Die Grundlage von mehr als 100.000 gesammelten Babynamen aus dem Jahr 2008 reichte aus, um aussagekräftige Hitlisten für die einzelnen Bundesländer zu erstellen. Für Hamburg, Bremen und das Saarland liegen leider nur verhältnismäßig wenige Namen vor, die entsprechenden Listen sind darum nicht ganz so repräsentativ und darum auch kürzer.
Vornamenstatistik
Artikel und Beiträge mit vielfältigen Vornamen-Statistiken, Vornamen-Hitlisten und Auswertungen
2008er Babynamen aus Regensburg, Hagenow und Köthen
In Regensburg (Bayern) lagen Maximilian und Maria vorn: „Allerdings trügt die Statistik ein wenig, denn in unserer Zählung wird nicht unterscheiden ob es der erste oder zweite Vorname ist und Maria wird sehr gerne als zweiter verwendet.“ erläuterte Standesamtsleiter Wilhelm Weinmann der Mittelbayerischen Zeitung. Außerdem waren 2008 die Namen Anna, Sophie, Katharina, Alexander, Lukas und Johannes beliebte Babynamen.
Vornamenstatistik 2008 je Bundesland
Hier schonmal vorab die ersten Plätze der regionalen Vornamenstatistiken, die ausführlichen Listen folgen bald.
Namensstatistik 2008 aus Mönchengladbach, Saalfeld, Schleiz und München
In Mönchengladbach führen Sophie bei den Mädchen mit 76 Nennungen und Leon bei den Jungen (52) die Hitliste der beliebtesten Vornamen an. Den zweiten Platz belegen Marie (49) und Luca (42). Auf Platz drei kamen Leonie (45) und Maximilian (40). Ebenso beliebt sind die Vornamen Anna (40), Lena (35), Emely (35) und Katharina (35) sowie Paul (36), Jan (29), Elias (29) und Ben (26). Auffallend ist bei der Wahl der Vornamen auch ein Trend zum Zweit- und Drittnamen. Während bei 1.890 Geburten jeweils ein Vorname vergeben wurde, erhielten 1.191 Neugeborene gleich zwei Vornamen und 124 Babys drei Namen. In neun Fällen wählten die Eltern sogar mehr als drei Vornamen.
Top 500 der Kindernamen 2008
Die Hitliste der häufigsten Kindernamen des Geburtsjahrgangs 2008 ist fertig. Auch Dank der Unterstützung einiger Helferinnen konnte ich die Namen von 109.305 im Jahr 2008 in Deutschland geborener Kinder zusammentragen. Das sind immerhin 16 % aller relevanten Geburten.
So umfangreich war die Auswertungsgrundlage noch nie, darum ist auch die Hitliste so lang wie nie zuvor: