„In echt heiße ich Carolin. Aber mein Vampirname ist Avariella.“ Uiuiui. Wo bin ich hier hingeraten?!

Es ist Halloween. Kleine Geister ziehen süßhungrig durch die Nacht, und ich find’s gut. So wollte ich diese Woche einmal über Namen schreiben, mit denen ich klassischen Grusel assoziiere, über „Twilight“ übrigens (noch!) nicht. Und bei der Recherche dann das … Man hätte es sich ja denken können. Trotzdem bin ich verblüfft: Es gibt tatsächlich viele, sehr viele Online-Orte, an denen junge Menschen nach „guten Vampirnamen“ suchen. Für Rollenspiele, aber auch „weil ich ein Buch schreibe“. Ah ja.
Emmas sind 94 oder 4, aber wohl kaum 44. Jordan-Joelles sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ziemlich minderjährig, ebenso wie Milas und Finns. Was tun, wenn man nicht möchte, dass dem gewählten Namen automatisch ein bestimmtes Alter zugeordnet wird? Wenn man sich den Emilisten (lieben alte Namen) nicht zugehörig fühlt – und den Kevinisten oder Chantalisten (mögen’s neu und nicht deutsch) schon mal gar nicht? Ich sehe da drei Möglichkeiten: