Loki, Michel und Sylta: Hamburger Namen

Kleine Kinder zaubern ungerührt die erstaunlichsten Namenskreationen aus dem Hut. Als meine Tochter knapp drei war, erzählte sie einige Zeit Geschichten von einem Jungen namens „Batsiloke“. Jetzt ist sie gerade fünf geworden und verblüffte mich neulich mit der Überlegung, ein neues Stofftier „Loki“ nennen zu wollen (nicht verwandt oder verschwägert mit dem von ihr längst vergessenen Batsiloke).

Von nordischer Mythologie hat ihr nie jemand etwas erzählt. Also war mein erster Gedanke, sie könne irgendwie etwas von Loki Schmidt, im Hamburger Raum noch recht präsent, aufgeschnappt haben. Zweiter Gedanke: Für mutige Mädchen-Eltern könnte Loki eigentlich ein interessanter Name sein. Niedlich wie die modische Leni und dazu mit Lokalkolorit. Dritter Gedanke: Solche Namensideen für Lokalpatrioten müsste man sammeln. Vorläufig holte mein Kind mich aber wieder runter von meiner Gedankenwolke: Es kannte den Namen Loki von einem „Filly“-Pferdchen. Wie schnöde.

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Städtevergleich Berlin, Hamburg, München

Wo gibt es die schönsten Vornamen? Für den großen Städtevergleich habe ich die beliebtesten Vornamen der größten Städte Deutschlands gegenübergestellt. Bei den folgenden Listen handelt es sich um die am meisten vergebenen ersten Vornamen in den Geburtsjahrgängen 2007 bis 2011 in Berlin, Hamburg und München. Die Auswertungsgrundlage ist meine repräsentative Namenssammlung aus Geburtsmeldungen aus diesen Städten.

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Vornamen in Borna in den 1970er und 2000er Jahren

„Vornamen heute“ ist der vielversprechende Titel eines Buches, dass ich vor kurzem entdeckt habe. Das Buch ist allerdings schon 1977 erschienen, so dass es tatsächlich von „Vornamen damals“ handelt. Damals in der DDR, um genau zu sein, denn das Buch wurde in Leipzig herausgegeben.

Unter anderem werden darin Vornamenstatistiken des Standesamts Borna (Sachsen) aus den Jahren 1971 bis 1975 aufgeführt. Ich habe diese fünf Jahrgangsstatistiken zusammengefasst und den häufigsten Vornamen der Babys aus der Babygalerie des „Helios Klinikum Borna – Leipziger Land“ aus den Geburtsjahrgängen 2006 bis 2010 gegenübergestellt:

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Mia in 14 Bundesländern Spitze

Kein Wunder, dass Mia die aktuelle Mädchennamenhitparade so dominiert – in 14 von 16 Bundesländern ist Mia die Nummer eins! Lediglich die Bayern (Lena) und Hamburger (Lilli) haben andere Favoriten. Leon, der deutschlandweite Spitzenreiter bei den Jungen, führt dagegen nur 3 Bundesländerlisten im Südwesten an: Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Im Norden führt kein Weg an Finn vorbei, der in 6 Bundesländern vorn liegt.

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