Gute Frage 17: Leuchtet für Lola die rote Laterne?

Gute Frage

Oh je, oh je: Selten tuten so viele Kommentatoren so einhellig ins selbe Horn wie bei der Mutter, die in einer Facebook-Namensgruppe nach Meinungen zu Lola fragt. Die Assoziation „Prostituierte“ ist bei vielen sofort da. Viel unaufgeregter erinnern sich dagegen einige Schreiberinnen an den Film „Lola rennt“ aus dem Jahr 1998 mit der äußerst rothaarigen, nicht anrüchig beschäftigten Franka Potente.

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Greta – ein Name als Statement

Greta
Foto © muggel1504 – fotolia.com

Jahrelang war Greta einfach ein solider Retro-Vorname. Vielleicht eine Erinnerung an (Ur-)Oma Greta oder Margareta, vielleicht lagen auch die Garbo oder Schweden vage in der Luft. Als strittig wurde höchstens der vergleichsweise härtere Klang empfunden – oder die Nähe zum Wörtchen (Fisch-)Gräte. Spätestens seit diesem Jahr ist es mit derlei Harmlosigkeit jedoch vorbei. Das wurde mir so richtig klar, als ich in einem Namensforum die süffisant-rhetorische Frage las, warum man neuerdings so selten vom Namen Greta als Elternfavoriten lese. „Den fanden doch sonst immer alle so toll …?!“

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Baby-Drama! Diese Vornamen sterben aus

Diese Vornamen sterben aus

Du willst ganz sicher gehen, dass Dein Sohn einen – für seine Altersgruppe – unmodernen Vornamen hat? Dann nenne ihn Jan, Jason, Julian, Justin, Kevin, Luca, Marvin, Nico, Nils oder Tim! Diese Jungennamen waren vor zehn Jahren mächtig angesagt, heutzutage aber werden sie viel viel seltener vergeben. In zwanzig Jahren sind sie wahrscheinlich ganz aus den Babynamenlisten verschwunden. Das traurige Schicksal der Jans, Jasons, Julians und so weiter des Jahrgangs 2019: Sie werden wegen ihres altmodischen Vornamens immer älter geschätzt als sie wirklich sind.

Mädcheneltern sind übrigens nicht aus dem Schneider, denn die Vornamen Alina, Angelina, Celina, Julia, Lara, Laura, Lena, Leonie, Lisa und Sarah sind in den letzten zehn Jahren genauso unmodern geworden und sterben bald aus!

Gott wird 80

„Ich heiße Theo, deshalb bin ich Gott.“ Der Erstklässler, den ich gestern auf einer Feier getroffen habe, sagt es ganz selbstverständlich. Er hat diesen Gag offensichtlich schon öfter gebracht und freut sich immer noch darüber. Tja, liebe Eltern, so kann’s auch gehen, wenn man seinem Kind die Bedeutung seines Namens erläutert: Es entwickelt in aller Unschuld Allmachtsphantasien.

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Tante Mildred

„Die ganze Familie ist versammelt … aber niemand hat Tante Mildred eingeladen.“
(„Du lügst!“, MB-Spiele, 1981)

Auch Namen, die vermeintlich niemand auf dem Zettel hat, tauchen manchmal ganz unvermittelt auf Lieblingsnamenslisten im Netz auf. So geschehen neulich mit Mildred. Klar, dass ich so was spannend finde.

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