Die originellsten Vornamen des Jahres 2017

Nicht nur nach den häufigsten, auch nach den originellsten Vornamen des Jahres werde ich gefragt. Darum habe ich vor der Veröffentlichung der Vornamenhitlisten auch wieder die Vornamen herausgesucht, die ich aus den Vorjahren noch nicht kannte. Einige davon sind ja schon von diversen Medien verkündet worden, aber für die Blogleser habe ich noch ein paar weitere originelle Vornamen aus dem Geburtsjahrgang 2017 vorbereitet:

Zuerst die Mädchen:

Vaiana, Lavea, Hannemarie, Chidinma, Julita, Marijella, Brunhilde, Sabia, Itje, Summerly, Kalinda, Smaragda, Kristallia, Sterna, Meetje, Launora, Marinette, Loriana, Holle

Zuletzt die Jungen:

Tommen, Jeldo, Atreyu, Apollo, Emmerick, Caruso, Simba, Giannis, Albertus, Njörd, Aladdin, Manfredi, Rittschart, Marulf, Karius, Benley, Karlson

Für einige Eltern ist es ein großer Schreck, wenn ihr sorgfältig ausgewählter total individueller Name plötzlich im Gespräch ist. Wenn ich dann mitteile, dass sogar mehrere Kinder diesen Namen haben ist die Krise groß.

Vornamen kann man nicht geheim halten – das würde dem Sinn der Namen widersprechen.

Presseschau

Originelle Vornamen 2017

Thema: Namenslisten

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

36 Kommentare zu "Die originellsten Vornamen des Jahres 2017"

  1. mgl sagt:

    mir gefallen Lavea, Brunhilde(lieber so: Brünhild), Sterna
    bei den Jungen sind einige dabei die so nach Comicfigur klingen, das ist nicht so vorteilhaft später. und warum Karius? ist das zumindest ein stummer Zweitname? Manfredi geht, Marulf ist auch interessant kannte -mar immer nur am Ende, Volkmar etc. Benley und Karlson gehen auch noch, aber irgendwie kein so richtiger Favorit bei den Herren.

    also: bei weiblichen Vornamen ist Abwechslung und Ausgefallenes gut.(Ortrud zB)
    bei den Herren doch bitte eher einfache und für das Berufsleben taugliche Namen. aber auch nicht den Namen der in der Hitliste ganz oben steht.

    • Was an Brunhilde und Albertus besonders originell sein soll, will sich mir auch nicht erschließen.

      Albertus Magnus vom Orden der Predigtbrüder ist einer der bedeutendsten Gelehrten, die Deutschland je hervorbracht hat.

      Brunhilde ist eben Brunhilde, ob nun mit ü oder u, mit -e oder ohne.

      Das sind einfach andere Kampfstoffklassen als Atréyu, Tommen, Karlson, Rittschart oder irgendwelcher anderer Scheiß aus Schweden-Büchern oder Ami-TV-Serien.

    • Neuhier sagt:

      Die Silbe Mar ist doch besonderes durch Martin auch als erste Silbe bekannt. Zudem denke ich, dass es Ma-rulf heißt.

    • mgl sagt:

      muss mir immer die Namen im Bewerbungskontext vorstellen.
      da bewirbt sich ein (junger) Mensch und wird evtl schon beim Namen aussortiert.
      stelle mir vor wie ein Simba in der Versicherung auf sein Namensschildchen Stephan Bergmeier schreibt, weil er mit Simba Bergmeier evtl unglaubwürdig wirkt. auch wenn der kleine Löwe im Disneyfilm ein großer Held ist.

      bei weiblichen Namen. Brunhilde zb ist jetzt auch nicht der Favorit für mich, aber zumindest eine Abwechslung von den bekannten Namen mit L und M.(manche sehr verziert, mit -lina und -lia-.
      bewirbt sich irgendwo eine Ortrud, Brünhild oder Gerda wird sie eher ernstgenommen und für gut befunden als ein Sohn mit Comicfigurnamen. und Karius muss sich wahrscheinlich immer den gleichen Spruch anhören.

      Martin kommt aber doch von Mars, dem römischen Kriegsgott.
      das ist ein anderer Mar. habe ich gedacht. aber man weiß wieder nicht was hat sich der Erfinder des Namens gedacht.

    • Barbara sagt:

      Die Silbe „mar“ hat meines Wissens mit Pferden zu tun, noch erkennbar im Wort „Mähre“.
      Namen mit „mar“ als erster Silbe sind sicher nicht so häufig, mir kommt nur Marbod, Markomannenkönig, in den Sinn, aber Volkmar, Dietmar oder Ottmar dürften noch geläufig sein.

    • neuhier sagt:

      Namen mit Mar- am Anfang sind in den letzten Jahrzehnten mit Sicherheit mehr vergeben wurden als mit -mar am Ende.

      Martin und Markus sind sehr präsent, ansonsten sind Marvin, Marcel und Marlon sicher auch häufiger gewesen als Volkmar, Waldemar und Co.

    • Barbara sagt:

      Aber sowohl Martin als auch Markus sind lateinischen Ursprungs und beziehen sich auf den Kriegsgott Mars.

      Das aus dem althochdeutschen stammende „mar (bzw. marah)“ klingt zwar ähnlich, hat mit den lateinischen Namen aber nichts zu tun.

      Ob Marvin vielleicht mit Marwin verwandt ist, weiss ich nicht, Marlon klingt auch nicht, als ob es lateinische Wurzeln hätte, aber Marcel/Marcellus ist mit Sicherheit eine Weiterbildung zu Marcus.

      Definitiv zwei Paar Schuhe…

  2. Barbara sagt:

    Weiblich abwechslungsreich und ausgefallen und männlich einfach?
    Wie albern ist das denn?!
    Entweder sucht man für alle Geschwister Extravagantes oder für alle die Top-Ten des Jahres – oder doch lieber für alle etwas dazwischen?

    Die Namen der Liste klingen in der Tat überwiegend nach Comic oder Waschmittel, einzig passabel erscheint mir Brunhild. Ich würde das Schluss-E weglassen, weil damit die Betonung auf die erste Silbe rutscht und mir besser gefällt. Brünhild ist ein Geht-gar-nicht mit Umlaut. Genau wie Njörd. Klingt schwer nach Übelkübel und Erbrechen.
    Warum Manfred mit Genitiv? Gehört der Manfred und nie sich selbst?
    Rittschart – Alladin – Marionette – warum zwingt niemand die Eltern, sich vor eine Schulklasse zu stellen und mit so einem Namen vorzustellen?
    Benley – Bentley für Arme?
    Tommen lässt mich leider sofort an Käse denken.
    Und Karius geht natürlich nur bei Zwillingen: nie ohne Baktus!

  3. Maria Th. sagt:

    Karius – ja und der kleinere Bruder heißt dann Baktus, oder? Wer es nicht kennen sollte:
    https://www.google.de/search?q=karius+und+baktus+buch

    Der zweite Börner ist Rittschart, da fällt einem nichts mehr dazu ein außer: kuhler Name!

    • Mareike sagt:

      Das Buch von Karius und Baktus kenne ich noch aus meiner Kindheit. Daran erinnert mich Karius auch sofort.
      Ich vermute aber, dass die jungen Eltern das Buch nicht mehr kennen. Karius wirkt wie eine Buchstabenspielerei. Marius, Darius, Karius … wobei ich Marius sogar ganz gut finde.

    • Rebecca Sophie sagt:

      Karius und Baktus habe ich auch so im Doppelpack kennen gelernt. Und ich bin jünger als die meisten jungen Eltern.
      Abgesehen davon kennt man Karius ja auch ohne Baktus und er ust nicht sonderlich beliebt.

  4. Chiocciola sagt:

    Kann bei Manfredi Sinti- Hintergrund sein?
    Ich kenne Renaldi (oder Rinaldi, kenne den Namen nur vom Hören) als Sinti-Name, außerdem fällt mir noch Romani ein.

    Viele Grüße

    • cassis sagt:

      Manfredi ist die italienische Form von Manfred, in Italien aber keineswegs ein häufiger Name.

    • Hö, müßte das auf italienisch als Vorname (nicht als Nachname!) Manfredo heißen?

    • cassis sagt:

      Nee, ist schon richtig so, es gibt ja auch Tancredi (Tankred) als männlichen Vornamen. So heißt der geliebte Neffe des Fürsten in „Il Gattopardo“.

    • Bon, Du bist die Romanistin. Aber der Kern-Koflikt im „Leoparden“ ist doch, daß das Buch eben noch nicht in „Italien“ spielt, sondern im Königreich Beider Sizilien. Das ist ja auch der Hauptstreit zwischen dem Leoparden und seinem Neffen.

      (Übrigens ein großartiges Buch. Jeder, der sich für Stil und Manieren interessiert, sollte es bei Gelegenheit lesen.)

      Mist, es fehlt mir die Kompetenz. Weiß nur, daß Italien extrem dialektreich ist, noch mehr als Deutschland oder Holland. Daß vor der Ausbreitung des Fernsehens kaum jemand „RAI-Italienisch“ gesprochen hat. Und daher mag ich das „Manfredi ist die italienische Form von Manfred“ einfach nicht so ganz glauben. Sowenig wie das auch hier immer mal wieder zu lesende „Chiara ist die italienische Form Clara“.

    • cassis sagt:

      Das mit dem Dialektreichtum stimmt natürlich (und stimmte vor der Einigung Italiens erst recht), allerdings würde ich sagen, dass sich die offiziellen Vornamen schon lange an der auf dem Toskanischen basierenden Standardsprache orientieren. Bei den Spitznamen sieht es anders aus – mir hat mal jemand erklärt, dass ein Giuseppe in Region X immer Beppe und in Region Y immer Peppino genannt wird (weiß nicht mehr, was wo war).
      Tancredo oder Manfredo sind mir noch nie untergekommen, aber das gesamte Stiefelland durchkämmt habe ich natürlich auch nicht.

    • Mareike sagt:

      Wieso sollte Chiara nicht die italienische Form von Clara sein? Santa Chiara ist die heilige Clara von Assisi. Ich war Ende der 90er in Assisi, eine gut geführte Reise. In der Kirche Santa Chiara war ich auch. Die Schreibweise mag etwas befremdlich sein, aber Josef ist als Giuseppe auch völlig anders als die deutsche Form.

      Chiara war ja auch mal Modename, aber viele Deutsche haben Probleme mit der Aussprache, dabei spricht man es genauso wie den Chianti-Wein. Für ein deutsches Kind finde ich Clara/Klara auf jeden Fall besser.

    • Knud sagt:

      Haha, als wenn alle wüssten wie man den Chianti-Wein richtig ausspricht.

    • Aber wie spricht man denn nun den Chianti-Wein und den Vorname Chiara „richtig“ aus? Ich kenne den Wein seit den späten 1970ern (als sie noch mit diesen bescheuerten Stroh-Flaschen Werbung machen wollten) nur als /KYAnti/ und hätte daher bei Chiara auch auf /KYAra/ getippt. Falsch?

      Übrigens: Nichts nervtötender als Deutsche, die Gnocchi als /NYOKki/ aussprechen – darüber konnte ich mich schon in den frühen 90ern in der Mensa aufregen. Ganz typisch Mittelschicht.

      Und ich weiß nicht: Sollte man nun Clara Petacci absprechen, daß ihr Vorname italienisch sei, nur weil sich mittlerweile in Deutschland herumgesprochen hat, daß „Chiara die italienische Form von Clara ist“? Na.

    • Mareike sagt:

      Chiara und Chianti spreche ich „Kijara“ bzw. „Kijanti“. Also ein kurz gesprochenes i, dass in ein j übergeht.

      Ich habe mal mitbekommen, wie eine ältere Dame Chiara „Schiara“ ausgesprochen hat, wie bei Charlotte. Dann hat sich die Schreibweise Kiara entwickelt, damit die Großeltern den Namen ihres Enkelkindes aussprechen können.

      Vielleicht gibt es in Italien die Varianten Clara und Chiara nebeneinander. Möglich ist auch, dass Chiara seinen Ursprung in Umbrien/Assisi hatte und sich von dort verbreitet hat. Die Variante Clarissa gibt es auch noch.

    • Preisfrage: was ist „die“ deutsche Form von Nikolaos: Nikolaus? Niklas? Nick? Klaas? Klaus?

      Was ist „die“ deutsche Form von Maria? Maria? Myriam? Marie (als /maRIE/ oder als /MaRI-ye/ ausgesprochen)? Mareike? Mariechen? (Bei den Prollen mittlerweile auch gerne mal „Mary“.)

      Was mir einfach auf die Klöten geht, ist die mittelschulmeisterliche Rechthaberei dieses „X ist die ypsilonische Form von Z“. Das blendet einfach den ganzen Komplex „Nationsbildung“ und Entstehung von Hoch/Nationalsprachen aus und ersetzt ihn durch Wikipipi-Nachschlagen.

    • Die Bemerkung war vielleicht zu hart. Es sieht wohl in den alten Nationalstaaten Westeuropas (Spanien, Portugal, Frankreich, England) eindeutiger aus als bei den Aufsteigern aus dem 19. Jahrhundert, also Deutschland (inklusive Deutsch-Österreichs) und Italien. Von dem Gemuddel in Ostmitteleuropa braucht man nicht zu reden, und Rußland ist immer ein Sonderfall.

      Und in Deutschland haben wir zudem die einzigartige Bedeutung der Lutherbibel für die Entstehung der deutschen Hochsprache. Da ist natürlich Maria die Standardform. Johannes freilich schon nicht mehr.

    • G. A. sagt:

      Die Clara-Debatte, sehr schön!

      Das cla- in z.B. clarus, clavis, usw. hat in keinem italienischen Dialekt überlebt. In den meisten italienischen Dialekten, so auch im Toskanischen, wurde cla- zu chia- (sprich kja-), im Norden zu cia- (sprich tscha-). (Rätoromanisch, Frankoprovenzalisch und Sardisch lasse ich außen vor, die werden aus gutem Grund nicht zur italienischen Sprache gezählt.)

      Nun hat zwar die Entwicklung der italienischen Hochsprache, basierend vor allem auf dem Toskanischen, schon bei Dante und Bocaccio begonnen. Trotzdem kam die Standardisierung erst deutlich später. Und dabei war eben gar nicht immer so klar, ob eine sprachliche Eigenheit zur Hochsprache gehört, oder ob man sich nicht doch lieber im Zweifelsfall am Lateinischen orientieren sollte. Das gilt noch viel mehr für Vornamen wie Clara/Chiara, die auf alten (lateinischen) Inschriften z.B. an Kirchen oder Statuen natürlich immer CLARA heißt. Oder man orientiert sich am Dialekt, der sich letztendlich auch in der Standardsprache durchgesetzt hat und dann heißt das Kind Chiara. Aber beides hat seine Berechtigung und beide Varianten sind in Italien schon lange gebräuchlich, wenn auch Chiara zahlenmäßig etwas überwiegt.

    • cassis sagt:

      Ah, offenbar noch jemand aus der Romanistik!
      Ich gestehe, dass ich das mit kla zu tscha [API kann ich hier nicht schreiben) selbst nicht auf dem Schirm hatte. Muss ich „im Norden“ als „überall oberhalb der Linie La Spezia-Rimini“ verstehen?

    • G. A. sagt:

      Ja, alles oberhalb La Spezia-Rimini.

    • Ja, G. A., das war sehr erhellend! 🙂

      Das mit dieser La-Spezia-Rimini-Linie war mir in der Form nicht bekannt. Ich wußte halt nur, daß man in der Gegend um Venedig und in den Alpen eben deutlich anders spricht als im heutigen Mittelitalien, also Zanipolo statt Giovanni Paolo, „zoventu“ statt „gioventù“ u.ä.

      Rückkopplungseffekte mit dem Lateinischen, das ja mindestens bis ins 18. Jahrhundert Schrift- und Bildungssprache war, dürfte es überall in Europa gegeben haben; in Italien wohl naheliegenderweise stärker als nördlich der Alpen.

      Tschau! (=Gschamster Diener) 😉

  5. cassis sagt:

    Atreyu/Atréju ist vielleicht im Kommen. Ich habe ja die Geburt eines kleinen Jungen vermeldet, der den Namen zumindest als zweiten trägt, und hatte auch irgendwo anders eine Diskussion darüber gelesen, wie Leute den Namen finden. (Für mich ist er nur bei grüner Haut passend, mais bon).

    • Martina sagt:

      Ich kenne den Namen Atreju aus dem Buch
      Die unendliche Geschichte von Michael Ende. Mir ist auch mal einer begegnet ca. Jahrgang 2000, der nach dem Buch benannt wurde.

    • Barbara sagt:

      Ich hatte gedacht, die Nachbenennungen nach Ende wären zu Ende…
      Ich fand den Namen damals schon scheusslich, er lässt sich schlecht sprechen, und die Schreibweise sieht aus wie der momentan bespöttelte Rittschart

    • Tja, mit Bekannten mit grüner Haut kann ich leider auch nicht dinsen – obwohl in den Kommentarspalten dieses Blogs „ich kenne eine(n) …“ einer der häufigsten Satzfetzen ist.

      Atréju. Der Akzent auf dem e beruht sicher darauf, daß Ende verhindern wollte, daß seine ganzen bildungsbürgerlichen Leser das auf der ersten Silbe betonen, also wie in „Atrium“. So ja auch bei „Phantásien“ – Botschaft: „Um Gottes Willen nicht als ‚PhataSIen‚ aussprechen! Pfui!“ Ich habe das Buch damals vor 35 Jahren als Teenie mehrmals begeistert gelesen, auch später noch ein- oder zweimal. Neben den offensichtlichen Tolkien-Plagiaten haben mich aber immer diese rechthaberischen, lehrerhaften Dutzi-Dutzi-Akzente genervt.

  6. Mareike sagt:

    Die meisten Namen klingen wie aus einem Meerschweinchen-Zuchtverein. Jedes Tierchen bekommt einen Namen. Caruso, Simba, Karlson, Summerly … Ich hatte vor einigen Jahren selbst mal welche.

    Brunhilde ist hier aber eine Ausnahme. Es ist ein richtiger Name, ein alter deutscher Name. So toll finde ich Brunhilde zwar auch nicht, aber wenn Mathilde wieder im kommen ist, und Hilde bzw. Hildegard, dann könnte es durchaus sein, dass Brunhilde beliebter wird. Bruno bei den Jungen gibt es ja schon wieder.

    • Die meisten Namen klingen wie aus einem Meerschweinchen-Zuchtverein.

      ROFL! 😀

      Bei Caruso war mein erster Gedanke: „Aha, der notorische Enrico aussem Osten nennt sein Blag nun also gleich Caruso.“

      Simba. „Die Wildgänse kommen“.

      Und nochmals: Br(u|ü)nhild(e) halte ich auch für falsch in der Auswahl – der Name hat echt das Zeug zu einem neuen Modenamen. War ja auch ’ne „starke Frau“. 😉 Vorschlag für Zwillinge: Hagen und Krimhild. Dann sind Mord und Totschlag ums Erbe der Eltern und lebenslanger Bruder-Schwester-Streit wirklich programmiert.

    • Knud sagt:

      Ich finde Brunhilde eigentlich ganz schön für ein Meerschweinchen.

    • Mareike sagt:

      Es ist durchaus möglich, dass ein Meerschweinchen Brunhilde heißt. Die anderen aus der Gruppe heißen dann Lieselotte, Ottilie, Käthe und Fritz. 😉

  7. Moni sagt:

    Ganz ehrlich, bei den Mädchennamen klingen einige wie aus dem Supermarkt:
    Lavea könnte eine Bindenmarke sein. Laurona entweder Spülmittel oder Schokolade, und Marinette eine Küchenmaschine. (Das ist einfach zu dicht an „marinieren“ dran…)
    Und Smaragda, Kristallia & Sterna? HILFE!

    Bei den Jungs sind’s mir zu viele und zu eindeutige Popkulturdiebstähle. Tommen geht noch (Ist halt nur Eingeweihten bekannt, und auch nicht unbedingt den Kindergartenfreunden), Apollo ist grenzwertig. Aber von Atreyu, Aladdin und Simba würde ich für meinen Nachwuchs ganz schnell Abstand nehmen. Genau wie von Karius (Der ist sogar noch ein Antagonist – ob Baktus für den Bruder dann auch genehmigt wird?)

    Und Njörd (-> Nerd?) und Rittschart sind furchtbar!

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