Schon von Kate und Willie gehört?

Kate und Willie? Klar doch – so hießen die Tanners! William und Katherine Tanner hatten in den 1980er Jahren die Ehre,  in der US-Serie „Alf“ einen Außerirdischen zu beherbergen. Die Serie war auch in Deutschland ein riesengroßer Erfolg, die Namen Kate (bzw. Katherine) und Willie (bzw. William) hinterließen aber trotzdem kaum Spuren in der deutschen Babynamenstatistik. Auch der Name Brian (so hieß Tanner-Junior) fand keinen großen Anklang; vermutlich haben Monty Python mit ihrem „Das Leben des Brian“ diesen Namen für immer verdorben.

Familie Tanner hatte aber auch noch eine Tochter und die hieß Lynn und dieser Name ist tatsächlich in Deutschland seit Ende der 1980er Jahre weit verbreitet. Es sieht ganz danach aus, als wenn der Name Lynn bei uns durch die Serie „Alf“ bekannt geworden ist.

Lynn Häufigeitsstatistik

Häufigkeitsstatistik des Namens Lynn

Thema: Namensgebung

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

4 Kommentare zu "Schon von Kate und Willie gehört?"

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  1. Gute Frage 7: Ist Kate ein Name? | 1. Juli 2016
  1. Natalie sagt:

    Naja, dafür sind die deutschen Versionen von Kate und Willie, also Katharina und Wilhelm doch immernoch recht stark vertreten, oder? =D
    Und im Jahrgang meines Vaters und Opas gibt es einige Wilhelms, die durchaus auch nur Willie gerufen werden. =)

    Brian ist vermutlich für deutsche Ohren einfach zu exotisch und läuft eventuell sogar Gefahr, hier zu Lande in eine Schublade mit Kevin, Justin, Ashley, u.s.w. gesteckt zu werden…und Monty Python sind da bestimmt auch nicht so ganz unschuldig dran. *lach*
    Aber an sich finde ich Brian für englischsprachige Jungen und Männer eigentlich ganz schön – ein paar von mir geschätze Musiker heißen Brian. ;]

    Lynn dagegen finde ich auch im deutschsprachigen Raum durchaus vergebbar, ich kenne sogar eine Lynn und die ist bereits über 20. =)
    Alles in Allem eigentlich ein hübscher Name!

  2. Moni sagt:

    Im Verlauf der Hochzeit fiel mir auf, wie vorausschauend die Middletons ihre Kinder benannt haben: Catherine, Philippa und James sind klassische, edel anmutende Namen, die für den Privatgebrauch jederzeit gefällig abgekürzt werden können, aber mit denen man -wie man sieht- auch problemlos in den Hochadel einheiraten kann, ohne unangenehm aufzufallen.
    Dagegen wird eine verballhornt geschriebene Chelsy selbst mit perfektem Äußerem und makellosen Manieren immer irgendwie unpassend wirken.

    Ist doch eine gute Regel, oder? Nennt Eure Kinder so, dass ihre Namen auch ins Königshaus passen! 😀

  3. Tia sagt:

    Was ich auch ganz praktisch finde. Kate heißt Catherine Elizabeth Middleton.
    Pippa hat übrigens auch einen Zweitnamen, Philipa Charlotte Middleton heißt sie nämlich.
    Und auch James passt in dieses Muster, denn seit Zweitnamen lautet William. James William Middleton. 😀

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