Die beliebtesten Vornamen der Norddeutschen

Für die werdende norddeutsche Mama und alle, die mitreden wollen:

Cover Namen-NorddeutschlandEs gibt diverse Namenslisten für ratsuchende Eltern – noch nie jedoch gab es eine Zusammenstellung aus und für Norddeutschland.

Der Namensforscher Knud Bielefeld, der alljährlich die beliebtesten Vornamen Deutschlands ermittelt, und die Autorin Annemarie Lüning, beide überzeugte Schleswig-Holsteiner, beleuchten hier weit über hundert Jungen- und Mädchennamen. Bei der Auswahl ließen sie sich davon leiten, welche Namen Nord-Kinder in den letzten Jahren tatsächlich bekamen. Friesische oder skandinavische Spezialitäten finden sich ebenso wie Namen, die von ihren Ursprüngen nicht nordisch sind, in diesen Bundesländern aber auffällig oft vergeben werden.

Dies ist kein nüchternes Lexikon, sondern eine abwechslungsreiche, unterhaltsame Lektüre, randvoll mit Tipps, Erfahrungsberichten von Namensträgern und Eltern sowie interessanten Statistiken, die es sonst nirgendwo gibt.

Von Finn und Finja, Freya und Fritz: Die beliebtesten Vornamen der Norddeutschen

Klappenbroschur, 13 x 23,5 cm, 144 S., 12,95 €
Autoren: Annemarie Lüning & Knud Bielefeld
Verlag: vitolibro
ISBN 978-3-86940-017-4

Thema: Namensbücher

Babynamen der Woche 45/2016

Lara Lexy * Jill Lisa Tina * Manja * Percy Tyler * Freddy * Greta Gisela * Paula Romina * Savas * Sosvien * Henriette Margareta Ilse * Heinrich Leonhard * Lio Otto * Sue-Ann * Tom-Sebastian * Dea * Majara * Elina Neomi Johanna * Laurenz * Estelle Zoé Carlotta * Naira Eleonora * Liam Leon * Lasse Kasimir * Milli Madeleine * Mark Robby * Lucien Cedric * Leon Lounis * Janko * Mireya Jolene Diana * Arianna Maela * Gustav Leonid

Gute Frage 8: Stört bei Theo die Bedeutung?

Ein neuer kleiner Theo(-dor) in meinem Umfeld ist schuld daran, dass sich mein heutiger Text um eben diese Namen dreht: Theo und Theodor. Zwei wieder ziemlich angesagte Vertreter (Platz 27 bzw. 95), die in den einschlägigen Online-Diskussionen immer wieder mit bestimmten Fragen verknüpft werden: Kann man einen Namen wie Theodor, der – von „theos“ für Gott und „doron“ für Geschenk – „Geschenk Gottes“ bedeutet, vergeben, wenn man mit Gott nichts am Hut hat? Ist es überzogen oder nur konsequent, wenn Atheisten diesen Namen ähnlich wie aus der Bibel Stammendes für sich ausschließen?

Nach meinem Empfinden kommt gerade die Bedeutung „Geschenk“ gut an, und das beileibe nicht nur bei Kirchgängern (was ja auch völlig in Ordnung ist). Immer mal wieder treffe ich auf Eltern, die gezielt nach dieser Bedeutung suchen. Auch Jonathan, Jesse, Dorothee, Matthias und dessen moderne Kürzel wie Mattis sowie viele andere zählen dazu.

Theo

Doch nun kommt Theo: Zum aktuellen Kurznamentrend passend, ist er deutlich beliebter als seine gesetzter wirkende Vollform. Nicht jedoch bei jenen, die es mit dem Übersetzen der Bedeutung ganz genau nehmen: „Den Namen Theo hätte ich so nie vergeben, weil er eben nicht ‚Geschenk Gottes‘ bedeutet, sondern nur ‚Gott’“, so habe ich es von einer Theodor-Mutti gehört, die ihren Sohn dessen ungeachtet meist mit der Kurzform ruft und vorstellt. Würde Sie die Bedeutungsfrage hier stören? Oder finden Sie, dass man die Bedeutung der Langform auf das Kürzel übertragen kann? Dass alle Theo-Eltern ihre Söhne als kleine Götter installieren wollen, ist wohl eher nicht anzunehmen.

Ein Hintertürchen für atheistische Liebhaber der Kurzform findet sich auch: Theo könnte auch als Kurzform von Theobald oder Theoderich verstanden werden. In diesen latinisierten Varianten der Namen Dietbald und Dietrich steht die erste Silbe für „Volk“. Theo – der legitime Nachfolger von Dieter oder Volker?!

Wie sehen Sie das? Spielt die Bedeutung für Sie überhaupt eine nennenswerte Rolle? Hier gibt es in der Welt der Babynamenssucher auch manches Extrem zu entdecken, etwa die freie Übersetzung zusammengewürfelter Namenskombinationen (Beispiel: Aurelia Jocelyn, „die einzig wahre Goldglänzende“). Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.

Thema: Namensgebung
Von 28. Oktober 2016 43 Kommentare Weiterlesen →

Babynamen der Woche 44/2016

Sarah Isabella * Timea Clara * Mikka * Hadi * Fatima * Anastasia * Philomena * Fridolin * Penelope * Cecilia Isabella * Dean Connor * Mika Yoshi * Catniss-Lena * Raiko * Loya (f) * Evie Marleen * Lotta Filin * Cord * Maxi (f) * Fine * Hanin (f) * Arthur Arne * Eyk (m) * Hermine * Davin * Eddie Konrad * Käthe * Juna Luzie * Severin Gabriel

Oberbayerische Geschwisterpaare:

  • Ben & Tim
  • Sophia & Franziska
  • Mia & Anna
  • Benedikt & Valentin
  • Julia & Lena
  • Benedikt Michael & Sophia Katharina
  • Valentina & Theresa
  • Svea & Caja
  • Benedikt Simon & Antonia Theresa
  • Lena & Marina

Shit happens! Emmi & Lilli

Der Cartoonist Ralph Ruthe ist Vater von Zwillingen geworden, die Mädchen heißen Emmi und Lilli.

Ich bin gespannt, ob in seiner Shit Happens! – Reihe in Zukunft mehr Baby-Cartoons auftauchen.

Babynamen der Woche 43/2016

Nadija * Johanna Elice * Eva Salome * Melia * Milea * Sophina * Alice Lynn * Milosh * Ida Tamara * Martje * Marla Marleen * Linda Johanna * Julian Matheo * Sia * Milan Willi * Eireann Sabrina * Pascal Jonas * Eliano Valentino * Mira Ivana * Darwin * Phil-Thore Max * Jaden Leonidas * Sherko * Gordon * Jayda Sophie * Sam-Niclas

Zwillinge: Mary-Lou Summer Rose & Mary-Lynn Summer Fay

Babynamen der Woche 42/2016

Louis Chester * Paul Adolf * Lior * Amália * Leo Lotfi * Katie * Melinda * Largo * Haylie * Jason-Olaf * Marlon-Ben * Milly * Amber Diamond Gabriele * Lylia Svetlana * Jelin * Zusanna Beata * Knut * Aladin * Jolijn * Otis Aurelius * Charlett * Sten Ole * Jarle * Kate Ola * Jesse Moritz * Caja * Neo Etienne * Liliana Valentina * Yuna Malu

Beliebteste Babynamen in Israel

In Israel wurden im Jahr 2015 161.081 Kinder geboren. Das sind die häufigsten Vornamen:

Alle Babys

Mädchen Jungen
  1. Tamar
  2. Adele
  3. Miriam
  4. Sarah
  5. Avigail
  6. Noa
  7. Shira
  8. Talia
  9. Yael
  10. Leah
  1. Mohammed
  2. Yosef/Yusef
  3. David
  4. Daniel
  5. Uri/Ori
  6. Omer
  7. Eitan
  8. Ariel
  9. Noam
  10. Adam

Nur jüdische Babys

Mädchen Jungen
  1. Tamar
  2. Avigail
  3. Adele
  4. Noa
  5. Shira
  6. Talia
  7. Yael
  8. Sarah
  9. Leah
  10. Roni
  1. Uri/Ori
  2. David
  3. Ariel
  4. Noam
  5. Eitan
  6. Yosef/Yusef
  7. Itai
  8. Daniel
  9. Yehonatan
  10. Moshe

Auch interessant: Ein Überblick über die häufigsten Vornamen der jüdischen Babys seit der Unabhängigkeit:

Israels Vornamen je Jahrzehnt

Mädchen

1950er 1960er 1970er
  1. Esther
  2. Rachel
  3. Sarah
  1. Rachel
  2. Esther
  3. Ronit
  1. Michal
  2. Keren
  3. Merav
1980er 1990er 2000er
  1. Michal
  2. Adi
  3. Moran
  1. Eden
  2. Sapir
  3. Adi
  1. Noa
  2. Shira
  3. Yael

Jungen

1950er 1960er 1970er
  1. Moshe
  2. Yosef
  3. Avraham
  1. Yosef
  2. Moshe
  3. Avraham
  1. Moshe
  2. David
  3. Yosef
1980er 1990er 2000er
  1. Moshe
  2. David
  3. Roei
  1. Daniel
  2. David
  3. Moshe
  1. Daniel
  2. Itay
  3. Uri

Quelle: Central Bureau of Statistics

Siehe auch