektuell“ halten.

    • Wanda sagt:

      Ich denke nicht, dass wir hier einen Troll haben, nur zwei wütende Menschen, die die Sinnlosigkeit ihres Tuns nicht erkennen…
      Aber Internetkommentare sind nun einmal die niederste Form menschlicher Kommunikation. Wäre eigentlich mal einen eigenen Blog wert, aber einen ohne Kommentarfunktion.

  10. Hanns sagt:

    Stimmt Knud,
    das mit dem Troll sehe ich auch so.
    Leider fehlt es einigen Netzteilnehmern an Selbsterkenntnis, um sich entsprechend einzuordnen.

    @Lola
    Ihre Bemühungen um Rechthaberei sind rührend.
    Nichtsdestotrotz aber vergeblich.

    Ich bin, entgegen Ihrer geäußerten Ansicht, in der komfortablen Lage, als Entscheidungsträger den Daumen nach oben oder unten zu drehen, wenn sich jemand bei uns in der Firma für einen neuen Job vorstellt.
    Und da sind die tatsächlichen Realitäten bei der Beurteilung der Eignung eines neuen Mitarbeiters weitab von Ihren Wunschvorstellungen.
    Erst recht, wenn auf eine Ausschreibung üblicherweise rund 60 Interessenten kommen.
    Chefs sind da sehr sensibel.
    Viel sensibler, als die Leute, die solche Sensorik, zu denen auch Sachen wie Tattoos oder Piercings und eine ganze Menge anderer, für das Sozialverhalten des Bewerbers maßgebliche Merkmale gehören.
    Wer so was mit „Vorurteil“ erklären möchte, dem fällt zu „Musik“ vermutlich auch nur das Wort „laut“ ein.

    Typisch für Menschen mit Ihrer Denkweise ist auch die permanente Schuldverschiebung.
    Das sehe ich gerade bei dem Thema hier immer wieder.
    Sie tun etwas, wovon der normal denkende Mensch auf jeden Fall Abstand nehmen würde und beklagen sich dann über das mißlungene Ergebnis.

    Wenn einer unserer Mitarbeiter trotz Schulung und besseren Wissens in eine arbeitende Werkzeugmaschine greift, sind anschließend einige Körperteile weg.
    Das ist einfach so, auch wenn es Ihnen jetzt wieder nicht gefallen wird.
    Sie würden sich in dessen Lager aber lieber lauthals über den Maschinenhersteller beschweren.
    Es änderte aber nichts an der Tatsache an sich…..die Finger wären weg.

    Und genau das Gleiche wird mit Ihrem Kind passieren, wenn Sie es mit einem Namen wie „Schaklin“ brandmarken.
    Schuld ist aber nicht die böse Welt an den todsicher folgenden Erlebnissen für das arme Kind, sondern ganz allein und ausschließlich Sie!

    Werden Sie endlich erwachsen!

    • Lola sagt:

      Ich glaube nicht, dass ich mit dem Troll gemeint war, sondern jemand anders: Sie. Versuchen Sie es einmal mit Selbsterkenntnis.

      Welche Entscheidungen Sie in Ihrer Firma fällen, ist für mich nicht von Belang und interessiert mich auch nicht, genauso wie der Rest Ihres Kommentars. Dieses Machtgehabe ist ohne Substanz, Sie wollen damit beeindrucken, den Daumen nach oben oder unten zu geben.

      Ich verschiebe auch keine Schuld und beschwere mich nicht. Ich habe lediglich meine Meinung zu verschiedenen gesellschaften im Vergleich kundgetan, was Ihren Horizont aber zu überschreiten scheint.

      Gerade Leute wie Sie sind es, die sich über die Gesellschaft beschweren, sie nicht akzeptieren können, wie sie ist, sondern nichts besseres zu tun haben, als den ganzen Tag Menschen zu belehren. Ist mir echt zu blöd, sorry. Labern Sie jemand anderen zu, Ihre Mitarbeiter hören Ihnen wahrscheinlich auch schon nicht mehr zu.

      Werden Sie selbst erwachsen! Sie verwechseln eine spießigen und eingeschränkten Gartenschlauchblick auf die Welt mit Erwachsen sein. Sie sind kein Stück erwachsen. Sie haben keine Gelassenheit und können keine anderen Meinungen akzeptieren.

      Wahrscheinlich haben Sie aufgrund Ihrer Einstellungsurteile schon Probleme mit dem Gesetz (AGG, nicht wahr?) bekommen, so dass Sie einen Kampf gegen bestimmte Leute austragen müssen. Sie sind derjenige, der die anderen nicht akzeptiert, nicht ich. Ich habe kein Bedürfnis, Ihnen vorzuschreiben, wen Sie einstellen. Ich würde niemals dort arbeiten wollen, wo mir jemand wie Sie gegenüber sitzt. Ich komme super klar und habe nicht das Bedürfnis, andere über deren Vornamenvergabe altklug zu belehren.

    • Lola sagt:

      Typisch für „Menschen mit Ihrer Denkweise“ und der Behauptung, Personalentscheidungen zu treffen, ist es, dass diese nicht mehr reagieren, sobald jemand die Buchstaben „AGG“ einbringt.

      Sollten Sie wirklich Personalentscheidungen treffen, wie behauptet, wie stehen Sie denn dann so zum AGG?

      Sind Sie jemand der Sorte, der sich im Netz ganz „mutig“ äußert, dass er das Gesetz angeblich nicht beachten würde und bei einer Ablehnung ja einfach nur schnell ein paar unwahre Ablehnungsgründe nennen müsste?

      Dann ist Ihre Aufgabe, die Sie angeblich haben, nicht glaubwürdig, Firmen reagieren nämlich sehr empfindlich auf alles, was mit diesem Gesetz zusammenhängt und es gab bereits einige Verurteilungen zu empfindlichen Geldstrafen. Dieses Gesetz wird nicht mal eben „mir nichts dir nichts“ gebrochen, um anschließend im Netz damit zu prahlen. Nicht von jemandem, der auch nur annähernd ernst zu nehmen ist.

  11. Hanns sagt:

    Sie scheinen ein wirkliches Problem zu haben.
    Ziemlich wirres Gefasel, was Sie da schreiben.

    Mein Tip an Sie:
    Nennen Sie Ihr Kind ruhig Schaklin oder Schantall, dann wissen ich und andere gleich, aus welchem Elternhaus da jemand dahergelaufen kommt.
    Wir werden das zu schätzen wissen.

    • Lola sagt:

      Ziemlich wirres Gefasel? Was trollen Sie hier eigentlich herum?

      SIE haben behauptet, Personalentscheidungen zu treffen. Dass das AGG für Sie wirres Gefasel ist, zeigt, dass Sie nur trollen und von Personalentscheidungen nicht die leiseste Ahnung haben.

      Das AGG nicht zu kennen und einfachen Worten nicht folgen zu können, sagt wesentlich mehr über den geistigen Horizont aus als so etwas wie die Namensvergabe.

      Was Sie über meine oder andere Elternhäuser denken, ist für mich und die irrelevant. Allerdings begehen Sie den Fehler von „sich und anderen“ zu sprechen. Sie sind aber nicht viele, sondern Sie sind ein Troll, der einsam seine Meinung vertritt. Nur sehr wenige Außenseiter denken wie Sie. Und die haben ganz andere Probleme als ihren Vornamen, der mit zwei n statt wie üblich mit einem geschrieben wird. Also brauchen Sie nicht in der „wir“-Form zu sprechen, wenn Sie sich nicht vollends lächerlich machen wollen.

      Im übrigen sind Sie noch nicht einmal dazu in der Lage, die Antwortfunktion zu nutzen. Unter Ihrem eigenen Kommentar befindet sich das Wort Antworten. Wenn Sie darauf klicken, erscheint Ihr Kommentar unter meinem. Es kann ja nun nicht alles so schwer sein.

  12. Scherom sagt:

    Bitte weiter machen, ich habe gerade Popkorn geholt..! Bitte 🙂

    • Schakkeline sagt:

      Tut mir sehr leid, leider ist mein Gegenpart verschwunden, nachdem ich das Gleichstellungsgesetz erwähnt habe.

  13. KarlDerGroße sagt:

    Interessant, wie diese „Diskussion“ wieder deutlich zeigt, was gerade in Deutschland läuft: die Teilung in eine Zwei-klassen-Gesellschaft, bei der der Bildungsgrad über alles weitere entscheidet: sogar über den Namen. Beide Klassen grenzen sich bewusst gegen die andere ab.

    Ich frage mich, ob der einen Klasse das überhaupt so bewusst ist. Vielleicht ist auch zu viel Egoismus im Spiel („MEIN Kind ist was besonderes“), um zu erkennen, was man seinem Kind eigentlich auf den Lebensweg mitgibt. Ich kenne das Beispiel „Brain“, gesprochen „Braijen“, wie der englische Brian. Da fragt sich dann jeder halbwegs gebildete Mensch, ob das jetzt wieder so eine Modespielerei sein soll – oder schlichtweg Doofheit, weil man nicht weiß, wie der Name geschrieben wird. Bei „Schaklin“ ist es das gleiche. „Total besonders“ oder schlichtweg zu minderbemittelt für die französische Schreibweise?

  14. Hanns sagt:

    @KarlderGroße

    Sehe ich in allen Punkten genau so.

    Es gibt aber auch noch andere Mitmenschen, deren Großhirn nicht von der Geltungssucht vernebelt ist:
    http://www.weser-kurier.de/bremen/vermischtes2_artikel,-Waldmeister-kein-Vorname-_arid,886005.html

    (hier nochmal als externer Link, falls sich das Webangebot der Zeitung geändert hat:
    http://www.bilderhoster.net/4sfcp6ks.jpg.html )

    Ein sehr zufriedenstellendes Urteil, daß die Eltern leider nicht strafrechtlich so in die Pflicht nimmt, wie ich es mir bei unserer Schaklin wünschen würde.

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