Interview mit dem Autor Thomas Scholtyssek

Thomas ScholtyssekThomas Scholtyssek, Jahrgang 1968, ist gebürtiger Bremer. In seinem 2009 veröffentlichten Buch „Achterbahn zum ersten Milchzahn. Vater werden – mein Abenteuer mit Happyend “ schildert er seine persönlichen Erfahrungen mit dem Vater werden. Anlässlich der Veröffentlichung seines zweiten Buchs, „Milchzahn, die Zweite. Jetzt rede ich!„, hat er ein paar Fragen über seinen Vornamen beantwortet:

Wie lautet Dein vollständiger Vorname?

„Thomas“ (ich habe wirklich keinen Zweitnamen)

Wie wirst Du genannt?

Das hat in all den Jahren ziemlich variiert. In der Schulzeit wurde ich Scholle genannt. In der Studienzeit wurde ich Schlotty genannt. Von meinen Freunden werde ich Scholty oder eben auch Thomas genannt. Die Namen Scholle, Schlotty und Scholty wurden allesamt von meinem Nachnamen „Scholtyssek“ abgeleitet:)

Magst Du Deinen Vornamen? Wie würdest Du lieber heißen?

Naja, mögen ist vielleicht zuviel gesagt. Ich habe mich dran gewöhnt und heiße halt Thomas. Besser gefallen würde mir die Kurzform „Tom“.

Weißt Du, warum Deine Eltern Dich so genannt haben?

Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Habe mich danach nie erkundigt. Allerdings denke ich das dieser Name zu meiner Geburtszeit, also Ende der 60iger Jahre ein völlig geläufiger Name war, der ja auch heute noch durchaus oft vorkommt.

Wie heißen Deine Kinder?

Ich habe einen Sohn namens „Marlon“, der ja auch die Hauptrolle in meinen beiden Elternbüchern „Achterbahn zum ersten Milchzahn: Vater werden – mein Abenteuer mit Happyend“ (Sankt Ulrich Verlag) und „Milchzahn, die Zweite. Jetzt rede ich!“ (Verlag Monika Fuchs) spielt.

Wie bist Du auf den Namen gekommen?

Das ist witzig das Du mich das fragst, weil ich diese Frage öfter gestellt bekomme. Glaube mal nicht, dass wir sofort einen Namen für unseren Sohn parat hatten. Da erging es uns genauso wie vermutlich vielen anderen Eltern auch. Wir hatten eine Liste mit unseren Lieblingsnamen zusammen gestellt die zu Anfang relativ lang war, und je näher die Geburt rückte immer kürzer wurde. Zum Schluss haben wir uns für den Namen Marlon entschieden. Zum einen weil er vor ein paar Jahren gerade zumindest bei uns in der Gegend nicht so geläufig war, zum anderen weil er einem bestimmten Lieblingsschauspieler von uns gehörte. Und natürlich haben wir uns für den Namen entschieden, weil er uns gefallen hat und schön klingt. Heute kann ich mir wirklich schlecht vorstellen, dass mein Sohn einen anderen Namen als „Marlon“ hätte 🙂

Wann hast Du dich für den Namen entschieden?

Wirklich erst auf den aller letzten Drücker. Da bei uns die Geburt durch das erlittende HELLP Syndrom meiner Frau 8Wochen zu früh kam, waren wir auf die Situation noch gar nicht vorbereitet. Man kann also sagen, im Kreissaal wurde der endgültige Name für Marlon festgelegt!

Vielen Dank für Deine Fragen und Dein Interesse. Abschließend sei mir bitte nochmal der Hinweis erlaubt, dass es sich bei dem neuen Buch „Milchzahn die Zweite-Jetzt rede ich“ um ein Buch mit Benefiz handelt. Das HELLP-Syndrom ist auch meiner Sicht immer noch viel zu unbekannt. Deshalb wird mit diesem Buch die Arbeitsgemeinschaft Gestose-Frauen e. V. unterstützt, die wertvolle Beratungs- und Aufklärungsarbeit zu diesem Thema leistet. Pro verkauftem Buch wird 1,00 € an den Verein gespendet.

Milchzahn die zweite

Thema: Interview

Autor:

Knud Bielefeld ist Vornamenanalytiker und erstellt Jahr für Jahr eine Auswertung der beliebtesten Vornamen Deutschlands.

1 Kommentar zu "Interview mit dem Autor Thomas Scholtyssek"

  1. Silke sagt:

    Hallooooo, ich kenne das Buch und kann es sofort weiterempfehlen. Köstlich geschrieben, habe viel gelacht. LG, Silke K.

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