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Ein Kindergartenfreund namens Püschelbär

“Du Mama, der Neue im Kindergarten heißt Scheißen!”

Die Leidensgeschichte des kleinen Jason aus der Familie mit den nicht ganz so fortgeschrittenen Kenntnissen der englischen Aussprache ist zwar schon etwas länger im Umlauf, aber erschreckend glaubwürdig.

Ähnlich gelagert ist der Fall aus einem Artikel im Süddeutsche Zeitung Magazin 31/2007. Der Schriftsteller und Kolumnist Axel Hacke berichtet davon,

dass nämlich ein Junge aus dem Kindergarten heimgekommen sei und begeistert berichtet habe, wie gut er sich mit seinem neuen Freund verstehe. »Und wie heißt der?«, wurde er gefragt. »Püschelbär.« »Püschelbär?« Ich will es kurz machen, der Freund hieß Pierre-Gilbert.

Übrigens geht es auch im Rest des Beitrags um Vornamen, insbesondere Träger des Namens Manfred sollten ihn lesen!

Siehe auch:


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3 Kommentare zu „Ein Kindergartenfreund namens Püschelbär“

  • Sebastian sagt:

    Ahaha :D
    Das mit Jason kannte ich noch nicht. Das ist echt lustig!!!

  • Malin sagt:

    Püschelbär? Also das ist doch mal ein Brüller!!! *lach*

  • Wiegald sagt:

    Auch wenn das hier lustig erscheint, ist es letztendlich nicht zum Lachen. Die Betroffenen können einem nur leidtun, den Eltern sollte man den Kopf waschen damit sie mal wieder klar werden. Aber wir brauchen uns doch nicht wundern darüber. Heute muss doch alles “cool und irgendwie auch International” sein. Die Medien stacheln das Ganze noch erheblich an und unsereins jubelt da fröhlich mit. Was solls… möge da der eine sagen. Aber damit gibt man auch seine Identität auf. Wir deutschen sind nach wie vor geprägt von den Nachkriegsgeschichten. Nationalstolz darf es ja laut und offen nicht mehr geben, totaler Blödsinn wie ich finde. Schaut man an unsere Grenzen vorbei, sieht man auslachende Gesichter. Warum, ganz einfach. Weil dort noch Verbundenheit mit dem eigenen Land und der Sprache herrscht. Ein Franzose würde nie auf die Idee kommen so seine Heimat zu verleugnen, auch ein Pole nicht sowie auch ein Däne nicht. Da sind sogar die Österreicher noch deutscher als wir. Aber auch egal. In zwanzig Jahren ungefähr, sieht unsere “Besten 10 Namensliste” noch bunter aus, mehr Orientalisch oder Osteuropäisch. Naja, vielleicht auch nicht, denn zur Zeit scheinen wir Deutschen es ja wenigstens kapiert zu haben, mal wieder mehr Kinder zubekommen. Wenn das so bleibt ist das doch schon einmal eine gute Sache, wobei die Namenswahl auch mal zweitrangig sein kann (aber wirklich nur zweitrangig)

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