Hier die Frühlingsauswertung der beliebtesten Vornamen des Geburtsjahrgangs 2011 in Deutschland: Mia behauptet Platz eins, aber Ben ist erstmals an der Spitze! (In Klammern die Platzierung im Geburtsjahrgang 2010)
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Artikel und Beiträge mit vielfältigen Vornamen-Statistiken, Vornamen-Hitlisten und Auswertungen
Hier die Frühlingsauswertung der beliebtesten Vornamen des Geburtsjahrgangs 2011 in Deutschland: Mia behauptet Platz eins, aber Ben ist erstmals an der Spitze! (In Klammern die Platzierung im Geburtsjahrgang 2010)
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In Frankreich waren Emma und Lucas 2010 die am häufigsten vergebenen Vornamen. In Frankreichs Hauptstadt Paris dagegen stehen Louise und Gabriel an der Spitze der Vornamenstatistik:
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Eine Tabelle mit sehr ausführlichen Daten zu den in Paris vergebenen Vornamen kann jeder auf opendata.paris.fr herunterladen (Suchbegriff „prénoms“).
Die amtliche Hitliste der häufigsten Babynamen in den USA des Jahres 2010 ist erschienen:
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Quelle: Social Security (Link folgen, dort gibt es die Top 1000!)
Im Aufwärtstrend sind die Namen Mason und Sophia, während Joshua und Madison langsam aus der Mode kommen.
Mitarbeiter des sozialen Netzwerks LinkedIn haben in ihren Mitgliederdaten gestöbert und festgestellt, welches die häufigsten Vornamen sind. Deutsche, die laut ihren eigenen Angaben Geschäftsführer oder Vorstand sind, heißen demnach besonders häufig Wolfgang, Christoph, Michael, Thomas, Christian, Andreas, Peter, Markus, Matthias oder Martin.
„Bemerkenswerterweise hat es kein einziger Frauenname in die Top 10 geschafft.“ meint Norbert Lossau in der Welt. Kein Wunder, meine ich, bekanntlich ist der Anteil der Frauen in Führungspositionen in Deutschland sehr gering. So kann sich natürlich auch kein weiblicher Vorname in dieser Rangliste behaupten.
Bestätigen kann ich dagegen Sabine Meinerts Einschätzung in der FTD „Dass in Deutschland neben Wolfgang vor allem klassische Namen wie Peter oder Michael vorn liegen, ist wohl auch der Demographie geschuldet.“ Schließlich beginnt kaum jemand seine berufliche Laufbahn als Geschäftsführer. Folglich fehlen die Modenamen der jüngeren Jahrgänge in dieser Statistik. Andererseits sind die Vorstandsmitglieder älteren Jahrgangs hier vermutlich unterrepräsentiert, weil diese tendenziell modernen Kommunikationsformen weniger aufgeschlosssen sind und sich seltener in sozialen Netzwerken wie LinkedIn, XING oder gar Facebook registrieren.
„Vornamen heute“ ist der vielversprechende Titel eines Buches, dass ich vor kurzem entdeckt habe. Das Buch ist allerdings schon 1977 erschienen, so dass es tatsächlich von „Vornamen damals“ handelt. Damals in der DDR, um genau zu sein, denn das Buch wurde in Leipzig herausgegeben.
Unter anderem werden darin Vornamenstatistiken des Standesamts Borna (Sachsen) aus den Jahren 1971 bis 1975 aufgeführt. Ich habe diese fünf Jahrgangsstatistiken zusammengefasst und den häufigsten Vornamen der Babys aus der Babygalerie des „Helios Klinikum Borna – Leipziger Land“ aus den Geburtsjahrgängen 2006 bis 2010 gegenübergestellt: