Ich habe wieder viele Namen einsammeln können und es gibt wieder gut gemischte Namensfundstücke zu bewundern. Diesmal sind auch wieder zwei schöne Namen mit dem seltenen Anfangsbuchstaben Q dabei.
Die Fundstücke sind Armido, Aurikula, Benedikte, Dietzele, Edwy und Elgiva, Felienne, Feleknas (f), Gerwulf, Kurdwin (f), Lufri (m), Quilda, Quildine, Suzon, Trajanka, Walfried, Zanka.
Armido ist der Name eines aktuellen Trägers des Leibnizpreises. Vom Familiennamen und erstem Studienort her kann es sich hierbei um einen Schweizer handeln.
Aurikula Der Name Aurica ist Stammlesern dieses Blogs wohlbekannt, Aurikula ist nochmal seltener. Eine Tochter des luxemburgisch-deutschen Schriftstellers Norbert Jacques, bekannt durch die Figur Dr. Mabuse, trug diesen Namen.
Benedikte Wir bleiben bei Schriftstellern. Benedikte Naubert war im ausgehenden 18. Jahrhundert eine Bestseller-Autorin. Heute ist sie praktisch unbekannt, vielleicht auch, weil ihre Werke unter Pseudonymen erstveröffentlicht wurden. Während der männliche Namen Benedikt in diesem Blog öfter erscheint und auch ratsuchenden Eltern gerne vorgeschlagen wird, ist die weibliche Form ein echter Hingucker.
Dietzele Es geht ins Mittelalter! Eine Dietzele von Altenbaumburg ist mir beim Stöbern in der Wikipedia begegnet. Es handelt sich um eine Koseform zu einem Namen mit der Erstglied Diet-, zum Beispiel Dietlinde.
Edwy und Elgiva Diese Namen bilden ein Paar und sind der Titel eines historischen Romans der oben erwähnten Benedikte Naubert. Es handelt sich hierbei um Formen der angelsächsischen Namen Eadwin und Ælfgifu. Das Erstglied Ead- ist übrigens mit dem deutschen Od- oder Ot- verwandt, die deutsche Entsprechung zu Eadwig wäre Odwig oder Otwig. Ich habe für beide Namen tatsächlich Namensträger finden können.
Felienne Zurück in die Gegenwart: Eine niederländische Informatikprofessorin mit diesem Vornamen fiel mir auf.
Feleknas (f) ist der Vorname einer yezidischen Politikerin. Sie war als deutsche Abgeordnete im Europaparlament, und später Abgeordnete im türkischen Parlament.
Gerwulf habe ich aus einer Todesanzeige, ist aber einer der Hinterbliebenen. Der Name wirkt noch einmal älter als die verwandte Namensform Gerolf.
Kurdwin (f) ist mir als Vorname einer österreichischen Regisseurin aufgefallen. Für deutsche wirken Namen auf -win stark männlich, aber ihr Name ist nicht deutsch, sondern kurdisch.
Lufri (m) ist wieder ein Name, den ich nur gehört habe und für dessen Schreibweise ich keine Garantie übernehme. Der junge Mann mit diesem Namen stammt aus Sri Lanka.
Quilda Ist mir als portugiesische Form von Kilda über den Weg gelaufen. Der Name leitet sich von der schottischen Insel St. Kilda her. Der Haken an der Geschichte ist: Eine heilige Kilda hat es nie gegeben. Der Name ist aus verballhornten Information früher Kartographen entstanden und an der Insel hängengeblieben.
Quildine ist eine seltene französische Variante zu Kildine.
Suzon ist eine französische Koseform zu Suzanne. Das Barmädchen auf Manet’s Bild „Bar in den Folies Bergère“ trug im echten Leben diesen Namen.
Trajanka ist eine weibliche Form zu Trajan, der Name stammt aus Nordmakedonien.
Walfried Diesen altdeutschen Namen habe ich auch aus einer Todesanzeige, diesmal der Verstorbene.
Zanka trägt einen slawisch klingenden Nachnamen und das Z am Anfang ist sicherlich ein stimmhaftes (weiches) S. Bei deutscher Aussprache ist der Name zu nah an Zanker, mir als Hersteller von Wasch- und Spülmaschinen ein Begriff.
Benedikte kenne ich aus einem Historienroman, es ging um die (fiktive) Erfindung der Benedikten-Lebkuchen Nach kurzer Recherche: sie heißt Benedicta aus „Die Lebküchnerin“ von Sybille Schrödter
Felienne hat was.
Meine Fundstücke:
Annaleigh
Panoch Barnes, Pilotin
Evke
Boncana Maïga, malischer Musiker
Hademar Bankhofer (Autor)
österreichischer Journalist
Markwayne Mullin, soll neuer US- Heimatschutzminister werden
Ortrun Enderlein, ehemalige deutsche Rennrodlerin
Urraca (León),Königin von Kastilien, Galicien und Leon
Berenguela von Barcelona, Gattin des Königs Alfons VII. von Kastilien-León (Schwiegertochter Urrecas)
Richeza von Everstein, Tochter von Wladyslaw II. von Polen (Schwiegerenkelin von Urreca)
Absolam
Twila
Amol- Abspann Eiskönigin II
Laëtita
Irmelin, Mutter von Leonardo DiCaprio
Alizayah
Boubacar Ould Messaoud,mauretanischer Anti-Sklaverei-Aktivist
Filaret von Kiew,ukrainischer Geistlicher, Patriarch von Kiew
Rainelle Krause
amerikanische Koloratursopranistin
Biruté Mary F. Galdikas, kanadische Verhaltensforscherin
Elenn
Eswsr Prasad, Ökonom
MarieLies Birchler, Opfer der fremdplazierten Kinder in der Schweiz
Lika Nüssli, Autorin
Beeban Tania Kidron, Baroness Kidron, britische Regisseurin
Gwenna
Anwen(f)
Fritz-Heiner Mutschler,deutscher Klassischer Philologe
Mariele
Schöne Fundstücke von Dir, Miez.
Panoch Barnes, Pilotin * Muss ich leider korrigieren, sie war unter dem Namen Pancho bekannt, hieß aber ursprünglich Florence Leontine mit Vornamen. Panoch, wenn es den Namen wirklich gäbe, hätte ich als Namen einer wenig bekannten biblischen Figur vermutet
Evke * Norddeutsche Verkleinerung von Eva
Hademar Bankhofer (Autor) österreichischer Journalist * Das ist zwar ein echter altdeutscher Name, aber er erinnert mich zu sehr an den Ortsnamen Hadamar. Dort befindet sich eine Psychatrie, in der im 3. Reich Kranke systematisch ermordet wurden.
Ortrun Enderlein, ehemalige deutsche Rennrodlerin * Passt vom Klang her zu Gudrun, auch wenn das o etwas heller klingt
Urraca (León),Königin von Kastilien, Galicien und Leon * Toller Name, für Fans des Ungewöhnlichen
Absolam * Kenne nur den biblischen Absalom (zweiter und dritter Vokal vertauscht), der ein tragisches Ende nahm.
Twila * Spannender Name. Auch wenn die Assoziationsmaschine zu Twilight laufen will. Er leitet sich vielleicht vom französischen etoile „Stern“ her.
Laëtita * So geschrieben? Das passiert, wenn des Deutschen unkundige Lätitia schreiben sollen
Irmelin, Mutter von Leonardo DiCaprio * Schöner Name
Filaret von Kiew,ukrainischer Geistlicher, Patriarch von Kiew * Man hört das Griechische heraus (Philaretos)
Lika Nüssli, Autorin Lika ist eine hübsche Kurzform, von Angelika?
Beeban Tania Kidron, Baroness Kidron, britische Regisseurin * Beeban ist sehr außergewöhnlich. Die Namensträgerin hat einen ziemlich bunten Hintergrund, aber ich weiß nichts über ihren Vornamen
Anwen(f) * Ein Vorname aus Wales, liegt knapp neben Arwen
Mariele * Weißt Du, wie sie ausgesprochen wird (Marie-le oder Mari-ele)?
Laëtitia wurde so geschrieben, habe ich in einem Abspann gesehen, ich weiß nur nicht mehr wo. Mariele habe ich in einer Todesanzeige gesehen. Daher weiß ich es leider nicht, das habe ich mich nämlich auch gefragt .
Laëtitia habe ich sogar schon in meiner Geburtsmeldungs-Sammlung. Und noch viel mehr:
Letizia
Leticia
Laetitia
Laeticia
Laetizia
Letitia
Letisia
Lätizia
Laticia
Laetitzia
Latizia
Leatizia
Letissia
Letizzia
Laetitcia
Latitia
Leaticia
Letitcia
Letitzia
Lätitia
Schön, dass dir Biruté Galdikas aufgefallen ist. Leider ist sie kürzlich verstorben. Sie war die letzte der drei als „Trimaten“ bekannten Primatologinnen. Die anderen beiden waren Jane Goodall (eigentlich Valerie Jane Mortis-Goodall), die als erste entdeckte, dass Schimpansen Werkzeuge herstellen und verwenden, und Dian Fossey, die sich der Erforschung der Berggorillas widmete und 1985 unter mysteriösen Umständen ermordet wurde.
Biruté Galdikas hatte sich der Erforschung und dem Schutz der Orang-Utans in Borneo verschrieben, deren Lebensraum durch Abholzung des Regenwaldes zu Gunsten von Palmölplantagen sehr stark gefährdet ist.
Ihr voller Name war Biruté Marija Filomena Galdikas. Ihre Eltern waren aus Litauen nach Kanada ausgewandert. Daher stammt wohl auch der Name.
In zweiter Ehe war sie mit dem indigenen Dayak „Pak Bohap“ verheiratet.
Referat beendet 🙂
Morris-Goodall sollte das heißen
Auf die Idee zu Laëtitia bin ich durch ein in den USA gedrucktes Namensbuch gekommen, wo tatsächlich Kaëthe als deutscher Vorname gelistet ist. Muss natürlich Käthe heißen, aber den Gedankengang dahinter kann ich mir so vorstellen: Wir haben kein ä, also schreiben wir ae. Aber es ist doch deutsch, da müssen zwei Pünktchen drauf: aë. Dasselbe Namensbuch meint auch, dass Bing ein deutscher Vorname wäre und „Erdloch“ bedeuten würde.
@Knud
Eine schöne Lätiziensammlung hast Du da beisammen. Mir fehlen da nur noch Verschriftungen der englischen Aussprache wie Letisha oder Letischa. Als Krönung stelle ich mir dann LaëTisha (nur echt mit Binnen-T) vor.
Soweit ich es erkennen kann, ist die einzige Gemeinsamkeit aller Varianten das L an erster und das a an letzter Stelle. Irgendwo in der Mitte ein t.
Eine ähnliche Vielfalt an Schreibweisen fällt mir spontan nur bei Guinever ein.
Na gut, stimmt nicht ganz, -ia am Ende bleibt auch gleich. Im Grunde ändern sich nur erste Vokal und der zweite Konsonant.
Guinever ist deutlich variabler, bis hin zu Jenifer und Gwynevra, die gar keine Buchstaben an der selben Stelle mehr gemeinsam haben.
Zu Annaleigh / Anna-Leigh gibt es sogar einen Song der Band Royal Republic – ob es dabei ein zotiges Wortspiel sein soll, darüber kann man wohl nur spekulieren.
Der Name Benedikte kam mir gleich vertraut vor. Das liegt daran, dass Bénédicte in Frankreich gar nicht so selten ist.
Da ich eine Zeitlang bei der Prüfung von Dokumenten mitgeholfen habe, konnte ich mir ein paar interessante Vornamen bzw. Vornamenskombinationen rausschreiben. Über die Träger:innen weiß ich jeweils nichts weiter. Hier die Liste: Gudula, Quiriakus, Charikleia, Gerarda, Renana, Theelke (hier würde mich interessieren, ob Mann oder Frau), Hermo Herbert, Janry Kristof.
In einem anderen Zusammenhang ist mir ein Lynn-Sven aufgefallen. Lynn kannte ich bisher nur als Frauenname, Sven müsste ein Männername sein.
Quiriakus ist eine wunderschöne Ergänzung der Q-Namen. Ist natürlich irgendwie aus Kyriakos entstanden, was mich an den französischen Ort St. Quirc erinnert.
Wie unterschiedlich Namen verteilt sind und wahrgenommen werden. Bei uns in der Gegend ist Gudula nicht häufig, wurde aber durchaus vergeben, ich kenne mehrere. Kann an der Kirche St. Gudula in der Nähe liegen.
@Emlo: Sehr interessant. Ich musste zweimal hingucken, ob die Dame wirklich nicht Gundula heißt.
@Elbowin: Cyriakus hieß ein Mitschüler meiner Schwester, Quiriakus war für mich dagegen neu.
Den Namen Felienne kenne ich nur als Philine.
Mir sind diesen Frühling neu als Namen begegnet:
Mick- kann eine Abkürzung von Michael gewesen sein
Augustinus- der heilige Augustinus von Thagaste
Namphanio- wird in einer von Augustinus Texten erwähnt als sich Maximus Madaurensem über den Namen lustig macht
Nino- kam in einem Film vor
Lioba- kurz nach dem ich den Namen das erste Mal gehört hatte, ist er mir dann ständig über den Weg gelaufen
Felienne hätte ich analog zu Fabienne französisch ausgesprochen.
Quilda gefällt mir.
Über das Manet-Bild mit Suzon hab ich an der Uni mal ein Referat gehalten, lang ist’s her … Aus Feleknas will mein Hirn Fellnase (Kosewort für Katzen) machen.
Ich habe mir natürlich auch wieder Fundnamen notiert:
Radu
Phia
Jarvis
Lionella
Ellyn
Lunia
Lugine
Gundo Aurel (Dr. Gundo Aurel Weiler von der WHO)
Vinea (16-jährige Schülerin)
An Fellnase musste ich auch gleich denken. Aber werden nicht auch Hunde Fellnase genannt?
Das kann gut sein. Dann haben wir drei Fellnasen zu Hause 🙂
Gundo hat was. Zu Lugine springt bei mir die Assoziationsmaschine an und will entweder Lug und Trug oder das schweizerische Verb lugen „schauen“ hervorkramen …
Fellnasen sind bei mir wahlweise Hunde oder Kaninchen.
Aurikula spricht mich längst nicht so an wie Aurica. Außer an die Blume denke ich an Caligula, Tarantula … Auricula auris ist – sagt Wikipedia – die Bezeichnung für die Ohrmuschel, Primula auricula ist der volle Name der Blume Aurikel.
Meine Tochter denkt bei dem Namen sofort an Rucola. Dann noch die Schweizer Kräuterbonbons … Sie heißt lieber, wie sie heißt.
Ich hab bei Aurikula erstmal an das Lateinische Pericula- „Die Gefahr“- gedacht, auch wenn der Name wahrscheinlich einen völlig anderen Ursprung hat.
Mein Fundstück hatte ich neulich anderswo schon gepostet, aber gern hier nochmal:
Börries von Notz stammt aus Mölln und ist Kulturmanager. Sein älterer Bruder heißt Konstantin und ist Bundestagsabgeordneter. Börries und Konstantin finde ich nicht so passend als Geschwisternamen, aber die beiden haben es ja trotzdem weit gebracht.
Börries ist schon ziemlich speziell, und irgendwie erwartet man ein „von“ im Nachnamen. Mir fällt dazu sofort „… von Münchhausen“ ein, wobei der letzte der vielen dieses Namen ein deutschtümelnder Balladendichter war.
Service für die Mitlesenden: Börries ist eine Kurzform zu Liborius, eines Heiligen der vor allem in Paderborn verehrt wird und ansonsten wenig bekannt ist.
@Elbowin, danke für die Info, darauf wäre ich nicht gekommen. Wird der Name Böris ausgesprochen oder Bör-i-es?
@Miez
Die Aussprache musste ich selbst nachschlagen, denn den Namen habe ich nie bewusst gehört. Sie ist BÖRR-i-es.
Zu Walfried hatte ich noch gar nichts geschrieben. Also, wenn das kein aktueller Name ist, weiß ich auch nicht … 🙂 Geschwister: Timmy und Hope.
Walfried, Timmy und Hope ist fast so gut wie die Geschwister Aerith und Bob.
Meine Ausbeute fällt dieses Mal vergleichsweise kurz aus:
Chris-Robin
Gilberto
Florice (m)
Oumou (f)
Holle (f, 8 Jahre alt)
Norina
Ferna
Gonca
Nestan
Aage (m)
Kim Kristin
Reinald
Dirka
Fentje
Elske
Erdmute
Gunhild
und Geschwister: Ovidio, Obelardo, Oneida
Die Liste ist kurz, aber dafür umso spannender
Florice (m) * Ein Name aus dem tiefen Mittelalter, aus der Romanze von Florice und Blanchefleur
Holle (f, 8 Jahre alt) * eine kleine Frau Holle
Ferna * Auch spannend. Im niedersächsischen Kloster Hohenholte gab es im Mittelalter eine Priorin namens Aleferna, aber woher der Namensteil Ferna kommt, ist unklar. Aber vielleicht ist es auch eine Kurzform für Ferdinande
Gonca * Eine Türkin, das c ist ein „dsch“
Nestan * Eine Georgierin, der Name ist aus einem Epos aus dem 12. Jahrhundert, aber er klingt sehr modern
Dirka * Diese weibliche Form zu Dirk ist sehr norddeutsch, die beiden folgenden Namen sind es auch (Fentje und Elske)
Erdmute * Den Namen Erdmut(h)e hatten wir vor etwa anderthalb Jahren schon mal hier, jetzt findest Du eine
und Geschwister: Ovidio, Obelardo, Oneida * Die Geschwisternamen sind schon klasse, es zeigt auch die Schwierigkeit, den seltenen Anfangsbuchstaben O durchzuhalten. Ovidio wirkt gewählt, aber noch im Bereich des Normalen, für Obelardo wurde schon am Anfangsbuchstaben gedreht, und Oneida ist eine Anleihe aus der Geografie (Lake Oneida) oder gleich die Nachbenennung nach einem Indianerstamm. Die Geschwisterkombo lädt zu einem Spiel ein: Wenn Ihr drei Geschwister alle mit Namen mit dem Anfangsbuchstaben O benennen müsstet, welche Namen würdet Ihr wählen?
Elske durfte ich vor zehn Jahren mal interviewen: https://blog.beliebte-vornamen.de/2016/05/elske/
Mädchen: Odelia, Orella und Oneka
Jungen: Otto, Oliver & Oswin
Orla, Ophelia und Olivia
Ottokar, Oskar und Oswin
😉
Tausche Orla gegen Ottilia:
Ottilia, Ophelia, Olivia
Ottilia, Ophelia und Olivia wäre auch meinen Mädchen-Kombi gewesen, ich begebe mich mal nach der der Arbeit tiefer in die Welt der o-Namen
Okay, meine O-Kinder:
Mädchen: Oxana, Ottilie, Olivia
Jungen: Oliver, Otto, Oskar
Bei gemischten Geschwistern schließen sich natürlich Olivia und Oliver sowie Otto und Ottilie gegenseitig aus, auch Oxana und Oskar würde ich auch nicht für Geschwister vergeben (Oks- und Osk- ist schon fast zungenbrecherisch).
Bei mir wären definitiv Orla und Otto mit dabei 🙂 Otis und Onno finde ich auch nicht schlecht, bloß nicht als Brüder für Otto. Sagen wir …
Orla, Olivia, Odelia
Otto, Oliver, beim 3. wird es schwer. Oberon? Ove? Nein, ich weiß: Orlando.
In der „Pucki“-Buchreihe aus der Jugend meiner Mutter gab es Geschwister mit O: Oskar, Olga und – ich glaube, es war Ottilie.
Ich habe mich noch mal mit den o-Namen beschäftigt. Ich finde den Buchstaben schwierig. Von allen Vokabeln liebe ich das E, gerade für Mädchennamen. Für Jungen A. Die Reihenfolge wäre für mich EAIOU (u und ich werden keine Freunde mehr). Es gibt aber auch nicht so viel Auswahl, vielleicht liegt es daran.
Ich finde Omar, korrekt ausgesprochen, sehr spannend, im Deutschen wird da aber schnell Oma draus. Owen und Oran finde ich auch spannend. Von den aktuellen Babyname finde ich Oscar okay, aber auch erst seit Kurzem, ich denke immer an das grüne Monster aus der Sesamstraße.
Bei Mädchennamen finde ich Olivia schön, wobei ich selbst Livia vergeben würde,und Ophelia und das nicht erst seit dem Lied von Taylor Swift. Octavia sollte mir meines Faches wegen gefallen, ich finde ihn aber nur okay. Oliana und Orelie sind nett und für Ona habe ich eine kleine Schwäche.
Wenn ich daher wählen müsste, wie oben schon genannt
Olivia, Ophelia und Ottilia
oder Ona, Orelie und Ophelia,
bei Jungen ist das schwierig, weil die Namen so bunt durchmischt sind, vielleicht: Oscar, Oran und Oliver (?)
Bunt gemischt:
Oran, Ophelia und Ona