Vornamenhitlisten 2009 je Bundesland

Neben der Liste der beliebtesten Vornamen für ganz Deutschland gibt es auch wieder separate Auswertungen für jedes Bundesland. Hier eine Übersichtsgrafik mit den jeweiligen Spitzenreitern:

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Mia, Nummer eins der gesamtdeutschen Vornamenhitparade, ist auch in den nordwestlichen Bundesländern auf der Spitzenposition. Der häufigsten deutsche Jungenname Leon führt dagegen die Statistiken im Südwesten an. In Hessen und Nordrhein-Westfalen sind beide Top-Namen an der Spitze vereint. Vor allem an der Ostsee ist der Jungenname Finn beliebt.

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Besondere Namen in Brandenburg

Ella Feline, Cyrus Christian Wolfgang, Flovia und Finnley Eliano sind ungewöhnliche Namen, die Kinder in Brandenburg bekommen haben. Was die Eltern sich dabei gedacht haben, berichtet die Märkische Allgemeine. Der Name Chalotta wurde übrigens aufgrund seiner Bedeutung abgelehnt: In der französischen Sprache versteht man unter Chalotta eine „leichte Ohrfeige“. Das ist wirklich kein schöner Namen für ein Mädchen, oder?

Schwäbische Babys heißen Otto, Kurt und Manfred

Die Schwäbische Zeitung Biberach hat mit der Standesbeamtin Claudia Kurz ein interessantes Interview über die Vornamentrends geführt. Die Redaktion hat mir freundlicherweise erlaubt, den Artikel hier zu veröffentlichen:

Otto, Kurt und Manfred sind nicht etwa gestandene Männer jenseits der 50. Drei niedliche kleine Babys wurden in diesem Jahr beim Standesamt unter diesen Namen registriert. „Der Trend geht zurück zu vielen richtig alten Vornamen“, erzählt die Biberacher Standesbeamtin Claudia Kurz.

Da gibt es gleich drei Georgs, eine Agathe, zwei Babys mit Namen Karl, auch Gisela und Fridolin sind neue Erdensbürger. Manchmal ist es nur der Zweitname, der ein wenig altmodisch klingt, oft ist es aber auch der Erste. Pauls gibt es seit Januar zum Beispiel schon drei neue, der Name gehört längst nicht mehr nur zur Generation Ü-70. „Paul und Pauline – am Anfang haben wir gedacht, dass die Namen furchtbar altmodisch sind – jetzt sind sie wieder hochmodern“, erzählt Claudia Kurz, die eine Vornamensstatistik für die Schwäbische Zeitung erstellt hat.

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Drei Annen und fünf Smarties im Harz

Drei Annen HohneAn der Schmalspur-Eisenbahnlinie zum Brocken im Harz gibt es eine Station namens „Drei Annen Hohne“. Was es mit den drei Annen auf sich hat, erklärt das DuMont Reise-Taschenbuch Harz:

Im Jahre 1770 wurde an dieser Stelle eine Kupfer- und Silbererzgrube gegründet, die einen Namen haben musste. Da traf es sich gut, dass der ehemalige Graf zu Stolberg-Wernigerode Vater einer Tochter geworden war. Auch bei der Schwester des Grafen stellte sich zur gleichen Zeit weiblicher Nachwuchs ein. Einer verbreiteten Tradition gemäß wollte man der gemeinsamen Großmutter eine Freude machen und übernahm deren Vornamen Anna für die beiden Mädchen – nach diesen drei Annen wurde die Grube benannt.

Eine etwas aktuellere Geschichte aus dem Harz:

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Welle der M-Namen am Niederrhein

Ende Juli / Anfang August 2009 wurden im St. Antonius-Hospital in Kleve am Niederrhein innerhalb von 9 Tagen gleich vier Zwillingspaare geboren, wie RP ONLINE berichtete.

Aus meiner Sicht besonders bemerkenswert ist, dass sieben der acht Babys einen Vornamen bekommen haben, der mit M beginnt. Die Zwillingspaare heißen nämlich Sebastian und Maiko, Markus und Melanie, Maike und Maja sowie Melina und Marlon.

Normalerweise liegt der Anteil der Babynamen mit dem Anfangsbuchstaben M heutztage bei ca. 12 Prozent.