Galadriel – Ein bedauerliches Versehen

Ich habe gerade eine Liste zusammengestellt mit Vornamen, die aus „Der Herr der Ringe“ bekannt sind: Vornamen aus Mittelerde.

Hobbit

Anders als bei Harry Potter, wo die meisten Namen aus der wirklichen Welt stammen, handelt es ich bei vielen Mittelerde-Namen um Fantasienamen ohne irdischen Ursprung. Aber weil auch Namen aus der Literatur in unsere Vornamenlandschaft einziehen können, werden viele der Namenserfindungen des „Herr der Ringe“-Autors J. R. R. Tolkien von professionellen Namengutachtern anerkannt. So finden sich unter anderen die Namen Aragorn, Legolas und Galadriel im Standardwerk „Internationales Handbuch der Vornamen“.

Galadriel – im Roman eine weibliche Figur – wird in älteren Auflagen dieses Verzeichnisses allerdings als männlicher Vorname geführt. „Ein bedauerliches Versehen“ heißt es in einem Gutachten der Gesellschaft für deutsche Sprache. Ob es wegen dieses Versehens wohl einen männlichen Galadriel gibt?

Promibaby Charlotte Elizabeth Diana

Prinz George Alexander Louis hat eine Schwester bekommen, sie heißt Charlotte Elizabeth Diana.

Im Regionalexpress auf dem Weg in den Feierabend erreichte mich die Meldung über die königliche Namensgebung. Noch im Zug klingelte mein Telefon mit der ersten Presseanfrage. Das war das spontanste Interview meines Lebens, ich hatte mir ja gerade mal 10 Minuten zu dem Thema Gedanken gemacht. Was ich so, ohne gründliche Recherche, gesagt habe? Unter anderem das:

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Babynamen der Woche 18/2015 – Maiko, Maila, Samuel, …

Babynamen der Woche. Handverlesen und überhaupt nicht repräsentativ

Maiko Adrian * Maila Emilia * Samuel Maikel * Mayla Felice * Mailin * Maira Aimee * Mailo * Maylen Melody * Mailina * Maisie Susannah * Jermaine * Mailda * Trisha May * Nala Mayleen * Maily Estelle * Maylee * Maja Mailine * Lyon Maik * Maybelle * Hannah Amaya * Milan Jermain * Maike Charlotte * Jamain * Maileen Kimberly * Mayson * Ismail * Mailien Kristin * Maylynn * Maite

GfdS 2014: Maximilian und Sophie verteidigen ihre Spitzenposition

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat ihre Auswertung der in Deutschland im Jahr 2014 am häufigsten vergebenen Vornamen veröffentlicht. Diese Auswertung stützt sich auf die Daten vom ca. 650 deutschen Standesämtern, die insgesamt rund 898.000 Einzelnamen meldeten. Im Schnitt hat jedes Neugeborene des Jahres 2014 1,45 Vornamen, so dass die Namen von ca. 619.000 Kindern ausgewertet wurden. Eine ähnliche Auswertung hat vor wenigen Tagen das Namenkundliche Zentrumder Universität Leipzig vorgestellt.

Insgesamt wurden 56.919 verschiedene Namensformen erfasst (29.311 Mädchennamen und 27.608 Jungennamen). 38.175 unterschiedliche Namen wurden nur einmal vergeben.

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