Babynamen der Woche 35/2012 – Luis, Kilian, Defne, …

Babynamen der Woche

Luis * Kilian Linux * Defne * Niels * Fjodor Justus * Nephele Irma * Lizbeth Juniper * Adriano Milan * Juliano Emilio * Michl Henri * Nola * Lotte Grace * Robyn Abbygail * Joki * Moritz * Carlotta Lina * Julina * Tamara * Sami-Eren * Liron * Enna * Louisa Chanelle * Mia Charlize * Fritz * Kurt * Peter * Hugo * Stina Ulla * Ian Christian * Hanni Jessica Lucia

Y-Name? Ab ins Gefängnis!

Dass je nach Bildungsniveau und gesellschaftlichem Status der Eltern unterschiedliche Vornamen bevorzugt werden, ist bekannt. Ein verlässliches Verzeichnis darüber, welcher Vorname welchem Bildungsgrad zuzuordnen ist, haben wir in Deutschland aber nicht. Zwar wurden in einigen Studien einzelne Vornamen untersucht mit dem Effekt, dass die Träger dieser Namen jetzt mit den ensprechenden Vorurteilen konfrontiert werden. Daraus lässt sich jedoch kein System ableiten, um Vornamen in Status-Schubladen einzuordnen.

Die Schweden haben es besser! Dort orientiert man sich bei seinen Vorurteilen am Y-Namen-Syndrom. Männliche Vornamen, die mit einem Y enden, werden mit geringer Bildung und niedrigem gesellschaftlichen Status in Verbindung gebracht. Und das nicht ohne Grund, wie Erik Segerborg und Mikael Söderström von der Stockholm School Of Economics nachgewiesen haben: The Y-name Syndrome: Prisons and Prejudice (pdf).

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Multipler Singularismus

Möglichst seltene Namen, und davon gern mehrere – laut der Zeitschrift „Eltern“ ist das ein Trend und die haben sich dafür auch einen neuen Begriff ausgedacht: Multipler Singularismus. Eltern, die diesen Trend gesettet haben, legten Wert auf kreative und individuelle Vornamen, die an Städte, Autos oder Fabelwesen erinnern. Woran Sie erkennen, dass ein Kind vom multiplen Singularismus betroffen ist? Ganz einfach: Sie können seinen Namen entweder nicht aussprechen oder nicht schreiben oder beides. Meint jedenfalls Redaktion von „Eltern“.