Promibaby Mia

Der deutsche Schauspieler Wotan Wilke Möhring und seine Frau Anna sind seit dem 22. Januar Eltern.

Die kleine Tochter trägt den Namen Mia Josefine.

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5 Kommentare zu "Promibaby Mia"

  1. laetitia sagt:

    Wieso müssen eigentlich sämtliche Kinder, allen voran Promi-Kinder, in der letzten Zeit zwei oder gar mehr Namen haben? Schreien da die Eltern „Leon Marlin Bernhard, kommst du zum Essen“? Es wird doch niemals mehr als der eine Name gerufen, oder liege ich da falsch? Ich würde meinem Kind in jedem Fall immer nur einen Namen geben. Die zweiten oder sogar dritten Namen stehen doch eh nur auf dem Papier. Das mutet manchmal etwas lächerlich an…

  2. mama 28 sagt:

    Ich finde Doppelnamen sehr schön!!!! Auch unsere Tochter hat zwei Namen „Pia Maileen“. Mein Mann und ich konnten uns bei der Namensgebung nicht einigen, so kamen eben beide Namen zum Zug. Was ich sehr schön finde ist, dass der Zweitname ein sehr seltener Name ist. Da er nur bei besonderen Anlässen erwähnt werden wird (Taufe, Kommunion, Besondere Formulare, Hochzeit etc.) wird er immer etwas besonderes sein, was ihn meiner Meinung nach noch schöner macht!!!!!

  3. gillian sagt:

    Ich finde Doppelnamen ebenfalls ein reines Distinktionsmittel. Da geht es doch nur darum zu zeigen wie kultiviert man doch im Gegensatz zu den einnamigen Kindern ist. Es ist doch ein kleinbürgerlicher Habitus der fehlenden tatsächlichen Besonderheit im sozialen Leben durch einen „besonderen“ Namen zu kompensieren. „Mama 28“ gibt dies ja auch offen zu indem sie schreibt, dass sie vor allem froh ist, dass der zweite Name ja so selten, also besonders ist. Was da manchen nur als ein ästhetische Vorliebe erscheint, ist in meinen Augen der Wunsch aus einem besonderen Namen entspringe hoffentlich eher eine besondere Biographie…

  4. barbara sagt:

    @gillian: du hast so recht, treffender hätte ich es nicht formulieren können.

  5. Ich sagt:

    Zweitnamen werden sicherlich nicht nur aus der Motivation heraus vergeben, sich von den Anderen dadurch abzuheben. Diese Mutmaßung finde ich ehrlich gesagt ziemlich kurzsichtig. Selbstverständlich wollen so manche Eltern ihre Kinder mithilfe eines Zweitnamens oder gar Drittnamens zur Einmaligkeit verhelfen; manchmal aber soll dadurch auch nur ein Verwandter oder ein guter Freund geehrt werden. In anderen Fällen wollen Eltern ihren Kindern die Möglichkeit geben, sich später den Zweitnamen als Rufnamen zu erwählen, aus welchen Gründen auch immer. Dieses „Über-einen-Kamm-Scheren“ von gillian ist nervtötend, aber ich stimme ihm oder ihr in dem Punkte zu, dass besondere, ach so seltende Namen manchmal tatsächlich lediglich der Kompensierung sonstiger Unzulänglichkeiten dienen.

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