Noam und Noa sind die Top-Babynamen in Israel

JERUSALEM (inn) – Noam und Noa waren im vergangenen Jahr die beliebtesten Vornamen für jüdische Babys in Israel. Bei den arabischen Israelis lagen für Jungen verschiedene Namensformen von Mohammed vorn, für die Mädchen war Hala die Nummer eins. Das gab das Zentralbüro für Statistik am Dienstag bekannt.
Laut dem Bericht bekamen demnach im vergangenen Jahr 1.970 Jungen und 515 Mädchen den Namen Noam. Er bedeutet soviel wie „Freude“ oder „Freundlichkeit“. Bei den Jungen folgten danach Itai, Daniel, David, Idan, Mosche, Josef und Jonatan.

Beliebtester Mädchenname war Noa. An zweiter Stelle lag Schira, weiter folgten Jael, Tamar, Maja, Talia, Hila, Michal und Adi.

Wie das Zentralbüro berichtet, kamen im Jahr 2008 156.900 Babys auf die Welt. Die Zahl der minderjährigen Israelis lag bei rund 2,45 Millionen und machte somit etwa ein Drittel der Bevölkerung aus.

Die Behörde hatte den Bericht anlässlich des bevorstehenden Internationalen Tages des Kindes herausgegeben. Dieser wird am 20. November begangen.

Quelle: www.israelnetz.com

Vorurteile gegen Vornamen irischer Einwanderer

Wahrscheinlich aus Angst vor Vorurteilen haben irische Einwanderer in England Ihren Kindern zum großen Teil anstelle der traditionellen irisch-katholischen Namen lieber englisch-protestantische Namen gegeben.

Englische Wissenschaftler haben die Vornamenhäufigkeit im Jahr 1881 unter den irischen Einwanderern der ersten und der zweiten Generation miteinander verglichen.

Sie haben beobachtet, dass die Zahl der irisch-katholischen Vornamen drastisch gefallen ist. Die englisch-protestantischen Namen sind dagegen häufiger geworden.

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Staatsbürgerschaft verweigert wegen des Vornamens

Vor zwei Jahren hat ein Berliner Standesamt den Vornamen Cigerxwin in die Geburtsurkunde eines kleinen Jungen eingetragen. Das war wohl kein Problem, denn dieses ist auch der Name eines bekannten kurdischen Dichters. Schwierigkeiten gab es erst, als der Vater des Jungen, ein Kurde, der als politischer Flüchtling aus der Türkei kam, einen Ausweis für Cigerxwin beantragte. Das türkische Generalkonsulat verweigerte die Anerkennung, weil die Buchstaben X, W und Q in türkischen Vor- und Familiennamen nicht verwendet werden dürfen.

Die Berliner Tageszeitung Tagesspiegel zitiert einen Mitarbeiter des Konsulats, der betonte, dass es sich nicht um ein Verbot kurdischer Namen handle. Vielmehr seien seit einem Erlass des türkischen Innenministeriums aus dem Jahr 2005 Namen in der kurdischen Sprache ausdrücklich erlaubt.

Zahlreiche kurdische Namen, die die besagten Buchstaben X, W, und Q enthalten, bleiben aber praktisch verboten.

Referenz: Buchstaben als Politikum, Tagesspiegel vom 15.10.2009

Wie die amerikanische Vornamenstatistik entstanden ist

Deutschlands Vornameninteressierte blicken ja immer etwas neidisch über den Atlantik, denn in den USA gibt es wesentlich detailliertere Vornamenstatistiken als bei uns. Der „Erfinder“ der amerikanischen Vornamenhitlisten, Michael Shackleford, berichtet im Blog Nameberry, wie diese Statistiken entstanden sind.

Auslöser war demnach die bevorstehende Geburt seiner Tochter im Jahr 1997. Michael war einer der häufigsten Vornamens seines Jahrgangs, so dass er die Missverständnisse und Verwechslungen, die ein häufiger Name mit sich führt, aus eigener Erfahrung kannte. Seinem Kind wollte er diese Erlebnisse gern ersparen. Michael Shackleford war jedoch nicht mehr auf dem Laufenden, was die damalige Vornamenmode anging. Als Mitarbeiter der Social Security Administration hatte er aber Zugang zu den persönlichen Daten eines großen Teils der amerikanischen Bevölkerung. So kam er auf die Idee, daraus eine Rangliste der häufigsten Vornamen je Geburtsjahrgang zu ermitteln.

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Vornamenhitliste 2008 für England und Wales

Anfang des Jahres hieß es noch, es würde keine englischen Vornamenhitlisten mehr geben, um die Kosten einzusparen. Jetzt hat das britische Office for National Statistics doch für das Jahr 2008 eine Babynamenstatistik veröffentlicht. Allerdings wurde diese nicht mehr (wie in den Vorjahren) vom General Register Office erstellt, sondern auf der Grundlage von 708.711 Geburtsmeldungen aus England und Wales.

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