Gehört vor einen Vornamen ein Artikel oder nicht?

Bastian Sick klärt in seiner Spiegel Online-Kolumne Zwiebelfisch die Frage, ob „Helmut und Karin“ oder „der Helmut und die Karin“ richtig ist:

Meine Freundin Jana hörte es überhaupt nicht gern, wenn ihr Name in Verbindung mit einem weiblichen Artikel genannt wurde. Denn allzu leicht konnte der falsche Eindruck entstehen, sie heiße Diana. „Es heißt nicht die Jana, sondern einfach nur Jana“, musste sie immer wieder klarstellen. Einige nannten sie deswegen sogar schon Lady Di(e). Ich kann verstehen, dass einem das auf Dauer lästig wird.

Tatsächlich ist die Sprachlandschaft in Deutschland geteilt. Im Süden wird dem Vornamen grundsätzlich ein Artikel vorangestellt, im Norden ist das nicht verbreitet. Der genaue Verlauf dieser Sprachgrenze ist nicht genau bekannt, wohl aber einige Ausnahmen. So werden die weiblichen Vornamen im Rheinland und im Saarland mit dem bestimmten sächlichen Artikel versehen. Statt hochdeutsch „das“ heißt es dort mundartlich „dat“ (Rheinländisch) bzw. „es“ (Saarländisch).

Thema: Wissenschaft

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und Betreiber der Website beliebte-Vornamen.de .

37 Kommentare zu "Gehört vor einen Vornamen ein Artikel oder nicht?"

  1. Jana sagt:

    Ich kenne das Problem das manche Menschen nicht Jana sondern Diana sagen. Ich finde das ziemlich blöd, weil ich nicht Diana sondern Jana heiße.

  2. Maren sagt:

    Es geht noch schlimmer. Vorweg muss ich informieren: ich komme aus dem Süden Deutschlands.

    Kürzlich fragte mich jemand beim Blick auf eine Einladungsliste (keine Liste von mir, aber die fragende Person wusste, dass ich die meisten Leute von der Liste kenne):
    „Wer ist denn die Jana?“
    Und ich antwortete: „Keine Ahnung. Ich kenne keine Jana.“
    Ich hab einige Sekunden gebraucht, bis ich das Missverständnis bemerkte: „Ach so, Du meinst die Diana…!“

    Bei uns heißt eine Diana eben gern mal Didiana. 😉

  3. Udo Wollenhaupt sagt:

    Es ist schlicht und einfach eine Höflichkeitsgeeste, vor einem Namen keine Artikel zu setzen. Damit wird verhindert, dass man eine Person mit einem Gegenstand gleichstellt. Ausserdem ist ein Name schon ein Artikel. Warum also doppelt moppeln? Ich jedenfalls möchte nicht mit einem Gegenstand gleichgestellt werden.

    Gruß
    Udo Wollenhaupt

  4. Udo Wollenhaupt sagt:

    Liebe Leserein, lieber Leser,

    einen Artikel vor einen Namen zu setzen ist nicht nur nicht nötig, denn ein Name ist bereits ein Artikel, warum also doppelt moppeln, soindern es ist schlicht und einfach unhöflich eine Person mit einem Gegenstand gleichzusetzen. Ich bin nicht der Udo, sondern ich bin Udo.

    Gruß
    Udo Wollenhaupt

  5. Heike Werneburg sagt:

    Danke Herr Wollenhaupt. Ich komme aus Thüringen und dort ist es gänzlich unüblich, dass vor den Vornamen noch ein Artikel gestellt wird. Ich bin nun hier in RLP gelandet. Leider ist es hier wohl üblich. Das trifft desöfteren meine Brechreizstelle, zumal ich stets damit zu tun habe, meinem Kind zu erklären, dass es eben so nicht geht.

    Gibt es denn andere Länder wo man einen Artikel vor einen Namen stellt? Mir scheint das bisher gänzlich unbekannt und eine deutsche Unart.

    • Thomas Marcus sagt:

      Hallo ihr armen Leuten, die nicht aus dem Süden kommen. Der Süden ist groß, da leben viele, viele Leute. Und die haben ihre eigene Sprachtradition seit vielen, vielen hundert Jahren. Das muss man eben akzeptieren. Auch, dass die Honig mig GGGG sprechen und nicht mit „ich“. Oder die Sache mit dem „haben“ und „bin“ gelegen, geschwommen etc.

      Wenn da einer Brechreiz bekommt oder das Sprachverhalten eines großen Teils der Deutschen als unhöflich bezeichnet, zeigt er nur mangelnde Toleranz, Hintergrundwissen und Höflichkeit. So, jetzt habe ich der Heike und dem Udo geantwortet.

    • Evelyne sagt:

      Klar, gibt es das auch in anderen Ländern. Bei uns in der Schweiz ist das normal, das man einen Artikel vor einen Namen stellt. Da heisst es halt dann zum Beispiel d’Sandra isst Pizza oder dä Lukas isst Pizza.Ich würde meinen, in österreich ist das auch oft so. Ich finds nicht schlimm. Es gibt schlimmere Probleme auf der Welt.

    • Rina sagt:

      Ich komme ebenfalls aus Thüringen und war es daher gewohnt, dass vor Namen kein Artikel zu stehen hat. Nun lebe ich aber in Hessen (und zwar weiter nördlich als zuvor!), hier sagt man „die“ bzw. „der“ vor jedem Vornamen. Für mich war das somit immer eher eine Ost-West- als eine Nord-Süd-Frage.

      Zum sächlichen Artikel bei Frauennamen: Das geht ja mal gar nicht! Ich empfände es als überaus erniedrigend, wenn mich jemand als „das“ bezeichnete.

  6. Peter Müller sagt:

    Besser „die Jana“ als „das Jana“. Frauennamen mit einem sächlichen Artikel zu versehen, finde ich extrem unpassend.

  7. Moni sagt:

    Ich auch. Ich habe zwei Jahre in Nordhessen gewohnt und mich sehr daran gestoßen, dort plötzlich sächlich zu sein. Außerdem klingt es auch einfach nicht schön.

    Ich selbst bemühe mich, Namen ohne Artikel zu verwenden. Ich empfinde es einfach als grob unhöflich und irgendwie auch ungebildet. Nachvollziehen kann ich es höchstens bei Namen, bei denen das Geschlecht des Trägers nicht eindeutig ist (Eine Freundin von mir heißt Kai), aber auch da nur Leuten gegenüber, die denjenigen nicht kennen.

  8. Alex sagt:

    Das Problem hatten wir auch im Kindergarten. Die Kinder waren es so gewohnt, dass ein Artikel vor dem Namen stand, dass die Erzieherinnen immer wieder wiederholen mussten, dass wir ein Mädchen namens Dilara in der Gruppe hatten und eins mit Namen Lara und nicht „die große Lara“ und „die kleine Lara“.

    Und so unhöflich finde ich es auch wieder nicht, wenn jemand einen Artikel vor einen Namen stellt. Damit wird doch verdeutlicht, dass man von einer bestimmten Person spricht und nicht alle anderen auch meint, die zufällig denselben Namen tragen.
    Sich selbst aber, wie im Beispiel von Herrn Wollenhaupt, als „der Udo“ vorzustellen (oder gar als „ein Udo“) klingt dagegen irgendwie seltsam…
    Ist wohl Geschmackssache und gehört zu den vielen kleinen Feinheiten, die einen an einem fremden (oder sogar dem eigenen) Dialekt stören können.
    Ob „Vornamenartikel“ in anderen Sprachen auch so „üblich“ sind, ist wirklich eine interessante Frage…

    • Rebecca Sophie sagt:

      Zumindest auf Portugiesisch ist das der Standart und auch noch ausgeprägter als bei uns teilweise. „Eu sou Rebecca.“ (statt „Eu sou a Rebecca.“) und „Maria vai.“ (statt „A Maria vai.“) ist auf Portugiesisch eindeutig falsch.

  9. Baldur sagt:

    Also für mich klingt das Norddeutsche oft sehr affektiert und überheblich; die östlichen Dialekte dagegen eher etwas – pardon – „dumm-derb“. Aber das ist mein Bier und ich käme nie auf die Idee (wie manche Nord- und Ostdeutschen hier), anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie zu sprechen haben. Im Süden sagt man „Wie geht’s eigentlich dem Peter?“, im Norden sagt man „Wie geht’s eigentlich Peter?“ – basta! Da gibt’s kein „besser“ oder „schlechter“ und schon gar kein „geht mal gar nicht“. Schade, dass man das erwachsenen Menschen erklären muss! An Heike: Dein Kind tut mir leid!

  10. Udo Wollenhaupt sagt:

    An alle die einen Artikel vor meinem Namen wünschen und an alle die mich dutzen. Es ist halt in unserer Sprache so geregelt (Duden/Wikipedia). Ich habe Regeln gerne. Sie erleichtern die Verständigung. Wenn jemand vor meinen Namen einen Artikel setzt, dann weiss ich, er achtet mich nicht. Und Jemand der mich ohne meine ausdrückliche Zusage dutzt, der gehört nicht zu meinem Umfeld. Er gehört der Blöd-Zeitunsfraktion an. Ferner habe ich diese Regel wärend meines Studiums in BW (Süddeutschland) expliziet so von meinen Dozenten nochmals mehrmals gelehrt bekommen vor Namen gehört kein Artikel. Das war unter den Studenten auch damals in den sechziger Jahren schon kein Streitthema.

  11. leopoldi sagt:

    Leider sind wir hier im Internet, da wirkt es eher befremdlich wenn man siezt.

  12. Magdalena sagt:

    Hier in Wien ist es ebenfalls völlig normal Artikel vor Namen zu stellen. Sowohl vor Vornamen als auch vor Nachnamen inkl. aller Titel. Hierzulande klingt es äußerst eigenartig zu sagen „Das war Peter.“. Ich selbst kann das gar nicht ohne automatisch einen künstlichen deutschen Dialekt anzuschlagen.
    Liebe Grüße aus dem Süden 😉

  13. Ezequiel sagt:

    Hier in Zentral- und Nordargentinien stellen wir auch normalerweise ein Artikel vor dem Vornamen, zum Beispiel: EL Martín, LA Carolina, usw. Das findet in Buenos Aires nicht so oft wie bei uns statt. Ich spreche auch Italienisch und weiß, dass es in Italien auch üblich ist. Liebe Grüße aus Córdoba in Argentinien.

  14. Chiocciola sagt:

    „Zum sächlichen Artikel bei Frauennamen: Das geht ja mal gar nicht! Ich empfände es als überaus erniedrigend, wenn mich jemand als „das“ bezeichnete.“

    Ich finde das auch befremdlich, während ich männliche und weibliche Artikel vor dem Vornamen („der Peter“, „die Maria“) gewöhnt bin und in der gesprochenen Sprache nicht als „falsch“ oder „mit einem Gegenstand gleichsetzend“ empfinde, weil ich eben aus dem entsprechenden Sprachraum komme, wo das üblich ist …

    Vermutlich geht es im Saar- oder Rheinland aufgewachsenen Menschen mit dem sächlichen Artikel ganz genauso. So stellte sich in einer Vorstellrunde eine Saarländerin mit „Ich bin’s Karin vor.“ Hätte sie vermutlich nicht gemacht, wenn sie das „das“ vor dem Vornamen als erniedrigend empfinden würde.

    Viele Grüße

    • Maria Th. sagt:

      Das sehe ich ganz genauso. Die Österreicher haben allgemein für so besserwisserische Norddeutsche (s.o.) den Begriff „Piefke“. Ich finde es anmaßend, wenn man nur die norddeutsche „Aussprache“ ohne Artikel als die allein seligmachende bezeichnet. In Deutschland gibt es so viele Regionen und regionale Sprachbesonderheiten, die das ganze doch erst spannend machen. Und keine Sorge, liebe Piefkes, wir Bayern (und auch die anderen Süddeutschen) wachsen zweisprachig auf, nämlich Bairisch und Schriftdeutsch, und wir lernen in der Schule, dass im Schriftdeutschen Namen zumeist ohne Artikel geschrieben werden. Dass man das in der gesprochenen Sprache hierzulande anders handhabt, ist genauso legitim, wie im Schriftdeutschen darauf zu verzichten.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Das gibt es doch auch noch andere Unterschiede, so sagt man bei euch doch meines Wissens „ich bin gestanden“, oder?
      Neulich habe ich erst mit einem Österreicher darüber gesprochen, der das (deutsche) hochdeutsche „ich habe gestanden“ gar nicht nachvollziehen konnte. In meinem Lexikon, steht aber nur letzteres, obwohl sonst auch einige für mich ein bisschen haarsträubende Formen erwähnt werden.

    • Maria Th. sagt:

      Ja, das stimmt schon, hat aber natürlich nichts mit dem Thema Namen zu tun; da gibt es etliche Unterschiede zwischen den beiden Sprachen. Das würde aber zu weit führen.

    • Maria Th. sagt:

      Im Französischen werden die Verben der Bewegungsrichtung (z.B. arriver, monter, descendre, tomber, passer, aller, venir…aber auch rester und naître) ebenfalls mit être statt avoir (also sein statt haben) konjugiert, vielleicht besteht da ein grammatisch-etymologischer Zusammenhang.

    • Jan sagt:

      Na komm, es ist aber auch albern, Deutsch und Österreichisch als zwei Sprachen zu bezeichnen (wenn ich Dich hier richtig verstanden habe). Ich finde es auch immer peinlich, wenn man auf den Titelblätter von Büchern sogar aus ehemals seriösen Verlagen liest: „Aus dem Amerikanischen von Hiltrud Merkel.“ Es gibt eben keine Sprachen „Amerikanisch“ oder „Österreichisch“. Es gibt AE und BE und vielleicht noch was anderes; es gibt Deutsch und Deutsch mit einigen schrulligen Austriazismen (oder Helvetizismen) – und noch viele andere Akzente und Dialekte.

      Jeder Deutschsprachige in der BRD, in Österreich (falls das denn nicht mehr Deutschland ist, was es nach dem bewiesenen Heldenmut der Österreicher 1938 wohl wirklich nicht mehr ist 😉 ) und der Schweiz muß eben neben seinem jeweiligen Lokalidiom auch Hochdeutsch lernen.

      Ihre Paradeiser, Erdäpferln, Powidlkolatscherln, Hüftsterzerln, die Sisi und Selchfleisch seien unseren lieben österreichischen Fast-Landsleuten so sehr gegönnt wie uns Norddeutschen bitte der Sonnabend, der Wissenschaftler, der Frühling und Wilhelm. 🙂

    • Rebecca Sophie sagt:

      Ja natürlich, fiel mir nir gerade ein.

      Bestimmt, obwohl es ja auch bei uns in Mitteldeutschland Verben gibt, die mit sein konjugiert werden, sogar mehr als im Französischen.

    • Maria Th. sagt:

      @ Jan
      Ich hab eher auf Schriftdeutsch und Bairisch angespielt, aber natürlich mit einem kleinen 😉
      Tatsächlich ist es aber wirklich wie zweisprachig aufwachsen, wenn man Deutsch und Bairisch nebeneinander lernt. So gesehen bin ich sogar dreisprachig aufgewachsen und ich habe sicher davon profitiert. Ich habe deswegen schon sehr früh ein Gespür für Sprache und sprachliche Unterschiede entwickelt.

    • Jan sagt:

      @ Maria Th.

      Willy Brandt (Jg. 1913) schreibt in seinen Erinnerungen (aus dem Gedächtnis): „Hochdeutsch lernte ich in der Schule, bei uns zu Hause sprach man Platt.“ (Das war bei meiner Mutter, Jg. 44, haargenauso.) Nur ist eben auch Platt spätestens seit den Tagen der Hanse keine vollwertige Sprache mehr, sondern halt so ein Idiom.

      Es ist nun einmal bis heute so: Jedes Nordlicht, jeder Bayer, jeder Ösi, Sachse, Schwabe, Thüringer (etc. etc.), der ein (nicht nur volkstümlicher Schauspieler) werden will, muß akzentfrei und lupenrein Hochdeutsch sprechen können. Das lernt man in der Schauspielausbilung (und/oder nebenher) auch.

    • Maria Th. sagt:

      Ja, nichts dagegen zu sagen.
      Wobei man die regionale Sprachfärbung natürlich nicht so leicht wegbekommt, da sieht bzw. hört man auch an den (durchaus rhetorisch geschulten) Politikern. 😀

    • Jan sagt:

      Genau, Maria Th., und das ist innerhalb der BRD wohl wirklich eine Besonderheit von Bayern. 🙂 Jeder Politiker Eurer Staatspartei oder auch Andreas Hofreiter von den Grünen redet im Bundestag mit deutlichem bairischem Tonfall/Akzent – und alle (ich auch) finden das nett. Mit Schwäbisch, Hessisch und Norddeutsch geht das kaum noch, eben nur in Sonderfällen und mit schriftlicher Begründung. 😉 (Özdemir). Und mit Westfälisch und Kölsch gar nicht. (Die Sache mit den Ossis inkl. des Akzents des Merkel-Wesens ist hier eine Extra-Geschichte.)

      Ein Bayer, der einen bairischen Aktent öffentlich spricht, wird nie zur deutschlandweiten Witzfigur, eine Oettinger aber sofort. 😉

    • Maria Th. sagt:

      Anton Hofreiter, nicht Andreas, tut aber nichts zur Sache.
      Wir kriegen halt die Färbung einfach nicht weg, egal ob Strauß, Waigel, Hofreiter oder auch Hans-Jochen Vogel (um nicht nur CSU-Leute zu nennen) – und vielleicht wollen wir das auch gar nicht so richtig. 😀

      Oettinger: mir könnet alles oußer Hochdöitsch (und Englisch 😀 )

    • Jan sagt:

      Ja, Anton, nicht Andreas, Pardon. Der läßt sich wohl seine albernen Loddern nicht abschneiden, damit er mit seinem roten Gesicht nicht endgültig wie der Neffe oder illegitime Sohn von FJS aussieht. 😀

      Aber zum Beispiel Vogel hat im Bundestag und deutschlandweit *nicht* mit Akzent gesprochen (oder kaum hörbar)…

      Also, ob man das gut findet oder nicht: Es gibt nun mal eine Hierarchie der deutschen Akzente, und da liegt Ihr in Bayern einfach an der Spitze.

      Jeder BRD-Deutsche muß lachen, wenn er „Schweizer Hochdeutsch“ hört, und bei Ösi-Slang schaltet halt jeder sofort auf: „Na, das nehmen wir jetzt mal nicht so ganz ernst.“ Is nu ma so.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Das stimmt aber, wenn man Österreicher im Radio hört klingt das immer ein bisschen nach Alltags- statt Standart(hoch)deutsch. Im direkten Gespräch fällt mir das aber weniger auf.

  15. elbowin sagt:

    Hierzu die sehr schönen Karten aus dem Atlas der Alltagssprache:

    Artikel + Vorname

    http://www.atlas-alltagssprache.de/artikelvorname/

    Insgesmat ist es ein Phänomen, das von Süden her den Norden erobert.

    Die vs. Das/Des/Es/Et

    http://www.atlas-alltagssprache.de/artikelform/

  16. Maria Th. sagt:

    Im Artikel Interview mit dem Autoren Malte Welding vom 23.11.2016 ein Beispiel, wo m.E. der Artikel vor dem Vornamen unerlässlich ist, da sonst die Bedeutung verändert wird.
    http://blog.beliebte-vornamen.de/2016/11/interview-malte-welding/#comment-73981

  17. Andrea sagt:

    Österreichisch ist eine eigene Sprache, kein deutscher Dialekt.

    Herzliche Grüße

    von der – Andrea

Kommentieren