Volleyballer haben ganz normale Vornamen

Die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) hat einen Blick in das Verzeichnis der 1073 Spieler und Spielerinnen der Saison 2010/2011 geworfen und herausgefunden, dass Julia und Lisa die beliebtesten Vornamen der Bundesliga-Volleyballerinnen sind. Jeweils 14 Spielerinnen hören auf diesen Namen. Auf Rang drei folgt Katharina (10), auf Rang vier Sandra (9). Bei den Männern führt Sebastian die Hitliste der Vornamen mit großem Vorsprung an. 22 Spieler tragen diesen Namen. Platz zwei und drei teilen sich Christian und Alexander (je 13).

Das Durchschnittsalter der Frauen beträgt 24 Jahre. Somit sind die Volleyballerinnen ungefähr 1987 zur Welt gekommen und tatsächlich waren Julia und Katharina damals die am häufigsten vergebenen Mädchennamen. Auch Sandra war vor 24 Jahren ein sehr verbreiteter Mädchenname; Lisa dagegen war 1987 erst auf dem Sprung in die Spitzengruppe der beliebtesten Vornamen.

Die männlichen Volleyballer sind durchschnittlich 26 Jahre alt. Alle drei Volleyballer-Topnamen Sebastian, Christian und Alexander befinden sich auch in der passenden 1985er Vornamenstatistik ganz vorne.

Vornamen 2011 – Frühlingsauswertung

2011er Stempel © Thomas Graf - Fotolia.comHier die Frühlingsauswertung der beliebtesten Vornamen des Geburtsjahrgangs 2011 in Deutschland: Mia behauptet Platz eins, aber Ben ist erstmals an der Spitze! (In Klammern die Platzierung im Geburtsjahrgang 2010)

Mädchen Jungen
  1. Mia (1)
  2. Hannah / Hanna (2)
  3. Emma (5)
  4. Lea / Leah (4)
  5. Anna (6)
  6. Leonie / Leoni (7)
  7. Marie (12)
  8. Lena (3)
  9. Sophia / Sofia (14)
  10. Lina (10)
  1. Ben (3)
  2. Leon (1)
  3. Lucas / Lukas (2)
  4. Maximilian (8)
  5. Finn / Fynn (4)
  6. Jonas (5)
  7. Felix (10)
  8. Luis / Louis (7)
  9. Max (13)
  10. Luca / Luka (9)

Weiterlesen

Vornamenhits aus Paris (2010)

In Frankreich waren Emma und Lucas 2010 die am häufigsten vergebenen Vornamen. In Frankreichs Hauptstadt Paris dagegen stehen Louise und Gabriel an der Spitze der Vornamenstatistik:

Mädchen Jungen
  1. Louise
  2. Chloé
  3. Camille
  4. Emma
  5. Sarah
  6. Alice
  7. Inès
  8. Éva
  9. Jeanne
  10. Léa
  1. Gabriel
  2. Arthur
  3. Raphaël
  4. Adam
  5. Louis
  6. Alexandre
  7. Paul
  8. Maxime
  9. Victor
  10. Lucas

Eine Tabelle mit sehr ausführlichen Daten zu den in Paris vergebenen Vornamen kann jeder auf opendata.paris.fr herunterladen (Suchbegriff „prénoms“).

Vornamenhitliste 2010 aus den USA – Mason im Aufwärtstrend

Die amtliche Hitliste der häufigsten Babynamen in den USA des Jahres 2010 ist erschienen:

Mädchen Jungen
  1. Isabella
  2. Sophia
  3. Emma
  4. Olivia
  5. Ava
  6. Emily
  7. Abigail
  8. Madison
  9. Chloe
  10. Mia
  11. Addison
  12. Elizabeth
  13. Ella
  14. Natalie
  15. Samantha
  16. Alexis
  17. Lily
  18. Grace
  19. Hailey
  20. Alyssa
  1. Jacob
  2. Ethan
  3. Michael
  4. Jayden
  5. William
  6. Alexander
  7. Noah
  8. Daniel
  9. Aiden
  10. Anthony
  11. Joshua
  12. Mason
  13. Christopher
  14. Andrew
  15. David
  16. Matthew
  17. Logan
  18. Elijah
  19. James
  20. Joseph

Quelle: Social Security (Link folgen, dort gibt es die Top 1000!)

Im Aufwärtstrend sind die Namen Mason und Sophia, während Joshua und Madison langsam aus der Mode kommen.

Die Vornamen der Chefs

Mitarbeiter des sozialen Netzwerks LinkedIn haben in ihren Mitgliederdaten gestöbert und festgestellt, welches die häufigsten Vornamen sind. Deutsche, die laut ihren eigenen Angaben Geschäftsführer oder Vorstand sind, heißen demnach besonders häufig Wolfgang, Christoph, Michael, Thomas, Christian, Andreas, Peter, Markus, Matthias oder Martin.

„Bemerkenswerterweise hat es kein einziger Frauenname in die Top 10 geschafft.“ meint Norbert Lossau in der Welt. Kein Wunder, meine ich, bekanntlich ist der Anteil der Frauen in Führungspositionen in Deutschland sehr gering. So kann sich natürlich auch kein weiblicher Vorname in dieser Rangliste behaupten.

Bestätigen kann ich dagegen Sabine Meinerts Einschätzung in der FTD „Dass in Deutschland neben Wolfgang vor allem klassische Namen wie Peter oder Michael vorn liegen, ist wohl auch der Demographie geschuldet.“ Schließlich beginnt kaum jemand seine berufliche Laufbahn als Geschäftsführer. Folglich fehlen die Modenamen der jüngeren Jahrgänge in dieser Statistik. Andererseits sind die Vorstandsmitglieder älteren Jahrgangs hier vermutlich unterrepräsentiert, weil diese tendenziell modernen Kommunikationsformen weniger aufgeschlosssen sind und sich seltener in sozialen Netzwerken wie LinkedIn, XING oder gar Facebook registrieren.